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Jobcenter will Nachweis der Notwendigkeit von Steuerberaterkosten

Amethrin

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#1
Bisher wurden die Steuerberaterkosten immer anerkannt. Jetzt soll ich auf einmal nachweisen, dass das notwendig ist. Woran ich eigentlich gescheitert war, war das Elster-Programm. aber hätte ich das gewusst was kommt hätte ich irgendeine andere Lösung gefunden. Nur wie gesagt es ging ja jahrelang gut.

Was tun?
 

vidar

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#2

Amethrin

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#4
Was ich nicht verstehe ist: Wenn man etwas beim besten Willen nicht kapiert, was anderer Leute Beruf ist, weil man einfach nur den eigenen Beruf kann, wieso muss das nicht generell als Ausgabe anerkannt werden? Ich meine, anderer Leute Berufsarbeit?? Wozu lernen die wenn es garantiert jeder selbst mache kann?
 

vidar

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#5
Wenn man etwas beim besten Willen nicht kapiert ...
Mit Verlaub, wer sich Selbständig macht sollte sich zumindest vorher schon mal einige Grundkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre und des Steuerrechts angeeignet haben. Das Führen eines Kassenbuchs bzw. einer Einnahme/Ausgabenauflistung dürfte nicht zu schwer sein, sofern man zu erkennen vermag was „Soll und Haben“ jeweils bedeuten. Hierzu bedarf es erst einmal keinen Einsatz eines Steuerberaters, der dir - wahrscheinlich eh nur zum jeweiligen Quartalsende - eine Meldung zum Finanzamt generiert.
 

Couchhartzer

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#6
Mit jedem günstigen Einnahmen/Ausgabeprogramm (Einnahmeüberschussrechnung) ist es dir auch möglich die relevanten Daten zu ermitteln, die du für die entsprechenden Eingabefelder des Elster-Programms benötigst.]
Dazu braucht es noch nicht einmal ein eigens gekauftes Extraprogramm, denn in Elster ist eine vollständige Funktion der EÜR bereits ebenfalls integriert und nutzbar.
 

Amethrin

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#7
Grundkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre und des Steuerrechts angeeignet haben.
ich glaub es geht schon für mich, zu erklären, was ich alles nicht kann. Aufgrund von überwiegender Nutzung der rechten Gehirnhälfte. = Kreativität.
 

vidar

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#8
Aufgrund von überwiegender Nutzung der rechten Gehirnhälfte. = Kreativität.
Sorry, aber dann solltest du vielleicht auch mal deine andere Gehirnhälfte reanimieren, um dich mit der Funktion von Elster oder anderer kostenloser Programme vertraut zu machen, damit du innerhalb der Betriebs- und Finanzwirtschaft für die Ausübung deines (wahrscheinlich „nur“) Kleingewerbes besser vorbereitet und präpariert bist.
 

Amethrin

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#9
Sorry, aber dann solltest du vielleicht auch mal deine andere Gehirnhälfte reanimieren, um dich mit der Funktion von Elster oder anderer kostenloser Programme vertraut zu machen, damit du innerhalb der Betriebs- und Finanzwirtschaft für die Ausübung deines (wahrscheinlich „nur“) Kleingewerbes besser vorbereitet und präpariert bist.
ich muss jetzt irgendwas schreiben, wegen der Steuerberaterkosten, die ich schon ausgegeben habe, da man es mir jahrelang bezahlt hat. Was nützt jetzt also diese Aussicht, es im nächsten Jahr selbst zu machen? Ich muss irgendwas hinschreiben...
 

vidar

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#11
ich muss jetzt irgendwas schreiben, ...
Fordere von Amt eine schriftliche Begründung dafür, wieso sie jetzt die Kosten des Steuerberaters nicht mehr als notwendig ansehen, obwohl dieser Aufwand in den Jahren davor akzeptiert worden ist. Weise darauf hin, dass du die Kosten bereits bezahlt hast, und verlange für diese deshalb auch die Anerkennung. Problem könnte sein, wenn das Amt die Steuerberatungskosten jeweils unter Vorbehalt anerkannt haben sollte.
 

Fairina

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#12
Oh mann. Bitte, bitte lasst das doch sein. Sie kann nicht irgend ein Ösel-Programm (Müllprogramm) nehmen. Sie braucht zudem fundierte Kenntnisse in Buchhaltung sonst funktioniert das nicht. Ergo braucht es einen StB. Zudem gibt es inzwischen gesetzliche Vorgaben bezüglich der Buchhaltung und die sind nicht ohne, selbst im Kleinstgewerbe. Nix mehr mit Kassenbuch in schriftlicher Form oder mit Excel-Tabellen. Und auch Elster hilft da nicht weil es KEIN Buchhaltungsprogramm ist sondern nur ein Übermittlungsprogramm. Es hilft auch kein Wiso- oder andere Zahlungsprogramme, es braucht ein Buchhaltungsprogramm.
Mit Verlaub, aber ich bezweifle das Amethrin diese Kenntnisse hat oder in so kurzer Zeit erwerben kann.

Wenn also das JC da eine Erklärung will, dann schreib es rein. Beantrage einen Buchführungskurs und Buchhaltungssoftware (zertifiziert). Mal gucken wie das ihrem JC schmeckt.
 

