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Kann Arbeitgeber einen Zusatzjob verbieten?

verona

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Hi,

unter der Rubrik Zeitarbeit und Firmen postete ich Ungeheuerlich Facility Management und die Kirche

Es handelt sich um eine 20 Stunden -Stelle, mit der Auflage von 8.00-18.00 bei fünf Tage die Woche einsetzbar zu sein. Also mal drei, vier Stunden am Nachmittag oder morgens, oder nicht oder doch.....
Ich habe in der Woche einen Minijob, den ich gerne weiter ausüben möchte. Das wäre dann nicht mehr machbar.

Unabhängig davon, ob ich diese fragwürdige Stelle annehme oder nicht, kam bei mir die Frage auf:

Kann ein AG bei einer 20 Stunden-Stelle einen Nebenjob untersagen?
 

Anna B.

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Hallo,
soweit ich weiß, kann ein AG, z.B. öffentlicher Dienst, die Zustimmung zu einer Nebenbeschäftigung verweigern.

Aber ist denn bei dir, diese "eigenartige Einsatzbereitschaft" eigentlich rechtlich abgesegnet? Du bist ja eigentlich mehr als 40 Std. für den Arbeitgeber erreichbar, grad so, wie er das möchte...planen kannst du für die Woche nix...

Gruß
Anna
 

verona

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Das ist genau der Punkt, der mich arg stört. Die Tätigkeit scheint ganz gut zu sein, der Stundenlohn zwar nicht, dennoch....

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass bei 20 Std. untersagt werden kann, noch etwas hinzu zu verdienen.
 

gast_

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Verträge kann man verhandeln... also laß dir in den Arbeitsvertrag schreiben, daß du den Minijob weiter machen kannst.

Andere Frage: Was bringt dir das - vor allem finanziell?

Hallo,
soweit ich weiß, kann ein AG, z.B. öffentlicher Dienst, die Zustimmung zu einer Nebenbeschäftigung verweigern.
Da steht meist was zu in den Verträgen, daß Nebenjobs genehmigungspflichtig sind oder wo man nicht noch arbeiten darf.
 

verona

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Andere Frage: Was bringt dir das - vor allem finanziell?

Da steht meist was zu in den Verträgen, daß Nebenjobs genehmigungspflichtig sind oder wo man nicht noch arbeiten darf.
Finanziell nicht, aber den Job habe ich zumindest sicher und ist für mich ganz ok.
Unter Umständen könnte der mich als zusätzlicher Job auch ganz aus ALGII rausbringen. Allerdings nicht bei 8,50€ brutto.

In den Verträgen; aber nicht Arbeitsvertrag, oder?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

wenn Du 20 Std. arbeitest, aber 40 Std. erreichbar sein musst ...
wäre die Zeit, in der Du erreichbar sein musst, nicht irgend so etwas wie "Bereitschaft"?
Soweit ich weiß, muss "Bereitschaft" auch bezahlt werden ...

ist vielleicht ein Ansatzpunkt *fg*

Grüße
Arbeitssuchend
 

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Hallo

wenn du nur 20 Stunden bezahlt bekommst aber 40 Stunden die Woche jederzeit einsetzbar sein musst haben die diese Bereitschaft auch zu bezahlen.
Die sollen sehen das die dir Stunden fest zuweisen

Aber nicht für 8,50 euro Brutto

Gruss Uwe
 

farger4711

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In meinem AV steht, dass ich mir einen Nebenjob von meine Firma genehmigen lassen muss.

Im Wachgewerbe findet sich oft der Passus, dass man keinen Nebenjob bei einer anderen Wachfirma ausüben darf.
 

Purzelina

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Da ein 20-Stunden-Job in der Regel nicht für den Lebensunterhalt ausreicht, bist Du doch auf einen Zweit- oder Drittjob angewiesen. Kann ein AG es verbieten, wenn Du versuchst deinen Lebensunterhalt aus eigenen Kräften zu erwirtschaften?

