Kann ein Datum eines Jobcenterschreibens, vom SB zurück gesetzt werden? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Ramteid

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Hallo,

Ich frage aus aktuellem Anlass, da es bei meinem Aktuellen SB immer recht weit zurück datierte Schreiben an mich gibt.

In wieweit kann ein Sachbearbeiter ein Schreiben zurück datieren?

Besonders gefragt sind hier die ehmaligen und aktiven JC und ARGE Mitarbeiter und sonstige Insider!

grüsse

Ram
 

gelibeh

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wenn ich das aus dem einen Thread mit dem handschriftlich geänderten Datum richtig verstehe, geht das nicht mit dem Rückdatieren. Der SB kann das natürlich ein wenig liegen lassen bevor das in die Post geht.
 

Ramteid

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wenn ich das aus dem einen Thread mit dem handschriftlich geänderten Datum richtig verstehe, geht das nicht mit dem Rückdatieren. Der SB kann das natürlich ein wenig liegen lassen bevor das in die Post geht.
Wobei ein wenig natürlich definitionssache sein dürfte. Aber schon gut zu wissen das er keine Schreiben auslösen kann, wo das Datum manuell ne Woche zurück gesetzt werden kann.
 

AnonNemo

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@gelibeh:
So wie ich es verstanden habe, betrifft das dokumentiere Erstellen von Schreiben nur solche, welche in/unter VerBIS (o. ä.) erstellt wurden.

Falls es sich um ausgedruckte VerBIS-Entwürfe handelt, oder um ein Schreiben aus einem Textverarbeitungsprogramm (Word) ... stehen (alle) Türen zur Manipulation offen.

Wenn ich dann den SBs bewusst herbeigeführte Sanktionsgründe unterstelle ...
~> die kommen erst ans Tageslicht, wenn der eLB sich wehrt und sich den zeitlichen Ablauf und die vorhandenen Schreiben (Akteneinsicht) sehr genau ansieht.
Die meisten eLBs geben sich da mit einer - einigermaßen - (gerne auch selbst gegebenen) plausiblen Erklärung zufrieden.
 
G

Gast1

Gast
Falls es sich um ausgedruckte VerBIS-Entwürfe handelt, oder um ein Schreiben aus einem Textverarbeitungsprogramm (Word) ... stehen (alle) Türen zur Manipulation offen.
Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass in der Verwaltungsorganisation des ÖD der Begriff "Entwurf" nicht gleichzusetzen ist mit einem Dokument, das jederzeit beliebig geändert werden kann. In der öffentlichen Verwaltung ist der "Entwurf" von z.B. einem Verwaltungsakt dasjenige Dokument, das nicht als Ausdruck an den Bürger geht, sondern in der Behörde bleibt, jedoch versehen ist mit weiteren Informationen, die der Bürger nicht einsehen soll und die für die Behörde von Bedeutung sind. Was der Bürger als Dokument von der Behörde kriegt, sozusagen den Durchschlag des "Entwurfs", wird "Reinschrift" genannt.

Ich zitiere aus einer Formelsammlung, die für die Ausbildung von Verwaltungsfachangestellten eingesetzt wird:

Der Entwurf gibt den vollständigen Inhalt des Originals wieder.
In der bayrischen AGO (Allgemeine Geschäftsordnung) steht in § 18 Abs. 2 Satz 2:

Für schriftliche Äußerungen, die für die Bearbeitung und die Nachvollziehbarkeit des Vorgangs bedeutsam sind, ist ein Entwurfsdokument zu fertigen, das den Inhalt des Originals vollständig wiedergibt und zusätzlich alle notwendigen Bearbeitungsvermerke enthält.
AGO: § 18 Förmliche Bearbeitung der Vorgänge - Bürgerservice
 
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