Amethrin

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#13
Oh mann. Bitte, bitte lasst das doch sein. Sie kann nicht irgend ein Ösel-Programm (Müllprogramm) nehmen. Sie braucht zudem fundierte Kenntnisse in Buchhaltung sonst funktioniert das nicht. Ergo braucht es einen StB. Zudem gibt es inzwischen gesetzliche Vorgaben bezüglich der Buchhaltung und die sind nicht ohne, selbst im Kleinstgewerbe. Nix mehr mit Kassenbuch in schriftlicher Form oder mit Excel-Tabellen. Und auch Elster hilft da nicht weil es KEIN Buchhaltungsprogramm ist sondern nur ein Übermittlungsprogramm. Es hilft auch kein Wiso- oder andere Zahlungsprogramme, es braucht ein Buchhaltungsprogramm.
Mit Verlaub, aber ich bezweifle das Amethrin diese Kenntnisse hat oder in so kurzer Zeit erwerben kann.

Wenn also das JC da eine Erklärung will, dann schreib es rein. Beantrage einen Buchführungskurs und Buchhaltungssoftware (zertifiziert). Mal gucken wie das ihrem JC schmeckt.
Es ist noch ein wenig krasser. Meine Partner-Seiten sind in den USA. Ich schreibe keine Rechnungen. Ich war froh, als der Steuerberater mein Gestammel verstanden hat, als ich erklärt habe wie das alles läuft in meinem Bereich. Also die Teile die ich verstanden hatte.
 

Amethrin

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#14
Wenn also das JC da eine Erklärung will, dann schreib es rein. Beantrage einen Buchführungskurs und Buchhaltungssoftware (zertifiziert).
Das würde ja nicht reichen, damit kann ich ja nicht das auf Reihe kriegen was wegen der Auslandszahlungen in die Steuererklärung muss.
 

vidar

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#15
Moin @Fairina,

Mittels eines Grundkurses der IHK ist durchaus möglich die wesentlichen Zusammenhänge nicht nur erkennen sondern auch praktisch umsetzen zu können. Wenn man dann auch ein Programm wie z.B. „Buhl Data WISO Buchhaltung 365“ anwendet, dürfte es kein Problem mehr darstellen die Buchführung für ein Klein- oder Mittelgewerbe selbst vornehmen zu können.

Darüber hinaus ist eine Buchhaltungspflicht sowieso erst ab einer Umsatzgröße von 50.000,00 € gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer Umsatzgröße zwischen 17.500,00 – 49.999,99 € reicht schon mal eine EÜR (Einnahme-Überschuss-Rechnung) vollkommen aus. Diese dann zu Erstellen dürfte nicht zu schwer sein, wenn man sich damit mal intensiv befasst. Bei Umsätzen unter 17.500,00 € reicht schon eine einfache Steuererklärung aus. Genau das kann man dann auch mit dem Elster-Programm realisieren. https://www.elster.de/eportal/infoseite/elsterformular

Die Krux ist hier ist leider, dass jeder eine Gewerbe (mit wenigen Ausnahmen) anmelden kann, ohne hierfür zumindest Grundkenntnisse bezüglich der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen bei einer Selbständigkeit nachweisen zu müssen.
 

Amethrin

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#16
dürfte es kein Problem mehr darstellen die Buchführung für ein Klein- oder Mittelgewerbe selbst vornehmen zu können.

Darüber hinaus ist eine Buchhaltungspflicht sowieso erst ab einer Umsatzgröße von 50.000,00 € gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer Umsatzgröße zwischen 17.500,00 – 49.999,99 € reicht schon mal eine EÜR (Einnahme-Überschuss-Rechnung) vollkommen aus. Diese dann zu Erstellen dürfte nicht zu schwer sein, wenn man sich damit mal intensiv befasst.
Was ist wenn man es einfach nicht versteht? Es kann doch nicht ein Mensch entscheiden, was ein anderer kapieren muss aus einem Arbeitsbereich anderer Leute. Sowieso kann kein Mensch einen anderen zwingen, etwas zu verstehen, wenn es nicht "klick" macht. Ich habe das nämlich alles probiert und keiner hat mir den Arbeitsausfall ersetzt den ich deswegen hatte.

Für mich wär die Alternative, meine Selbständigkeit aufzugeben trotzdem sie gute Aussichten hat, anzuwachsen. Denn in den Fähigkeiten die für meinen eigentlichen Job gefragt sind, bin ich ziemlich gut. Brauche vor der internationalen Konkurrenz nicht zittern.
 

vidar

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#17
Was ist wenn man es einfach nicht versteht? Es kann doch nicht ein Mensch entscheiden...
Es hat dich sicherlich auch keiner dazu gezwungen dich Selbständig zu machen. Einfach nur mal „blauäugig“ diese Sache anzugehen, ohne sich vorher über die Konsequenzen im Klaren zu sein, stellt jedenfalls keinen guten Start für eine auf Zukunft orientierte Ausübung einer Selbständigkeit dar, sondern wird meistens in einem (finanziellen) Fiasko enden.
 

Amethrin

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#18
Es hat dich sicherlich auch keiner dazu gezwungen dich Selbständig zu machen.
doch. Ich war alleinerziehend und arbeitslos und es nimmt mich keiner wegen zu großer biografischer Lücke.

