Jobkrise hat sich im Mai weiter verschärft (1 Betrachter)

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Jobkrise hat sich im Mai weiter verschärft

Nürnberg (dpa) - Trotz eines leichten saisonalen Rückgangs hat sich die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Mai weiter verschärft. Nach Expertenberechnungen waren im Mai 3,53 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit.

Dies sind lediglich 50 000 weniger als im April, aber rund 250 000 mehr als vor einem Jahr, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa.

In den vergangenen drei Boomjahren war der durchschnittliche Rückgang im Mai verglichen zum Vormonat fast viermal so hoch ausgefallen. Die offiziellen Zahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) heute Vormittag bekanntgeben.

Bereits im April war der sonst übliche Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt weitgehend ausgeblieben. Die Zahl der Jobsuchenden war in dem Monat nach Bundesagentur-Angaben gerade einmal um 1000 auf 3 585 000 gesunken. Im Vergleich zu 2008 waren im April 171 000 Menschen mehr auf Arbeitssuche. Die Arbeitslosenquote stagnierte bei 8,6 Prozent. Saisonbereinigt war die Arbeitslosenzahl in Deutschland um 58 000 auf 3,463 Millionen gestiegen. Ohne den verstärkten Einsatz der Kurzarbeit hätte die Zahl der Erwerbslosen um mehrere hunderttausend höher gelegen, hatte BA-Chef Frank-Jürgen Weise eingeräumt.
https://newsticker.sueddeutsche.de
 
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Presseerklärung


April 2009: 130 000 Erwerbstätige weniger als vor einem Jahr


Wiesbaden (ots) - Sperrfrist: 28.05.2009 08:00 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung frei gegeben ist.

Im April 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 39,96 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 130 000 Personen (- 0,3%). Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zeigen sich damit zunehmend auch auf dem Arbeitsmarkt. Die vermehrte Inanspruchnahme von konjunktureller Kurzarbeit hat jedoch die negativen Effekte der Rezession auf die Entwicklung der Erwerbstätigkeit abgemildert. Im Vergleich mit dem Vormonat März 2009 ist die Zahl der Erwerbstätigen im April um 68 000 (+ 0,2%) gestiegen. Dies ist im Vergleich mit früheren Jahren eine außergewöhnlich geringe Zunahme und spricht dafür, dass die übliche Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes in diesem Jahr schwach ausfällt. In den vergangenen fünf Jahren war die Zahl der Erwerbstätigen von März auf April durchschnittlich um 164 000 Personen gestiegen. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, waren im April 2009 in Deutschland 40,12 Millionen Personen erwerbstätig.

Dies entspricht einer saisonbereinigten Abnahme um 39 000 Personen (- 0,1%) gegenüber dem Vormonat März.


Weitere monatliche Ergebnisse, unter anderem die Zahl der Erwerbslosen nach international vergleichbarem Konzept, können im Internet unter Statistisches Bundesamt Deutschland - Startseite, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung. Weitere Auskünfte gibt: Stephan Lüken, Telefon: (0611) 75-2016, E-Mail: arbeitsmarkt@destatis.de Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland 1) Originalwerte Saisonbereinigt 2) Ver- Ver- Verände- Per- ände- ände- Per- rung Jahr Monat so- rung rung so- gegen- nen gegen- gegen- nen über über über Vor- Vor- Vor- monat monat jahres- monat in in % in in % Milli- Milli- onen onen 2008 Januar 39,719 - 1,1 1,7 40,095 0,4 Februar 39,781 0,2 1,7 40,150 0,1 März 39,935 0,4 1,7 40,216 0,2 April 40,087 0,4 1,6 40,253 0,1 Mai 40,192 0,3 1,5 40,246 0,0 Juni 40,236 0,1 1,5 40,262 0,0 Juli 40,210 - 0,1 1,6 40,302 0,1 August 40,289 0,2 1,5 40,318 0,0 September 40,600 0,8 1,4 40,338 0,0 Oktober 40,797 0,5 1,2 40,349 0,0 November 40,776 - 0,1 1,1 40,331 0,0 Dezember 40,530 - 0,6 0,9 40,296 - 0,1 2009 Januar 39,849 - 1,7 0,3 40,220 - 0,2 Februar 39,836 0,0 0,1 40,200 0,0 März 39,889 0,1 - 0,1 40,162 - 0,1 April 39,957 0,2 - 0,3 40,123 - 0,1 1) Ergebnisse der Erwerbstätigenrechnung im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen: Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept).

