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kann ich hartz 4 beantragen

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Mladen

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#1
hi ich heisse mladen bin bald 19 jahre alt und seit 1 jahr einfach zu hause ohne ausbildung ohne schule. habe ein schlechten realabschluss mit 3,5

meine eltern meinen ich muss ausziehen und auf eigenen beinen stehen wenn ich bis juli keine ausbildung vorweisen kann. finde natürlich nichts. ausserdem halte ich das hier psychisch nicht mehr aus. meine familie stellt mich als den letzten trottel hin und behandelt mich schlecht. z.b ich will morgens frühstücken und höre dann "für versager gibt es kein brot". ausserdem meinen meine eltern dass ich am besten rausgehen soll. meine freunde wären auch alle nur asoziale und genauso arbeitslose versager wie ich.

ich wollte nun hartz 4 beantragen um meine existenz zu versorgen, auch wenn ich unter 25 bin, habe ich da chancen? meine eltern sind nicht mehr bereit mich zu unterstützen, finanziell können sie das auch garnicht ich habe noch 2 schulpflichtige brüder und meine eltern verdienen nicht zuviel.

bin für viele ratschläge sehr dankbar.
 

FrankyBoy

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#2
Da gibt es eine Möglichkeit - markiere dir mal den Gesetzestext entsprechend:

§ 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung

(1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden angemessenen Aufwendungen erbracht. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Rückzahlungen und Guthaben, die den Kosten für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift entstehenden Aufwendungen; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie beziehen, bleiben insoweit außer Betracht.
(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.
(2a) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn 1.der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3.ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. Leistungen für Unterkunft und Heizung werden Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht erbracht, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen für die Gewährung der Leistungen herbeizuführen.
(3) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
(4) Die Kosten für Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen Träger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den Hilfebedürftigen nicht sichergestellt ist.
(5) Sofern Leistungen für Unterkunft und Heizung erbracht werden, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht. Vermögen nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 ist vorrangig einzusetzen. Geldleistungen sollen als Darlehen erbracht werden.
(6) Geht bei einem Gericht eine Klage auf Räumung von Wohnraum im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses nach § 543 Abs. 1, 2 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 569 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein, teilt das Gericht dem örtlich zuständigen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder der von diesem beauftragten Stelle zur Wahrnehmung der in Absatz 5 bestimmten Aufgaben unverzüglich 1.den Tag des Eingangs der Klage,
2.die Namen und die Anschriften der Parteien,
3.die Höhe der monatlich zu entrichtenden Miete,
4.die Höhe des geltend gemachten Mietrückstandes und der geltend gemachten Entschädigung und
5.den Termin zur mündlichen Verhandlung, sofern dieser bereits bestimmt ist,
mit. Außerdem kann der Tag der Rechtshängigkeit mitgeteilt werden. Die Übermittlung unterbleibt, wenn die Nichtzahlung der Miete nach dem Inhalt der Klageschrift offensichtlich nicht auf Zahlungsunfähigkeit des Mieters beruht.
(7) Abweichend von § 7 Abs. 5 erhalten Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch oder Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten und deren Bedarf sich nach § 65 Abs. 1, § 66 Abs. 3, § 101 Abs. 3, § 105 Abs. 1 Nr. 1, 4, § 106 Abs. 1 Nr. 2 des Dritten Buches oder nach § 12 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 und 3, § 13 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bemisst, einen Zuschuss zu ihren ungedeckten angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (§ 22 Abs. 1 Satz 1). Satz 1 gilt nicht, wenn die Übernahme der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach Absatz 2a ausgeschlossen ist.
 

Mladen

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#3
nun, es ist auch so. meine eltern sind ausländer und wollen früher oder später sowieso in ihr heimatland zurückkehren. dann wäre ich komplett alleine hier.

und in dieser atmospähre kann ich mich nicht bewerben. ich werde als versager tituliert und finde dass es ein grund ist. mein vater sagt auch ihm ist es egal was das amt sagt er wirft mich einfach raus er hat mir das ultimatum gestellt.

ich werde nicht geschlagen oder so aber spüre die ablehnung.
und ich will es auch selber nicht mehr mitmachen.
 
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#4
Warst Du schon mal beim Jugendamt in Deinem Ort und hast um Rat gebeten?

