Kann ich einen nicht genehmigten Umzug einfach während einer Bezugspause durchführen?

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Sanara

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Angenommen ich beziehe Leistungen nach dem SGB II und möchte einen nicht genehmigten Umzug durchführen. Normalerweise würden mir die Kosten der Unterkunft nur in der Höhe der vorherigen Wohnung bezahlt werden, wodurch ich den Rest durch meinen Regelsatz decken müsste.

Wenn mein Vermögen nun aber ausreichen würde, um die Umzugskosten plus die Kosten der Unterkunft für einen Monat aus eigener Hand zu decken, könnte ich dann nicht einfach den Bezug der Leistungen zum Ende des Monats kündigen, im Folgemonat umziehen, und im darauffolgenden Monat wieder Leistungen nach dem SGB II beantragen? Würde der JC in diesem Fall die Kosten der neuen Unterkunft übernehmen? Oder stellt diese Vorgehensweise möglicherweise einen Verstoß gegen Teile des SGBs dar?
 

Sanara

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Es gibt da Möglichkeiiten zum Beispiel über den Sozialpsychitriscchen dienst. Dann kommt zu vereinbarten Zeiten, zum Beispiel einmalin der Woce oder alle 14 Tage jemand zu dir, geht mit dir Papierkram durch,kann dich bei bedarf auch zu Behörden begleiten, je nachdem, welce Unterstützung du brsuchst. Das ist keie Entmündigung, das ist nur eine zusätliche Unterstützung.
Leider wurde der sozialpsychatrische Dienst in meiner Stadt an den Caritasverband "ausgelagert", und ich habe erhebliche Bedenken dabei mich von einer der römisch-katholischen Kirche unterstellten Institution in derartigen Angelegenheiten beraten zu lassen.
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Das freut mich sehr.
Dann fällt doch der Unterhalt garnicht weg, denn Du lernst ja noch, nur etwas langsamer. Kannst Du versuchen, mit Deinen Eltern nochmals ein Gespräch zu führen?
Vieleicht nützt es etwas, wenn Du ihnen von Deinen gesundheitlichen Problemen etwas mitteilst. Vieleicht unterstützen sie dann doch weiter. Unterhaltsklage wäre für mich das letzte Mittel aber allemal besser als JC.
Ich denke nicht, daß Du wegen jeder Turbulenz im Leben, gleich einen Betreuer brauchst.
Ein satter Fehler als Jungerwachsener kann jedem passieren. Das nennt man Lebenserfahrungen sammeln.
Ich konnte mit einem Elternteil reden, der mir zumindest für die nächsten Monate Unterhalt zugesichert hat, was eine erhebliche Erleichterung in meiner Lebenssituation darstellt.
 

Sanara

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Es ist so schade, dass dieses Bild (leider auch in mancher Behörde) noch besteht. Eine rechtliche Betreuung, wenn so ausgeführt, wie vorgesehen, ist keine Entmündung. Und für Einwilligungsvorbehalte braucht es schon entsprecende Gründe. Rechtliche Betreuung oder auch ambulant betreutes Wohnen sind Ergänzugsleistungen und Unterstützungsangebote, die besonders in schwierigen Lebenssituationen entlastend wirken können.

Es ist wie überall, ob Krankenhaus, Arzt, Jobcenter, Sachbearbeiter oder eben auch rechtliche Betreuung, es scheint gehäuft nur negative Erfahungen zu geben. Nur was viele Menschen vergessen, die die zufrieden sind, die bei denen es gut läuft, die finden sich selten in Hilfeforen. Und schlechte Nachrichten/Bewertungen haben auch die Tendenz sich x-Mal schneller zu verbreiten als gute.
Das stimmt zwar, allerdings sind meine Erfahrungen mit Krankenhäusern, Ärzten, Jobcentern, Sachbearbeitenden und rechtlicher Betreuung über die doch sehr kurze Zeitspanne, in der ich mit diesen zu tun hatte, absurd schlecht ausgefallen.