Wirklich schlimm, wenn so jemand wie ich Geld verdient....Frauen sollten auf ewig gestraft sein dafür, dass sie Kinder groß ziehen. Es sollte so sein, dass wenn sie es nicht schaffen, Beruf und Kindererziehung zu vereinbaren, und zwar durchgehend, dass sie dann auf ewig von niemandem mehr genommen werden und sich auch nicht selbständig machen können weil ihnen nur Steine in den Weg gelegt werden.

Wie der Staat dann laufen würde, wenn sich noch weniger Frauen trauen, Kinder zu kriegen, ist doch egal.
Wär nett wenn du dich jetzt aus dem Thread zurück ziehen würdest.
 

Amethrin

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#19
Einfach nur mal „blauäugig“ diese Sache anzugehen, ohne sich vorher über die Konsequenzen im Klaren zu sein, stellt jedenfalls keinen guten Start für eine auf Zukunft orientierte Ausübung einer Selbständigkeit dar, sondern wird meistens in einem (finanziellen) Fiasko enden.
Ich finde das eine fiese Entmutigung was du hier machst. Ich bin gut in dem was ich eigentlich mache. Ich brauche einfach nur die Übernahme der Kosten für Tätigkeiten, die anderer Leute Beruf sind.
 

Fairina

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#20
In jedem Buchhaltungsprogramm gibt es bestimmte Konten, die den Bereich Inland, EU und als 3. Ausland (wie z.B. die USA) beinhalten.

Vidar: es geht nicht um die Buchführungspflicht als solche. Generell muss JEDER Selbständige eine Buchhaltung führen. Wie das ist, ob E/Ü oder Bilanz ist vom Umsatz und anderen Vorgaben abhängig. Aber mit solchen Ösel-Programmen wie Wiso kann man keine ordentliche Buchhaltung erledigen. Früher hatte man Bücher in denen man jede Einnahme und Ausgabe schrieb mit oder ohne Steuer. Oder später Excel-Tabellen. Doch das ist nicht mehr erlaubt. die Daten müssen elektronisch und unveränderbar erfasst werden. Es geht auch nicht um die Steuererklärung als solche. Es geht um die zeitnahe und korrekte Erfassung von Soll und Haben, Einnahmen und Ausgaben und deren Zuordnung. Davon kann eine ganze Menge abhängen.


Amethrin: Sorry, aber so ist das. Wenn du es nicht selber kannst, musst du dir diese Dienstleistung einkaufen. Also den StB hier. Deine Fachkenntnisse zählen nicht für den Bereich Buchhaltung/Steuern.
Aber wenn JC-Männeken meint, dann eben her mit Programm und Weiterbildung. Mal sehen wie er ein paar tausend Euro seinen Vorgesetzten verkaufen kann. Du wirst sehen, daß er dir ganz schnell den StB wieder zu läßt. Zumal in der Vergangenheit oft genug selbst bei Buchführungskräften die sich selbständig gemacht hatten, ein StB gefordert wurde vom JC.

Und nein du siehst das falsch. Es hat nichts mit Frau zu tun sondern das dein JC-SB Geld sparen soll oder dich als Selbständige aus dem HartzIV-Bereich entfernen soll weil die Typen KEINE Ahnung haben.

Und nein, Vidar zeigt dir nur auf, wo du angreifen musst. Weder ist er noch die Gesellschaft schuld sondern einfach die V.. in Amt und Würden in Berlin und Nürnberg und in den Kommunen. Es ist auch keine Entmutigung sondern gelebte und erfahrene Realität von vielen, vielen Selbständigen.
 

vidar

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#21
Ich finde das eine fiese Entmutigung was du hier machst.
Na ja, wenn du (m)eine realistischen Betrachtungsweise als Entmutigend ansiehst, dann ist es halt so. Das Geschäftsleben ist nun mal kein Bereich, wo alles nur mit Samthandschuhen angefasst wird. Wenn du jetzt bereits mit meiner (sicherlich auch harschen) Betrachtungsweise deiner Selbständigkeit nicht zurecht kommst, dann wird es auch irgendwann sehr schwer für dich sein, wenn du mit anderen Problemen innerhalb deiner Selbständigkeit mal konfrontiert werden solltest.

BTW.
Erkundige dich doch mal über einen Kurses (z.B. EÜR) bei einer VHS in deiner Nähe. Für Empfänger von Sozialleistungen gibt es Vergünstigen für die Kosten des Kursus. Kannst ja, wie von @Fairina schon anderweitig angemerkt, versuchen diese Kosten ebenfalls vom Amt einzufordern.
 

Amethrin

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#22
Amethrin: Sorry, aber so ist das. Wenn du es nicht selber kannst, musst du dir diese Dienstleistung einkaufen. Also den StB hier. Deine Fachkenntnisse zählen nicht für den Bereich Buchhaltung/Steuern.
Aber wenn JC-Männeken meint, dann eben her mit Programm und Weiterbildung. Mal sehen wie er ein paar tausend Euro seinen Vorgesetzten verkaufen kann. Du wirst sehen, daß er dir ganz schnell den StB wieder zu läßt. Zumal in der Vergangenheit oft genug selbst bei Buchführungskräften die sich selbständig gemacht hatten, ein StB gefordert wurde vom JC.
danke, das ist doch mal eine klare Sache. Daraus kann ich ein Schreiben ans Jobcenter basteln.
 

