Jobsuche hat keinen Erfolg - Wie angehen?

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Stabilo Boss

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Hey, kennt ja meine Story Nach Kündigung: Neuer Job ab 01.07.......

Suche jetzt seit gut drei Wochen intensiv was neues und es ergibt sich einfach nichts:(

Ich gucke alle möglichen Portale durch und schaue sogar in die Zeitung, bewerbe mich auch initiativ oder rufe an. Bin nicht wählerisch habe schon Bewerbungen für Mini - und Helferjobs raugeballert als auch für meinen ursprünglich erlernten Beruf. Waren bis jetzt bestimmt 30 Bewerbungen und es meldet sich einfach keiner!

Muss natürlich ein wenig sondieren: Muss einigermaßen in der Nähe (max. 30km) und/oder gut mit dem Rad oder Öffis zu erreichen sein (da keinen Lappen). Außerdem ne Tätigkeit, in der ich recht schnell eingearbeitet werden kann, die aber trotzdem nicht beliebig ersetzbar ist und wo ich klar komme.

Da ich nicht zum Amt will und ich ja meine KV irgendwie bezahlen muss (190€) brennt es so langsam. Habe zwar noch einige Ersparnisse, will die aber natürlich nicht komplett auf den Kopf hauen. Außerdem ist natürlich die Frage, wie lange meine Freundin und meine Mom das mitmachen, die ich ja einerseits von Mutters Seite Geld für meine KV dazu bekomme, ich aber auch gleichzeitig bei meiner Freundin und ihren Eltern im Haus lebe und defacto keine Miete zahle ("nur" 100€ Kostgeld).

Habe jetzt natürlich Schiss, das ich jetzt ewig nichts ergibt.
Bis August/September kann ich noch so durchhalten, dann wird es schon schwierig.

Klar, ich könnte zum Amt gehen, aber Geld würde ich keines bekommen, solange ich: Offiziell bei bei meinen Eltern wohne (zu viel Geld in der BG) bzw. ich dann offiziell zu meiner Freundin ziehe (auch zu viel Geld in der BG). Außerdem hat die keinen Bock, sich für mich vorm Amt nackig machen zu müssen.
Außerdem habe ich keinen Bock auf Amtschikane, MAGs, Gammelmaßnahmen und sonstigen sinnlosen Bullshit, den ich natürlich auch schon durch habe.

Einzige Möglichkeit wäre, mir ne komplett eigene Wohnung zu suchen, aber habe ich ja gar nicht vor; meine bessere Hälfte und ich leben ja defacto seit 2 Jahren zusammen und ich werde nicht "ausziehen", nur um Hartz IV zu bekommen.
Klar, ich müsste ja nur in der neuen Wohnung gemeldet sein und dann ein mal am Tag die Post holen, aber
1. Muss man dann auch erstmal ne Bude finden
2.Je nach dem wo die ist, wäre das mit dem Rad dann doch ein ziemlicher Aufwand
3.Hat meine Freundin schon gesagt, das sie diese "Scharade" nicht unterstützen würde und ich dann
alleine zusehen kann, wie ich das aufrecht erhalte.

Man hat mir ja auch schon vorgeschlagen, noch ne Ausbildung zu machen und an sich ist das ja auch keine miese Idee, nur stellt sich dann wieder die Frage: Was bzw welche? Habe meine alte Ausbildung ja auch nur gemacht, weil es die einzige war, die man mir angeboten hat.
Und dann hätte ich schon am besten gestern Bewerbungen rausballern müssen, um noch dieses Jahr anfangen zu können.

Studium wäre theoretisch auch möglich, aber das könnte ich nur im Wirtschaftsbereich machen (da Fachabi) und der ist halt völlig überlaufen und damit schlag ich mich ja schon jetzt mit meiner Kaufmannslehre rum; das ich viel Konkurrenz habe. Außerdem traue ich mir das auch nicht so recht zu, außerdem müsste ich ja um das zu finanzieren eh arbeiten geheh, womit wir wieder am Anfang meines Problems wären....

Hat hier irgendwer Tipps für mich, was ich noch machen könnte bzw. anders machen sollte?
Oder Ratschläge, wie ich vllt. doch was mit dem Amt regeln könnte?

