Kann das JC jetzt schon MDK einschalten?

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ich denke man müste von einer rechtskundigen stelle mal prüffen lassen ob das MDK verfahren durch das JC überhaubt einer rechtsgrundlage unterliegt

es kann nicht sein das eine behörde zu zwangsuntersuchung auf verdacht anordnen läst
ein AG kann zwar die AU anzweifeln lassen aber ob es zur einer untersuchung kommt ist fraglich
der AG muste sonnst immer befürchten wenn der MDK die AU bestättigt hat das der behandelne arzt den AG juristisch angeht

hier z.b hätte der arzt keine chance das JC juristisch anzugehn

ich sag nur das gibt in zukunft ganz viele Neuss
will mir nicht ausmallen wieviele dann ausrasten werden wenn die keine möglichkeit mehr haben sich juristisch zu währ zu setzten und die von obdachlosigkeit bedroht sind durch die sanktionen wegen AUs
 
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Warum sollte der Arzt juristisch dagegen vorgehen wollen.
Die meisten Ärtze sind sowieso Duckmäuschen wenn sich der MDK meldet, und diejenigen die wirklich krank sind haben nichts zu befürchten, ich kenne/kannte genug die einfach nur blau machen sei es bei der Arbeit oder auch hier beim JC, dies ändert nämlich garnichts an den Problemen mit dem JC sondern wird nur noch schlimmer, ich sage ja immer man soll die Probleme an den Wurzeln anpacken.
 
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hallo zusammen,

da schmeißt wohl jemand den MDK und den MDS durcheinander. nur die krankenkassen dürfen den MDK einschalten....oder streut nebelbomben in seinem blog :icon_tonne:

Arbeitsunfähigkeit - MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.

hier wird arbeitsunfähigkeit, die einen einfluss auf das krankengeld bzw. anstehende reha, berufsunfähigkeit, und "temporäre arbeitsunfähigkeit aufgrund einer weniger als 6 wochen andauernden krankheit" fröhlich durcheinandergewürfelt.

oder es ist eben das "datum".

LG von barbara
 
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hallo kaffeesäufer,

wegen grippe oder schnupfen? :icon_mued:

Hab noch nie vom MDS gehört bei mir wurde schon öfters der MDK eingeschaltet.


Und nein es ist kein Aprilscherz, du kannst gerne mal nach der Autorin googeln oder auch mal die Quellenangabe bzw Links anschauen.

frau hahnemann hat ja auch sehr unkritisch einem riesen(!) radiosender, ansässig in hessen, ein interview gewährt. sehr "seriös"....

hab ich....:icon_pause:

MDS:

Es gilt nun die „Vereinbarung des GKV-Spitzenverbandes und der Bundesagentur für Arbeit nach § 56 Abs. 2 SGB II. Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkasse beteiligt sich daran.

LG von barbara
 
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interpretierst du wie madame hahnemann (ex-SB) das ganze falsch....der fragebogen bezieht sich auf eingliederungsmaßnahmen, ergo geht das ganze erst mal über den amtsarzt der über die erwerbsfähigkeit entscheidet.

bisher gilt, ein fachärztliches gutachten ist maßgeblich. oder hat madame hahnemann diese internen vorgaben selbst ihren schäfchen vorgelegt? :icon_kinn:

LG von barbara
 
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was nützt das? selbst der MDK ist zwingend an die fachärztliche verordnung gebunden und darf sich nicht überstellen. ansonsten widerspruch gegen gutachten.

wenn du schon meine eigenen links zitierst, dann lies sie auch :icon_redface:

LG von barbara
 
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wie gesagt, dann widerspruch....und erneute prüfung beantragen. ev. eine EA stellen, mal sehen was ein richter dazu sagt, bzw.. ein facharzt.

wie gesagt, hier werden erwerbsunfähigkeit und temporäre arbeitsunfähigkeit durcheinander gewürfelt.

LG von barbara
 
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das ist schon seit 2008 gängige praxis zwischen JC und MDK, wie gesagt widerspruch, zumal der MDK JC unabhängig agiert. in dem falle dreht es sich eh meist darum ins SGBXII abzuschíeben.

