Kann die Arge einen ELO zwecks Arbeitsaufnahme zur Impfung gegen Corona verpflichten ?

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Optimist63

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Hallo zusammen!

Ich habe gerade im Netz (Live-Stream) gelesen, dass die Arge in Zukunft angeblich nur noch geimpfte in einen Job vermitteln will!

Jetzt meine Frage dazu: Wie ist es denn dann, wenn sich jemand gar nicht impfen lassen will ? Heißt das dann nicht im Umkehrschluss, dass man vor diesem Hintergrund auch keinen Anspruch mehr auf ALG I bzw. ALG II hätte ?

Als Impfverweigerer verhindert man folglich ja so die Aufnahme einer Tätigkeit!?

Grüße an Alle
 

abcabc

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Im juristischen Sinne ist eine Spritze ein "Eingriff die körperliche Unversehrtheit" und bedarf daher der Einwilligung des Patienten.
Es gibt seit ein paar Jahren die Masern-Impfpflicht. Erwachsene können dann halt nicht in Schulen, Kitas oder ähnlichen Einrichtungen arbeiten, wenn sie nicht geimpft sind. Aber zwingen kann man die niemals.
Und wenn Kinder nicht geimpf sind, dürfen sie nicht zur Schule, was ein Bußgeld von 2000€ zur Folge haben kann. Ob man sich damit von der Schulpflicht freikaufen kann, oder ob es noch weitere Folgebußgelder geben kann, weiß ich nicht.

dass die Arge in Zukunft angeblich nur noch geimpfte in einen Job vermitteln will!
Wie oft vermittelt die AfA und das JC denn in "echte" hochwertige Jobs? Auf VVs für ZAFFEN und ähnliches dürften die meisten Kunden sehr gerne freiwillig verzichten.
Und wenn die AfA oder das JC nicht vermittelt, kann der Kunde halt selber suchen.
 

Woodruff

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Hallo Optimist63,

Ich habe gerade im Netz (Live-Stream) gelesen, dass die Arge in Zukunft angeblich nur noch geimpfte in einen Job vermitteln will!

Nein. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

Also jeder Einwohner Deutschlands kann frei darüber entscheiden ob er sich impfen lassen möchte oder nicht.
Ich habe bereits die 1. Covid- Impfung hinter mir. Eine 2. Impfung folgt noch. Für mich war diese Impfung wichtig, da ich zur Risikogruppe 2 mit höchster Priorität gehöre und nächste Woche ein Krankenhausaufenthalt ansteht.

Ich hatte durch die Impfung keinerlei Nebenwirkungen obwohl ich bereits Vorerkrankungen habe.
 

Optimist63

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Stimmt... heißt ja eigentlich AfA und nicht mehr Arge. Manche Leute mit denen ich rede sagen teilweise noch Arge, nun gut...

Bleibt nur noch die Frage, ob nicht doch noch irgendwann eine Impfpflicht für ALLE eingeführt wird. Möglich ist ja inzwischen alles, kriegen wir ja Tag für Tag mit.
 

Stauer

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Bleibt nur noch die Frage, ob nicht doch noch irgendwann eine Impfpflicht für ALLE eingeführt wird. Möglich ist ja inzwischen alles, kriegen wir ja Tag für Tag mit.
Voriges Jahr wurde schon einmal über diese Frage in den öffentlichen Medien diskutiert und da hieß es, wenn sich zuwenige Impfbereite Menschen finden und weniger als 60 % der Bevölkerung bereit ist, dann würde man daruber nachdenken.
Die Impfbereitschaft ist aber sehr hoch, so daß in nächster Zeit wohl kein Impfzwang zu erwarten ist, der von der Regierung ausgeht.
Was das JC vorhat, ist unvorhersagbar.
Im juristischen Sinne ist eine Spritze ein "Eingriff die körperliche Unversehrtheit" und bedarf daher der Einwilligung des Patienten.
Des Bürgers, glaube ich. Nicht jeder, der sich impfen läßt ist auch krank. Sehr viele lassen sich impfen, weil es eben auch vernünftig ist, wenn sie viel Kontakt zu Menschen haben.
Jeder Bürger hat ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Artikel 2 GG.
§65 SGB II Ende der Mitwirkungspflicht ist anwendbar, wenn es Ärger gibt.
 
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