Kann das Jobcenter mich zwingen trotz AU meinen Arbeitsplatz zu kündigen um mich neu zu orientieren?

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Heike.B

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Ich brauche Euern Rat..🤷‍♀️
Kurz zu mir,damit Ihr meine Problematik versteht :
Nach meiner Scheidung 2013 musste ich Alg2 beantragen, da ich vorher einen Ehevertrag unterschrieben hatte und keinerlei Unterhalt bekomme 😒.
2015 habe ich bei einer Versicherung einen 460.-€ brutto Job angefangen, der Rest wurde über ALG 2 aufgestockt.
2017 erkrankte ich leider wiedermal an PTBS, Anpassungsstörung und Depression. Leider ausgelöst durch meinen Chef.
( ich bin seit 1998 immer wieder wegen diesen Themen in therapeutischer Behandlung gewesen, unter anderem auch in der Tagesklinik.)
Im Juni 2017 wurde ich durch die Krankenkasse zum MDK geschickt, dieser riet mir zu einer Reha. Im Mai 2018 war ich dann auch in einer Reha und wurde weiter AU entlassen. Zur gleichen Zeit wurde ich auch von der Krankenkasse ausgesteuert.
Also kam das Jobcenter wieder voll in Leistung, wie bisher auch.
In meinem Rehabericht steht drin, das mein Arbeitsverhältnis zerrüttet ist. Meine damalige Sozialarbeiterin riet mir, nicht zu kündigen. Also bin ich nach wie vor zwar angestellt, beziehe aber komplett ALG 2.
Ich werde regelmäßig durch meinen Arzt im 4 Wochen Rhythmus krankgeschrieben und gehe regelmäßig zur ambulanten Therapie.
Nun habe ich einen neue Sachbearbeiterin bekommen und für Montag eine Einladung erhalten zur " allgemeinen Besprechung meiner Beruflichen Situation" . Ich bin mir sehr sicher, das das Thema ärztlicher Dienst angesprochen wird. Was mich auch schon völlig nervös macht, denn ich bin absolut nicht in der Lage derzeit eine neue Arbeit anzufangen. In meinem alten Job schon mal gar nicht..☹️..
Jetzt war ich heute bei meiner Therapeutin, die meinte, da in meinem Rehaabschlussbericht steht, das mein Arbeitsverhältnis zerrüttet sei, bedeuten könne das das Jobcenter mich zwingen kann diesen Job zu kündigen um mich neu auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen.
Die Reha hat mich auf meine letzte Tätigkeit geprüft und das war mein Job bei der Versicherung.
Mir geht es grad richtig mies und das löst ganz schön was in mir aus..ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll, da es mir leider nicht möglich ist auf etwas Neues einzulassen..leider war die Reha für mich nicht gut gelaufen und konnte auch nach 5 Wochen nicht viel mitnehmen.


Könnte es wirklich passieren, das ich kündigen muss? Und was ist mit meiner AU, die regelmäßig ausgestellt wird? Können die mich zwingen mich gesund schreiben zu lassen?
Mir raucht wirklich der Kopf..😔
 

gila

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Ich denke mal VOR dem Thema Kündigung kommt jetzt erstmal das Thema Ärztlicher Dienst.
Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Gutachter im persönlichen Gespräch eine vorläufige Lösung anzudenken, und dich bis maximal 6 Monate aus der Vermittlung heraus zu nehmen, um weiter an deiner Genesung und Stabilisierung zu arbeiten.
Dein Arbeitsverhältnis ist durch die Umstände sowieso nicht wirklich "sinnhaft".
 

Heike.B

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Das stimmt, die Umstände sind nicht sinnhaft. Ich wusste nicht das es diese Lösung gibt, 6 Monate aus der Vermittlung rausgenommen zu werden.Ich bin sehr gespannt auf die neue Sachbearbeiterin.Vielleicht bekomme ich ja die Möglichkeit ein persönliches Gespräch zu führen. Aber vorher bekomme ich doch auch den Gesundheitsfragebgen? Darin kann ich fast alles mit " Ja" ankreuzen..MDK, Reha Prozente bekommen..etc.
 

gila

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Da kommt sicher noch was. Ich bin schon auf der Couch für heute und mit Handy wird die Sucherei eher nix ;)
 

gila

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Guten Morgen!
Hier mal zum Einstieg ein paar Infos - wenn du Fragen hast, melde dich wieder:


 

Heike.B

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Heike.B

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Ganz lieben Dank 😉, ich warte nun den Termin am 25.03 bei meiner neuen SB ab und werde gerne auf Dich zurückkommen 👍
 

Kerstin_K

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Das JC kann Dich nicht zwingen, Dich gesundschreiben zu lassen. Über Deine AU hat Dein Arzt zu entscheiden, nicht das JC. Nur der MDK könnte Deine AUB aufheben.

