Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter in Raten abbezahlen?

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BereitsVergeben

Elo-User*in
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Moin leute,

also folgendes problem, ich hatte vor 4 Monaten von mein Vermieter geld zurückbekommen Jahreskostenabrechnung knapp 300 euro, das habe ich damals nicht den jobcenter mitgeteilt hab es aber dann jetzt bei der weiterbewiligung angegeben.

Jetzt will das Jobcenter das geld natürlich wieder haben, die wollen die 300 komplett haben jetzt kurz vor weinachten :(

Ist es in den Fall möglich eine Raten Zahlung zu beantragen?
 

BereitsVergeben

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

Ja hab eine Anhörung bekommen, hab angekreuzt der Sachverhalt trifft zu und unten bei sonstige Mitteilung habe ich rein geschrieben das sie das bitte in raten abziehen sollen, heute Kamm dann der bescheid mit Aufforderung zu zahlen.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

Kamm dann der bescheid mit Aufforderung zu zahlen.

Was steht zu den Werdegang der Zahlung, steht dort auch schon die Kontonummer bzw. auch der Verwendungszweck vom JC, ich denke nein, daher.............?

Ich vermute mal das sich das interne Inkasso vom JC Recklinghausen noch schriftlich melden wird mit allen Zahlungsbedingungen.


Schau dir das Post 3 und vorallem den Anhang in dem Beitrag,
hier wird vom Inkasso auch die Ratenzahlung angesprochen.

https://www.elo-forum.org/schulden/...erhalten-verhalten-ratenzahlung-moeglich.html

Also abwarten bis das Schreiben kommt, dann kannst du schriftlich dazu äußern.
 

BereitsVergeben

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

Ja es steht schon Kontonummer und Verwendungszweck im Brief!

Mit der aufforderung bis zum 07.12.2018 zu zahlen obwohl der brief vom 10.12.2018 ist.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

Ja es steht schon Kontonummer und Verwendungszweck im Brief!

Und das Schreiben ist vom JC oder vom Inkassobüro?

Mit der aufforderung bis zum 07.12.2018 zu zahlen obwohl der brief vom 10.12.2018 ist.

Hmm hier kannst du bitte entweder beim JC persönlich vorsprechen, das du das Schreiben erst verspätet erhalten hast, das JC ist in der Beweislast, das dir der Brief nicht fristgerecht zugegangen ist. § 37 SGB X oder belgbar per Post zumindest per Einschreiben/Einwurf der Postbote bestätigt per Unterschrift den Einwurf und du kannst auf der Web-Seite der Post unter Sendenachverfolgung dir das ausdrucken.

(2) 1Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. 2Ein Verwaltungsakt, der im Inland oder Ausland elektronisch übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Absendung als bekannt gegeben. 3Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.

Text hervorgehoben
 

BereitsVergeben

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

Also was soll ich jetzt tun abwarten bis sich das Inkasso meldet? kommen dann nicht noch extra gebühren dazu? oder gleich ratenzahlung versuchen zu beantragen? und wenn ja wie ? gibt es muster oder so?
 

vidar

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

Könnte mir auch vorstellen, das hier ein Tippfehler vor liegt, das passt einfach nicht.
Das mit den Daten scheint gang und gäbe zu sein. Meine Frau bekam eine Mitte November geschriebene Antwort der Leistungsabteilung erst am 04.12.19 zugestellt. Poststempel des Briefs war der 03.12.18. Hier ging es um eine Überzahlung aufgrund meiner Rentenerhöhung. Das JC forderte meine Frau auf den geschuldeten Betrag bis Ende August zu überweisen. (Die Forderung war sachlich korrekt)

Das JC erhielt darauf ein Schreiben mit dem Hinweis darüber, dass es leider nicht möglich sei eine Überweisung in die Vergangenheit vornehmen zu können, und wurde deshalb aufgefordert meiner Frau einen korrigierten Bescheid mit nachvollziehbaren Daten zukommen zulassen. In dem Schreiben wurde auch darauf hingewiesen, dass sich meine Frau bis zum Erhalt der Korrektur an keine Zahlungsfrist gebunden sieht. Innerhalb von nicht einmal einer Woche erhielt sie nun ein Korrekturschreiben mit der Zahlungsfrist von 14 Tagen.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

Guten Morgen @vidar

genau den selben Gedanke hatte ich auch eben, auf jeden Fall wie du schreibst, das JC belegbar anschreiben, das eine Zahlungsaufforderung nicht rückwirkend sein kann.