Die entsprechenden Zeitreihen für die Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) können im Internet abgerufen werden unter Statistisches Bundesamt Deutschland - Startseite. 2) Saisonbereinigung nach Census-X12-Arima-Verfahren.


Originaltext: Statistisches Bundesamt Digitale Pressemappe: Presseportal: Statistisches Bundesamt Pressemappe via RSS : Presseportal.de - Statistisches Bundesamt Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Telefon: (0611) 75-3444 E-Mail: presse@destatis.de
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

der Propagandaminister für Arbeit verkündet:

Bundesagentur sieht späten Frühling

Ein Anstieg, aber ein sehr geringer: Saisonbereinigt hat die Zahl der Arbeitslosen im Mai um 1000 zugelegt. Die Bundesagentur spricht von einer verspäteten Frühjahrsbelebung - von einer Trendwende könne aber keine Rede sein...
FTD.de - Arbeitslosenzahlen für Mai: Bundesagentur sieht späten Frühling - Deutschland


(Schade, dass keine Zahl auftaucht die zeigt wie analog zu der Arbeitslosenentwicklung auch die Kostenexplosion bei den Sinnlosmaßnahmen zwecks Verschleierung der Tatsachen zugenommen hat)

Gruss

Paolo
 
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Deutschland

Arbeitslosenzahl sinkt überraschend deutlich


Die Arbeitslosenquote nahm um 0,4 Punkte auf 8,2 Prozent ab. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,8 Prozent gelegen.



Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte: "Die Frühjahrsbelebung hat den Arbeitsmarkt in diesem Jahr verspätet erreicht und bringt einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Unter Berücksichtigung aller weiteren Indikatoren des Arbeitsmarktes darf aber auf keinen Fall von einer Trendwende gesprochen werden."

https://derstandard.at/Deutschland/Arbeitslosenzahl
 
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Die Bundesagentur für Arbeit rechnet bis 2013 mit einem Defizit in Höhe von 55 Mrd EUR. Das geht nach einem Bericht der "Sächsischen Zeitung" (Donnerstagausgabe) aus einer Unterrichtung des Bundesarbeitsministeriums für den Ausschuss für Arbeit und Soziales des Bundestags hervor. Die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung auf 2,8% bringe den Haushalt der Bundesagentur in die Situation, ab diesem Jahr von den Rücklagen zu zehren, werde darin vermerkt.

Die heute verfügbaren Informationen "legen nahe", dass die BA-Rücklage reichen werde, das Defizit 2009 zum Jahresende zu decken. Für 2010 werde in dem Papier ein Minus von 21,1 Mrd EUR erwartet. Aufgrund der ökonomischen Eckwerte der Bundesregierung werden für 2011 etwa 14,3 Mrd EUR Defizit, und für 2012 rund 12,2 Mrd EUR und für 2013 um die 9,2 Mrd EUR erwartet.

Dow Jones Deutschland: BA: Kurzarbeit allein reicht bald nicht mehr - Zeitung
 
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sogehtsnich

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Dem Nürnberger Sängerwettstreit hat man bereits einen Brunnen gewidmet!
Aber was widmet man dem Nürnberger Märchenwettstreit???

Ist Volksverdummung überhaupt strafbar???
 

Woodruff

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Apropros Volksverdummung:

Zudem ist der Rückgang der Erwerbslosenquote nicht ganz so stark wie es den Anschein hat: Eine zum Jahresbeginn in Kraft getretene Statistikänderung hat die offizielle Arbeitslosenzahl erheblich gedrückt. Das räumte die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg ein.

