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Kann freiwilliger 1-€-Job abgelehnt werden?

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diego

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#1
Hallo zusammen,

als Neuling stellt man sich ja kurz vor :icon_smile:. Ich bin m, 31 Jahre alt, gelernter Erzieher und lebe in Bremen. Zwischen 2007 und Feb. 2009 war ich zuerst als "Injobber", später auf "Entgelt" im Jugendfreizeitbereich tätig, dort ergab sich leider keine Möglichkeit zur Festanstellung, so daß ich seit Februar beschäftigungslos bin.
Auf eigene Initiative bewarb ich mich dann bei einer anderen Einrichtung bzw. bei einem kooperierenden Beschäftigungsträger, weil sich dort gleich zwei Möglichkeiten auftaten: es wäre zwar ebenfalls erst mal nur ein "Injob" möglich, aber mit prinzipieller Aussicht auf eine Festeinstellung - und dazu kann ich die Tätigkeit dort als "studienbezogenes Praktikum" anrechnen lassen, was mir bei der Bewerbung um einen Studienplatz bessere Voraussetzungen verschafft (ich möchte Soziale Arbeit studieren).

Wie gesagt - ich bewerbe mich *freiwillig* auf einen 1-€-Job, weil mir das mittelfristig ("strategisch" sozusagen) erfolgversprechend erscheint. Dazu kommt noch, daß die Einrichtung, bei der ich arbeiten möchte (von deren Seite sowie von Seiten des Beschäftigungsträgers geht übrigens alles klar) einen hervorragenden Ruf hat und die Arbeit sehr anspruchsvoll ist.

So. Das klingt alles nach guten Argumenten, und vom sog. gesunden Menschenverstand her spräche ja nix dagegen... nur sagt mein "Fallmanager", daß er es "für meine persönliche Entwicklung" für besser hielte, wenn ich statt einem 1-€-Job einen auf dem ersten Arbeitsmarkt suchen würde - bei Burger King zb.
Klar, das wäre dann kein Hartz4 mehr... aber bringt mich das irgendwie weiter? Wohl kaum... nur sagt mir meine Erfahrung (und andere, die auch schon mit diesem Menschen zu tun hatten), daß er dafür nicht zugänglich ist.

Nochmal: ich möchte ganz bewußt diese Stelle annehmen, auch wenn es nur ein "Injob" ist. Welche Möglichkeiten habe ich jetzt, diesen Wunsch durchzusetzen? Bisher hatte ich nur telefonisch mit dem Fallmanager darüber gesprochen, kommenden Dienstag (19.) habe ich einen Termin - kann gut sein, daß er mir direkt dort versucht, eine Eingliederungsvereinbarung aufzudrücken (daß ich die da nicht gleich unterschreiben muß weiß ich). Ich bin mir aber im Moment nicht wirklich im Klaren, wie ich dort vorgehen soll... wäre schön, wenn jemand ein paar Tipps hat :icon_smile:.

(sry wenn sowas schon mal irgendwo gefragt und beantwortet wurde... das Forum ist sehr groß ;-). )
 

Arania

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#2
Tja Du wirst hier kaum jemanden finden der einen 1-Euro-Job für gut hält, aber wenn Du meinst das es Dich weiterbringen könnte?

Allerdings geht in jedem Fall eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt vor, das heisst Du musst Dich auf zumutbare Stellen bewerben

Einen Anspruch auf einen 1-Euro-Job hat man nicht
 
E

ExitUser

Gast
#3
Ist denn dieser Wunsch-EEJob auch als EEJ anerkannt? Die haben da nämlich so ihre Vorgaben.

Sollte das wirklich als EEJ zugelassen sein, ist es auch nicht so leicht, dass du da hinkommst. Ich kann hier nur aus einer anderen ERfahrung sprechen, wo mal ein Leistungsempfänger unbedingt einen EEJ als Fahrer bei der Tafel haben wollte (den machte er ehrenamtlich schon länger; er wollte nur den Ein-Euro die Stunde dafür zukünftig haben). Aber nein, das Amt entschied, dass er Elektroschrott als EEJobber sortieren muss und bewilligte den Job bei der Tafel nicht. Da war nichts zu machen. Den EEJ auf dem Schrottplatz wies er erfolgreich ab, den Job bei der Tafel behielt er weiterhin ehrenamtlich.

