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Jobcenter zahlt Bewerbungkosten erst ab Mindestsumme

Holler2008

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Im Umgang mit denen bin ich eigentlich versiert, aber auf diese Frechheit war ich unvorbereitet.

Da teilt mir mein SB mündlich mit, dass wegen einer internen Regelung die mir zu erstattenden Bewerbungskosten nicht direkt ausgezahlt werden, sondern sie diese sammeln, bis eine Mindestsumme von 10 Euro erreicht ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass mein Amt eines von denen ist, die nur je 3 Euro zahlen.

Nun, ich habe ihm gesagt, dass interne Regelungen nicht für mich gelten, sondern nur das Gesetzt und dass ich das nicht akzeptiere.
Er hat geantwortet, dass die das jetzt so machen und fertig war er.

Was nun? Ich bin aktuell jetzt nicht betroffen, sondern weiß das nur für die Zukunft.
 

paulegon05

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er soll dir sie rechtsgrundlage schriftlich geben, so das du ggf wiederspruch einlegen kannst
ps. es gibt keine bagatell grenze bei kostenerstattung
 

Holler2008

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Keine Bagatellgrenze ist klar und ich bekomme das auch 100% sicher erstattet, aber halt erst irgendwann wenn sich mindestens 10 Euro angesammelt haben.
 

n2ame22

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Du magst dem JC keine unverzinsten Kredit über 0 bis max. 10€ gewähren?
 

DonOs

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Wenn das JC mir unter Androhung der Leistungskürzung die Bewerbungsbemühung abverlangt hat das JobCenter ja wohl mehr Mittel zur Verauslagung von Bewerbungskosten, als der Hilfsempfänger. Warum ist die Vorkasse des Leistungsempfängers zumutbar, die des JC aber nicht? Die haben, anders als ich, die Mittel! Der Regelsatz gibt diese finanziellen Aufwendungen nachweislich nicht her. Wie kommt also ein JC darauf, davon auszugehen, wo es doch nicht im Regelsatz enthalten ist, daß der Leistungsempfänger diese Kosten aufbringen kann beziehungsweise vorstrecken muss. Ich sehe es nicht ein, daß der Erwerbslose am sparsamsten sein muss, mit dem wenigsten auskommen muss, aber die vom JC auferlegten Pflichten vorab finanzieren soll.

Der Leistungsbezieher ist keine Bank, der dem JobCenter nach deren belieben vielmehr Willkür Geld "leiht". Von einer Mindestsumme habe ich noch nie etwas gehört, demzufolge kann ich mich paulegon05 anschließen, der Werte Herr SB soll dir Kraft seiner Wassersuppe darüber schriftlich Auskunft erteilen. Tatsächliche Bewerbungskosten würde ich einreichen auch wenn es unter den 10,-€ liegen sollte.

Halte uns bitte auf den laufenden.
 

Holler2008

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Deine Empörung ist berechtigt aber die Praxis sieht jetzt so aus, dass ich z.B. diesen Monat 9 Euro Bewerbungskosten einreiche und einfach nichts pasieren wird bis ich nächsten Monat mindestens 1 Euro einreiche.

Soll ich jetzt wegen den 9 Euro so lange nachfragen, bis etwas Schriftliches kommt und kann DANN ERST richtig dagegen vorgehen?
 

DonOs

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Wenn einfach nichts passiert, gibt es ja andere Möglichkeiten sich zu beschweren, Untätigkeitsklage oder Petitionsausschuss um Hilfe Fragen und so weiter. Ein Antrag muss auch bearbeitet werden.
 

50GdB23

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Ich würde einen Antrag auf Kostenübernahme stellen, der MUSS ja bearbeitet werden.

Entweder kommt:

Die Bewilligung

oder das Schreiben, dass gewartet wird.

Dann hast du aber was schriftliches in der Hand.

Wenn der Antrag nicht bearbeitet wird: Untätigkeitsklage, somit kommt ebenfalls bei der sache was raus.


Man stelle sich vor, sie gehen auf 50 oder 100€ hoch. Wer weis, zuzutrauen ist es ja.
 

Franz04

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Ich schicke ja meine Bewerbungen via mail durch Thunderbird. Strom, Office, Acrobat Pro und Internet. Ich fahre auch vom ALG I auf meine Kosten zum Vorstellungsgespräch. Wenn ich in H4 bin, werden sich meine Fahrten zum Vorstellungsgespräch drastisch verringern. Es sei denn, das JC gibt mir vorher die Asche.

Ich war heute beim Zahnarzt in Düsseldorf mit dem Motorroller über die Autobahn. 10,40 Euro Super Benzin. Der Zahnarzt will mir schon seit langem für 7.800 Euro die Fresse neu machen via Heil- und Kotzplan.

Wir haben den einen Zahn gemacht, den Schneidezahn in halber Höhe, so dass der über die Runden kommt. Da muss normal eine Krone drauf.
 
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