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Kann ich einen Vermittlungsvorschlag mit RfB auch nach einer Bewerbung als nicht zumutbar ablehnen?

Toni77

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#1
Es ist so, dass das Jobcenter bis jetzt keine Rückmeldung auf meine Erklärung zu einer Anhörung gegeben hat, weswegen ich nicht riskieren möchte, mich nicht auf ähnliche/gleiche Stellenangebote zu bewerben. Deshalb erscheint es mir am Besten erstmal eine Bewerbung rauszusenden, die ich anschließend als unzumutbar ablehnen kann?
 

Onkel Tom

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#2
Es könnte darauf hinauslaufen, bei Dir die "Zumutbarkeit" sprich "gesundheitlicher Einschränkung"
prüfen zu wollen.. Eventuell bekommst Du Post zum Thema ÄD..

Im Nachinein kann man schon ein "wichtigen Grund" glaubhaft machen, doch mit deiner Fragestellung
müsste man dazu ein ganzes Buch schreiben..

Bitte mehr Infos, was gelaufen ist.. :wink:
 

Toni77

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#3
Okay, das hört sich ja zuversichtlich an. Ansonsten, es gibt keine weiteren Infos, ich hab alles bereits geschrieben.
 

Holler2008

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#4
Es ist so, dass das Jobcenter bis jetzt keine Rückmeldung auf meine Erklärung zu einer Anhörung gegeben hat, weswegen ich nicht riskieren möchte, mich nicht auf ähnliche/gleiche Stellenangebote zu bewerben. Deshalb erscheint es mir am Besten erstmal eine Bewerbung rauszusenden, die ich anschließend als unzumutbar ablehnen kann?
Das kann nach hinten los gehen.
Bei mir sollte ich dann Stellung nehmen, warum so eine Stelle einmal unzumutbar war und ich mich aber auf ähnliche Stellen beworben habe.

Ich habe dann darauf nicht geantwortet und das Verfahren läuft noch.
 
Zuletzt bearbeitet:

Toni77

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#5
Das kann nach hinten los gehen.
Bei mir sollte ich dann Stellung nehmen, warum so eine Stelle einmal unzumutbar war und ich mich aber auf ähnliche Stellen beworben habe.

Ich habe dann darauf nicht geantwortet und das verfahren läuft noch.
Oh Mann, dass man sich auch immer erklären soll, wo man doch manchmal selbst nicht seine eigene Intuition immer bewusst versteht. Das ist menschlich technisch einfach auch nicht möglich. Oft sind Dinge nur Sache von Ausdruck, wir sind ja expressive Wesen, Intention ist selten so häufig da wie manchmal unterstellt, selbst wenn man es selbst anders denkt ;)

Daran hab ich jedenfalls auch schon gedacht. Ich hab das irgendwie so formuliert von wegen, dass wenn ich aus finanziellen überlebenswichtigen Gründen einen Job aufnehme, den ich zuvor abgelehnt habe, eine andere Motivation vorliegt und mir das ..nicht versucht habe, offen zu halten, sondern einfach geschrieben habe wie es ist :) Ist ja ein Neben-Effekt.

Aber ich glaub eher, das war Teil einer Erklärung, die ohnehin nicht akzeptiert wurde und es kommt natürlich auch darauf an, was der Grund ist. Bei mir ist es jetzt so, dass manche Stellen sich negativ auf meine gelernte Tätigkeiten auswirken. Und das würde auch nicht damit einhergehen, wobei es trotzdem von der Vorrangigkeit für mich auch stimmig ist. Wenn ich dringend Geld brauche, dann ändert sich die Zumutbarkeit natürlich, bzw ist meiner Ansicht nach eine andere Priorität dann vorhanden.

Aber, ich hab keine Ahnung inwiefern das nützlich ist. Im Sinne von Wahrheit fühlt es sich richtig an, aber inwiefern man so etwas durchbekommen könnte weiß ich nicht und vielleicht trifft es auch nicht zu oder bringt mehr Nachteile als Vorteile.

Ich mein, manche ähnliche Jobs unterscheiden sich ja dann doch und in diesem Fall ist es bei mir auch so. Aber danke für den Rat, ich hab das Gefühl, dass könnte durchaus nützlich sein zu wissen.

Ist aber echt ne Riesensauerei mit der Zumutbarkeit, das ist einfach ne Gefühlssache, die wirklich schwierig ist, auszudrücken und ist ja nicht so dass man nicht arbeiten will. Diese Rolle immer...

Und leider ist das Niveau auch oftmals recht niedrig seelische Zumutbarkeit bspweise wirklich nachzuvollziehen mit gesunder menschlicher Vernunft. Wir sind ja homo sapiens (vernünftiger Mensch) Von daher ist unsere Intuition immer vernünftig. Aber diese Individualität wird leider durch ein Haufen Nebeneffekte wie die Welt so ist, ziemlich stark beeinträchtigt.

Bin ein bisschen abgeschwiffen, aber sind echt krasse Zeiten.

