Jobcenter verlangt über 180 Euro zurück

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PioTER

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Hallo,
letzten Sommer hatte ich für 6 Tage einen Job gehabt, den hatte ich allerdings wieder verloren. Für diesen Zeitraum verlangte das Jobcenter Geld - wg. Überzahlung - zurück. Das sind über 180 Euro. Ich hatte schriftlichen Widerspruch eingelegt, doch jetzt wurde der Widerspruch abgelehnt. Kann man das noch irgendwie gewinnen in dem man es beim Gericht meldet oder bringt das nichts?
 

HermineL

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Um das beurteilen zu können müsstest du schon ein wenig mehr an Informationen geben.
Hast du für diese 6 Tage eine Entlohnung erhalten und wenn ja in welcher Höhe ?

Außerdem wäre es notwendig den Bescheid mit der Überzahlung, deinen Widerspruch und die Ablehnung des selbigen hier einmal anonymisiert einzustellen. Ohne diese Informationen kann man hier nur Glaskugellesen betreiben.
 

PioTER

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Selbstverständlich wurde ich dafür entlohnt. Ich wollte nur vorher wissen ob man da was versuchen kann bevor ich all das eincanne und bearbeite.
 

PioTER

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Also gut, dann hänge ich jetzt das ganze hier an.

Zum Hintergrund des Widerspruchs - der Sachbearbeiter meinte, die Unterlagen wären erst nach 3 Tagen eingescannt worden, daher habe er die erst ein Tag nach der Frist auf dem Schreibtisch gehabt. Ich habe allerdings die entspr. Unterlage rechtzeitig eingereicht.
 

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TazD

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Es ist doch vielmehr fraglich, ob der Widerspruch nicht auch bei rechtzeitiger Einreichung abgelehnt worden wäre.

So, wie es aussieht, hat der TE Einkommen erzielt, das JC hat die Freibeträge abgezogen und den Rest dann als Einkommen leistungsmindernd in 07/2018 angerechnet. Da für 07/2018 schon die kompletten Leistungen geflossen sind, will das JC jetzt die Überzahlung zurückhaben und ich wüsste gerade nicht, was daran rechtswidrig sein soll.
Ich kann nur spontan die Berechnung nicht nachvollziehen, aber Zahlen sind eh nicht so meine Stärke. :biggrin:
 
G

Gelöschtes Mitglied 54151

Gast
Sofern die Brutto-/Netto-Beträge im Berechnungsbogen stimmen, ist die Rechnung des JC korrekt.

Ich wundere mich nur über die hohe Differenz zwischen Brutto und Netto, da wurde wohl anscheinend nach Steuerklasse 6 abgerechnet.
 

HermineL

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Vor allem ist die Widerspruchsbegründung nicht nachvollziehbar und zudem auch noch unsachlich.

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Kannst du mal bitte plausibel darlegen wo du für das Antreten der Tätigkeit finanziell bestraft wirst ?
Das dir bei einer Beschäftigung auch Kosten wie z.B. Fahrtkosten entstehen ist klar aber das wird ja auch entsprechend berücksichtigt oder wofür glaubst du sind die 229,13 € Freibetrag ?

Unabhängig davon ob dies Zahlen jetzt exakt stimmig sind, was man vor dem Widerspruch hätte überprüfen müssen, würde eine Klage gegen diesen Widerspruchsbescheid aller Voraussicht nach ausgehen wie das Hornberger Schießen.

Von der rein rechtlichen Seite sehe ich hier jedenfalls keinen offensichtlichen Fehler des JC. Deshalb kann man hier auch nur von einer Klage abraten.
 

PioTER

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Sofern die Brutto-/Netto-Beträge im Berechnungsbogen stimmen, ist die Rechnung des JC korrekt.

Ich wundere mich nur über die hohe Differenz zwischen Brutto und Netto, da wurde wohl anscheinend nach Steuerklasse 6 abgerechnet.
Ja, die haben mir damals bei dem Unternehmen die falsche Steuerklasse eingetragen. Damit dürfte die Rechnung zu meinem Nachteil sein? Kann man das noch korrigieren lassen wenn das Unternehmen da eine falsch Skl einträgt?
 

Kerstin_K

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Läuft das nicht heute automatisch? Ich vermute, du musst beim Finanzamt Deine Steuerklasse ändern lassen.

Steuerklasse 6 ist eigentlich für einen Zweitjob gedacht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Kann man das noch korrigieren lassen wenn das Unternehmen da eine falsch Skl einträgt?
Kommt drauf an, warum der AG mit der falschen Steuerklasse gerechnet hat. Ansonsten erst mit der Steuererklärung.
Beim JC würde dir das jetzt allerdings nichts nützen, dein Freibetrag ändert sich dadurch nicht. Was bedeutet dass jeder zusätzliche Euro angerechnet würde.
 

untermrad

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Oder der AG hatte keine Lust die Daten abzurufen, kommt auch vor.
Bei der Steuererklärung im nächsten Jahr kriegst du die Kohle wieder.
So ist es. Allerdings, - und das hast du ja bereits erwähnt - wird eine Steuer-Rückerstattung nicht sehr zielführend sein, sollte betreffende Person zum Zeitpunkt der Auszahlung noch oder wieder ALG2 beziehen, da nach Zuflussprinzip angerechnet oder gar "komplett" kassiert würde.
Hier sollte man also entsprechend vorausschauend "planen", wenn dies an sich irgendwie überhaupt möglich und machbar ist. (Arbeitslosigkeit lässt sich ja nicht einfach Ein und Aus schalten).

TE: Wenn Deine Steuernummer von dir nicht rechtzeitig dem Arbeitgeber mitgeteilt wird oder fehlerhaft war, dann bist du leider selbst verantwortlich für den Fehler. Ob und wie weit hier die "Pflichten" eines AG zur rechtzeitigen Klärung mitverantwortlich sein können, ist mir unbekannt.

Deinem Widerspruch kann ich auch kaum etwas Sinnvolles entnehmen.
Tipp: Lass' Dir bei 'nem Widerspruch nächstes Mal _vorher_ helfen und kläre vorher ob ein Widerspruch überhaupt begründet ist.
Hier ist ein guter Ort dafür.
 
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