Pixelschieberin

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#23
<irony> Frag doch mal den SB, warum er sich die Haare nicht selber schneidet.
Lang genug seien seine Arme doch.
Und alle zehn Finger habe er doch auch.
Waas? Kanner nich? Iss doch ganz einfach.
Schere aus dem Etui und schnippeldischnapp. </irony>

Ergänzend:
In keinem Betrieb wird hinterfragt wenn Aufgaben an die DELEGIERT werden, die irgendwas besser können als der Firmeninhaber - oder an die, die sich damit ihre Brötchen verdienen, was Chef/in nicht machen will oder kann.

Zu denen, die die Auffassung vertreten, daß der Unternehmer ALLES selbst können und auch MACHEN müsse:
Ich käme nicht auf die Idee, selbst Sauerteigroggenbrot zu backen nur weil ich Brot essen will.
Viel zu lange Einarbeitungs- und Umrüstzeiten, um effektiv zu sein.
Ich kenne Leute, die können - trotzdem sie selbständig sind - keine Knöpfe an- oder Reißverschlüsse einnähen.
Wenn die sich morgens den Businessdress anlegen wollen, müßten sie das doch auch alles selber machen können - oder nicht?
Wie kommen die überhaupt auf die Idee, sich ihre Arbeitsklamos von anderen nähen und Sicherheitsschuhe von externen Diesntleistern fertigen zu lassen!?

Worauf ich hinaus will:
Die moderne Arbeitswelt ist arbeitsteilig.

Ich kann SOFORT nachvollziehen, wenn jemand das Buchhaltungsgedöns weg-delegiert.
Das wird zwar in Studium und Meisterprüfung vermittelt und abgeprüft aber ich bekäme davon heute noch Pickel und würde das nienicht - ohne bittere Not - selbst machen.
Das können andere VIEL besser als ich.
Es soll Leute geben, die daran richtig Spaß haben und ihrerseits an Aufgaben scheitern, die mir liegen und glatt von der Hand gehen.
Die Gleichmacherei bringt doch nichts.
Dem Unternehmer reicht's zu wissen, wo was nachzulesen steht und wer am besten mit welcher Aufgabe behelligt werden kann.
 

Amethrin

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#24
Dem Unternehmer reicht's zu wissen, wo was nachzulesen steht und wer am besten mit welcher Aufgabe behelligt werden kann.
ja, aber als Aufstocker muss man auch noch wissen, wie man sich gegen das JC wehrt welche die Kosten nicht anerkennt. Hast du da noch mal einen Tip? Du scheinst mir ja komplett auf meiner Seite zu sein, für meine Selbständigkeit und gegen die Fertigmache vom JC.
 

Pixelschieberin

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#25
Nee kreativ werden, was dein Schlussplädoyer angeht - mußte schon selbst. :wink:
Ich geb nur Denkanstöße aus eigenem Blickwinkel und trage mit zum Brainstorming-Haufen bei.

Was mir noch dazu einfiel:
Wenn schon das Finanzamt Ausgaben für den Steuerberater anerkennt - so war das jedenfalls als ich noch Einkommenssteuererklärungen gemacht habe - muß doch die Einsicht in irgendeiner Amtsstube Fuß gefaßt haben, daß dazu Fachleute vonnöten sind.
Und watt dem een sin Uhl...

Wenn nicht, bräuchte es doch diesen Berufszweig gar nicht.
Auch keine staatlich anerkannten Prüfungen der Steuerfachgehilfen.

Ein weiteres Stichwort wäre "unternehmerische Freiheit".
In die darf der gemeine SB m. W. nicht eingreifen.
Dem Selbständigen vorschreiben zu wollen, wie der seinen Arbeitsalltag zu gestalten hat, würde m. M. n. die Kompetenzen des SB überschreiten.

Nachtrag:
Mit genau DEM Argument hatte ich die Unterschrift unter eine EGV verweigert.
In-akzeptabler Eingriff in unternehmerische Entscheidungen.

Ich sollte mir Geschäftsausgaben vorab genehmigen lassen.
Ansonsten würden sie nicht anerkannt.
Geht's noch!?

Ich fragte ganz interessiert, WER im JC-Haus die Kenntnisse habe, um a( entscheiden zu KÖNNEN und mir b) hernach vorschreiben zu wollen, ob ich mit Blacksmith, Cinema 4D oder einer neuen Version von Adobe PS besser bedient sei, um seamless wrappings auf 3D-Körper zu mappen.

Die Antwort steht bis heute aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Amethrin

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#26
Nun ja, dann eben Anwalt. Aber der sagt: Sehr oft sind die Elo´s und Aufstocker im recht. Aber der Prozess dauert im Durchschnitt drei Jahre und so lange hat man das Geld nicht....
 

Pixelschieberin

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#27
Siehe noch Nachtrag in #25.

Ohne offiziellen Widerspruch kann das JC nicht wissen, was dir nicht paßt.

Stichwort:
Formerfordernisse.

Noch ist doch gar nicht entschieden, ob dein Widerspruch nicht greift.
Munition ist dir doch geliefert worden.
 

Fairina

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#28
Genau wie Pixelschieberin sag ich das doch auch.