Meine Bedenken zur Entmündung entspringen zum einen meinem Unwissen zu der Thematik und der gesellschaftlichen Stigmatisierung, zum anderen gab es aber auch ganz konkrete Versuche von Ärzten ein Bild meinerselbst zu zeichnen, welches von der Realität nicht weiter entfernt sein könnte, insbesondere in Folge von berechtigter Kritik, welche ich an manchen Behandlungsteam zu üben gewagt habe. Zwar wurden derartige "Rachediagnosen" nach meiner Anfechtung dieser überarbeitet, allerdings hege ich seitdem ein starkes Misstrauen gegenüber Ärzten und versuche im Umgang mit Ihnen ähnlich vorsichtig zu sein wie mit den SBs eines JCs.
 

Stauer

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Zwar wurden derartige "Rachediagnosen" nach meiner Anfechtung dieser überarbeitet, allerdings hege ich seitdem ein starkes Misstrauen gegenüber Ärzten und versuche im Umgang mit Ihnen ähnlich vorsichtig zu sein wie mit den SBs eines JCs.
Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste. Manche Ärzte sind Wölfe im Schafspelz. Man hat schließlich nur das eine Leben. Wenn man die Lebensführung aus der Hand gibt, ist sie schwer zurück zu holen. Gegen medizinkritische Äußerungen wurden weitreichende Machenschaften entwickelt. Den Ärzten treibt der Schmerz die Leute in die Arme und dem JC die finanzielle Not der Arbeitslosen.
Je nachdem an wen man da gerät, ist man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Die Caritas ist auch nicht unbedingt der Beste Verein. Auch hier gibt es gute und schlechte MA's.
Ich konnte mit einem Elternteil reden, der mir zumindest für die nächsten Monate Unterhalt zugesichert hat, was eine erhebliche Erleichterung in meiner Lebenssituation darstellt.
Das ist schön. Nun gibt es eine gute Grundlage, auf der Du Dich aufbauen kannst.
Ich glaube Du hast Existenzängste, Angst zu versagen und Zukunftsängste.
Ängste kann man besiegen. Der Weg dahin ist ganz banal und kompliziert zu gleich. Der erste Schritt hinaus ins Leben, ohne Eltern ist der Unsicherste aber mit diesem Schritt legst Du den Grundstein Deiner Sicherheit, daß auch Du im Leben zurechtkommen wirst. Das schleuderst Du Deiner Angst entgegen und verbietest ihr Dich am Lernen zu hindern. Du lebst nicht in der Angst. Sie lebt in Dir. Sie braucht Dich. Du brauchst sie nicht. Schmeiß die aus Dir raus und verbiete ihr, in Dir zu toben und Dich zu lähmen. Angst ist nur ein winziger Teil im Leben. Deine Angst ist von Jahr zu Jahr gewachsen, weil sie noch nie am Wachsen gehindert wurde. Das ist das ganze Geheimnis.
Argumente dagegen wäre z.B. eine Aufgabe fertig machen, jeden Monat mindestens eine. 1x wöchentlich einfach oneline anwesend sein. Das von heute an. Nach 4 Wochen 2x wöchentlich und 1-2 Aufgaben. Dein Gespräch mit dem Vermieter war erfolgreich und Du hast mit einem Elternteil gesprochen.
Abi kann interessant sein. Hast Du ein Steckenpferd, Bio oder Physik oder Literatur?
Früher ist vorbei. Da hast Du nur gelernt, weil Du solltest. Jetzt kommt die Zeit, wo Du lernen möchtest.
Du möchtest gern aus dem Finanzloch raus. Dazu brauchst Du Dein Abi und das wirst Du Dir holen. Wenn Du den Beschluß fast, alles zu tun, damit Du finanziell unabhängig wirst, gelingt Dir das. Ganz banal einfach machen.de.
Schlechter als bisher kann es nicht werden, weil bis jetzt so gut wie nichts von Dir kam (90-100% Fehlzeit). Also wird alles, was Du machst, besser sein.
Was das Elternteil betrifft, das mit Dir nicht reden will, kann ich nur vermuten, daß es Dir nichts zutraut. Aber ich traue Dir das zu und der Elternteil, der mit Dir redet. Glaube auch Du an Dich, damit sich alles zum Guten wendet.
Wenn ich mit meiner Vermutung falsch liege und es nicht um Ängste geht, nimm mir nicht übel, was ich Dir geschrieben habe.
 
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