Nun muss das ja nicht in deinem Fall auch so sein. Nehme die EGV mit, wir packen den den Wunschjob in den Gegenvorschlag rein und begründen das separat, so wie du das hier auch gemacht hast. Wenn er als EEJ zugelassen ist, ist es leichter.
 

diego

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#5
Hi! Danke erstmal für eure Antworten.

Ist denn dieser Wunsch-Ein-Euro-Jobob auch als Ein-Euro-Job anerkannt? Die haben da nämlich so ihre Vorgaben.
Ja, ist er.

Nun muss das ja nicht in deinem Fall auch so sein. Nehme die EGV mit, wir packen den den Wunschjob in den Gegenvorschlag rein und begründen das separat, so wie du das hier auch gemacht hast. Wenn er als Ein-Euro-Job zugelassen ist, ist es leichter.
Das wäre vllt. eine Möglichkeit.

Ich weiß schon, daß der 1-€-Job hier alles andere als einen guten Ruf hat - kann ich hier ja gleich mal das Begründen üben :cool:. Die Idee kommt bestimmt nicht aus dem hohlen Bauch, ich habe mir da schon länger Gedanken drüber gemacht und alles Mögliche abgewogen und hin- und herüberlegt... Im Moment stehe ich auf dem Standpunkt, daß es für mich besser ist, über einen Umweg (den Injob) einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt, der mir auch gefällt (jo, das ist mir wichtiger als Geld) zu bekommen ODER über den gleichen Umweg meine Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern, als direkt auf dem ersten Arbeitsmarkt als Gemüseputzer bei Burger King oder ungelernter Lagerarbeiter zu landen und ein halbes Jahr später wieder bei der Arge zu stehen.

Das erste bringt mich weiter, auch wenn es "nur" ein Injob ist. Das zweite nimmt mich aus der Arbeitslosenstatistik, aber mehr auch nicht.
 

Arania

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#6
es besteht aber kein Rechtsanspruch auf einen 1-Euro-Job insofern kann man den auch nicht als Forderung in eine EGV hineinpacken
 

diego

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#7
Ich weiß. Ich hoffe jetzt einfach mal, entgegen besseren Wissens, daß sich mein SB durch Vernunft und Logik überzeugen läßt. Noch ist ja nicht mal eine EGV vorgeschlagen worden...
 

Mario Nette

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#8
Ah ja, ganz tolle Ideen hier ... :icon_neutral: (zugegeben, diesen Smiley nutze ich selten). Gibt Leute, die versuchten, sich in Ein-Euro-Sklavenjobs reinzuklagen. Vergeblich. Zum Glück. Diese gesellschafts- und wirtschaftsschädlichen Arbeitsverwurstungs- (und sozialmafiabereichernden) Maßnahmen kann man nicht ernsthaft als Weg sehen, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen. Eher ist es doch so, dass ein zukünftiger Arbeitgeber denken könnte: "Oh, Ein-Euro-Job als ultimo ratio - da ist was im Busch, sonst hätte der was Vernünftiges gearbeitet."

Mario Nette
 

galigula

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#9
Also,irgendwie bist du hier im falschen Forum.
Wir sind erbitterte Gegner von Zwangsarbeit,das gehört prinzipiell verboten.
Du kannst von uns keine Tipps erwarten,wie man sich am besten versklaven lassen kann.
Lese mal bitte durch,was Ein-Euro-Jobs für negative Folgen für unseren Arbeitsmarkt und unsere Ökonomie hat.
(Suchfunktion-Ein-Euro-Job)
 

diego

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#10
*seufz* ja, offenbar bin ich hier falsch. Schade, ich dachte ich hätte mich verständlich machen können.
Ich versuche, diesen Injob einfach mal ganz egoistisch für mein persönliches Weiterkommen zu nutzen, weil diese Möglichkeit sich nun mal gerade bietet - jo, in dem Fall wäre das nämlich tatsächlich das vielbeschworene "Sprungbrett". Irgendwelche ideologischen Überlegungen gehen mir da erstmal am Allerwertesten vorbei. Ja ich weiß, 1-€-Jobs sind scheiße, aber meine Alternative in diesem Fall wäre ein Job auf dem ersten Arbeitsmarkt bei Burger King (von der Bezahlung her nicht viel besser als der Injob), und das ist aus meiner Sicht wesentlich beschissener.