Einesteils musst du Grundkenntnisse haben. Da kommst du nicht herum. Du willst doch auch wissen wo dein Unternehmen steht. Aber die tägliche Arbeit damit musst du entweder jemanden beauftragen der extern oder intern der Firma ist. Sprich StB oder Buchführungshelfer, der darf aber nicht alles, ein RA (jap die dürfen), Bilanzbuchhalter selbständig (auch nur Teil) - alles externe oder eine Buchhalterin oder Bürokauffrau als interne Kräfte. Ich sehe schon das Gesicht der SB vor mir, wenn du sie nach Übernahme bzw. Anerkenntnis der Kosten für eine Mitarbeiterin. :peace::cheer2:

Auf der andern Seite kannst und sollst du dir die Dienstleistung einkaufen die du selber nicht hast. doch dafür braucht es Geld. Wenn sie dir den StB nicht zahlen will, muss sie dir eben den Unterhalt, Mieten, Kursus und Software für den Zeitraum zahlen, den du für das Erlernen z.B. der Buchhaltung und die Zeit des Erlernen der Software zahlen. :peace::cheer2:

Spiel damit und bleibe nicht stumm. Du sagst ja selbst, das die SB zu dämlich ist.

Pixelschieberin: Die Ausgaben für den StB werden IMMER anerkannt vom FA.


Amethrin werde frecher und böser. Nix mehr mit lieb und artig. Gibt da so einen netten Spruch: Liebe Mädchen kommen in den Himmel, Böse überall hin. Und genauso musst du werden. Vorbei mit Kuschelzeiten und harmlosen Widersetzen. Jetzt packst du mal deine Keule aus und haust zu (natürlich nur in übertragenem Sinn) Sie soll dir einmal zeigen wo das steht mit Paragraphen das der StB nicht an zu erkennen ist. Ebenso die Sache mit den wiederholten Unterlagenbeschaffungen. Ich muss mal meinen Avatar auskramen (Steinzeitfrau die einen Mann an den Haare hinter sich herzieht während sie die Steinkeule in der anderen Hand hält) Und jetzt stell dir den Steinzeitmann als deine SB vor und du bist die Steinzeitfrau mit de Keule die die SB an den Haaren hinter sich her schleift. :biggrin:
 

Amethrin

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#29
Pixelschieberin: Die Ausgaben für den StB werden IMMER anerkannt vom FA.
Hab grade in dem Abkürzungslexikon nachgeschaut: FM=Fallmanager.
Das ist doch die, die die EGV macht, oder? ( Eine andere merkbefreite Dame).
Was hat sie damit zu tun? Kriegt sie es auf den Tisch, was ich jetzt schreibe zum StB?
 

Fairina

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#30
Amethrin, ich schrieb FA = Finanzamt nicht FM = Fallmanager.
 

vidar

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#31
Moin @Amethrin,

Mit Verlaub, wer mit soviel Naivität und Blauäugigkeit meint eine Selbständigkeit ausüben zu können/müssen, sollte sein Vorhaben mal überdenken. Du eröffnest hier seit Jahren fortlaufend neue Thread mit Problemen, die Ursächlich in einem Zusammenhang mit deiner Selbständigkeit stehen.

- Kosten der Künstlersozialkasse
- Kosten des Steuerberaters
- Teilnutzung der Wohnung für die Selbständigkeit
- Anerkennung der Kosten (Gewerbe) durch das JC
- Absetzmöglichkeit einer Rechtsschutzversicherung
- Selbständigkeit auf Nebentätigkeit
- Arbeitsmittel zur Ausübung der Selbständigkeit
- Selbständig als Künstler
- Probleme mit der EKS
- Stress mit der Selbständigkeit (allgemein)
- Steueranlagen für Aufstocker
- Steuererklärung als Aufstocker
- Gewerbeanmeldung
. Existenzgründung mit der Tochter gemeinsam
etc.

Du schreibst innerhalb deiner vielen Themen, dass du bereits zwei, drei oder sogar vier Jahre deine Selbständigkeit (Nebengewerbe) ausübst. Für mich ist es deshalb nicht nachzuvollziehen, warum du während der gesamten Zeit keine Möglichkeit gehabt haben solltest, dich über das Für und Wider einer Selbständigkeit informieren zu können. Viele deiner hier gestellten Fragen hättest du dir auch selbst beantworten können, sofern du dich über die Konsequenzen bei der Ausübung einer Selbständigkeit vorab durch eine Weiterbildung (IHK, VHS, Internetrecherche) fit gemacht hättest, um zumindest zum Start einige ausbaufähigen Grundkenntnisse vermittelt zu bekommen. Gerade von einer(m) Selbständigen wird fortlaufend Eigeninitiative, Weiterbildung und Selbstverantwortung erwartet. Wer dazu nicht fähig ist, sollte das Vorhaben lieber sein lassen.

Auch wenn ich mich jetzt hier unbeliebt machen sollte: Für mich ist jedenfalls immer mehr erkennbar, dass du -so Leid es mir auch tut - nicht geeignet bist überhaupt eine selbständige Tätigkeit ausüben zu können. Mir fehlt einfach bei dir die Gewissenhaftigkeit selbständig reagieren und agieren zu können.
 

