Jobcenter will mich unbedingt in irgendeine Maßnahme packen

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Riddick

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Entschuldigt den einfallslosen Threadtitel, aber das ist mir spontan als übergreifender Titel für meine drei Anliegen eingefallen.

Kurz zu meiner Geschichte:

Ich hatte im November 2018 einen normalen Meldetermin. Der war sehr kurz und angenehm ereignislos.
Dann habe ich im Dezember 2018 erneuet eine Einladung bekommen. Da war ich aber krank und konnte nicht erscheinen.
Ende Januar dann erneut einen Termin und dabei hat sich herausgestellt, dass meine Sachbearbeiterin ganz heiß drauf ist, mich durch dieses neue Gesetz (Teilhabechancengesetz) in eine Stelle zu vermitteln. Die hat 22 Minuten (habe auf die Uhr geschaut) geredet und mir das neue Gesetz verkauft, als wäre es der neuste heiße exkrement seit geschnitten Brot. Ich habe dann gesagt, dass das alles zuviel Informationen für mich waren, dass mich das erschlagen hat und dass ich gern etwas schriftliches hätte um das alles genau anzusehen und verstehen zu können. Hat sie zugestimmt und mir gesagt, dass ich einen Flyer zugesandt bekomme. Habe ich dann 2 Tage später auch bekommen. Zusätzlich hat sie erwähnt, dass da vorab noch eine Maßnahme (sie hat nicht das Wort Maßnahme benutzt - aber es ist sowas gewesen) fällig ist. Im Gespräch (oder mehr im Monolog den sie da gehalten hat) hat sie auch gesagt, ich solle mir überlegen ob das was für mich wäre. Das klang alles freiwillig. Ist das freiwillig? Ich habe hier im Forum schon ein wenig nachgelesen, aber bin nur auf den wirklich sehr langen und überfüllten Zwangsarbeit für HartzIV Empfänger ... Thread gestoßen. Da habe ich nicht wirklich viele Infos raus mitgenommen. Gibt's bessere Links?


Zweitens:
Sie fing dann an mir als nächstes ein Bewerbungstraining schmackhaft machen zu wollen. Ich hatte beim Termin im November erst Bewerbungsunterlagen vorgelegt die nichts zu bemängeln hatten. Nun hat sie wieder ganz anders geredet. Sätze wie: "Beim Coaching können sie dann Bewerbungsgespräche üben." "Es ist immer gut wenn noch ein weiteres Paar Augen drüber schaut." oder "Sie wurden lange nicht zu Gesprächen eingeladen. Da kann Ihnen das Training helfen, dass sie mit ihrer Bewerbung weiter kommen." gefallen. Auch da habe ich hier im Forum ein wenig gestöbert und bin auf einen Thread gestoßen. Aber wird man das der Sachbearbeiterin im Gespräch ausreden können? Vor allem, wenn sie damit kommt, dass ich keine Einladungen zu Vorstellungsgesprächen hatte?


Und mein drittes Anliegen wäre eine erneute Einladung, weil ich in der letzten Zeit sehr oft und lange krank war.
Dies ist nun die zweite Folgeeinladung auf einen neuen Termin und dort steht geschrieben und mit Textmarker markiert:
Sollten Sie am xx.xx.2019 arbeitsunfähig erkrankt sein, informieren Sie bitte Ihre Ansprechpartnerin / Ihren Ansprechpartner über Ihre Arbeitsunfähigkeit und reichen Sie die ärztliche Bescheinigung spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit beim Jobcenter ein.

Bitte beachten Sie im Krankheitsfall: Eine ärztlich bescheinigte Arbeitsunfähigkeit bedeutet nicht zwingend, dass Sie nicht in der Lage sind, einen Meldetermin wahrzunehmen. Die Vorlage einer einfachen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann daher nicht als wichtiger Grund für Ihr Nichterscheinen zum genannten Meldetermin anerkannt werden. Sollten Sie den genannten Termin aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen können, legen Sie bitte eine Bescheinigung Ihres behandelnden Arztes vor, aus der hervorgeht, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen gehindert sind, den Termin wahrzunehmen. Sofern Ihnen Kosten für die Bescheinigung entstehen, werden diese im Umfang von 5,36 € übernommen.