LG von barbara
 
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Zitat aus dem Blog:

Nach § 56 Abs. 1 Satz 5 SGB II wurde bereits zu 2009 die rechtliche Grundlage geschaffen, bei Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einzuschalten.

Allerdings scheiterte diese praktische Umsetzung an der fehlenden Definition der Arbeitsunfähigkeit nach SGB II-Leistungsbezieher.

Neu

Voilá! Nun wird genau diese Lücke gefüllt. Entsprechende Arbeitsunfähigkeitskriterien sind festgelegt und treten voraussichtlich zum 1. April 2013 in Kraft.
 
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das ist schon seit 2008 gängige praxis zwischen JC und MDK, wie gesagt widerspruch, zumal der MDK JC unabhängig agiert. in dem falle dreht es sich eh meist darum ins SGBXII abzuschíeben.

LG von barbara


stimmt nicht ganz
sonnst hätte die BA es leicht gehabt diverse AU-elos in massnahmen abzuschieben trotz AU

ich denke der MDK wird sich freuen wenn die JCs anfangen werden eine AU nach der anderen anzuzweifeln ^^
weil elos in massnahmen gesteckt werden sollen
 
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Zitat aus dem Blog:

Nach § 56 Abs. 1 Satz 5 SGB II wurde bereits zu 2009 die rechtliche Grundlage geschaffen, bei Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) einzuschalten.

Allerdings scheiterte diese praktische Umsetzung an der fehlenden Definition der Arbeitsunfähigkeit nach SGB II-Leistungsbezieher.

Neu

Voilá! Nun wird genau diese Lücke gefüllt. Entsprechende Arbeitsunfähigkeitskriterien sind festgelegt und treten voraussichtlich zum 1. April 2013 in Kraft.


sehe das nicht als lücke an
auch ein MDK gutachten was zu gunsten des JCs spricht kann per wiederspruch angefochten werden mit einen obergutachten na denn viel spass
 
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Gast
hallo sumse,

lies nochmals das von mir geschriebene. der MDK ist dem JC nicht verpflichtet. der hat wahrlich besseres zu tun als die schnupfen von ELOs zu begutachten :icon_daumen:.

ansonsten widerspruch einlegen, neubegutachtung bestellen, wobei der MDK natürlich innerhalb von 4 wochen zeit hat um nachzusehen ob der AU geschriebene ELO noch eine rote nase hat.

sorry das klingt nach dem "datum".

LG von barbara
 
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Das wird sich alles zeigen mit der Zeit, vielleicht lernen es mal die Betroffenen dann mal das Problem an der Wurzel anzupacken und nicht immer vom Doc nen gelben zu besorgen, der wird nämlich, wenn das öfters vorkommt, einen auf den Deckl bekommen, und viele Ärzte scheuen heutzutage schon den Schriftkram mit denen.......
 

Martin Behrsing

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Ja das JC kann.

Für den Fall einer Arbeitsunfähigkeit gelten die Bestimmungen des § 56 SGB II. Bei Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit gilt entsprechend § 56 Abs. S.5 SGB II.

Das ist auch keine Zwangsuntersuchung, sondern Bestandteil der Mitwirkungspflichten.

Auch eine gesetzl. Krankenkasse so etwas jeder Zeit veranlassen.
 
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Das wird sich alles zeigen mit der Zeit, vielleicht lernen es mal die Betroffenen dann mal das Problem an der Wurzel anzupacken und nicht immer vom Doc nen gelben zu besorgen, der wird nämlich, wenn das öfters vorkommt, einen auf den Deckl bekommen, und viele Ärzte scheuen heutzutage schon den Schriftkram mit denen.......


nicht wirklich
solang der arzt es belegen kann beim MDK warum weshalb die AU und welche therapien er macht ist dem das egal

es kommt auch immer auf die AU an was an diagnose gestellt wurde


vielleicht lernen es mal die Betroffenen dann mal das Problem an der Wurzel anzupacken und nicht immer vom Doc nen gelben zu besorgen

das ist nen witz oder ?
dann bist du ab jetzt unsere naja führer will ich nicht sagen aber obervorrausläufer für die probleme die unsere regierrung gemacht hat dagegen an zugehn ^^
 