Amethrin

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#33
Auch wenn ich mich jetzt hier unbeliebt machen sollte: Für mich ist jedenfalls immer mehr erkennbar, dass du -so Leid es mir auch tut - nicht geeignet bist überhaupt eine selbständige Tätigkeit ausüben zu können. Mir fehlt einfach bei dir die Gewissenhaftigkeit selbständig reagieren und agieren zu können.
Du kannst ruhig weiter reden, bloß verschwendest du deine Zeit. Lies doch einfach nicht mehr mit wenn ich einen Thread aufmache. Es gibt ja andere Leute die mir helfen.
Ich hab genug Konkurrenz die genau solche Leute sind wie du dir einen Selbständigen vorstellst. Bzw es ist eben keine Konkurrenz für mich, viele geben auf.
Weil den Kunden interessiert es nicht, ob man sich sein Hintergrundwissen zusammen gestoppelt hat oder es sauber gelernt hat. Ob man ein perfekter Bürokrat ist oder nicht. Es interessiert den Kunden nur eins: Wie es aussieht. :biggrin:

Und da brauch ich eben vor der internationalen Konkurrenz nicht zittern. :biggrin:
 

vidar

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#34
Nochmal Moin @Amethrin,

deine Anmerkung an mich möchte ich nicht so einfach unbeantwortet lassen.

Wenn du schon Kritik an meine Ausführung tätigst, dann solltest du zumindest vorab schon mal versuchen zu differenzieren worauf sich denn meine Äußerungen/Feststellungen überhaupt beziehen. Deine künstlerische, handwerkliche und/oder/auch fachliche Leistung wurde von mir nicht in Frage gestellt. Es geht mir hier ausschließlich um das Nichtvorhandensein deiner betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse. Wenn du gedenkst ohne dieses - für dich bürokratische - Fachwissen deine Selbständigkeit durchziehen wollen, muss du es eben so handhaben. Es steht dir frei zu entscheiden, ob oder wie du einige Hinweise dir zur eigen nimmst, oder nicht. In dieser Hinsicht bist du wohl anscheinend sowieso eher beratungsresistent.
 

Fairina

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#35
Na dann sieh doch zu. Du hast eine absolute Naivität die erschreckend ist. Und du liest nicht einmal richtig.

Pixelschieberin: Die Ausgaben für den StB werden IMMER anerkannt vom FA.
Hab grade in dem Abkürzungslexikon nachgeschaut: FM=Fallmanager.
Das ist doch die, die die EGV macht, oder? ( Eine andere merkbefreite Dame).
Was hat sie damit zu tun? Kriegt sie es auf den Tisch, was ich jetzt schreibe zum StB?
Amethrin, ich schrieb FA = Finanzamt nicht FM = Fallmanager.
das heißt ja dann eben nicht dass es bei selbständigen Aufstockern immer anerkannt wird.
Diese kurze Abfolge zeigt, das du gar nicht begreifst. Du hast dich auch noch nie mit dem Thema Steuern auseinander gesetzt. Du weißt nicht, das du ggfls. interne Kundenrechnungen und -Gutschriften schreiben musst. Es zieht sich wie ein roter Faden durch deine sämtlichen Beiträge zum Thema Selbständigkeit.

Wenn du die nationale und internationale Konkurrenz nicht zu fürchten hast, dann frage ich mich allen Ernstes warum du noch in HartzIV steckst. Diese provokante Frage muss jetzt mal sein.

Du hast null Ahnung wie eine Firma funktioniert, null Ahnung von all dem was dahinter steckt. Dir fehlen wichtigste Grundlagen in allen möglichen Bereichen. Entschuldige, aber du bist genau so ein Kandidat für diese Ich-AGs mit irgendwelchem Quatsch, die reihenweise kurze Zeit später wieder pleite gingen. Es reicht nicht eine Idee zu haben. Da steckt sehr viel mehr dahinter. Du magst vielleicht deine Tätigkeit/dein Produkt verkaufen können, doch mehr ist nicht. Und du gehst den leichtesten Weg. "Wenn ich eine Frage habe, guck ich nicht mal erst selbst nach Infos, nein ich frage einfach im Forum. Da gibt es bestimmt Leute, die mir alles vorkauen."

Ich schließe mich der Einschätzung von Vidar an. Du bist nicht dazu in der Lage selbständig zu sein. Die Lücken sind zu groß und der Wille sie auf zu füllen zu gering. Ich wette, du hast dir nicht einmal die seinerzeit vom JC ausgegebenen Unterlagen angeschaut und gelesen was in der Hilfe dazu geschrieben stand.

Ich habe durch meinen Schlaganfall sehr viel Wissen, auch Fachwissen und Allgemeinbildung verloren, doch bemühe ich mich, das wieder zu lernen. Ich zwinge mich im Kopf zu rechnen obwohl ich manchmal die Zahlen nicht auseinander halten kann oder sie verdrehe. Ein Freund von mir, der vor wenigen Monaten einen Schlaganfall hatte bemüht sich jeden Tag wenigstens 2 Finger der rechten Hand wieder hin zu bekommen damit er weiter als selbständiger Grafiker arbeiten kann. Und er übt sprechen und entwirft wieder kleine Texte. Weil er will und nicht den einfachsten Weg geht, in die Rente zu gehen und seine kleine Ein-Mann-Firma zu verkaufen.
Als Selbständiger musst du auch beißen können. Doch ich wette mit dir, daß man dir ein X für ein U vornehmen könnte.

So und nun kannst du mir das Gleiche wie Vidar sagen.
 

