Jutta Ditfurth: Zeit des Zorns

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ExitUser

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»Schade, daß es heute keine Revolution mehr gibt«

»Unser Ziel ist, daß Menschen ein Leben ohne Ausbeutung, Diskriminierung, Hunger und Krieg führen können.«


Handgemenge

Jutta Ditfurth hat ein wütendes Aufklärungsbuch nicht nur über hiesige Zustände geschrieben

Voltaire beschloß viele seiner Briefe mit dem Imperativ »Écrasez l’infame! – Zermalmt die Niederträchtige!« Die Aufforderung könnte unter jedem der neun Kapitel des Buches von Jutta Ditfurth »Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft« stehen – bezogen auf den Kapitalismus. Der überschritt den Rhein erst vor ungefähr 200 Jahren, entsprechend arm war die deutsche Literatur bis dahin an Streitschriften, Polemiken und Abschaffungsaufrufen gegen ihn. Die publizistischen und literarischen Verhältnisse im westlichen Teil Deutschlands nach 1945 waren – mit wenigen Ausnahmen – eine Fortsetzung dieser Misere. Das änderte sich Mitte der 60er Jahre, verging aber nach 15 Jahren fast folgenlos, der Zusammenbruch des Sozialismus in Europa um 1990 herum tat ein übriges...
Lesen: www.jungewelt.de
 

edy

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Das (noch?) viel zu schwache Gespenst - www.scharf-links.de

Jutta Ditfurth: Zeit des Zorns
Kurzvorstellung - www.jutta-ditfurth.de

Naja, das Jutta war schon zu "Grünen" Zeiten & danach immer sektirerisch und oft nicht nachvollziehbar drauf. Vor allem war sie nie Dialogfähig sondern schrieb/schreibt immer vom hohen Roß herunter, an "die Basis"....... Welche Basis sie damit meint, ist nie so richtig nachvollziehbar.
 

MrsNorris

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Jutta Ditfurth hat doch auch die Biographie von Ulrike Meinhof geschrieben, wofür sie im "Stern" böse Kritiken bekam, da zu "RAF-freundlich".
 
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Jede Menge Versprechen vor dem 27. September, aber: Nach der Wahl ist Zahltag

Die wirtschaftliche und soziale Situation wird sich für viele Menschen dramatisch verschlechtern. Arbeitsplätze werden abgebaut, Löhne werden gekürzt. Oftmals sichert die niedrige Bezahlung für die geleistete Arbeit noch nicht einmal den Lebensunterhalt. Immer häufiger werden unbezahlte Überstunden verlangt. Verzichte auf Weihnachts- und Urlaubsgeld sind an der Tagesordnung. Die Tarifflucht der Unternehmer hält an. Viele ArbeitnehmerInnen gehen trotz einer ernsthaften Erkrankung zur Arbeit, weil sie Angst vor einer Kündigung haben. Die Ausbeutung der Beschäftigten hat in vielen Betrieben beträchtlich zugenommen. Vor allem im Einzelhandel. Mehr Arbeit mit weniger Personal lautet die Devise...
Lesen: www.nrhz.de
 
E

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Gast
Zeit des Zorns? Wohl eher Zeit der Depression. Von Zorn kann keine Rede sein. Wir schlagen uns gegenseitig nieder, weil wir glauben, dass wir ohnmächtig sind.

„Wir haben Betriebe, die enorm in der Krise sind – und man muss auch einem Aktionär deutlich machen, dass ein Unternehmen, an dem er mit Kapital beteiligt ist, auf Dauer besser überlebt, wenn man heute auf Dividenden verzichtet.“
Der Autor hat keine Ahnung. Den Aktionären ist das doch scheißegal, ob ein Betrieb besser überlebt. Nur die Dividende zählt.

Deutschland ist verkommen.
 

Paolo_Pinkel

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„Zeit des Zorns“

„Der Kapitalismus ist schon im Normalzustand eine Katastrophe für Mensch und Natur. Es gibt ihn nicht ohne Profit und nicht ohne Ausbeutung“, hieß es - gestützt auf Karl Marx - in unserer Rezension von Jutta Ditfurths Streitschrift “Zeit des Zorns“ (s. NRhZ Nr.199). Inzwischen sind wir weit über den Normalzustand hinaus. Jammern hilft da aber nicht. Es gibt viel zu tun. Was und wie? Einige Antworten gibt Jutta Ditfurth im letzten Kapitel mit der Überschrift “Wir werden alles selber machen müssen“, mit dessen Veröffentlichung wir hier beginnen. Sie will den Zorn, den die Krise auslöst, zu neuen Bündnissen nützen. Hier der letzte Teil der Serie. - Die Redaktion...
„Zeit des Zorns“ - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit - Köln, Kölner, Leverkusen, Bonn, Kölner Dom, Kölner Polizei, Ra

Gruss

Paolo
 
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