Tatsächlich seien im Mai 3,47 Millionen Menschen statt der offiziell genannten 3,458 Millionen arbeitslos gewesen, sagte eine Sprecherin. Der Rückgang würde sich nach der alten Zählweise lediglich auf rund 100.000 belaufen. Die Bundesregierung hatte sich darauf verständigt, Jobsucher, die von privaten Vermittlern betreut werden, in Zukunft nicht mehr als arbeitslos einzustufen. Dies war von Sozialverbänden heftig als Verzerrung der Statistik kritisiert worden.
Frühjahrsaufschwung: Arbeitslosenzahl sinkt deutlich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 
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sogehtsnich

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Die Bundesregierung hatte sich darauf verständigt, Jobsucher, die von privaten Vermittlern betreut werden, in Zukunft nicht mehr als arbeitslos einzustufen
Wann einigt sich denn die Bunte Regierung dazu, alle Arbeitslosen, nicht mehr als arbeitslos einzustufen??? Nach der Wahl???

Mittlerweile sind sämtliche Nachrichten/News usw., genau wie in der DDR, nichts weiter als Propagandamaschinen, die nur das an die Öffentlichkeit tratschen, was ihnen gesagt wird!
Eine Schande für die Reporter!
 

physicus

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Tatsächlich seien im Mai 3,47 Millionen Menschen statt der offiziell genannten 3,458 Millionen arbeitslos gewesen, sagte eine Sprecherin. Der Rückgang würde sich nach der alten Zählweise lediglich auf rund 100.000 belaufen. Die Bundesregierung hatte sich darauf verständigt, Jobsucher, die von privaten Vermittlern betreut werden, in Zukunft nicht mehr als arbeitslos einzustufen. Dies war von Sozialverbänden heftig als Verzerrung der Statistik kritisiert worden.
naja wenn die mal gekündigt wird hätte es die arge leicht mit ihr, denn vom rechnen hält sie offensichtlich nicht viel.
klar man kann zählen wie man will, das löst aber das reale problem nicht und wer in mathe aufgepasst hat, weis das man zahlen eben nicht verarschen kann, das haben die banken ja nun auch begriffen. ^^

ok man kann aus dem vorzeichen minus mit einem strich auch ein plus machen, nur habe ich deshalb nicht gleich guthaben auf meinem konto.

was die statistik angeht, die ist seid vielen jahren verzerrt, geschönt und erlogen und nicht erst seid hartzIV, nach den hartz gesetzen hat man nur etwas mehr kriminelle energie aufgewandt um alles schön zu reden/rechnen.


mfg physicus
 
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https://www.egon-w-kreutzer.de/Arbeitsplatzvernichtung seit 30.09.2008

Stand 25.05.2009 >>> 240.349 Arbeitsplätze sind seit 30.09.2008 vernichtet worden.

[SIZE=-2]In der Liste werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien erfaßt und ausgewertet. Für die Richtigkeit der Angaben und für eventuelle Abweichungen vom tatsächlich eintretenden Ausmaß der Arbeitsplatzvernichtung kann keine Gewähr übernommen werden, jegliche Haftung für Schäden, die evtl. aus der Nutzung dieser Informationen entstehen, wird ausgeschlossen. copyright: Egon W. Kreutzer[/SIZE]


LG
 

Paolo_Pinkel

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Also, wenn das Experten sind, dann hat jemand mit einer 6 in Mathe, das ABI mit Auszeichnung bestanden!
Hi,

in der Tat. Bei dem Begriff "Experte" sollte man immer vorsichtig und skeptisch sein. Heutzutage gibt es viele angebliche Experten. Man muss sich nur mal im TV ansehen (meist bei den privaten) wer und wie schnell ,aufgrund nicht vorhandener Qualifikation oder Sachkenntnis, zum Experten ausgerufen wird.

Gruss

Paolo
 
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