Die bieten teilweise WGs an, das wäre doch erst mal eine Lösung zu "entkommen" und den Kopf für eine Ausbildungssuche freizukriegen.

Und, ja, bevor Du fragst....:icon_smile: die sind auch noch für über 18-jährige zuständig.

Und sooooo schlecht ist ja ein Realschul Abschluß mit 3,5 auch nicht, besser jedenfalls als gar keiner.

Also, Kopf hoch und die Sache angehen.
 

Mladen

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#5
nein ich will eine eigene wohnung haben.

wg bringt mir nichts.

sogar 1 zimmer wohnung würde mir reichen.
 

Mladen

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#7
ach, für die gilt doch nur als grund wenn man geschlagen wird usw.

ich habe übrigens über 50 bewerbungen geschrieben auf alles mögliche kriege immer absagen oder garkeine antwort. hatte ein gespräch als systeminformatiker, wurde auch abgelehnt. sogar bei aldi bekam ich eine absage.

schulen wollen mich auch nicht mehr aufgrund meinem alter. meine eltern haben mir sozusagen gekündigt. deswegen müsste ich doch ausziehen können oder?
 
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#8
Laß Dir von Deinen Eltern schriftlich geben, daß sie Dich zu einem bestimmten Datum vor die Tür setzen. Damit müßtest Du dann eine Leistung von der ARGE bekommen. Melde Dich auch ausbildungssuchend, dann hast Du Anspruch auf Kindergeld.
 

FrankyBoy

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#9
Du musst halt glaubhaft versichern dass du den Druck und die Kündigung nicht mehr aushältst und dazu nehme unbedingt jemanden mit zur ARGE, der Druck machen kann - als 19-jähriger wirst du sehr häufig bei denen nicht für voll genommen.
 

Mladen

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#10
Laß Dir von Deinen Eltern schriftlich geben, daß sie Dich zu einem bestimmten Datum vor die Tür setzen. Damit müßtest Du dann eine Leistung von der ARGE bekommen. Melde Dich auch ausbildungssuchend, dann hast Du Anspruch auf Kindergeld.
ein freund von mir sagte dass ich dann nur miete und essensgutscheine bekomme, stimmt das?

und wenn ich ausbildung finde bekomme ich weiter hartz 4 damit ich meine miete zahlen kann?

mein vater sagte bis zum anfang der ausbildung hast du was oder du gehst.
 
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#11
Nein, da hat Dein Freund was verwechselt.

Wir können das hier eh nicht klären, wenn Du dann eine Ausbildung gefunden hast, wirst Du vielleicht mit Kindergeld und Wohngeld von der Arge wegkönnen.

Aber bis jetzt hast Du Dich ja noch nicht mal da gemeldet.

Schön einen Schritt nach dem Anderen, wenn dann neue Fragen durch neue Situationen auftauchen, wirst Du hier auch Hilfe finden.
Aber Spekulationen sind müßig und führen zu keinem Ergebnis.
 

Mladen

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#12
alles klar, also mein vater unterschreibt mir das, dann gehe ich dahin und was wird mich der beamte/die beamtin da fragen?
 
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#13
Du, das weiß ich wirklich nicht.Aber ich nehme mal an, sie werden Dich erstmal gar nix fragen, sondern Dir den Antrag aushändigen.
Vielleicht hast Du jemanden, den Du mitnehmen kannst?
Laß Dich auf alle Fälle nicht abwimmeln.
Lies Dich mal ein bißchen hier durchs Forum, z. Bsp. da> http://http://www.elo-forum.org/25/

Viel Glück und erzähl am Montag unbedingt hier weiter. :icon_stern:
 

Mladen

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#14
ich habe den antrag doch schon ausgefüllt.

kann ich auch schon am 1.4 umziehen?

und was für sachen bekomme ich als einrichtung?

hab ja nur so sachen aus meinem zimmer
 

Mladen

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#15
übrigens, was zahlt mir hartz 4 alles, wird auch wasserkosten, strom usw bezahlt?
 

Mladen

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#17
und so sachen wie heizung und was man sonst noch braucht?

was kostet denn strom monatlich?
 

Mladen

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#19
hmm ich kenne mich damit nicht aus, was verbraucht man als alleinstehender im durchschnitt monatlich?

wenn pcs usw immer laufen...
 