Das JC kann Dich auch nicht zwingen, Deinen Arbeitsvertrag zur kündigen. Sie könnten, wenn Du denn arbeitsfähig wörst, Dich auffordern, Dich wo anders zu bewerben und wenn dann ein Arbeitgeber gefundn würde, der Dich einstellen will und das ginge wegen des noch bestehenden Arbeistverhältnisses nicht, dann müsstest Du kündigen. Aber soweit ist es ja noch lange nicht.
 

Heike.B

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Das JC kann Dich nicht zwingen, Dich gesundschreiben zu lassen. Über Deine AU hat Dein Arzt zu entscheiden, nicht das JC. Nur der MDK könnte Deine AUB aufheben.

Das JC kann Dich auch nicht zwingen, Deinen Arbeitsvertrag zur kündigen. Sie könnten, wenn Du denn arbeitsfähig wörst, Dich auffordern, Dich wo anders zu bewerben und wenn dann ein Arbeitgeber gefundn würde, der Dich einstellen will und das ginge wegen des noch bestehenden Arbeistverhältnisses nicht, dann müsstest Du kündigen. Aber soweit ist es ja noch lange nicht.
Der MDK wurde 2017 im Juni von mir besucht und dieser riet mir zu der angetretenen Reha. Ich hatte gedacht, das der ÄD genauso wie der MDK entscheiden könnte 🙈Jetzt bin ich ja gespannt was mir Montag gesagt wird von der neuen SB. Der ÄD wird bestimmt eingeschaltet. Könnte es sogar sein, wenn ich den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und abgeschickt habe,mit all meinen erforderlichen Angaben ( u.a 40% nach der Reha bekommen, MDK Termin gehabt, Reha angetreten, zuständiger Arzt und Psychotherapeutin) in Verbindung meiner akuten attestierten Symptome, gar nicht dahin muss?
Ich habe halt Bedenken, wenn der ÄD sich meinen Rehabericht anschaut, steht deutlich drin das mein Arbeitsverhältnis zerrüttet sei und ich AU entlassen wurde ( Juni 2018) . 6-8 Std arbeitsfähig.
Könnte es nicht sein das die sagen, die Reha bezieht sich auf meine letzte Tätigkeit? Die ich nicht mehr ausführen werde.
Wobei meine Symptomatik im MDK Bericht zu lesen ist, das diese schon seit 1998 angefangen hat.
 

Heike.B

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Der MDK wurde 2017 im Juni von mir besucht und dieser riet mir zu der angetretenen Reha. Ich hatte gedacht, das der ÄD genauso wie der MDK entscheiden könnte 🙈Jetzt bin ich ja gespannt was mir Montag gesagt wird von der neuen SB. Der ÄD wird bestimmt eingeschaltet. Könnte es sogar sein, wenn ich den Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und abgeschickt habe,mit all meinen erforderlichen Angaben ( u.a 40% nach der Reha bekommen, MDK Termin gehabt, Reha angetreten, zuständiger Arzt und Psychotherapeutin) in Verbindung meiner akuten attestierten Symptome, gar nicht dahin muss?
Ich habe halt Bedenken, wenn der ÄD sich meinen Rehabericht anschaut, steht deutlich drin das mein Arbeitsverhältnis zerrüttet sei und ich AU entlassen wurde ( Juni 2018) . 6-8 Std arbeitsfähig.
Könnte es nicht sein das die sagen, die Reha bezieht sich auf meine letzte Tätigkeit? Die ich nicht mehr ausführen werde.
Wobei meine Symptomatik im MDK Bericht zu lesen ist, das diese schon seit 1998 angefangen hat.
Wobei meine Therapeutin der Meinung ist ich könne gar nicht 6-8 Std arbeiten. Ob ich mir für den Fall das ich zum ÄD muss ein Attest ausstellen lassen sollte?
 

gila

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Ich werde regelmäßig durch meinen Arzt im 4 Wochen Rhythmus krankgeschrieben und gehe regelmäßig zur ambulanten Therapie.
Nun habe ich einen neue Sachbearbeiterin bekommen und für Montag eine Einladung erhalten zur " allgemeinen Besprechung meiner Beruflichen Situation" . Ich bin mir sehr sicher, das das Thema ärztlicher Dienst angesprochen wird. Was mich auch schon völlig nervös macht, denn ich bin absolut nicht in der Lage derzeit eine neue Arbeit anzufangen. In meinem alten Job schon mal gar nicht..☹..