P.S.
Auch habe ich die Befürchtung, das die mich erstmal sperren könnten, da ich mich ja vor nem Jahr, als ich meine letzte SV-Pflichtige Stelle verloren habe nicht gemeldet habe und ich die letzte natürlich auch selbstverschuldet und "ohne Grund" aufgegeben habe.Außerdem werde ich dann wohl fragen beantworten müssen, wovon ich die ganze Zeit gelebt habe und die knapp 1000€ aufm Konto finden die mit Garantie auch recht interessant......
 
Zuletzt bearbeitet:

Badener

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Hat hier irgendwer Tipps für mich, was ich noch machen könnte bzw. anders machen sollte?
Oder Ratschläge, wie ich vllt. doch was mit dem Amt regeln könnte?

Hallo,
ganz ehrlich ???

Ohne das meine Aussagen jetzt "böse" oder "gemein" rüberkommt (ist nicht so gemeint).

Ich "höre" hab keinen Bock, will ich nicht, kann ich nicht, tu ich nicht usw. ....

Aber damit kommt man nicht auf "die Schiene" ...

Entweder man will arbeiten, dann muss man auch mal die "Arschbacken" zusammenkneifen und was machen auf das man keinen Bock hat ... und/oder dem "neuen" Chef sagen: "Hey, das geht mir zu schnell, ist mir zuviel, kann ich langsamer machen" (siehe letzer Job).

Indem man "alles" was nicht perfekt zu einem Passt "gleich" (ich weiß das hört sich übertrieben an, Absicht ;-) ) wieder sein lässt ... wird es (in der Regel nix).

Das jemand zu einem kommt, einem den "Traumjob" mit Bombenbezahlung in der gewünschten Region anbietet, passiert (gefühlt) so oft wie ein Lottogewinn, nämlich garnicht!)

Geh auf´s Amt, schildere Deine Situation, versuche (nach den Regeln hier im Forum oft Besprochen) einen Weg zu finden weiterzukommen (wie gesagt wenn man wirklich will ... geht gaaaanz viel!) Aber das kostet "Schweiß und Tränen" (sinnbildlich).

Viel Glück
LG
 

gila

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Hi - also ... bei deinen vielen Brüchen und dahinter stehenden psych. Schwierigkeiten (die ich aus fam. Umfeld SEHR gut kenne und nicht abwerte!) könnte ich dir mal zum Überlegen mitgeben: wie wäre es mal einfach für eine "absehbare Zeit" etwas zu machen - und nicht gleich wieder den Druck eines Fulltimejobs und da "müssen auf Teufel komm raus" -und dann wieder Angst vorm nächsten "Scheitern"?

Dies dann parallel mit einem Therapeuten begleiten lassen und auf die gemachten Erfahrungen aufbauen.
Sicher - nicht viel Kohle - aber sinnvolle Betätigung, Selbsterprobung durch Unterstützung Anderer, und dennoch notwendige soziale Absicherung. "Nebenbei" auch "Anerkennung" durch dein Umfeld?

Wäre vielleicht mal eine nähere Recherche und einen Gedanken wert?



Vielleicht gibt es da was in der Nähe - oder weiter weg mit Unterbringungsmöglichkeit - dann würden die SPannungen bei
der Freundin etc. auch mal eine kleine "Pause" erleben 😉

nur mal so ein GEdanke - weil ichs mit meinen erw. Kids auch so kenne: Schwierigkeiten, als "Normalos" durchzugehen und zu
funktionieren ... aber es führen soooo viele Wege nach Rom!
 

Hannes63

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Suche jetzt seit gut drei Wochen intensiv was neues und es ergibt sich einfach nichts:(

Warum sollte es dir auch anders gehen als den vielen anderen Millionen Hilfeempfängern?
Die Jobs fallen ja leider nicht vom Himmel.
Man kann sich nur bewerben und entweder hat man Glück und man wird genommen oder man hat Pech und wird nicht genommen.
Der Rest liegt nicht in deinen Händen.