Wenn der AG ständige Einsatzbereitschaft wünscht, dann soll er es entsprechend vergüten.
 

Phine

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Hallo,
richtig ist, dass dazu etwas in den Verträgen steht. Egal wie viele Stunden man arbeitet spielt bei dem Nebenjob keine Rolle. Was eine weit aus größere Rolle spielt ist, dass Deine Hauptberuf nicht darunter leidet. Heißt wenn Du aus einem 8 Std. Tag einen 16 Std. Tag machst, ist das Dein Problem. Deswegen fragen die meisten AG ersteinmal was das für ein NJ ist. Fällt dadurch Deine Leistung rapide ab...oder ist er der Meinung, dass dies nicht vereinbar wäre, mit dem Hauptberuf, kann / wird er es verweigern.



Viele Grüße
Phine
 

JesseJames49

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Ich habe diesen Passus auch in meinen beiden Verträgen drin stehen, dass ich vorher den AG fragen muss. Habs einfach vergessen.

Vom JC aus muss man doch alles tun, um... Dann hätte ich die Verträge erst gar nicht unterzeichnen dürfen und hätt keinen Job.
 

ela1953

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oder ist er der Meinung, dass dies nicht vereinbar wäre, mit dem Hauptberuf, kann / wird er es verweigern.
So ähnlich steht es wohl in jedem Arbeitsvertrag.

Wenn es darum geht, dass der AN 8 Stunden am Tag zur Verfügung stehen soll, um flexibel für 4 Stunden arbeiten muss, wird der AG diesen Passus wohl heranziehen.

Es sei denn der Minijob wäre noch außerhalb dieser 8 Stunden - ist ist es wohl nicht.
 

verona

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Die haben wie folgt argumentiert.
Da Familien- und Seniorenhilfe, über die KK fianziert, kann man nicht für zwei Wochen vorausplanen. Manche Fam. benötigt eben nur für eine Woche ein paar Std. oder mehr Unterstützung etc.
An jedem Freitag wäre Team mit Verteilung für die kommende Woche.
Aber es könnte immer was hinzu kommen oder Vertretungen werden fällig.
Una auch, da die "Hausmütter" mit Kindern nur vormittags arbeiten könnten:confused:

Rechtlich wäre das korrekt, von einer Woche auf die andere neue Einsatzzeiten zu haben. doch für mich bedeutet das, dass ich nichts mehr im Vorraus planen kann und eben keinen 400,-Job.

M.W. muss aber drei Tage vorher Bescheid gegeben werden, wann ein sonstiger Einsatz erfolgt. Nix also von heute auf morgen.:icon_hmm:
 

ela1953

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So kurzfristige Einsatzpläne sind wohl "normal".

Mein Sohn arbeitet im Lebensmittel-Einzelhandel. Er bekommt seinen Schichtplan immer am Samstag nachmittags für die kommende Woche.

Ich hab auch mal kurze Zeit bei einem Pflegedienst gearbeitet. Dort musste ich auch jeden Tag fragen, wohin ich am nächsten Tag fahren sollte.
Das war ganz schön nervig. Als ich dann mal nach Fahrtkosten gefragt habe und einen Morgen nicht ins Büro konnte wegen Autopanne war das Thema vom Tisch.
Mir wurde während der Probezeit gekündigt.
Ins Büro sollte ich kommen, weil kein Einsatz für mich da war. Hätte wahrscheinlich wieder Akten abheften können oder das Büro putzen sollen.
 

MrKlaus

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Ok, das stimmt, vorausplanen kann man bei dieser Art von Beschäftigung dann wirklich nicht... Aber hast du mal gefragt wie das ist mit der Vergütung und dem Bereitschaftsdienst oder Dienst nach Abruf? Hast du schon einen AV unterschrieben?