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shite.....:icon_motz:

@ kaffeesäufer,

in dem falle wäre es wirklich mal intressant wenn man das ganze prozedere durchspielt. mit grippe, erkältungen, beinbruch etc. wenn der MDK tatsächlich eingeschaltet wird und dann eben zur begutachtung in widerspruch geht mit einer entsprechenden EA.

die neuste regelung für den MDK ist ja nun seit jan.2012 so, das sie innerhalb von 4 wochen zur neuen begutachtung ausrücken müssen....was macht man da mit einem garstigen schnupfen?

die komplette maßnahme entvölkern? die u-bahn gleich dazu, das halbe JC?

LG von barbara
 
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shite.....:icon_motz:

@ kaffeesäufer,

in dem falle wäre es wirklich mal intressant wenn man das ganze prozedere durchspielt. mit grippe, erkältungen, beinbruch etc. wenn der MDK tatsächlich eingeschaltet wird und dann eben zur begutachtung in widerspruch geht mit einer entsprechenden EA.

die neuste regelung für den MDK ist ja nun seit jan.2012 so, das sie innerhalb von 4 wochen zur neuen begutachtung ausrücken müssen....was macht man da mit einem garstigen schnupfen?

die komplette maßnahme entvölkern? die u-bahn gleich dazu, das halbe JC?

LG von barbara


ich befürchte das hier versucht wird die AU soweit auszubremsen was diagnosen angeht

dasheist
du sollst als elo ins active center gesteckt werden
was üblicherweise mit sitzen zu tun hat am PC z.b
dein arzt stellt AU aus wegen nen humpel fuss weil umgeknickt

die AU dann würde dich von der massnahme befreien
aber durch den MDK wird nur festgestellt ob deine krankheit mit der massnahme im einklang zu bringen ist mehr nicht
mit einen humpel fuss könntest du an die massnahme teilnehmen da die tätigkeit sitzend ist

darum gehts eingentlich
die wollen die AU abschaffen in dem sinne die generel von alles befreit in der zeit die angegeben ist
 
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hallo sumse,

ich befürchte das hier versucht wird die AU soweit auszubremsen was diagnosen angeht

dasheist
du sollst als elo ins active center gesteckt werden
was üblicherweise mit sitzen zu tun hat am PC z.b
dein arzt stellt AU aus wegen nen humpel fuss weil umgeknickt

die AU dann würde dich von der massnahme befreien
aber durch den MDK wird nur festgestellt ob deine krankheit mit der massnahme im einklang zu bringen ist mehr nicht
mit einen humpel fuss könntest du an die massnahme teilnehmen da die tätigkeit sitzend ist

darum gehts eingentlich
die wollen die AU abschaffen in dem sinne die generel von alles befreit in der zeit die angegeben ist

ich denke dem kann man durchaus mit einem qualifizierten attest des behandelnden arztes begegnen. grad mit dem beispiel des humpelfusses. nehmen wir an bänderriss und fulltape. d. h. das bein bzw. der fuss muß immer wieder hochgelagert werden um z. B. blutstau, tiefenödem oder eine thrombose zu vermeiden. das schließt entsprechendes langes sitzen aus.

meine einschätzung ist da, das der MDK sich kaum über eine fachärztliche verordnung stellen wird.

LG von barbara
 

Makale

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Das wird sich alles zeigen mit der Zeit, vielleicht lernen es mal die Betroffenen dann mal das Problem an der Wurzel anzupacken und nicht immer vom Doc nen gelben zu besorgen, der wird nämlich, wenn das öfters vorkommt, einen auf den Deckl bekommen, und viele Ärzte scheuen heutzutage schon den Schriftkram mit denen.......

Dem schließe ich mich an. Mit AUs schiebt man das Übel nur hinaus bzw. vor sich her.
 
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