Ich beziehe mich mal auf das, was du oben geschrieben hast.
Fakt ist: das JC muss irgendwann mal wissen, was mit seinen Schäfchen los ist. Denn das SGB II ist nun mal eine Grundsicherung für erwerbsfähige und fleißige Schäfchen, die baldigst aus dem sie behütenden Stall wieder ins Freie sollen ;-)

Ergo: MUSS die SB hier ein Gespräch mit dir führen und dich auch BERATEN, was in Sachen ÄD zu beachten ist.

Du musst in keinem Falle in diesem Gespräch Auskünfte über deine tatsächlichen medizinischen Befindlichkeiten oder Diagnosen geben - da kriegt man von Laien eher dummes Zeuch angemerkt, im Zweifel kann das alles nicht nachvollzogen werden.
Wenn du ein ZIEL hast (wie ich es deute - berichtige mich - ) ist dieses Ziel eher erstmal noch aus dem Verkehr gezogen zu bleiben - aber grundsätzlich mit dem Ausblick, dass du eines Tages wieder aus dem Stall darfst? Nur eben NOCH NICHT.

Ich würde das wohl direkt so ansprechen, dass trotz aller Bemühungen und Reha etc. dein ARZT und du noch nicht wirklich eine grundsätzliche ARBEITS-fähigkeit seht. (Zum Unterschied von ERWERBS-fähigkeit - am Ende dieser steht die Rente!).
Die ERWERBS-fähigkeit stünde in weiter Ferne - angestrebt ist erstmal Genesung, vor allem, wenn du nicht mehr zum alten AG musst.
Hierauf richten sich dann weitere Gespräche: Perspektiven zu entwickeln (Umschulung?) - nur JETZT ist das alles sinnbefreit, weil du nicht "leisten" kannst - noch nicht so weit bist.

Frage wäre dann ob der ÄD hier einem die Möglichkeit anhand Befunden und Attesten und pers. Gespräch einräumen kann, der SB zu bestätigen, dass du vorerst "unter 6 Monate" nicht vermittlungsfähig bist.

Das KANN durchaus ein Zwischenziel sein, dass man nicht gleich wegen fehlender Erwerbsfähigkeit in die nächste Mühle kommt.

Nachsatz: es KANN aber auch sein, dass die SB vorerst auf den ÄD verzichtet und es akzeptiert, dass du weiter noch eine Weile AU geschrieben bist, wenn du klar machst, dass deine grundsätzliche ERWERBS-Fähigkeit noch nicht dadurch betroffen ist, dass du jetzt noch nicht ARBEITS-fähig bist (sonst macht man vielleicht jetzt schon Möglichkeiten einer Umschulung platt!)
Also: Ein Bemühen um Genesung und Therapien angeben und zeigen - nur eben jetzt noch nicht leistungs- und arbeitsfähig - aber die grundsätzliche Erwerbsfähigkeit siehst du JETZT noch nicht beeinträchtigt. (wenn es so bei dir ist ...)
 

Heike.B

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Ich beziehe mich mal auf das, was du oben geschrieben hast.
Fakt ist: das JC muss irgendwann mal wissen, was mit seinen Schäfchen los ist. Denn das SGB II ist nun mal eine Grundsicherung für erwerbsfähige und fleißige Schäfchen, die baldigst aus dem sie behütenden Stall wieder ins Freie sollen ;-)

Ergo: MUSS die SB hier ein Gespräch mit dir führen und dich auch BERATEN, was in Sachen ÄD zu beachten ist.

Du musst in keinem Falle in diesem Gespräch Auskünfte über deine tatsächlichen medizinischen Befindlichkeiten oder Diagnosen geben - da kriegt man von Laien eher dummes Zeuch angemerkt, im Zweifel kann das alles nicht nachvollzogen werden.
Wenn du ein ZIEL hast (wie ich es deute - berichtige mich - ) ist dieses Ziel eher erstmal noch aus dem Verkehr gezogen zu bleiben - aber grundsätzlich mit dem Ausblick, dass du eines Tages wieder aus dem Stall darfst? Nur eben NOCH NICHT.

Ich würde das wohl direkt so ansprechen, dass trotz aller Bemühungen und Reha etc. dein ARZT und du noch nicht wirklich eine grundsätzliche ARBEITS-fähigkeit seht. (Zum Unterschied von ERWERBS-fähigkeit - am Ende dieser steht die Rente!).
Die ERWERBS-fähigkeit stünde in weiter Ferne - angestrebt ist erstmal Genesung, vor allem, wenn du nicht mehr zum alten AG musst.
Hierauf richten sich dann weitere Gespräche: Perspektiven zu entwickeln (Umschulung?) - nur JETZT ist das alles sinnbefreit, weil du nicht "leisten" kannst - noch nicht so weit bist.