Danke an Mobydick für die undogmatische Hilfsbereitschaft. Andere könnten ja, statt den Kopf gegen die Wand zu hauen, Alternativvorschläge machen - im Moment habe ich die Wahl zwischen einem Injob, der mir tatsächlich konkrete Aussichten bietet, später innerhalb des Netzwerkes von Jugendfreizeiteinrichtungen, in das ich damit reinkomme, einen RICHTIGEN Job zu kriegen (ich wäre damit nämlich nicht der Erste), und irgendeiner Aushilfstätigkeit. Wenns aus eurer Sicht noch dritte, vierte und fünfte Möglichkeiten gibt - bitte äußert sie, ich bin für jede zusätzliche Perspektive dankbar, auf die ich vllt. nicht von selber komme.
 

Jesaja

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#11
Ich dachte, du wärst gelernter Erzieher, und dann willst du uns gleichzeitig erzählen, du könntest nur einen Job bei z.B. Burger King finden, als wärst du ungelernt ?
Ein 1-Euro-Job kann und darf nicht "anspruchsvoll" sein, daneben bezweifel ich auch, dass Einrichtungen, die 1-Euro-Jobber anstellen, seriös sind und einen hervoragenden Ruf besitzen.

Sorry, ich halte dich für einen Fake.
 

diego

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#12
Es gibt ne ganze Menge mehr Erzieher/Innen als freie Stellen in diesem Bereich... ich würde mich wohl kaum auf nen Injob bewerben, wenns woanders was gäbe (und vergiß mal ganz schnell einen wie auch immer gearteten "Männerbonus", so weit isses damit auch nicht her).

Die Einrichtung, bei der ich arbeiten möchte, werde ich hier nicht öffentlich nennen (privat/ per Mail gerne), die Strukturen sind dort aber so, daß ein Sprung vom Injob auf eine "richtige" Stelle möglich ist (zwei der dort hauptamtlich beschäftigten Pädagoginnen sind über diesen Weg dort reingekommen).

Den Burger King-Quatsch kriege ich von meinem SB regelmäßig vorgesetzt, anderes kann er angeblich "nicht finden" (dieser Mensch hat sogar innerhalb seines Ladens einen schlechten Ruf), also verlasse ich mich auf das, was man so schön "Eigenbemühungen" nennt. Und da ist der erwähnte Job bis dato das beste, was ich ausfindig machen konnte (alternativ bliebe ein Umzug weg von Bremen, aber das stünde für mich nur zur Debatte, wenn gar nix anderes mehr geht) - wie gesagt, ich möchte das sowohl als Sprungbrett auf den 1. Arbeitsmarkt als auch, alternativ, für meine Bewerbung auf einen Studienplatz nutzen.

Ich kanns nicht ändern wenn du mich für ein Fake hältst... wie soll ich das denn bitte anstellen? Ich denke, wir sollten uns einfach gegenseitig ignorieren und gut is.... wer von den anderen aber noch irgendwelche Tipps oder weitere Möglichkeiten weiß, immer raus damit.
 
E

ExitUser

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#13
Also wenn du auf diesen EEJ bestehst, kannst du zu der EGV nur ein Gegenvorschlag erstellen und diesen EEJ dort einbringen "Angebot einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung als....... , Beschreibung der Tätigkeit....... bei............ zwecks.....(ERwerb von ERfahrungen, etc.). D.h. richtig bestimmt, damit die nicht auf die Idee kmmen, dass ein anderer Job, wie z.B. die Straßenreinigung, für dich besser ist, weil da auch ein Platz frei ist.

Tatsächlich ist es so , dass EEJ nur minderwertige Arbeit ist, weil du einem Ein-euro-Jobber keine Verantwortung übertragen darfst. Es hat mal ein Fall von einem User gegeben, der im Kindergarten als "Erzieher" einen Ein-Euro-Job machen sollte. Die "Stellung" als Erzieher erwies sich als ein Job als Küchenhilfe in der Kantine der Kita. Und zwar nicht zum Kochen, sondern zum Töpfe auswaschen, Tisch decken und sauber machen.
 

