Jobcenter zum Umgang mit Rehabilitanden

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TimoNRW

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"Verweigert der Rehabilitand die Mitarbeit bei der Agentur für Arbeit Ahlen/Münster, wird der Reha-Fall wegen fehlender Mitwirkung bzw. fehlender Integrationsaussichten beendet." Der Arbeitsvermittler leitet ein Sanktionsverfahren (§ 31 Abs.1 Nr. 3 SGB II) ein da auch ein Rehabilitand eine aktive Mitwirkungspflicht im Sinne des § 2 Abs. 1 SGB II hat. Solange sich der Rehabilitand weigert, bei der Agentur für Arbeit Ahlen/Münster im Reha-Verfahren aktiv mitzuwirken, bleiben ihm lediglich die im SGB II und im SGB III festgeschriebenen Fördermöglichkeiten.

Dürfte aus den Anweisungen abgeschrieben worden sein.
 

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  • JC_Reha_AntwortAnonym.pdf
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Paolo_Pinkel

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Und wo ist das Problem? Eine Reha kostet. Und wenn der HE nicht erkennen lässt, dass er diese Chance nutzen will, ist fraglich, ob das Geld nicht bei einem anderen HE sinnvoller angebracht wäre.
 

TimoNRW

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2-wöchige Arbeitserprobung über LTA im weit entfernten BFW freiwillig.

Die dort vorgeschlagenen weiterem Maßnahmen unfreiwillig (6 Monate LTA + Aussicht auf Umschulung zum Bürokaufmann) = unfreiwillig

Ich glaube kaum das hier im Forum sinnlose Maßnahmen oder Berufe die bei Trägern total überlaufen sind und fernab des Arbeitsmartkes sind befürwortet werden.

Außerdem gibt es klare Anweisungen.

Oberster Maßstab: die Bedarfslage am Arbeitsmarkt (Eingliederungsprognose),

Wesentliche Voraussetzungen: sind eindeutig im § 33 beschrieben…

§ 33 SGB IX Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - dejure.org
 

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  • HEGA-08-2006-AI-05-Anlage 1.pdf
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  • HEGA-02-2012-GA-Reha-Anlage-1.pdf
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TimoNRW

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Rechtskonforme Rehaverfahren gemäß HEGA statt WischiWaschi und Nichtstun.

Kennt ihr die UN Behindertenrechtskonvention? Von 2006
Hier sind Widersprüche gegenüber SGB XII zu erkennen.

Darum ging es als Hauptanliegen an meiner Anfrage an das Jobcenter mit der oben genannter Antwort.
 
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