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Junge Erwerbslose rutschen gleich in Hartz IV

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11.09.2014: Junge Erwerbslose rutschen gleich in Hartz IV (neues-deutschland.de)

. Einer Untersuchung des DGB zufolge bietet die Arbeitslosenversicherung offenbar immer weniger jungen Erwerbslosen auch tatsächlich Schutz. Die »Saarbrücker Zeitung« berichtet über eine aktuelle Studie des Gewerkschaftsdachverbandes, derzufolge im vergangenen Jahr jeder fünfte Erwerbslose zwischen 15 und 25 nach dem Verlust der Stelle umgehend auf Hartz-Leistungen angewiesen war. 2013 betraf das von 577.000 Menschen etwa 123.000 Personen, die gleich die staatliche Grundsicherung beziehen mussten. Dies entsprach einem Anteil von 21,3 Prozent in dieser Altersgruppe. Zwar sei die Zahl der Jugendlichen, die nach einer Beschäftigung oder Ausbildung ihren Job verlören, in den letzten Jahren rückläufig gewesen. Aber der Anteil der Hartz-IV-Empfänger unter ihnen habe sich seit 2007 um 2,6 Prozent erhöht.
Und die, die solch eine Arbeitswelt verursacht haben, werden weiter fleissig gewählkt. Unfassbar.
 

bla47

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Generation Abbruch !
Schuld an sofortiger Aufstockung hat auch die Politik.
ALG 1 = 60 %. War mal 63 % und früher ( 1975 ) 68 %. Bis 2003 war das ALG 1 sogar dynamisch. Und bis zu 32 Monate lang.
Aber: Man muß ja nehmen, wie es kommt. VIP-Mitgliedschaft ist ja nicht...
 

alvis123

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Hi...

...so neu ist das auch nicht; haben wir "Sauere Gurkenzeit"?:icon_mrgreen:

Als ich jung war, bekam ich auch nicht sofort Alg, obwohl damals der Beitragssatz bei 6,5 % lag. Heut liegt er bei 3 % und fast jeder bekommt gleich was.

Typische Gewerkschaftslogik; wer hat denn H4 zugelassen?:icon_party:

MfG
 

bla47

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Hi...

...so neu ist das auch nicht; haben wir "Sauere Gurkenzeit"?:icon_mrgreen:

Als ich jung war, bekam ich auch nicht sofort Alg, obwohl damals der Beitragssatz bei 6,5 % lag. Heut liegt er bei 3 % und fast jeder bekommt gleich was.

Typische Gewerkschaftslogik; wer hat denn H4 zugelassen?:icon_party:

MfG
H4 ist von Rot/Grün/DGB ( ! )
Appropo sauer: Als ich jung war, gabs noch 15 Mon. Wehrdienst....mit 300 DM pro Monat sowie lächerlichen 0,75 EP / Jahr für die Rente. Was es viel gab: WORTE, wie wichtig alles für Volk, Vaterland und Gesellschaft ist.
 

bla47

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Bei mir waren es leider nur 225 bis 230 DM:wink:
7,50 DM pro Tag.
Vielleicht hast du das "Glück" gehabt, bis Ende 1982 "dabei" zu sein. Bis dahin gab es 1,00 EP / Jahr für die Rente. Ab 1983 - 2000 nur noch 0,75 EP / Jahr.
Für UNS gibts aber keine "Mütterrente" , die das ausgleicht.
Großer Dank an Staat + Gesellschaft. Und dafür haben wir uns damals den ***** aufgerissen. Ganz zu schweigen von der psychischen Belastung, im Kriegsfall "drüben" die eigenen Verwandten zu "erledigen".
 

Texter50

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Generation Abbruch !
Schuld an sofortiger Aufstockung hat auch die Politik.
ALG 1 = 60 %. War mal 63 % und früher ( 1975 ) 68 %. Bis 2003 war das ALG 1 sogar dynamisch. Und bis zu 32 Monate lang.
Aber: Man muß ja nehmen, wie es kommt. VIP-Mitgliedschaft ist ja nicht...
Als ich im Jahre des Herrn anno 1977 meinen Gehilfenbrief erhielt und zum Amte ging, gabs das AG I noch vom Brutto-Verdienst. Eingestuft wurde man nach Abschluss der Lehre (so hieß das damals noch) im zweiten Berufsjahr (wenn die Ausbildung länger als zwei Jahre dauerte). Ich hatte exakt soviel ALG I, wie ein vergleichbarer Arbeitnehmer als Gehalt ausbezahlt bekam.
Man, das waren noch Zeiten, so anno 1977... :biggrin:
 

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Als ich im Jahre des Herrn anno 1977 meinen Gehilfenbrief erhielt und zum Amte ging, gabs das AG I noch vom Brutto-Verdienst. Eingestuft wurde man nach Abschluss der Lehre (so hieß das damals noch) im zweiten Berufsjahr (wenn die Ausbildung länger als zwei Jahre dauerte). Ich hatte exakt soviel ALG I, wie ein vergleichbarer Arbeitnehmer als Gehalt ausbezahlt bekam.
Man, das waren noch Zeiten, so anno 1977... :biggrin:

Das kann man weiterspinnen (tja.. die fetten Jahre, in denen man sich Wählerstimmen teuer erkauft hat... Zahltag ist jetzt und auch übermorgen)

z.B.

Der 14-Prozent-Beitrag von 1957 führte lange zu rund 50 Prozent höheren Renten als die 20-Prozent-Beiträge der 90er Jahre.

aus

Interview mit Sozialrichter Jürgen Borchert: ?Die ganze Debatte ist bizarr? - Baden-Württemberg - Stuttgarter Zeitung
 
Thematiker*in
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Das kann man weiterspinnen (tja.. die fetten Jahre, in denen man sich Wählerstimmen teuer erkauft hat... Zahltag ist jetzt und auch übermorgen]
Heute erkauft man sich nur noch die Stimmen der Unternehmer und des anderen neureichen Gesox.

Der zweite Teil Deiner Feststellung gilt daher umso deutlicher.
 
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