Oben zitierter Satz wurde von mir fett hervorgehoben, nicht im Schreiben. Daher auch meine Frage. Wenn ich 1x krank bin, dann ist eine AU ein wichtiger Grund, aber wenn ich 3x krank bin, dann nicht mehr? Logik?! Ich weiß, dass es früher nicht rechtens war, diese "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" zu verlangen (nichts anderes ist dieses ja), gilt das denn heute immer noch? Im Schreiben wird ja der Wortlaut "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" vermieden. Aber was könnte denn passieren, wenn ich wieder nur eine normale AU einreiche. Sanktionen und ich muss mich mit Widersprüchen und Co. herumschlagen?

Vielen Dank an jeden, der sich meinen Text durchgelesen hat. Falls ich hier im falschen Unterforum gepostet habe, verschiebt es bitte und entschuldigt mein Tun.
 

gila

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Guten Morgen und willkommen hier im Forum! Das Thema Maßnahmen ist immer ein bisschen schwierig, wenn noch nichts wirklich konkret ist, man den Fragenden der auch nicht kennt und auch nicht wirklich weiß, ob es nicht die ein oder andere Maßnahme gibt, die ihn wirklich unterstützen würde.
Sowas soll es ja auch geben. Deshalb würde ich hier erst einmal auf eine konkrete Zuweisung warten. Inzwischen kannst du dich im Forum weiter nach dem Thema Maßnahme etc umschauen. Hier gibt es massenhaft zu lesen. Das Thema AU ist auch schon reichlich abgehandelt worden. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist immer noch ein ausreichender wichtiger Grund und eine wie auch immer darüber hinaus geartete Bescheinigung braucht es nur dann, wenn so eine Sache im Verdacht steht dass sich jemand ständig und absichtlich durch immerwährende Nachreichung von AUs entziehen würde, dem Sachbearbeiter das nicht gefällt, er eine Anhörung macht, es eine Sanktion gäbe und das Ganze vor Gericht käme... denn laut einem Urteil des Bundessozialgerichts obliegt letztendlich nur einem Gericht die Entscheidung ob in vorliegendem konkreten Einzelfall eine über die Arbeitsunfähigkeit hinausgehende Bescheinigung vorgelegt werden müsste.
Das sind alles Einzelfall Urteile und von den Textbausteinen der Jobcenter sollte man sich da nicht wirklich beeindrucken lassen. Auch zu diesem Thema findest du hier sehr viel Zeug.

Frage existiert bei dir eine gültige Eingliederungsvereinbarung und wieso stellt sich das Thema Teilhabe bei dir?
 

Riddick

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Danke für deine Antwort.

Das Thema Teilhabe stellt sich bei mir, weil ich 7 Jahre arbeitsuchend bin und deswegen genau in diese Kategorie falle, wie es scheint. Eine gültige EGV habe ich noch, die wurde aber ewig nicht aktualisiert. Die müsste noch aus dem Sommer 2018 sein, darin steht gültig bis auf weiteres, wenn ich mich nicht irre. Ich müsste sie raussuchen. Warum fragst du? :)
 
D

Dinobot

Gast
und mir gesagt, dass ich einen Flyer zugesandt bekomme. Habe ich dann 2 Tage später auch bekommen.

Was stand denn da drin ? Denn anscheinend bist du noch nicht ausreichend im Bilde -was das Teilhabechancen gesetz bedetuet und vor allen Dingen, wie die Umsetzung in Deinem Jobcenter dabei angedacht ist und inwiefern du hierbei involviert werden könntest -nehme ich mal an .

Nur soviel dazu - zusammengefasst, was Deine Jobcenter aktuell für Maßnahmen vorgesehen hat -nach meiner bisherigen Recherche :

In deinem Jobcenter ist der Beginn eines begleitenden Coaching für den 13 . 05..2019 vorgesehen. Jedoch müsstest du dann bis dahin ganz sicher Aussicht auf einen Arbeitsplatz haben oder schon dort angekommen sein, was eine Förderung nach 16i anbelangen würde. Zwar könntest du rein zeitlich da reinpassen -aber eben nur -wenn du gleichzeitig so arbeitsmarktfern wärest -dass eine Arbeitsaufnahme praktisch ohne eine Förderung nicht mehr möglich wäre -so der einhellige Tenor . Keine Ahnung -ob das bei Dir zuträfe -bzw. ob es Gründe gäbe -dies anzunehmen oder für dich selbst so sehen zu müssen. Darauf kommt es an. Denn zumindest das begleitende Coaching ist nicht freiwillig -und würde dann per Zuweisung erfolgen -steht jedenfalls so in der mir bekannten Ausschreibung drin . Du hättest dann immer einen "Kümmerer", der dich wie ein Sozialarbeiter coacht, damit die Arbeit dann dort Bestand hätte -bis ins private hinein -mit aufsuchender Betreuung, was leider so gesetzlich vorgesehen sein würde. Trotz Arbeitsvertrag warest du nur eine verbindendes Glied zwischen Jobcenter , AG und Coach und würdest damit weiter der Weisung aller unterliegen -zudem kann das Jobcenter dich jederzeit "abberufen" ohne Vorwarnung -aus den verschiedensten Gründen. Der Sb geht es dabei -höchst wahrscheinlich -eher nur um Möglichkeiten -dich recht lange aus der Statistik zu bekommen , denke ich.

