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Jobcenter verlangt zurückliegende Zeugnisse

Verbandskarsten

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#1
Hallo,

mein Sohn besucht die 10.Klasse eines Gymnasiums. Weil es in Physik im Moment überhaupt nicht läuft ( bisher eine 5 und eine 4), habe ich für ihn im Rahmen des BuT Paketes Leistungen für angemessene Lernförderung beantragt. Sein Lehrer hat bestätigt, dass durch diese Lernförderung eine gute Prognose besteht, das Klassenziel zu erreichen.
Das Jobcenter verlangt nun von mir das Halbjahres - und Endzeugnis der 9.Klasse. Wozu?? Ich beantrage die Lernförderung doch nicht rückwirkend.
Muss ich die Zeugnisse tatsächlich einreichen?
 

Couchhartzer

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#2
Das Jobcenter verlangt nun von mir das Halbjahres - und Endzeugnis der 9.Klasse. Wozu?? Ich beantrage die Lernförderung doch nicht rückwirkend.
Muss ich die Zeugnisse tatsächlich einreichen?
Wenn du die Lernförderung vom JC finanziert haben möchtest wirst du sie wohl einreichen müssen.
Immerhin wollen die Anhand der Zeugnisse prüfen und abschätzen können, wo und in welchem Ausmaß die für eine Lernförderung eingesetzten Gelder am sinnvollsten eingesetzt werden müssen und sind dabei auch gesetzlich verpflichtet mit öffentlichen Geldern angemessen zu haushalten.

Willst du allerdings die Zeugnisse nicht einreichen, wirst du schlichtweg auf die durch öffentliche Mittel finanzierte Lernförderung verzichten müssen.

Ist aber alles deine Entscheidung, wie du mit der Anforderung der Zeugnisse nun umgehen willst
 

Badener

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#3
Das Jobcenter verlangt nun von mir das Halbjahres - und Endzeugnis der 9.Klasse. Wozu?? Ich beantrage die Lernförderung doch nicht rückwirkend.
Muss ich die Zeugnisse tatsächlich einreichen?
Hallo,
soweit ich weiß, muss der Nachweis für die Notwendigkeit erbracht werden! Das sind logischerweise die Zeugnisse. Möglicherweise kann das JC sogar die Vorlage einzelner Klassenarbeiten verlangen (im laufenden Jahr) Hm... wo ist das Problem ... ? Der Nachweis vom Lehrer liegt vor (was schon mal super ist). Ob das zeigen der Zeugnisse rechtlich wirklich absolut "notwendig" ist ... können eventuell andere hier im Forum erläutern. Aber ... mir würde es darum gehen das mein Kind schnellstmöglich Nachhilfe bekommt, und nicht noch Wochen/Monate mit Streitereien vergehen. LG
 

TazD

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#4
Ich würde die Kopien der Zeugnisse einreichen und außer Physik alle anderen Fächer und Noten schwärzen. :wink:
 

Badener

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#5
Ich würde die Kopien der Zeugnisse einreichen und außer Physik alle anderen Fächer und Noten schwärzen. :wink:
Hallo,
könnte funktionieren! Aber was macht das für einen Sinn???
LG
 
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TazD

Mitarbeiter
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#6
Stichwort: Datensparsamkeit.

Was gehen das JC die restlichen Noten an? Oder ggf. schriftliche Anmerkungen, die im Zeugnis aufgeführt sind?
 

HermineL

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#7
Hallo,
soweit ich weiß, muss der Nachweis für die Notwendigkeit erbracht werden! Das sind logischerweise die Zeugnisse.
Die Grundlage für die Leistungsentscheidung des Jobcenters bildet die Bestätigung der Schule. Dafür
gibt es entsprechende Antragsformulare und die Vordrucke die in der Regel jedes Jokecenter vorhält
die aber in der Gestaltung voneinander abweichen können.

Beispiel (siehe Seite 2 und 3): https://formular-server.de/Koeln_FS...foerd&formtecid=3&areashortname=intranet_html

Zeugnisse werden für die Bewilligung nicht benötigt da die Schule den Lernbedarf bescheinigt.