Ich wünsch Dir viel Glück bei dem Verfahren, manchmal ergibt sich ja was aus heiterem Himmel.
 

Onkel Tom

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#6
Sich bei einer "unzumutbaren" Stelle bewerben zu "müssen", kann damit begründet sein, das vom JC
zum Bewerbungsverfahren Kontrahierungszwang ausgeübt wird, wie bei VV mit RFB..

Was in den "Gemütswelten" des Bewerber anbei abgeht, interessiert dem H4-System = Null und Mensch
bleibt am § 10 SGB II kleben..

Gesetzt ist Gesetzt.. Ein Schachspiel, wo Gesetze die Spielfiguren darstellen..

Von daher ist es besser, für sich erst mal aus zu loten, in wie weit mit der "Zumutbarkeit" hantiert werden
kann. Das kann auch Post vom ÄD bedeuten..
 

Regensburg

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#7
Wenn aus dem VV mit RfB nicht vorgeht das dass Arbeitsverhältnis unzumutbar wäre, muss Du dich bewerben.

Wenn sich aber in Bewerbung verfahren eine Unzumutbarkeit herausstellt, bis Du sogar verpflichtet die Stelle ablehnen.

Das Gesetz (§ 10 SGB 2) gilt nämlich auch für dich!
Sonst handelst Du Gesetzwidrig.
 

Toni77

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#8
Wenn aus dem VV mit RfB nicht vorgeht das dass Arbeitsverhältnis unzumutbar wäre, muss Du dich bewerben.

Wenn sich aber in Bewerbung verfahren eine Unzumutbarkeit herausstellt, bis Du sogar verpflichtet die Stelle ablehnen
Ok, ich meinte jetzt aber, wenn aus dem VV mit RfB bereits hervorgeht, dass es nicht zumutbar ist, ich es aber nicht realisiert habe. Aber ich sehe schon, es ist wohl ein weites Thema und es gibt wohl nichts Genaues dazu.
 

Regensburg

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#9
Das ist mMn. ziemlich egal ob Du dich beworben hast oder nicht.
Unzumutbar bleibt unzumutbar.

Sollte jemand (JC) fragen warum Du dich trotzdem beworben hast obwohl VV für dich unzumutbar ist, würde ich sagen:

Ich bin verpflichtet mich innerhalb von 3 Tagen zu bewerben.
Da gibt es nicht viel Zeit für Diskussionen ob Zumutbar oder nicht.
Ich habe mein Bewerbungspflicht ordnungsgemäß erfüllt.

In schlimmstem Fall bekommst Du die Bewerbungskosten nicht erstattet da die Bewerbung nicht Zielführend war.

Warum dir das JC unzumutbaren VV mit RfB geschickt hat ist ganz andere Geschichte....
 
E

ExitUser

Gast
#10
Hast du eine EGV unterschrieben?

übrigens mit so etwas wie
Bei mir ist es jetzt so, dass manche Stellen sich negativ auf meine gelernte Tätigkeiten auswirken.
würde ich mich an deiner Stelle schonmal "abfinden". Das nennt sich schlicht Dequalifizierung und du wärst damit nicht unbedingt der Erste am Start:bigsmile:

Da hilft kein Jammern und kein Schreien oder was glaubst du, was hier für Leute kämpfen mit was für Lebensläufen und warum dieses Forum überhaupt schon so lange und nachhaltig existiert:icon_pause:
 
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#12
Zuweisungen in Maßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten sind in der BRD generell rechtlich nicht zulässig.
Solche Zuweisungen von Jobcenter oder Argen verstoßen gegen das im Grundgesetz garantierte Selbstbestimmungsrecht das für jeden Menschen gilt auch für Empfänger von Sozialleistungen.
Siehe hierzu Grundgesetz Artikel 1 und 2 und insbesondere Artikel 12 Absatz 1-3! Es ist auch keiner verpflichtet Maßnahmeverträge bei MTs zu unterschreiben, denn in der BRD gilt Grundsatz der Vertragsfreiheit! Siehe hierzu Grundgesetz Artikel 2! Gehört ebenfalls zum im Grundgesetz garantierten Selbstbestimmungsrecht! Sollte nochmal eine Zuweisung erfolgen, Widerspruch einlegen und diese gesetzliche Grundlage angeben!
 
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#13
Sorry, für meinen vorherigen Beitrag hierzu. War ein Versehen.
Meine Antwort bezog sich generell auf Zuweisungen nicht auf Vermittlungsvorschläge. Vermittlungsvorschläge von Argen oder Jobcenter sind nur Vorschläge. In der BRD gibt es keine staatlich angeordnete Berufslenkung durch Behördenmitarbeiter. D. h. die Entscheidung, ob sich jemand auf Stellenangebote von Jobcenter oder Argen bewirbt liegt bei jedem selbst. In der BRD gibt es die vom Grundgesetz garantierte freie Wahl des Berufes und des Arbeitsplatzes. Siehe hierzu Grundgesetz Artikel 12 Absatz 1-3.
 
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