Im Vorfeld so schnell einen Arbeitsplatz zu finden -ist für die Sb meist auch nicht sicher machbar oder für Träger.
Und für Dich sollte es auch nicht erstrebenswert sein -nur das zu provozieren oder hierbei die Lösung zu sehen, sofern du nicht sehr aberbeitsmarkfern waärest oder dich selbst einschätzt.

Was könnte da noch kommen -an Maßnahmen ?

Nun - es ist in dem Jobcenter wohl noch ein Job Speed Dating geplant, mit AG aus sehr unterscheidlichen Bereichen -und einer vorherigen Maßnahme von 7 Tagen -für eher arbeitsmarktnahe Arbeitslose, welches am 08.05.2019 bei Dir starten soll. Aber in die Maßnahme davor kann schon ab 08.04.2019 zugewiesen werden. Die Maßnahme ist noch die harmloseste und kürzeste , weil nur 6 Tage und einen tag Veranstaltung, wo du mindestens mit 10 AG je 10 Minuten eine Vorstellungsgespräch führen wirst.

Und dann ist auch noch eine sehr lange Maßnahme angedacht "Förderzentrum ", für Arbeitslose mit sehr vielen Problemen und entsprechendem Förderbedarf, welche mit Startdatum am 01.04 2019 vorgesehen ist. -und bis zu einem Jahr dauern kann.

Es gab da noch vorher eien Maßnahme Bewerbercenter -die aber regulär im Januar beeendet wurde. Und ob die verlängert wurde, kann ich ich Dir nicht sagen . Nur -dass die eher harmlosen Inhalts war.

Das zum Thema Maßnahmen -ganz spezielle , was Deine Jobcenter anbelangt. Was man Dir davon zumuten könnte oder sogar wird -hängt wohl auch davon ab -inwieweit man Dir die AU und damit eine echte Erkrankung abnimmt -oder ob man dahinter eher zweckmäßigen Entzug zu Meldeterminen vermutet , was die sb gerne dasz ubenutzen -jemanden nur deswege dann als Problemfall abzustempeln oder als arbeitsscheu und die dann in sehr lange Maßnahmen zu stecken, was hier dann druchaus die Maßnahme Förderzentrum sein könnte.

Dagegen würde ich mich an Deiner Stelle aber dann entsprechend zur Wehr setzen. Lasse Dir den angeblichen handlungsbedarf ausdrucke n, den hat die Sb im System unter Bewerbungsprofil zu stehen. Nichts gleich unterschreiben -sondern erst zur Prüfung mitnehmen und dann hier einstellen -könnte schon mal ungemein hilfreich sein.

So -nun bist du umfassend informiert und kannst dich entsprechend wappnen .

Vor allem, wenn sie damit kommt, dass ich keine Einladungen zu Vorstellungsgesprächen hatte?

Da kann das Argument helfen : -bei meist hunderten Bewerbungen, die AG so bekommen, muss man dazu schon Glück haben, heutzutage.

Eine gültige EGV habe ich noch, die wurde aber ewig nicht aktualisiert. Die müsste noch aus dem Sommer 2018 sein

Da EGV alle 6 Monate überprüft und ggf. aktualisiert werden sollen -könnte das jetzt gerade fällig sein bzw. werden, denke ich mal .
 

Riddick

Elo-User*in
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Danke für deine ausführliche Antwort.

Was stand denn da drin ? Denn anscheinend bist du noch nicht ausreichend im Bilde -was das Teilhabechancen gesetz bedetuet und vor allen Dingen, wie die Umsetzung in Deinem Jobcenter dabei angedacht ist und inwiefern du hierbei involviert werden könntest -nehme ich mal an .

