Kann ich selber Kündigen mit Arztlichen Attest ?

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DieArmeSau

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Hallo,

Mein Anliegen ist folgendes:

Bin seid 01.07. in einem Arbeitsverhältniss mit unbefristetem Arbeitsvertrag.
Der Job wurde mir vom AA vermittelt.
War jetzt 4 Wochen wegen einem Arbeitsunfall krankgeschrieben, heute musste ich wieder zum Arzt wegen starken Rückenschmerzen (hat nix mit dem Arbeitsunfall zutun). Der Arzt gab mir heute auch ein Arztliches Attest mit wo drin steht das ich nicht mehr schwer heben und tragen darf. Dazu kommt auch das die Arbeit mir nicht liegt da ich was anderes gelernt habe.

Meine Frage ist jetzt:
Kann ich kündigen ohne Sperre vom AA zu bekommen ?
Sollte ich lieber dann die Probezeit zu ende machen und dann erst kündigen ?
Wie verhalte ich mich denn da jetzt richtig ?

Mit freundlichen Grüßen
 

nordlicht22

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wieso willst Du kündigen?

Wenn Du krank bist, bist Du krank - also AU.

Hast Du keinen Bock auf die Arbeit wird das Dein Chefin sicher bald merken und Dich kündigen - (ich würde Dich als Chef abmahnen und dann kündigen, aber das ist mM).

Ansonsten gibt es da noch den Weg sich einen neuen Job zu suchen und dann zu kündigen.

Ich frage mich gerade, ob ich im falschen Film bin. Alle versuchen aus dieser Menschenvernichtungsmaschinerie heraus zu kommen. Du bist draussen und willst wieder rein, natürlich ohne Strafe. Muss ich nicht verstehen...
 
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Einfach weiter krankschreiben lassen bis irgendwann ne Kündigung kommt.Vorteil du hast Zeit dir ne andere Arbeit zu suchen und du bekommst noch weitere Urlaubstage ausbezahlt die die auch im Krankheitsfalle zustehn.

Ich habe mich auch kündigen lassen (bei mir allerdings Kündigungsfrist 6 Monate) was bei mir dann den Vorteil verschaffte dass mir mein AG noch 15 Urlaubstage zum alten noch zusätzlich auszahlen darf :)

Schonmal an ne Reha gedacht wegen deinem Rücken???

@nordlicht22
weshalb und auf welcher Basis würdest du als Chef in abmahnen wollen wenn er AU ist???
 
E

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Gast
Ich habe selbst eine Stelle gekündigt aus gesundheitlichen Gründen, die ich ca. vier Jahre hatte.

Es ist nicht einfach u. alles muß hieb- u. stichfest dargelegt werden können, warum man diese Tätigkeit nicht weiter ausüben konnte.

Zudem ist eine sofortige Einladung zum ärztl. Dienst ziemlich sicher.

Aber es geht..... sanktionslos!
 

nordlicht22

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@nordlicht22
weshalb und auf welcher Basis würdest du als Chef in abmahnen wollen wenn er AU ist???

Ganz einfach - ich würde merken wenn einE AngestellEr kein Bock auf den Job hat. In einem Dienstleistungsbetrieb z.B. der Horro für einen Arbeitgeber. Unmotivierte, launische Angestellte vertreiben die Kunden und bringen einen schlechten Ruf. Damit ist eine Abmahnung mehr als gerechtfertigt. Ändert sich das Verhalten nicht ist eine Kündigung der nächste Schritt und dann automatisch auch die Sperre. Schließlich wurde wg. dem Verhalten gekündigt.

Wenn ich einen Job annehme und dafür Geld erhalte, dann muss ich diesen Job so gut wie möglich machen. Das ist meine Einstellung und ich Ärger mich oft über diesen inkompetenten, launischen Leute. Dabei ist/war es egal, ob als Kund oder Kollege - Leute die keine Lust zur Arbeit haben nerven mich.

Ich versteh die Leute einfach nicht? Die sollen doch froh sein eine Arbeit zu haben. Solange die Bezahlung in einem normalen Rahmen liegt und nicht gemobbt wird ist es doch besser als Sozialleistungen. Wenn der Job nicht so passend ist bemühe ich mich trotzdem und bewerbe mich nebenbei um einen anderen, passenderen Job.

Meine Meinung wie immer und ich weiß inzwischen das diese Einstellung hier oft nicht gerne gelesen wird :icon_smile:
 
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Ich gebe dir vollkommen Recht, ich sehe das genauso, nur würdest du mit einer Abmahnung vor Gericht wegen ner Krankheit nicht durchkommen, dazu müßte das viel häufiger vorkommen bevor man als Arbeitgeber seine Bedenken dazu äußern kann und entsprechende Schritte einleiten kann.
 

klusil

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Ich habe auch aus gesundheitlichen Gründen -Mobbing-2004 gekündigt. Habe mit meinem Arzt gesprochen, habe von dem ein Attest bekommen, mit der Empfehlung den Ap zu wechseln (Einschränkungen sind erst mal egal, da man mit dem AG bezgl. einer anderen Tätigkeit/Einsatz sprechen kann). Da es keinen ädequaten Arbeitsplatz im Unternehmen gab, habe ich dann einen Aufhebungsvertrag gemacht-aus gesundheitlichen Gründen-und war dann erstmal arbeitslos gemeldet. Habe auch keine Sperrfrist bekommen!
Allerdings ist dies nun schon einige Jahre her, ich weiß nicht, ob sich dbzgl. die Bedingungen geändert haben.

wie schon meine Vorredner:
Ich würde mir - auch im Hinblick auf den Arbeitsmarkt - eher kündigen lassen und mich bis dahin krank schreiben lassen und mir in der Zeit einen anderen Job suchen.

Viel Glück!
 
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