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Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen" wer

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Farella

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Hallo,
ich bin neu hier und hätte da mal ein paar Fragen.
Ich habe seit dem 11.07.07 einen Ein-Euro-Job
In meinem Vertrag steht: 6 Monate mit der Option auf zwei Mal Verlängerung um jeweils 3 Monate, also das heißt, kurz vor Ablauf des halben Jahres habe ich eine Verlängerung bekommen, die am 10.04. endet, aber ich habe jetzt schon mitgeteilt bekommen, dass ich nochmals eine Verlängerung bekomme und zwar dann bis zum 10.07.2008.
1. Jetzt wollte ich gerne wissen, ob ich danach "gezwungen" werden kann, noch eine Vertragsverlängerung zu unterschreiben?
2. Wieviele Ein-EURO-Jobs kann mir die Kommunale Arbeitsförderung eigentlich nacheinander aufzwingen?
3. In einem anderem Forum, habe ich gelesen, dass der Ein-Euro-Job automatisch endet, wenn man länger als 10 Tage krankgeschrieben ist. Ist das Richtig?

Weshalb ich das alles Wissen will?
Ich arbeite in einem Gebrauchtwarenladen. Die ersten 4 - 5 Monate hat der Job mir gefallen, aber zur Zeit geht mir das Ganze so an die Nieren, dass ich überhaupt keine Lust mehr habe, dort hinzugehen. Das hat damit zu tun, dass wir mit immer weniger Leuten die gleichen Arbeiten machen müssen wie vorher, z.B. andere Ein-Euro-Jobber wurden vom Amt abgezogen und für Schulungen angemeldet, andere Jobber wechseln zu einer anderen Arbeitsstelle etc.
Es gibt noch einiges was mir dort nicht mehr gefällt.

Vielleicht kann mir jemand meine Fragen beantworten

LG
Farella
 

wolliohne

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Farella,

ich habe den § nicht zur Hand,ist aber mit Sicherheit Gesetzteswidrig.

Tip,krank schreiben lassen bzw.mal die Festeinstellung anmahnen.

Willkommen übrigens im Forum.
 

Arania

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Also theoretisch ( und auch praktisch) kann ein 1-Euro-Job dem anderen schon folgen, das ist momentan gang und gebe, ich kenne Leute die nun schon den dritten hintereinander machen, ich kenne auch keinen Paragraphen der das verbietet, vielleicht kennt ihn jemand anders:icon_wink:

Und ein automatisches Ende nach einer zehntägigen Krankschreibung kenne ich auch nicht
 
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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Ich glaube 6 Monate + 1 oder 2 3 monatige Verlängerungen mit Pausen von 3 Monaten dazwischen ist i.O.

So wie sich das ganze anhört ist es weder zusätzlich noch gemeinnütztig.

Hole dir einen gelben schein vom Arzt. AU wird gar nicht gerne gesehen.
 

Arania

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Ich möchte nur mal wissen wo Ihr immer die ganzen Ärzte her nehmt die einfach mal so ein paar Wochen krank schreiben?

MIR sind keine bekannt.

Es gibt da übrigens durchaus auch Vorschriften für Ärzte
 
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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Natürlich sollte man auch wirklich krank sein. Aber wer hat als Arbeitsloser nicht mindestens Depressionen zu bieten...?
 
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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Also theoretisch ( und auch praktisch) kann ein 1-Euro-Job dem anderen schon folgen, das ist momentan gang und gebe, ich kenne Leute die nun schon den dritten hintereinander machen, ich kenne auch keinen Paragraphen der das verbietet, vielleicht kennt ihn jemand anders:icon_wink:

Und ein automatisches Ende nach einer zehntägigen Krankschreibung kenne ich auch nicht
Es gibt aber auch keine Paragraphen, der das ausdrücklich erlaubt. :icon_wink:

und §16 Abs. 3 SGB 2 ist anscheinend Auslegungssache.
 
E

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Gast
AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Natürlich sollte man auch wirklich krank sein. Aber wer hat als Arbeitsloser nicht mindestens Depressionen zu bieten...?
Exakt auf den Punkt gebracht. Und wenn man dann schon mal wegen Depression in Therapie war ist das auch ziehmlich glaubwürdig.
 

Arania

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Natürlich sollte man auch wirklich krank sein. Aber wer hat als Arbeitsloser nicht mindestens Depressionen zu bieten...?
Viele!
 