Pixelschieberin

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#36
[...] Viele deiner hier gestellten Fragen hättest du dir auch selbst beantworten können, sofern du dich über die Konsequenzen bei der Ausübung einer Selbständigkeit vorab durch eine Weiterbildung (IHK, VHS, Internetrecherche) fit gemacht hättest, um zumindest zum Start einige ausbaufähigen Grundkenntnisse vermittelt zu bekommen. [...]
Viele deiner hier gestellten Fragen hättest du dir/ihr Euch auch selbst beantworten können, sofern du/deine BG sich über die Konsequenzen bei der Beantragung von AlG2 (Alg1) vorab durch eine Weiterbildung (juristisch geprägte Schulungsgänge, VHS, Internetrecherche) fit gemacht hättest, um zumindest zum Start einige ausbaufähigen Grundkenntnisse in [hier bitte DEINE Themenschwerpunkte eintragen] vermittelt zu bekommen.

Was spricht dagegen, sich in Foren Rat einholen zu wollen?
Niemand zwingt dich, Amethrin zu beachten oder zu antworten.

Wer Zeit investiert, Usern nachzupirschen, um ihnen vorrechnen zu können, wo denen schon überall der Schuh gedrückt hat, wird womöglich von hinfortgemendelt geglaubten Blockwartgenen gesteuert?

Deine Blacklist unbotmäßiger Fragestellungen zeigt mir die häufig in den Weg einzementierten Stolpersteine auf, womit SBs - welcher Ämter auch immer - den Unternehmenden das Leben noch schwerer machen als es für sie eh schon ist.

Kommentare in denen lediglich nachgetreten wird - ohne gangbare Lösungsansätze zu offenbaren - bräuchte ich als Hilfesuchender nicht.

Weshalb stellst DU denn Fragen in Foren?
Sind deine besser/wichtiger als die anderer Leute?
Warum mißt du mit zweierlei Maß und beantwortest dir deine Fragen nicht selbst?
So wie dir Amethrins Anfragen als leicht selbst zu beantworten vorkommen, geht's anderen - die DIR geduldig Rat erteilt hatten - möglicherweise auch?
[...] - so Leid es mir auch tut - [...] Mir fehlt einfach bei dir die Gewissenhaftigkeit selbständig reagieren und agieren zu können.
Bist du Vorsitzender einer Jury, die WAS genau noch mal zu bewerten - und zu entscheiden - hat?
WEN geht es was an, ob derjenige mit seinen ersten tapsigen Schritten in die Selbständigkeit Gewinne erzielt?
Der sich das womöglich nur antut weil er in absehbarer Zeit keinen auskömmlichen Job in Aussicht hat und vielleicht NICHT auf Dauer voll am Transferleistungs-Tropf hängen will?

Im Zusammenhang mit dem allseits praktizierten Maßnahmeterror kann ein überhasteter Sprung in die Selbständigkeit (auch) ein gangbarer Ausweg sein, um denen 'ne Nase drehen zu können.
Dann hat derjenige halt keine Zeit mehr für unsinnige Klippschul-Downgrades, die vornehmlich dazu dienen, mafiös strukturierten Amigos die Kassen zu füllen.
Dafür braucht's allein 'ne Gewerbeanmeldung und dann geht halt Learning by Doing los.
Was hat denn andere das zu scheren?
Jobs haben sie auch nicht auf der Pfanne?
Na dann sollen die Aufstocker doch was ausprobieren!
Das fände ich allemal besser als däumchen-drehend ausm Fenster zu gucken und Autonummern aufzuschreiben.

Für Amethrins Brainstorming-Haufen:
Ich erinnere mich dunkel, daß eine SB einen Businessplan sehen wollte, der von einem Steuerberater gesichtet und für tragfähig erklärt wurde.
Asche auf mein Haupt - da bürokratisches Gedöns mein Interesse noch nie zu fesseln vermochte, habe ich vergessen wie die genaue Vokabel hieß.
Dafür hat der gewitzte Unternehmer seine Leute :wink:

Diese Dienstleistung war nicht für lau zu haben und die Ausgabe ist im Nachgang nicht moniert worden.
Daraus schließe ich blauäugig jedoch zuversichtlich: Es ist durchaus "zulässig", Arbeiten "outzusourcen".
Soweit mir bekannt, wird nicht erwartet, daß jemand alte Schlüpfer fein faserig zu zerrupfen hat, die Hadern einweicht und zu Papier zu schöpfen hat, sofern er einer selbständigen Bürotätigkeit nachzugehen gedenkt.

Um nicht gesagt zu bekommen, daß ich mir solche Fragen auch selbst beantworten könne, hatte ich seinerzeit nicht groß nachgeforscht, ob das Ansinnen der SB - Businessplan, nur akzeptiert wenn durch Steuerbüro abgenickt - bei der Konstellation - ich wollte gar keine Investitionszulagen - überhaupt zulässig war.
Wie sich bei ihrem Schwein-guckt ins-offene-Uhrwerk-Daumenkino heraus stellen sollte, hätte ich das Geld besser in SW-Upgrades investiert.

Mittlerweile würde ich mich wagen, sowas hier zu erfragen. :wink:
 

Fairina

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#37
Ne Pixelschieberin, das sehe ich nicht ganz so wie du. Einiges hätte A. schon selbst recherchieren gekonnt. Aber sei es drum. Es geht auch nicht darum, Tätigkeiten zu delegieren. Niemand kann und wird alles wissen. Dafür ist das Forum ja da. Aber man fühlt sich bei A. langsam vera…
 

vidar

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#38
Moin @Pixelschieberin,

zu deiner Ausführung folgende Anmerkung:

Meine hier mal in einigen Foren selbst eingestellten Sozialfragen sind vollkommen irrelevant zu dem/das? Thema Selbständigkeit, welches hier gerade im Faden besprochen wird. Meine Themen wurden jedenfalls nicht jahrelang bis ins unendliche durchgekaut. Selbst du hast dich mit deiner Hilfe seinerseits daran beteiligt, vielen Dank nochmal dafür.