Frage wäre dann ob der ÄD hier einem die Möglichkeit anhand Befunden und Attesten und pers. Gespräch einräumen kann, der SB zu bestätigen, dass du vorerst "unter 6 Monate" nicht vermittlungsfähig bist.

Das KANN durchaus ein Zwischenziel sein, dass man nicht gleich wegen fehlender Erwerbsfähigkeit in die nächste Mühle kommt.

Nachsatz: es KANN aber auch sein, dass die SB vorerst auf den ÄD verzichtet und es akzeptiert, dass du weiter noch eine Weile AU geschrieben bist, wenn du klar machst, dass deine grundsätzliche ERWERBS-Fähigkeit noch nicht dadurch betroffen ist, dass du jetzt noch nicht ARBEITS-fähig bist (sonst macht man vielleicht jetzt schon Möglichkeiten einer Umschulung platt!)
Also: Ein Bemühen um Genesung und Therapien angeben und zeigen - nur eben jetzt noch nicht leistungs- und arbeitsfähig - aber die grundsätzliche Erwerbsfähigkeit siehst du JETZT noch nicht beeinträchtigt. (wenn es so bei dir ist ...)
Lieben Dank für Deine tollen Zeilen 👍 Du hast die Situation genau richtig gedeutet ☺️ Gut zu wissen das ich der SB nicht meine genauen Diagnosen nennen muss. Ich werde genauso wie Du beschrieben hast, mich der SB gegenüber äußern. 👍
P.S Deine Bezeichunung bezgl. der Schäfchen 🐑 haben mich sehr zum schmunzeln gebracht😂
Ich werde aufjedenfall berichten wie der Termin stattgefunden hat.
 

gila

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Taste dich da einfach mal ins Gespräch rein.
Was du NICHT solltest: eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben - einfach schnell einsacken, wegpacken und "ich schau mir das in Ruhe an" - KEINE "Gesundheitsfragebogen" oder "Schweigepflichtsentbindungen" ausfüllen, unterschreiben und dem JC einreichen!
Alles, was du eventuell mitbekommst, einsacken und "zuhause in Ruhe" ...

Nochwas: wenn du jedoch aktuell AU bist, MUSST du der Einladung jedoch nicht Folge leisten - AU ist ein "wichtiger Grund".
Auf der anderen Seite steht natürlich, dass eine Klärung irgendwann mal erfolgen muss.

Jedoch KÖNNTEST du auch wegen der AU absagen, und dich kurz schriftlich äußern, dass du derzeit eben nicht nicht arbeits- und leistungsfähig bist, dich auch noch nicht Terminen gewachsen fühlst, die vielleicht Entscheidungen für die Zukunft erfordern - darum bist du eben noch krank geschrieben - und dass die ganzen Behandlungen leider noch andauern werden, daher würdest du Sie auf dem Laufenden halten und nachfolgende AUs zeitnah einreichen - auch Aussagen über eine eventuelle Beeinträchtigung deiner Erwerbsfähigkeit können derzeit noch nicht anstehen. So würde momentan ein Gutachten auch wenig Sinn machen - da du noch an einer umfassenden Genesung arbeitest und hier noch keine abschließenden Beurteilungen angestellt werden könnten - aber sie solle dir doch "gern" mitteilen, was zu tun ist.

So musst du nicht hin - hast aber deinen Willen zur Mitwirkung gezeigt - und der Ball ist bei der SB.
Solltest du lieber zum Gespräch wollen, wäre ein Beistand gut.
Und im Gespräch immer mal "blicken" lassen, dass du vielleicht noch unter Medikamenten stehst und nix Verbindliches sage oder unterschreiben kannst. Derzeit wäre alles ein wenig "eingeschränkt" ;-) und du besprichst alles noch mit einem sachkundigen Bekannten ... oder so ...
 

Heike.B

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Was du NICHT solltest: eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben - einfach schnell einsacken, wegpacken und "ich schau mir das in Ruhe an" - KEINE "Gesundheitsfragebogen" oder "Schweigepflichtsentbindungen" ausfüllen, unterschreiben und dem JC einreichen!
Alles, was du eventuell mitbekommst, einsacken und "zuhause in Ruhe" ...

Nochwas: wenn du jedoch aktuell AU bist, MUSST du der Einladung jedoch nicht Folge leisten - AU ist ein "wichtiger Grund".
Auf der anderen Seite steht natürlich, dass eine Klärung irgendwann mal erfolgen muss.

