Jobcenter verlangt nach 5,5 Monaten einen Einkommensnachweis für bezahltes "Praktikum" (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Dor Benny :)

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 August 2017
Beiträge
5
Bewertungen
0
Hallo ihr lieben Leutz,

Ich habe im Juli 2017, ein bezahltes "Praktikum" gemacht. Es war die gängige Praxis eines AG, die Einstellung an ein Praktikum zu knüpfen, mit dem einzigen Unterschied das ich auf Basis eines Minijobs abgesichert war und auch bezahlt worden bin.

Das Praktikum fand in den letzten beiden Wochen meiner regulären Arbeitslosigkeit statt, bevor ich ins H4 bin.

Die Anmeldung des "Praktikums" als Minijob durch den AG, wurde vorbehaltlos durch die AfA akzeptiert. Und wie bereits im Titel erwähnt spinnt das JC nach mehr als 5 Monaten nun auf einmal rum.

Zumal das Jobcenter in seinen Ausführungen einen Formfehler begangen hat.

Der Betrieb des AG, läuft auf den Namen seiner Frau. Seine Frau hat einen osteuropäischen Namen obwohl sie in Deutschland geboren wurde.

Meine Frage dahingehend lautet: Reicht ein Widerspruch mit der Begründung das dem JC das ja alles bekannt sein sollte, weil es schließlich ordnungsgemäß gemeldet wurde und damals durch die AfA abgesegnet worden ist in Verbindung mit das der Betrieb so nicht existiert durch den Formfehler des JC? Oder besteht hier wieder mehr Aufwand als nötig? :)

Interessant wäre ebenfalls noch zu wissen, wieso das JC erst jetzt kommt? Weil laut §52 SGB II, wird ja in regelmäßigen Intervallen geprüft.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
7.761
Bewertungen
6.673
Widerspruch wogegen? Gegen eine Aufforderung zur Mitwirkung ist ein Widerspruch unzulässig. Ansonsten habe ich jetzt nicht richtig verstanden, wieso das Jobcenter Kenntniss von dem Job haben musste, wenn er nur mit der AfA abgesprochen war, weil er vor deinem ALG2 Antrag erfolgte.

Wenn der Zufluss des Lohns im ALG2 Bezug war, muss er aber angerechnet werden.
 
Oben Unten