Viel Glück weiterhin!
 

noillusions

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3.Hat meine Freundin schon gesagt, das sie diese "Scharade" nicht unterstützen würde und ich dann
alleine zusehen kann, wie ich das aufrecht erhalte.
Was heißt "nicht unterstützen"? Das wäre doch die problemloseste Variante für sie. Oder heißt das wenn sie nicht permanent "Zugriff" auf ihr "Kuscheltier" hat sucht sie sich ein Anderes?
P.S.
Auch habe ich die Befürchtung, das die mich erstmal sperren könnten, da ich mich ja vor nem Jahr, als ich meine letzte SV-Pflichtige Stelle verloren habe nicht gemeldet habe und ich die letzte natürlich auch selbstverschuldet und "ohne Grund" aufgegeben habe.Außerdem werde ich dann wohl fragen beantworten müssen, wovon ich die ganze Zeit gelebt habe und die knapp 1000€ aufm Konto finden die mit Garantie auch recht interessant......
Hast du halt Vermögen gehabt und jetzt ist es weg. Am besten dein Kontostand ist Zug um Zug geschmolzen.
 

hockey

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Was heißt "nicht unterstützen"? Das wäre doch die problemloseste Variante für sie. Oder heißt das wenn sie nicht permanent "Zugriff" auf ihr "Kuscheltier" hat sucht sie sich ein Anderes?
das selbe habe ich mir auch gedacht....wollte es aber nicht schreiben :)
nicht das der stabiloboss noch seine freundin verliert.
 
E

ExitUser

Gast
nomen est omen
Mal ernsthaft gefragt was würdest du den gerne machen wollen?
Irgendeine Berufung wirst du ja haben auf der Basis würde ich mir eine Arbeit suchen
Nur wegen Geld arbeiten zu gehen scheint dir ja nicht zu bekommen und Pünktlichkeit ist auch nicht dein Ding
Also bist du im Grunde ein ganz normaler Junger Mensch
Es gibt genug Berufe wo auf menschliche Eigenschaften Rücksicht genommen werden kann du musst nur erkennen was für dich passt
Sagen wir mal so ich war auch nicht anders, deine Beiträge könnten von mir sein, lang ist es her
 

JuleSH

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Irgendwas machen kann auf Dauer physisch und psychisch krank machen

Es heißt von der Sicherheitsbranche die nehmen jeden; ich habe die Beobachtung gemacht, dass hier 4 Kategorien von Arbeitnehmern vertreten sind

Die gefallenen Gut-/Großverdiener/ehem. Selbstständige; diejenigen, die es nicht in ihren Wunschberuf/Berufung schaffen; die Ungelernten und die Schulabgänger, die entweder noch nicht wissen welche Berufsausbildung sie machen möchten oder die keinen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf finden

Bezahlung nach Tarifvertrag; am Empfang Objektzulage üblich/möglich

Vollzeit,Teilzeit, Schichtdienst, Wochenende und Feiertage; in allen möglichen Varianten; 12-Stunden-Schichten und Nachtschichten sind extrem gesundheitsgefährdend
 

hockey

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Irgendwas machen kann auf Dauer physisch und psychisch krank machen
Arbeit auf Dauer kann auch krank machen :sneaky:

@stabilo du musst an dir selbst viel arbeiten, sonst wirst du nie glücklich.


Außerdem habe ich keinen Bock auf Amtschikane, MAGs, Gammelmaßnahmen und sonstigen sinnlosen Bullshit, den ich natürlich auch schon durch habe.
Ja und der Großteil der alg2 Bezieher hat darauf Bock?
 

ZynHH

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Ich würde dir empfehlen, dich wohnungslos, sprich ohne festen Wohnsitz zu melden und dann beim Jobcenter den Antrag stellen.
Holst dir eine Postadresse bei der Diakonie oder ähnlichem, je nachdem was es bei dir gibt.
Dann fängst du an dir eine Wohnung zu suchen.

Deine jetzige Lösung hindert dich aus meiner Sicht nur daran, für dich selbst die volle Verantwortung zu übernehmen und etwas nur für dich zu tun.
Das ganze in Begleitung deines Therapeuten mit wöchentlichem Gesprächstermin.

Damit machst du dich erstmal frei von dem Gedanken der Abhängigkeit von Familie und Freundin und dem Gefühl für andere irgendeinen Job annehmen zu müssen, damit sie dich nicht schehl angucken.