Jedoch KÖNNTEST du auch wegen der AU absagen, und dich kurz schriftlich äußern, dass du derzeit eben nicht nicht arbeits- und leistungsfähig bist, dich auch noch nicht Terminen gewachsen fühlst, die vielleicht Entscheidungen für die Zukunft erfordern - darum bist du eben noch krank geschrieben - und dass die ganzen Behandlungen leider noch andauern werden, daher würdest du Sie auf dem Laufenden halten und nachfolgende AUs zeitnah einreichen - auch Aussagen über eine eventuelle Beeinträchtigung deiner Erwerbsfähigkeit können derzeit noch nicht anstehen. So würde momentan ein Gutachten auch wenig Sinn machen - da du noch an einer umfassenden Genesung arbeitest und hier noch keine abschließenden Beurteilungen angestellt werden könnten - aber sie solle dir doch "gern" mitteilen, was zu tun ist.

So musst du nicht hin - hast aber deinen Willen zur Mitwirkung gezeigt - und der Ball ist bei der SB.
Solltest du lieber zum Gespräch wollen, wäre ein Beistand gut.
Und im Gespräch immer mal "blicken" lassen, dass du vielleicht noch unter Medikamenten stehst und nix Verbindliches sage oder unterschreiben kannst. Derzeit wäre alles ein wenig "eingeschränkt" ;-) und du besprichst alles noch mit einem sachkundigen Bekannten ... oder so ...

Danke für den Tip. Ich werde alles " einpacken" und erstmal mitnehmen. Ich könnte den Gesundheitsfragebogen auch so gar nicht ausfüllen, habe doch die ganzen Daten nicht im Kopf.
( Wann und wo war ich z.b beim MDK, sowie zB auch das genaue Datum meiner Reha etc.)
Ich werde schon hingehen.
Ich hatte lange Zeit eine super SB 👍, wir hatten alles telefonische besprochen oder per Mail uns ausgetauscht.Genauso habe ich ihr auch immer ein Foto meiner AU geschickt. Im Dezember rief sie mich an um mir mitzuteilen das sie nun leider nicht mehr für mich zuständig sei.
Jetzt am Montag habe ich zum erstenmal diese Einladung meiner neuen SB erhalten.
Jetzt wird es mir ganz heiß 😱, ich habe meine letzten verlängerten AU's per Mail nicht weitergeschickt . Sie sind aber fortlaufend. Bin jetzt erstmal weiter bis zum 06.04.19 AU geschrieben und werde weiter AU geschrieben.
Also werde ich eine Kopie mitnehmen.Mein AG bekommt regelmäßigerer Post die AU's.
Hoffentlich gibt das kein Ärger 😢🙈
 

gila

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Cool bleiben - lässt sich ja alles klären - bisher warst du ja in erster Linie deinem "Arbeitgeber" was schuldig.
Jedem kann sowas passieren - da es keine Aufforderungen an dich gab inzwischen mit Rechtsfolgen, kann auch nicht wirklich
was "drohen".
 

Kerstin_K

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Es gibt kine Gesundschreibung. Auf der AUB steht ein ENdedatum und wenn dann keine Folgebescheinigung kommt, dannbist Du für den SB wieder gesund.

Schick schnellstens die fehlenden Bescheinigungen zum JC.
 
Zuletzt bearbeitet:

Heike.B

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Cool bleiben - lässt sich ja alles klären - bisher warst du ja in erster Linie deinem "Arbeitgeber" was schuldig.
Jedem kann sowas passieren - da es keine Aufforderungen an dich gab inzwischen mit Rechtsfolgen, kann auch nicht wirklich
was "drohen".
Genau mein AG bekommt regelmäßig die AU's..und Aufforderungen gabs bis jetzt auch nicht..
Na, da wird sich meine neue SB ja freuen 🙈
 

Heike.B

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Es gibt kine Gesundschreibung. Auf der AUB steht ein ENdedatum und wenn dann keine Folgebescheinigung kommt, dannbist Du für den SB wieder gesund.

Schick schnelstens die fehlenden Bescheinigungen zum JC.
Genau bis jetzt steht bei mir immer " Folgebescheinigung".Sollte ich die AU per Mail ( geht noch bis zum 02.04.19 vorläufig) senden? Auf dem Briefkopf steht nur die Sammelmail Adresse, also nicht von der SB direkt. Und auf der AU stehen auch Diagnosen...die die ich meine mich meinem AG geschickt habe ist ohne Diagnose..
 

gila

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Das reißt jetzt wohl auch nix raus... Wenn schicken oder vorlegen dann Kopie und Diagnosen schwärzen
 
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