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Journalist und Autor Peter Scholl-Latour ist tot

Yukonia

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Das ist wirklich sehr traurig! Da geht ein ganz großer Dokumentarist von uns.:icon_sad:
 

Texter50

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:danke: hab vielen Dank fürs Einstellen!

Seit vielen Jahren verfolge ich seine Berichte über die verschiedensten Länder.
Er ist einer der Journalisten, deren Berichte ich stets vertraute.
Der Mann hat sich in Vietnam und Afghanistan ausgekannt, wie kaum wer sonst.
Leider haben die Politiker nicht Leute wie ihe zum Berater, sondern meist Schreibtischhelden.

Möge er am Ziel seiner letzten Reise auf die Personen treffen, denen er immer schon verbunden war.
Er wird uns fehlen - mir zumindest.
 

Der aufmüpfige

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Ich finde Herr Peter Scholl-Latour war ein guter und redlicher Journalist und Berichterstatter und Autor.

Er hat viel Großes und Gutes geleistet und hat die Gesellschaft sehr bereichert.

Gerade und auch durch seine vielen Berichterstattungen hat er viel Informationsarbeit, oft unter Einsatz seiner eigenen Gesundheit, geleistet.

Ich finde Herr Peter Scholl-Latour war noch einer der "alten Schule" und das ist ganz und gar positiv gemeint, ein echter "Dinosaurier" der viel zur Informations- und Berichterstattung beigetragen hat.

Ich möchte ihm hier und auf diesem Weg danken und an ihn erinnern und allen Angehörigen, allen Freunden, der Familie und allen die sonst noch um ihn trauern mein tiefes Mitgefühl und mein herzliches Beileid aussprechen.
 

Neudenkender

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Einer der besten. Einer mit Durchblick. Nicht nur seine Reportagen und Texte waren meist sehr gut. Sondern auch und gerade seine Prognosen - basierend auf seinem Wissen und seinem großartigen Analysevermögen - waren zumeist treffend. DAS zeichnete ihn in meinen Augen am meisten aus.

R.I.P.
 

elo237

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er hat sich sicher sehr gut ausgekannt mir den Problemen

in diesen Islamischen Ländern

aber meine Meinung zum Schluß in Talk Runden hat er nur noch genuschelt
also ich hab immer nix verstanden wenn er geredet hat

aber grundsätzlich Hochachtung vor seinem Lebens Werk
 

Der Ratlose

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Ich glaube es gibt ein ganz einfaches Beispiel dafür das der Mann noch ein richtiger Journalist war.

Im Indochinakrieg war er an vorderster Front mit franz. Paras unterwegs und machte seine Reportagen.

Stellt euch mal vor heute würde man verlangen das ein deutscher studierter (!) Journalist unter Einsatz seines Lebens, zb an der ukrainisch/russischen Grenze recherchieren sollte um mal seine Stories mit handfesten Beweisen zu belegen.:wink:
 

Don Vittorio

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Ich glaube es gibt ein ganz einfaches Beispiel dafür das der Mann noch ein richtiger Journalist war.

Im Indochinakrieg war er an vorderster Front mit franz. Paras unterwegs und machte seine Reportagen.

Stellt euch mal vor heute würde man verlangen das ein deutscher studierter (!) Journalist unter Einsatz seines Lebens, zb an der ukrainisch/russischen Grenze recherchieren sollte um mal seine Stories mit handfesten Beweisen zu belegen.:wink:
Dann ist Jörg Armbruster von der ARD wohl von einem Spaßvogel in einer Urlaubsgegend angeschossen worden ?
Oder die deutsche Kriegsfotografin Anja Niedringhaus wurde auf einem Wellnessurlaub in Afghanistan zufällig erschossen.
Statt am PC solche Urteile über Journalisten abzugeben,solltest Du erstmal selbst von dort berichten,wo z.B.auch Antonia Rados ( ist allerdings Österreicherin ) sich ständig herumtreibt,der Mut dieser Frau reicht für 1000 Männer die ihren Mut nur am PC beweisen.

Angesichts von 134 getöteten Journalisten im letzten Jahr ein sehr sinnbefreiter Beitrag von Dir.
 

XxMikexX

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Ein großer Verlust.

Er war einer der Wenigen, die man wirklich als Experte bezeichnen konnte.

Besonders im nahen Osten kannte er sich aus wie kein anderer.

Hätte die Politik auf ihn gehört, hätten wir heute dort keinen Scherbenhaufen.


R.I.P.
 

JulieOcean

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Ich finde Herr Peter Scholl-Latour war ein guter und redlicher Journalist und Berichterstatter und Autor.
(...)
Ich finde Herr Peter Scholl-Latour war noch einer der "alten Schule" und das ist ganz und gar positiv gemeint, ein echter "Dinosaurier" der viel zur Informations- und Berichterstattung beigetragen hat.
Seh ich auch so.

Hinzu kommt, dass es auf seiner Ebene praktisch keinen Nachwuchs gibt. Da wird ein wenig geplappert und gefaselt, und fertig ist die "Show".

Keiner Wunder, dass unsere Gesellschaft immer weiter verblödet, wenn es (fast) keine Leute mehr gibt, die für seriöse und ernsthafte Information sorgen.
 

Der Ratlose

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Dann ist Jörg Armbruster von der ARD wohl von einem Spaßvogel in einer Urlaubsgegend angeschossen worden ?
Oder die deutsche Kriegsfotografin Anja Niedringhaus wurde auf einem Wellnessurlaub in Afghanistan zufällig erschossen.
Statt am PC solche Urteile über Journalisten abzugeben,solltest Du erstmal selbst von dort berichten,wo z.B.auch Antonia Rados ( ist allerdings Österreicherin ) sich ständig herumtreibt,der Mut dieser Frau reicht für 1000 Männer die ihren Mut nur am PC beweisen.

Angesichts von 134 getöteten Journalisten im letzten Jahr ein sehr sinnbefreiter Beitrag von Dir.

Du scheinst ja ein richtiger Kenner der zu sein.

Es ist schon ein Unterschied ob man zu einem Tagestripp aus sicherer Umgebung loszieht und dann ein Zufallsobfer wird.

Oder mal anders, es ist ein Unterschied, ob du wie ein Robert Capa während des D-Days mit der ersten Welle aus einem Landungsboot an den Strand springst, oder ob du als Timesjournalist 6 Wochen später 400 km hinter der Front auf eine Mine trittst.

Frau Niedringhaus ist bei einem nicht auf sie zielgerichteten Attentat gestorben und Herr Armbruster hat etwas bei einem "geführten Tagestripp" abbekommen.
 

hemmi

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Als Saarländer stehe ich auf und grüße unseren einzigen Aussenminister.:danke:
 

Yukonia

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