@BereitsVergeben und wie bereits geschrieben in meinem Post
zumindest per Einschreiben/Einwurf dein Schreiben versenden.
 

vidar

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AW: Überzahlung in Raten abzahlen?

...auf jeden Fall wie du schreibst, das JC belegbar anschreiben...,
So ist es! Deshalb fahren wir immer direkt zum JC und geben dort die jeweils entsprechenden Belege und Schriftsätze ab. Auf unseren Kopien lassen wir uns den Erhalt jedes einzelnen Formulars, Schriftstücks etc. per Eingangstempel durch das JC bestätigen. Hier sollte aber dann unbedingt jedes mal darauf geachtet werden, dass das Datum des Stempels auch wirklich Tag aktuell ist. Wer also die Möglichkeit hat das JC gut erreichen zu können, dem empfehle ich generell die Belegeinreichung direkt vor Ort vorzunehmen. Da auch ein Post-Einschreiben (mit Rückschein) Kosten verursacht, heben sich etwaig entstehende Fahrkosten ggf. auf.
 

BereitsVergeben

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AW: Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter, in Raten abbezahlen?

Ok das das datum jetzt falsch ist interessiert mich nicht so, mich interessiert ob ich ein anrecht habe das in Raten abzuzahlen!?
 

Couchhartzer

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AW: Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter, in Raten abbezahlen?

Ok das das datum jetzt falsch ist interessiert mich nicht so, mich interessiert ob ich ein anrecht habe das in Raten abzuzahlen!?
Du hast ein Anrecht über so eine Ratenzahlung zu verhandeln, mehr erstmal nicht.
Und dann, wenn dein Einkommen nachweislich für eine sofortige Komplettbegleichung zu gering ist, dann kannst du dazu auffordern, dass man dir auch Ratenzahlung bewilligt, damit dein Existenzminimum weitestgehend erhalten bleiben kann.
Üblich sind z.B. bei Bezug von Hartz IV etwa 25,00 bis 30,00 € im Monat, die du dann als Rate anbieten könntest.
Die Zustimmung hängt allerdings entweder vom Jobcenter oder aber (sofern schon dorthin übergeben) von der Zustimmung der vollziehenden Inkassostelle ab.
Doch wie gesagt, dazu musst du den Kontakt aufnehmen und dein Anliegen entsprechend vortragen - und zwar schriftlich mit Zustellnachweis (Empfangsquittung auf Kopie oder qualifizierter Faxsendebericht).
 

axellino

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AW: Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter, in Raten abbezahlen?

Ist es in den Fall möglich eine Raten Zahlung zu beantragen?

Natürlich hast Du die Möglichkeit eine Ratenzahlung zu vereinbaren, aber ein Anrecht darauf hast Du nicht. Du solltest deinerseits die Initiative ergreifen und eine für dich machbare Kleinstrate anbieten und gut ist und eigentlich und aus Erfahrung, sollte das auch im derzeitigen Sozialleistungsbezug klappen.

Was bliebe Dir hier auch anderes übrig im Sozialleistungsbezug, da ist jawohl generell anzunehmen, das man mal nicht so einfach 300 € rüberschieben kann und im weiteren, hättest Du auch kein pfändbares Einkommen und dies, ist dem Leistungsträger natürlich auch alles bekannt und darum sehen die Chancen hier auch sehr gut aus, eine einvernehmliche Lösung und Vereinbarung mit diesen zu treffen.

Gibt es eine Vorlage oder so was ich schreiben soll?