Soweit meine Idee dazu.
 

Katzenstube

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Guten Morgen Stabilo Boss
In der Region in der ich lebe gibt es kleine aber auch größere Gemeinden. Jede von denen hat Amtsblätter- somit vermutlich auch der Ort in dem du lebst. Die anzeigen sind relativ günstig im Gegensatz zur Tageszeitung.

Die Idee sich wohnungslos zu melden um Unterstützung zu bitten und ein eigenes selbstbestimmtes Leben zu starten finde ich super. Mithilfe eines Therapeuten etc kannst du das alles dann auf andere Beine stellen.

Leicht wird das ganz sicher nicht. Aber eventuell werden sich dann familiäre und freundschaftliche Beziehungen auf einem ganz anderen- nämlich besseren- Level bewegen.

Gruß von Katzenstube
 
E

ExitUser

Gast
Die Idee sich wohnungslos zu melden ist aus meiner Sicht eine Schnapsidee
mag ja sein das es wenige Fälle gibt wo das später in der Vita wie ein Ritterschlag verkauft wird
Mir wäre das Risiko hier zum Spielball der Behörden zu werden zu groß
Der Junge soll seine Fähigkeiten einsetzen nicht die Sammelbüchse schwenken
 

gila

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Die Idee sich wohnungslos zu melden ist aus meiner Sicht eine

Finde ich gar nicht, und in der Art und Weise wie der TE sich hier präsentiert und auch mit dem Wissen, dass sowohl Zynn wie auch ich reichlich Erfahrung damit haben, einen jungen Menschen in so einer Phase ins Leben entlassen zu "müssen" durch eigene Kinder mit nahezu gleichen Problematiken, halte ich die Idee gar nicht für so verkehrt, schon gar nicht für eine Schnapsidee, sondern als konkrete Anregungen darüber ernsthaft nachzudenken , denn dann wird von Grund auf eine neue Basis geschaffen werden und zwar auch eine auf der er zu Entscheidungen und mehr Verantwortlichkeit in seinem eigenen Tun auch sich selbst gegenüber angeleitet wird.

Lebensläufe lassen sich irgendwann glatt polieren... Dafür gibt's doch wunderbare Coachings bei den Jobcentern .* Ironie*
 
E

ExitUser

Gast
Lebensläufe lassen sich irgendwann glatt polieren
Mir wäre das Risiko zu groß das mir da was hängen bleibt, es geht ja weniger um die Außendarstellung, mehr was macht das mit mir
und solche einschneidenden Erlebnisse bleiben halt gern hängen und können die Psyche lang belasten umso mehr wenn einer schon angeschlagen ist.
Grundsätzlich klar wenn es hilft führen viele Wege zum Ziel, da darf dann auch mal ein Trick genommen werden
Wo für jeden die Grenzen sind bleibt offen. Für mich ist das eine moralisch ethische Frage ich mache nicht alles was ich könnte, oft auch dann nicht wenn es von Vorteil wäre
 

Uwe69

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[...]
die knapp 1000€ aufm Konto finden die mit Garantie auch recht interessant......
Nö. Liegt noch weit unterhalb der Freigrenze beim ALG II. Extra für Dich markiert.
§ 12 SGB II Zu berücksichtigendes Vermögen

(1) Als Vermögen sind alle verwertbaren Vermögensgegenstände zu berücksichtigen.
(2) Vom Vermögen sind abzusetzen1.
ein Grundfreibetrag in Höhe von 150 Euro je vollendetem Lebensjahr für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende volljährige Person und deren Partnerin oder Partner, mindestens aber jeweils 3 100 Euro; der Grundfreibetrag darf für jede volljährige Person und ihre Partnerin oder ihren Partner jeweils den nach Satz 2 maßgebenden Höchstbetrag nicht übersteigen,
Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass wird übrigens nicht funktionieren. Will sagen, irgendeine Entscheidung ,ob ALG II Bezug, Stress mit Deiner Freundin, Deinen Eltern oder einen miesen Job machen, wirst Du treffen müssen, falls Du keine anderen Einkommensquellen erschliessen kannst.
 
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