Das ist im Prinzip ein kleiner zweiseitiger Werbetext für das Gesetz. Da steht nichts drin, was ich nicht auch durch 30 Sekunden Googlen hätte herausfinden können, aber nichts wirklich tiefgreifendes. Im Detail steht drin:

Was wir fördern:
  • Bis zu 5 Jahre Lohnkostenzuschüsse für den Arbeitgeber
  • Übernahme von Weiterbildungskosten während des Arbeitsverhältnisses in Höhe von bis zu 3.000 EUR
  • Übernahme von Kosten für einen Coach
  • Coaching bei Bedarf auch für den Arbeitgeber

Zielgruppe:
  • über 25 Jahre alt
  • Mindestens 6 Jahre Bezug von ALGII
  • Keine oder nur kurze Beschäftigung während Leistungsbezug

Ziel der Förderung:
  • trotz guter Arbeitslage gelingt es sehr marktfernen Langzeitarbeitslosen nicht einen Arbeitsplatz zu bekommen
  • um den Sprung in die Erwerbstätigkeit zu schaffen benötigen Langzeitarbeitslose jedoch einen geeigneten Arbeitsplatz und Unterstützung nach der Beschäftigungsaufnahme
  • Diese Unterstützung können wir gemeinsam bieten

Dieser Flyer vermittelt mir ehrlich gesagt in keinster Weise, was und warum dieses neue Teilhabechancengesetz für mich in irgendeiner Form gut wäre. Was ich jedoch herauslese ist, dass pauschal alle Langzeitarbeitslosen offenbar nach der Arbeitsaufnahme Unterstützung benötigen? Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das wenige liest sich für mich nach Bevormundung und den einzigen Nutzen aus diesem Gesetz zieht ein potentieller Arbeitgeber, weil er Lohnkosten einspart.


Nur soviel dazu - zusammengefasst, was Deine Jobcenter aktuell für Maßnahmen vorgesehen hat -nach meiner bisherigen Recherche :

Darf ich fragen woher du weißt, welches Jobcenter, mein Jobcenter ist? :oops:

Ein Speeddating hatte ich letztes Jahr. Da war ich bei einem Treffen mit 8 Zeitarbeitsfirmen, die mir ... oh Wunder ... alle den gleichen Job angeboten haben und in keinster Weise auf mich, meinen Lebenslauf oder meine Qualifikationen eingegangen sind. Das alles im August bei 35 C° in einem Raum mit gefühlt 50 anderen Kandidaten. Kann ich nur empfehlen. :mad:
 
D

Dinobot

Gast
.
Darf ich fragen woher du weißt, welches Jobcenter, mein Jobcenter ist? :oops:

Aus Deinem Beitrag in 2015 anderes Thema damals.


Ein Speeddating hatte ich letztes Jahr.

Bravo -dann passt kann das hier :

sehr marktfernen Langzeitarbeitslosen

irgendwie so gar nicht dazu. Findest du nicht? Ich meine, Dein SB blickt offensichtlich überhaupt nicht durch , was Dein Profiling betrifft -marktnah vs marktfern ? oder was?
 

hartzerkaese

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Einwand: 7 Jahre arbeitslos passt lt. deren Konzept GENAU dazu und ist "sehr arbeitsmarktfern"!


Ja ok, 1:0 für das JC/MT. Aber wenn man rechtswidrige/nichtige Inhalte - Maßnahmevertrag/Zuweisung u.ä. findet - dann hoffe ich doch, dass man den Spieß wie gewohnt umdrehen kann. Ich hoffe mal, es wird in einem 2:1 für dich enden.
 

gila

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Meine Devise ist immer kenne deine Feinde. Das kann zwar ein bisschen pingelig wirken wenn ich immer so versuche ganz genau herauszufinden was passiert ist, aber um weitere Schritte überhaupt überlegen zu können halte ich das für wichtig und ich persönlich halte es auch hier in so einem Hilfeforum für richtig, sorgfältig mit den Problemen der Menschen hier umzugehen. Wenn man die Strategie des Jobcenters kennt und auch genau weiß warum hier ein Hilfesuchender in eine bestimmte Kategorie gedrängt werden soll, kann man in der Lage sein viel gezielter zu recherchieren und auch zu helfen .
Letztendlich ist es ja so dass niemand hier die Hilfesuchenden kennt und niemand wirklich weiß wie das Verhältnis zum Sachbearbeiter ist oder was ihnen unterstellt oder vorgeworfen wird. Und letztendlich ist es ja so, dass niemand hier die Hilfesuchenden kennt und niemand wirklich weiß wie das Verhältnis zum Sachbearbeiter ist oder was ihnen unterstellt oder vorgeworfen wird. Und je klarer das Bild wird, umso höher die Chancen aus sowas wieder herauszukommen.
 