Zum Thema Nebenjob an sich:
Ein AG könnte einem AN einen Nebenjob verbieten, wenn dieser mit dem Arbeitsbereich der Haupttätigkeit in irgendeiner Weise konkurriert.
 

verona

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Ok, das stimmt, vorausplanen kann man bei dieser Art von Beschäftigung dann wirklich nicht... Aber hast du mal gefragt wie das ist mit der Vergütung und dem Bereitschaftsdienst oder Dienst nach Abruf? Hast du schon einen AV unterschrieben?


Werde ich am Mittwochmorgen machen. AV noch nicht unterschreiben. die wollen erst meine Sozialversicherungsnummer, dann Vertrag. Wegen EGZ vermutlich.

Zum Thema Nebenjob an sich:
Ein AG könnte einem AN einen Nebenjob verbieten, wenn dieser mit dem Arbeitsbereich der Haupttätigkeit in irgendeiner Weise konkurriert.

Ja schon, aber ich denke bei einem vollzeitjob. Bei dieser 20 Stunden Stelle wäre ich ja auf ewig im ALGII-Bezug. Daher frag ich mich, ob die das so einfach untersagen können


V.G. verona
 

Roter Bock

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Leider kann ein Arbeitgeber grundsätzlich einen Nebenjob verbieten. Macht man es trotzdem und fällt man dann mit seiner Arbeitsleistung aus kann es heftige Probleme geben. Der übelste Fall - Du hast bei Arbeitgeber B einen Arbeits- oder Wegeunfall und bei A vertraglichen Ausschluss einer Nebenbeschäftigung.

Die Gretchenfrage: Wer ist Schadensersatzpflichtig? Es kann auch um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gehen. Arbeitgeber A müsste zahlen aber auch B. Oder B an A?

Das gibt ein Heiden Kuddelmuddel bei dem Du nicht gut aussiehst. Der übel gesinnte Arbeitgeber der das vertraglich ausgeschlossen hat, reicht dann eventuell die Kündigung durch, wähnt sich im Recht (hatte er ja vertraglich ausgeschlossen) und als kleine Zugabe darf man sich erneut mit dem JC fetzen (wegen Sperrfrist - verhaltensbedingte Kündigung) also sowas macht man nur wenn es sich echt lohnt. Dazwischen tanzt noch die BG rum und schickt möglicherweise den Unfallfragebogen an den falschen Arbeitgeber. Oh weia! Klär es mit den Arbeitgeber oder lass es mal lieber bleiben.

Roter Bock
 

ShankyTMW

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Um es mal ganz Salopp zu umschreiben.

In meinem AV steht, dass ich mir einen Nebenjob von meine Firma genehmigen lassen muss.

Im Wachgewerbe findet sich oft der Passus, dass man keinen Nebenjob bei einer anderen Wachfirma ausüben darf.
Ist rein nach Arbeitsrecht auch immer so. Der Nebenjob darf nicht in Konkurrenz zum Hauptjob sein - andernfalls kann der AG den Nebenjob verbieten. Das und nach:

...Was eine weit aus größere Rolle spielt ist, dass Deine Hauptberuf nicht darunter leidet. Heißt wenn Du aus einem 8 Std. Tag einen 16 Std. Tag machst, ist das Dein Problem. Deswegen fragen die meisten AG ersteinmal was das für ein NJ ist. Fällt dadurch Deine Leistung rapide ab...oder ist er der Meinung, dass dies nicht vereinbar wäre, mit dem Hauptberuf, kann / wird er es verweigern...
Danach richtet sich das erstmal. Und die AGs sollten voneinander Wissen, denn auch der Nebenjobvergeber kann dich ablehnen wenn er mit dem Hauptbrötchengeber nciht einverstanden ist.

Abweichungen wie eben Bereitschaftsdienste und dergleichen gibts aber leider auch. Aber es hindert einen niemand daran einen Nebenjob in seiner "Freizeit" auszuführen solang man sich an die beiden großen Grundsätze hält und die Arbeitgeber voneinander Wissen.
 

verona

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Der Nebenjob ist in einem Privathaushalt, also keine Konkurrenz.
Den kann ich aber schlecht vor 8.00 oder nach 18.00 h, weder am Wochenende ausüben.
 

farger4711

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In meinem AV steht, dass ich mir einen Nebenjob von meine Firma genehmigen lassen muss.