Möglicherweise kann das JC sogar die Vorlage einzelner Klassenarbeiten verlangen (im laufenden Jahr) Hm... wo ist das Problem ... ?
Klassenarbeiten gehen das JC genau wie Zeugnisse gar nichts an und die Frage wo das
Problem liegt meinst du sicher nicht ernst. Wie dem auch sei es sollte aber jedem klar sein das
wenn das Kind Nachhilfe in Mathe braucht die Noten in allen anderen Fächern darüber
gar nichts aussagen. Einzig was die Schule bescheinigt ist maßgebend und diese sollte
man schnellstens schriftlich nachreichen. Wenn das zuständige JC kein Formular herausgibt
dann bedient man sich an Formularen anderer JC. Goggle spuckt da unzählige aus.

Wer hier kein Problem sieht wenn ein dafür nicht ausgebildeter Sachbearbeiter des JC bewerten
will ob jemand Nachhilfe braucht oder nicht der kann es sich auch sparen bei gesundheitlichen
Problemen zum ÄD oder zur DRV zu gehen und kann dem SB alle benötigten Infos geben damit
dieser dafür bestens qualifizierte SB auch seine Leistungsfähigkeit beurteilt.

Einzig und alleine die Schule kann bewerten ob ein Schüler Nachhilfe braucht oder nicht
weil die Schule über das qualifizierte Personal dazu verfügt und nicht irgendein popeliges JC.

Auch wenn einige Jokecenter und SB´s diese Allmachtsphantasie haben und sich anmaßen
wollen aber noch ist das Jobcenter nicht für alles zuständig und kann und darf auch nicht
alles bewerten weil sie dazu schon alleine fachlich nicht in der Lage sind aber sie können es
da wo sich der Michel das gefallen lässt und seinen gewohnten vorauseilenden Gehorsam
Folge leistet anstatt, so wie der TE, versucht sich zu informieren und denen entsprechend
Paroli bietet wenn sie, wie gewohnt, wieder zu weit gehen.
 
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Badener

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#8
Die Grundlage für die Leistungsentscheidung des Jobcenters bildet die Bestätigung der Schule.
.....
so wie der TE, versucht sich zu informieren und denen entsprechend
Paroli bietet wenn sie, wie gewohnt, wieder zu weit gehen.
Hallo,
vermutlich (die genauen Gesetzestexte und das Fachwissen eines Anwalts habe ich "leider" nicht) sind diese Aussagen richtig!
Aber ... wenn ich, vor diesen "Fragen" stehe ... dann mache ich nicht lange rum, in der 10 Klasse geht es um viel! da zählt unter Umständen, jede Stunde Nachhilfe. Und aus diesem Grund wäre es mir (schei....) egal ob irgendein SB in irgendeinem JC das Zeugnis meines Kindes sieht! Hauptsache er bekommt möglichst schnell und unkompliziert Nachhilfe (was durch das Schreiben des Lehrers/Schule klar sein dürfte)! Am ende muss das aber jeder für sich selbst entscheiden!
LG
 

Verbandskarsten

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#9
Gleichzeitig zur Bestätigung der Notwendigkeit der Lernförderung durch den Lehrer, hatte ich einen Notenspiegel einreichen müssen. Alle Noten, außer Physik hatte ich geschwärzt.
Es ist folgerichtig, wenn ihr schreibt, ich solle mich nicht auf die Hinterbeine stellen und einreichen, was verlangt wird, damit meinem Sohn schnelle Hilfe angeboten werden kann. Aber ganz ehrlich, Voraussetzung dafür, dass er Nachhilfe bewilligt bekommt, ist, dass die Versetzung gefährdet, der Leistungsstand nicht durch unentschuldigtes Fehlen bedingt, und durch die Nachhilfe eine gute Versetzungsprognose gegeben sind.
Mir geht es hauptsächlich darum, dass das Jobcenter nicht so schräg diskutiert, wie mein Sohn selbst, von wegen, die 5 in Physik könne er mit seiner 1 in Englisch ausgleichen. Er wird das Fach Physik abwählen. Und die Zensur, die da jetzt in der 10. Klasse am Endjahr steht, steht dann auch auf seinem Abizeugnis.
 
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Nena

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#10
Steht doch deutlich hier: Nein.

Falls Du es aber eilig hast - evtl. sogar noch dieses Schuljahr gewünscht - könntest Du es tun.
 
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