Es steht mir sicherlich nicht zu hier den Juror oder Oberschlaumeier raus zukehren. Deshalb weise ich aber trotzdem auf die vorhandenen Defizite hin. In welcher Form man dieses Fehlen beheben könnte, wurde auch kommuniziert. Ein Fragesteller muss aber dann auch erst einmal dazu bereit sein die angebotenen Lösungsvorschläge anzunehmen und diese dann ggf. vielleicht auch einmal in der Tat umsetzen. Diesen Ansatz sehe ich bei @Amethrin leider nicht.

Es hat nichts mit einem „Blockwart-Gehabe“ zu tun, nur weil man sich über die bisherigen Themenverläufe eines Users hier in den Foren informiert. Es dient ausschließlich des besseren Kennenlernens einer Person mit der man hier kommuniziert. Wenn diese Art einer Recherche hier nicht gewünscht ist, dann sollte ggf. der entsprechende Administrator diese Möglichkeit nicht mehr zur Verfügung stellen.

Wenn jemand nach mehr als drei Jahren Selbständigkeit noch nicht einmal unternehmerische Grundkenntnisse beherrscht, hat einen falschen Weg gewählt. Es kann auch nicht das Ziel sein, dieses Nichtwissen fortlaufend durch den Einsatz von kostenintensive externe Berater ausgleichen zu wollen.
 
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Amethrin

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#39
ich kann nur alle, die sich von mir verar.... fühlen, um entschuldigung bitten und ich denke es ist die einfachste Lösung für alle, wenn ihr, sobald ihr meinen Namen seht, den Thread nicht aufmacht.
Ansonsten tuts ja keinem weh wenn ich den Steuertopf um mehrere hundert Euro pro Monat entlaste, d.h. meine Selbständigkeit nicht aufgebe. Anstellen tut mich eh keiner.
 

Amethrin

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#40
Niemand kann und wird alles wissen. Dafür ist das Forum ja da. Aber man fühlt sich bei A. langsam vera…
ich hatte da absolut kein Gefühl für ob ich das Forum so nutze, wie es gemeint ist, oder jemanden verar... das hat mir auch noch nie jemand gesagt, niemand hatte bisher überhaupt ein Problem geäußert.

Es wird auch in Zukunft sehr schwierig das zu unterscheiden. Gibts ne Regel, wie oft man einen Thread aufmachen "darf"? Ich versteh nur einfach nicht, wenn jemand mir in einem Forum total auf den Zeiger geht, dann les ich einfach nichts was die Person schreibt. Warum können wir es nicht einfach so machen??
Ich finde diese Angelegenheit ist schon etwas, was die Moderatoren/den Admin angeht. Leute, die schreiben um andere zu verar.... sind doch eigentlich Trolle, oder? Und trollen ist hier doch bestimmt nicht erlaubt? Ich hätte schon gerne von Moderatoren-Seite einfach eine Ansage ob ich hier noch weiter schreiben darf oder nicht.
 

Pixelschieberin

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#41
@ Amethrin
Es gibt ein Zeitfenster, in dem du deine Posts editieren - und - unerwünschte Doppelposts VERMEIDEN kannst.
Das ist am Button erkennbar, auf dem "ändern" steht.
 

Amethrin

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#42
@ Amethrin
Es gibt ein Zeitfenster, in dem du deine Posts editieren - und - unerwünschte Doppelposts VERMEIDEN kannst.
Das ist am Button erkennbar, auf dem "ändern" steht.
ja ok. sowas ist kein Problem zu beachten.
 
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#43
Ich selber halte es für absolut legitim einen Steuerberater einzusetzen, weil der einem den Rücken freihält und somit förderlich für die Selbständigkeit ist. Das Problem ist der Bezug von Harz4 ( Aufstockung ), weil man im Prinzip alle Betriebskosten versucht nicht anzuerkennen. Bei mir wurde das immer schlimmer. Statt einem Billigregal aus Aluminium für 30 EUR meinte man allen Ernstes ich könnte auch einen Karton nehmen. LOL. Die Schergen werden dich ewig begleiten und gängeln. Vielleicht ist das ja der wahre Grund von deren Existenz möglichst viele wieder zu normalen Beziehern zu machen. Der einzige Weg ist so viel zu verdienen, dass man sich völlig ablösen kann. Wenn das in einigen Jahren immer noch nicht im Ansatz funktioniert, dann tu dir den Stress nicht auf Dauer an. Mit der Nichtanerkennung der Betriebskosten haben die mich fast in die Schulden getrieben. Erst seit ich die los bin seit ungefähr einem halben Jahr, erhole ich mich zusehends finanziell und nervlich. Ich hatte nebenbei auch des öfteren den Fall, dass Dinge die vorher gingen und bezahlt wurden, dann plötzlich irgendwann nicht mehr gingen und man kräftig nachzahlen durfte. Neverending Story. Bei deinem Steuerproblem kann ich dir nicht helfen, aber versuche dich schnellstmöglich von denen zu befreien. Dafür alles Gute.
 
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