E

ExitUser

Gast
#20
hmm ich kenne mich damit nicht aus, was verbraucht man als alleinstehender im durchschnitt monatlich?

wenn pcs usw immer laufen...
Es kommt immer darauf an, welche Geräte man hat, einige sind Energiesparend, andere wieder nicht. Du kannst auch vorerst einen bestimmten Betrag mit dem Stromanbieter vereinbaren (ging zumindest bei mir), wenn Du mehr verbraucht hast, wird nachgezahlt und die monatlichen Kosten steigen, bei weniger anders herum.
 

Arania

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#23
Genau ein Schritt nach dem anderen, erstmal der Antrag, schauen wer was zahlen muss und dann eventuell eine Wohnung und einen Stromanbieter, ich sehe das nämlich in Deinem Alter noch nicht so das bereits alles vergeblich ist, ich kenne Leute die haben mit über 30 Jahren eine Ausbildung gemacht, da wirst Du das doch auch schaffen
 

Mladen

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#24
Genau ein Schritt nach dem anderen, erstmal der Antrag, schauen wer was zahlen muss und dann eventuell eine Wohnung und einen Stromanbieter, ich sehe das nämlich in Deinem Alter noch nicht so das bereits alles vergeblich ist, ich kenne Leute die haben mit über 30 Jahren eine Ausbildung gemacht, da wirst Du das doch auch schaffen
ja aber ich kann zuhause nicht bleiben wegen dem psychischen druck. mein vater wird auch nicht mehr für das internet zahlen da er meint ich würde nur zocken und mit mädchen chatten anstatt mich zu bewerben. ohne internet wäre es schwerer für mich mich zu bewerben. hinzu kommt der psychische druck und dass es hier immer laut ist.
 

Arania

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#25
Deine Eltern sind unterhaltspflichtig wenn sie das leisten können und können Dich nicht einfach vor die Tür setzen, wenn sie es tun müssten sie eventuell auch Für Deine Wohnung aufkommen, ich kenne ja das Einkommen Deiner Eltern nicht

Ein psychischer Druck nur weil man nicht chatten darf, den wirst Du gut begründen müssen, wenn Dein Vater die Internetkosten für das Chatten nicht bezahlen möchte ist das sein gutes Recht
 

Mladen

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#26
sie können es sich eben nicht leisten und tolerieren es auch nicht weiter.

wie bereits gesagt niemand kann einen zwingen jemanden aufzunehmen.
 

Arania

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#27
solange man Kinder hat denen man unterhaltspflichtig ist schon, und wenn es halt darum geht für Deine Wohnung zu zahlen
Ausserdem wird das Jugendamt eventuell auch etwas anzubieten haben, das wäre auch erstmal Dein Ansprechpartner
 

Mladen

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#28
es wird doch wohl möglich sein dass ich alg2 und ne eigene wohnung bekomme, geht bei anderen ja auch.
 

Arania

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#29
ach ja, bei wem denn?

Erstmal gilt die Unterhaltspflicht und erst wenn das geklärt ist kommt alles andere ins Spiel, stell den Antrag und warte was passiert
 
E

ExitUser

Gast
#30
Auch wenn dieser Vorschlag schon etwas "älter" sein sollte, so halte ich ihn nach wie vor für angebracht.

Warst Du schon mal beim Jugendamt in Deinem Ort und hast um Rat gebeten?

Die bieten teilweise WGs an, das wäre doch erst mal eine Lösung zu "entkommen" und den Kopf für eine Ausbildungssuche freizukriegen.

Und, ja, bevor Du fragst....:icon_smile: die sind auch noch für über 18-jährige zuständig.

Und sooooo schlecht ist ja ein Realschul Abschluß mit 3,5 auch nicht, besser jedenfalls als gar keiner.

Also, Kopf hoch und die Sache angehen.
 

Mladen

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#31
ja aber ich will ganz alleine wohnen, mir reicht auch ne 1 zimmer wohnung aus.
 

Arania

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#32
Du drehst Dich hier im Kreis, weil das Leben leider kein Wunschkonzert ist, Du musst jetzt etwas tun, entweder zum Jugendamt gehen oder einen ALG II Antrag stellen
 

eppione

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#33
@Ariana,

Vollkommen Richtig:

Zitat:§22 SGBII Absatz 2a


(2a) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn 1.der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
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Mladen

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#34
gut hab den antrag jetzt abgegeben. bin wie es aussieht noch 1 jahr arbeitslos.
 
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