Mario Nette

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#14
Ja natürlich kriegst du danach einen ganz normalen Job. Die üblichen Versprechungen. In den meisten Fällen ist es doch aber so, dass zwar die Leute gebraucht werden für oft reguläre Arbeit, mit der man eine ganz normale Arbeitsstelle füllen könnte, aber niemand diese Stelle schaffen will, weil es sich viel besser rechnet, jemanden für einen Euro die Stunde einzustellen. Nämlich weil der Träger dafür kein Geld ausgeben muss, sondern sogar noch welches kriegt. Ganz ehrlich: Wenn sie Arbeit zu verrichten haben, sollen sie sofort eine normale Stelle schaffen und sich nicht erst noch übers SGB bereichern.

Mario Nette
 

ethos07

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#15
Hi Diego, also ich kann dein Ansinnen auf der einen Seite schon sehr gut nachvollziehen und du bist ja gerade bei den gut ausgebildeten alles andere als der einzige, der die wildesten Konstruktion beim Surfen durch die Jobwelt fährt, immer auf dem Sprung zum nächsten Inselchen. Dass daraus ein Job auf dem 1. -arbeiustmarkt wird, würde ich mmir komplett abschminken - bis ggf. der Arbeitsvertrag dazu unterschireben hast - dass ist einfach in 99,9999999% der Fälle so.

Auf der anderen Seite - s'ist halt immer die Frage wo man die Grenze zieht zwischen eigenem Optimum und gemeinsamen Zielen - sind EEHs generell wüst. Iinsofern mache ich dir auch keine Vorschläge zum Ein-Euro-Job, sondern ein wilde Konstruktion:

Du versuchts mit deinem potentiellen Arbeitsgebern die für dich sinnvolle Erzieher-Beschäftigung als Teilzeit Praktikum oder als Ehrenamt zu vereinbaren. Mit dem Rest deiner Zeit suchst du dir einen Behelfsjob über 400 € - für junge Mensch gibt's Jobs in Kneipen oder ahlt bei Mac Donald oder sogar im Callcenter. Dann lässt sdich die Arge in Ruhe.

Oder du beginnst eine Selbständigkeit nebem der (z.B. wegen den beruflichen Connections etc. )sinnvollen Ehrenamt . Was aber dann mühsam ist bei einem SB längerfrsitig anerkannt zu halten.
 

Kaleika

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#16
Diego,

ich bin einigermaßen verwundert, dass Du als Erzieher einen Ein-Euro-Job, in Bremen als In-Job euphemisiert, suchst.
Weißt Du nicht, dass Du keine Fortzahlung im Krankheitsfall oder beim Urlaub bekommst, also Deine jahrzehntelang erkämpften Arbeitnehmerrechte einfach in die Tonne treten lässt?

Weißt Du nicht, dass Du damit Deine Chancen auf den ersten Arbeitsmarkt eher verschlechterst?
An Deiner Stelle würde ich mich lieber woanders bewerben! Versuche es doch mal!
Du hast ja noch nicht mal das "Verfallsdatum" von 35 Jahren erreicht!
Ich bin auch Erzieherin!

Kaleika
 
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ExitUser

Gast
#17
Sehen wir es doch mal so:

Keiner sollte eine Chance im Leben verpassen, denn sonst kommt er zu kurz. Es kann sich aber auch keiner vorstellen, dass ein Ein-Euro-Job eine Chance ist. Zumindest so lange es Ein-Euro-Jobs gibt. Warum sollte man einstellen, wenn man einen Arbeitslosen für ein Kopfgeld von 300 - 600 Euros (den die Bagis für dich an den Träger zahlen) auch bekommen kann.
 
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#18
So. Das klingt alles nach guten Argumenten, und vom sog. gesunden Menschenverstand her spräche ja nix dagegen... nur sagt mein "Fallmanager", daß er es "für meine persönliche Entwicklung" für besser hielte, wenn ich statt einem 1-€-Job einen auf dem ersten Arbeitsmarkt suchen würde - bei Burger King zb.

Der Deutsche "Fallmanager" (Pinkelbirne): Schnell, billig, unqualifiziert.

Erzieher werden doch ständig gesucht, warum sollte man sich da bei Burger King bewerben?
 
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