Drueckebergerin

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

@arania: Du wohnst leider zu weit weg!
Ich leide unter LWS und HWS Schäden,deswegen auch meine Umschulung. Oft kann ich vor Schmerzen den linken Arm keine 10cm anheben.
Da man die Schmerzen nicht sehen kann, kann man sie auch nicht widerlegen.
Bei uns biste nach 3 Wochen AU aus dem 1 OY Job raus. Aber wir sind ja glücklich ein wenig dazuverdienen zu können!!!!!!!!!!!:icon_pfeiff:
Gruß aus Berlin
 

Arania

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Es geht weder um Dich,noch um mich, ich bin Chronikerin und schwerbehindert, ich kenne keinen 1-Euro-Job den ich machen könnte, bin aber trotzdem nicht depressiv

Und nicht alle Arbeitslose sind krank, das ist auch so, ich kenne nämlich hier auch viele:icon_wink:
 

Mario Nette

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Ungeachtet der Aussage, dass es oder auch nicht einen oder keinen Paragraphen gibt, gilt es zu bedenken, dass Ein-Euro-Jobber Arbeiten verrichten sollen, die zusätzlich sind. @Farella, mache mal das Nachdenk-Experiment und denke dir die Ein-Euro-Jobber bei euch weg. Kann dann noch die übliche Arbeit des Unternehmens (oder wer auch immer der Träger ist) ausgeführt werden durch das normale Personal? Ich frag das deswegen, weil du schreibst, dass ihr jetzt die Arbeiten der vom Amt abgezogenen Ein-Euro-Jobber übernehmen müsst. Nur mal beispielhaft: Stell dir vor, 10 Ein-Euro-Jobber müssten als zusätzliche Arbeit alte PC-Systeme auf Vordermann bringen. Jeder schafft 2 am Tag. Jetzt zieht man 5 Leute ab. Dann muss jeder der Übriggebliebenen auf einmal 4 am Tag schaffen. Aber warum, wenn doch die Arbeit zusätzlich sein soll?

Mario Nette
 
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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Ungeachtet der Aussage, dass es oder auch nicht einen oder keinen Paragraphen gibt, gilt es zu bedenken, dass Ein-Euro-Jobber Arbeiten verrichten sollen, die zusätzlich sind. @Farella, mache mal das Nachdenk-Experiment und denke dir die Ein-Euro-Jobber bei euch weg. Kann dann noch die übliche Arbeit des Unternehmens (oder wer auch immer der Träger ist) ausgeführt werden durch das normale Personal? Ich frag das deswegen, weil du schreibst, dass ihr jetzt die Arbeiten der vom Amt abgezogenen Ein-Euro-Jobber übernehmen müsst. Nur mal beispielhaft: Stell dir vor, 10 Ein-Euro-Jobber müssten als zusätzliche Arbeit alte PC-Systeme auf Vordermann bringen. Jeder schafft 2 am Tag. Jetzt zieht man 5 Leute ab. Dann muss jeder der Übriggebliebenen auf einmal 4 am Tag schaffen. Aber warum, wenn doch die Arbeit zusätzlich sein soll?

Mario Nette
und wenn man dann noch weiter denkt und die Festangestellten können die Arbeit alleine nicht schaffen, warum stellen die dann niemanden ein? :icon_wink:
 
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Gast
AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

Ich denke hier wurden jetzt genügend Tips in beide Richtungen gegeben. Letztendlich muß der Themenersteller selbst entscheiden welchen Weg er geht.
 

Farella

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AW: Kann Ein-Euro-Job länger als 1 Jahr gehen bzw. kann ich nach dem Jahr "gezwungen"

@Mario Netto: Der Laden würde ohne Ein-Euro-Jobber überhaupt nicht laufen!! Die Hauptarbeit verrichten Ein-Euro-Jobber, dazu gibt es noch einige mit Mini-Jobs, eine Azubi + zwei 75 % Kräfte + Ehrenamtliche
Eine Festanstellung ist aus Kostengründen z.Z. nicht möglich, das heißt der Laden muss noch mehr Umsatz machen, damit die Kosten für eine weitere Festanstellung gedeckt sind. Wobei mir mit einer Festanstellung nicht viel geholfen wäre, da die Festangestellten nicht mehr verdienen als unsere Azubi

LG Farella
 
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