Riddick

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Hat noch jemand eine Meinung zu folgenden Angeboten?
Ich habe die Anschriften einfach mal geschwärzt - falls das eine Rolle spielt wo der Maßnahmeträger ist?

Das sind Dinge die mir "angeboten" werden und davon soll ich mir laut Sachbearbeiterin was aussuchen. Alternativ könnte ich mir auch selber einen Träger suchen, der "Coaching oder Bewerbungstraining" für einen "Aktivierungs- und Bildungsgutschein" anbietet.

Ich habe an nichts davon Interesse, weil ich nach wie vor keine Bewerbungshilfe benötige. :(

Lese mich gerade auch durch diesen Thread:
 

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Couchhartzer

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davon soll ich mir laut Sachbearbeiterin was aussuchen.
Wenn die SB meint du bräuchtest eine Maßnahme, dann ist es schlichtweg ihre dienstliche Pflicht eine passgenau Maßnahme für dich anzubieten und auch zu begründen, waru,m diese Ma0ßnahme zu dir passen sol und notwendig für dich ist.
Es gibt also keinen einzigen Grund, dass du die Arbeit von der SB machst, wenn diese SB dir dafür nicht auch ihr Gehalt auszahlt. (kannst ja beim Nächstenmal SB mal fragen ob sie dir ihr Gehalt überweist und wenn sie nicht antwortet oder ausweicht, verlangst du die Teamleitung um der dann auch mal diese Frage zu stellen) ;)

Es ist aber schonmal gut, dass SB dir mehrere Sachen in die Hand drückte, denn das kannst du eventuell im Streitfall dann rechtlich ausspielen und damit beweisen, dass SB nicht ansatzweise pflichtgemäße qualitative Arbeit leistete, sondern sich lediglich aus reiner Bequemlichkeit und ohne jegliches Profiling zum Abgleich der Passgenauigkeit damit begnügte, einen Leistungsbezieher zur Statistikschönung einfach nur irgendwo hin zu schicken und dabei auch nicht davor zurückschreckte völlig sinnfrei und planlos einfach irgendwelche Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip herauszuhauen.
 

Riddick

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Ich hole meinen alten Thread einfach noch mal hoch, weil das Folgende immer noch damit zu tun hat.

Ich war jetzt für die letzten beiden Termine (mit Hinweis auf ein zusätzliches Attest) AU und habe die Termine nicht wahrgenommen.

Termin 1 war Anfang April.
Termin 2 war Mitte April.

Nach Termin 2 habe ich einen Brief "Anhörung" bekommen, allerdings wegen Termin 1. Dies hat mich verwirrt, da ich ja einen Folgetermin erhalten hatte. Ich bin also davon ausgegangen, dass durch die Zusendung von Termin 2, meine AU für Termin 1 akzeptiert wurde.
Jedenfalls habe ich mich hier im Forum belesen und eine Stellungnahme zum Jobcenter geschickt. Soweit, so gut. Ich habe jedoch als "Antwort" auf meine Stellungnahme bisher nichts erhalten, kein Antwortschreiben und auch kein Schreiben mit einer Kürzung meiner Leistungen. Erhalten habe ich aber einen neuen Termin Ende Mai. Mein Problem dabei ist: Dieser neue Termin fällt auf ein Datum, zu dem ich noch AU geschrieben bin. Dies liegt dem Jobcenter auch bereits seit Mitte April vor. Ich verstehe das nicht wirklich.

Meine (Verschwörungs)theorie ist nun, dass das Jobcenter mir diesen Termin geschickt hat, in dem Wissen dass ich ihn nicht warhnehme bzw. wahrnehmen kann und im Anschluss sanktionieren will, für den einen Termin im April und dem neuen im Mai. Denn bisher habe ich ja keine Antwort auf meine Stellungnahme erhalten.

Mir ist bewusst, dass ähnliche Fälle im Forum geschildert wurden, aber ich habe keinen gefunden der zu mir passt, also Anhögung - aber keine Antwort und trotzdem neue Termin in der AU-Zeit. Kann sich jemand das Verhalten vom Jobcenter erklären?!
 
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