Im Wachgewerbe findet sich oft der Passus, dass man keinen Nebenjob bei einer anderen Wachfirma ausüben darf.
Vielleicht etwas OT, aber........

Nun muss ich noch etwas zu den Arbeitsstunden im Wachgewerbe sagen. Da ist es so, dass man im Monat mal locker auf 240 Std. kommt und damit hat sich ein Nebenjob eigentlich so ziemlich erledigt.
Der Stundenlohn ist so besch....den, dass es an sich nicht verkehrt wäre, man würde noch einen kleinen Job nebenbei machen..............aber wann?

Und das ist sicher nicht die einzige Arbeit, bei der ein Nebenjob kaum machbar ist. Im schlechtesten Fall, wenn Familie vorhanden ist, bleibt man Aufstocker und kann's nicht ändern.
Und einen besser bezahlten Job zu finden ist, wie wir alle wissen, nicht so einfach.
 

ShankyTMW

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@farger4711
Ist zwar etwas OT, aber hast recht damit. Ich hab auch meinen Schein im Wachgewerbe und weiß nur zu gut von was Du da schreibst.
So richtig lohnen tut sich der Job nicht und allenfalls würd ich da nur noch als 400 EUR Kraft anfangen wegen des sonst so übermäßigem Verdienstes - aber auch da sitzt Du meist am WE deine 12 Stunden am Tag ab.

...Und das ist sicher nicht die einzige Arbeit, bei der ein Nebenjob kaum machbar ist. Im schlechtesten Fall, wenn Familie vorhanden ist, bleibt man Aufstocker und kann's nicht ändern....
Leider, aber auch Nebenjob finden der von den Zeiten her passt ist auch nicht einfach.
 

Purzelina

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Der Nebenjob darf nicht in Konkurrenz zum Hauptjob sein - andernfalls kann der AG den Nebenjob verbieten.
Unter einem Hauptjob verstehe ich eher einen Vollzeitjob und keine Halbtagsstelle.

Verona, noch kannst Du vor der Unterschrift mit dem Arbeitgeber verhandeln. Pistole auf die Brust: "Entweder ich kann meinen sicheren Minijob weiterhin ausführen oder es wird nichts mit einem Arbeitsverhältnis."
 

ShankyTMW

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@Purzelina
Je, der Begriff Hauptjob war unglücklich von mir gewählt. Schau in Post 15 den letzten Satz an:

...Ein AG könnte einem AN einen Nebenjob verbieten, wenn dieser mit dem Arbeitsbereich der Haupttätigkeit in irgendeiner Weise konkurriert.
Das war damit gemeint und dürfte langsam klar sein.
 

stummelbeinchen

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Soweit ich weiß, muss Bereitschaftszeit auch vergütet werden. Ich persönlich finde den Arbeitsvertrag unter aller Kanone. Dir ist klar, dass sich dann alles dem 20 Stundenjob unterordnen muss. Und ein Nebenverdienst wäre dann nur außerhalb der Bereitschaftszeiten möglich.

Meine Schwester arbeitet auch im (mobilen) Pflegedienst und dort schafft es die Chanchen 2 Wochen im Voraus den Plan zu machen. Meines Erachtens ist das alle eine Frage der Organisation.

P.S.: Regelungen zu Nebentätigkeiten (unabhängig von der vereinbarten Stundenzahl beim HauptAG), sind im Arbeitsvertrag geregelt. Und er kann Dir verbieten eine Nebentätigkeit aufzunehmen bei Konkurrenzfirmen oder Firmen, deren Arbeitsbereich im Gegensatz zu Deinem Arbeitgeber steht. Also wird er z. B. nie zulassen, dass Du als Mitarbeiter einer fleischverarbeitenden Fabrik nebenbei noch für die Veganervereinigung "Stoppt den Fleischkonsum" arbeitest.:icon_smile:
 
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