Nein es gibt dazu keine Vorlage oder so.
Was spricht denn dagegen kommende Woche morgens/vormittags diesbezüglich ein kleinen Spaziergang zu dein zuständigen Leistungsträger zu machen und Du sprichst hierzu in der Leistungsabteilung vor und vielleicht hättest Du ja auch jemanden der dich dazu begleiten könnte und auf den Rückweg, könnte man ja ggfls. noch ein wenig übern Weihnachtsmarkt schlendern und somit das Schlechte mit den Guten verbinden :wink:
 
Zuletzt bearbeitet:

Seepferdchen 2010

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AW: Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter, in Raten abbezahlen?

Ok das das datum jetzt falsch ist interessiert mich nicht so, mich interessiert ob ich ein anrecht habe das in Raten abzuzahlen!?

:sorry: @BereitsVergeben das sollte aber auch in deinem Schreiben stehen, ganz wichtig, weil damit ist der Bescheid
hinfällig ist, also bitte nicht "links liegen lassen"!

Gibt es eine Vorlage oder so was ich schreiben soll?

Nein gibt es nicht, weil jeder Sachverhalt anders ist.

Vorschlag schreibe mal einen Text dazu und dann kann man mal
rüber schauen und ggf. ergänzen oder noch erweitern,okay?
 

axellino

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AW: Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter, in Raten abbezahlen?

Hi.


Bitte schön!

Ich persönlich würde das nicht freiwillig ausfüllen und abgeben und erstmal versuchen mit den Leistungsträger eine ganz normale Ratenzahlungsvereinbarung zum abtragen der Forderung zu treffen. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten und es kommt keine zustande, dann wird man sowieso sicher mit den lfd. Leistungen aufrechnen wollen und wird dementsprechend ein Verwaltungsakt erlassen. (§ 43 SGB II)
 

Seepferdchen 2010

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AW: Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter, in Raten abbezahlen?

Sehe ich genauso wie @axellino zumal @BereitsVergeben leider
übersehen hat die Mitwirkungspflicht, dieser Absatz steht in jedem Antrag.

Änderungen, die nach der Antragstellung eintreten
und sich auf die Leistungen auswirken können (z.B.Arbeitsaufnahme,Umzug), sind dem zuständigen
Jobcenter unverzüglich mitzuteilen.

Text hervorgehoben

Quelle:
Erstantrag und Weiterbewilligungsantrag ALG II
 

BereitsVergeben

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AW: Kann ich eine Rückforderung des Jobcenter, in Raten abbezahlen?

Vorschlag schreibe mal einen Text dazu und dann kann man mal
rüber schauen und ggf. ergänzen oder noch erweitern,okay?

Sehr geehrtes Jobcenter,

Ich habe ihrem Bescheid vom 10.12.2018 zur Aufheben bekommen, leider kann ich die angegebene summe unmöglich in einer Summe bezahlen und schlage vor diese in Monatlichen Raten von 30 Euro zu bezahlen, die sie von meiner Leistung direkt abziehen können!

Mit freundlichen grüßen
XXX

Ist das so ok?
 

Seepferdchen 2010

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@BereitsVergeben

Vorschlag

-hier kommt die Versandart rein über die Adresse vom JC, zum Beispiel Einschreiben/Einwurf-
oder -persönliche Abgabe-
Jobcenter
Adresse

BG - Nummer XXXXXXXXXXXX

Sehr geehrte..............,

ich beziehe mich auf ihr Schreiben vom 10.12.2018 erhalten am Datum XXXXXX mit der Aufforderung bis zum 07.12.2018 die Zahlung in Höhe von 300€ zu überweisen, das Fälligkeitsdatum ist rückwirkend und somit nicht wirksam!

Leider kann ich die angegebene Summe unmöglich in einem Betrag bezahlen und daher meine Bitte diesen Betrag in monatlichen Raten von 30 Euro aufzurechnen.


Vieleicht schaut noch jemand rüber und hat einen Änderungsvorschlag?
 

Holler2008

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Auf jeden Fall dringend das wegen dem zurückliegenden Datum klären, z.B. wie es Seepferdchen vorschlägt.

Mich wundern nur die 30 Euro-Raten, die hier jeder akzeptiert. Vor ein paar Jahren haben mir die User hier im Forum noch gesagt, beim dem geringen ALG 2-Satz sind 10 bis 15 Euro angemessen.
 
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