Jobcenter verlangt meinen Arbeitsvertrag (Minijob) und zieht mir monatlich Geld vom ALG II ab - Ist das rechtens? (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Mayer237

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Zur Zeit habe ich einen Minijob AV auf 450€ Basis, ich gehe allerdings nur 2/3 Tage, je nach Bedarf. Im Monat kommen ca 100€ dabei rum. Nun möchte das JC meinen AV, die Verdienstbescheinigung und Kontoauszüge, aus denen die Zahlungseingänge hervorgehen. Ich bin nur verpflichtet die Verdienstbescheinigung einzureichen oder?

Seitdem das JC weiß das ich einen Minijob ausübe, haben die mir jetzt ohne zu wissen ob und wie viel ich verdiene ca 80€ weniger pro Monat für die nächste Zeit berechnet. Wie gehe ich dagegen vor? Wenn ich mal einen Monat nichts verdiene, dann fehlen mir die 80€ vom JC.
 

HermineL

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ch bin nur verpflichtet die Verdienstbescheinigung einzureichen oder?
In dem Fall musst du auch die Kontoauszüge zur Einsicht vorlegen weil das Jokecenter überprüfen muss wann dir welches Geld zugeflossen ist. Erst wenn sie diese Info haben können sie jeden einzelnen Monat nachberechnen.
 

Shlock

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Auf den Arbeitsvertrag haben sie kein Recht, aber deine Verdienstbescheinigungen und Kontoauszüge (zum Beweis, wann dir das Geld zugegangen ist) wirst du nicht herum kommen.
Dass sie dir pro forma erst mal etwas abziehen, ist leider schon fast normal. Das wird gegen gerechnet, sobald du deine Verdienstbescheinigungen und Kontaoauszüge vorgelegt hast.
 

xj3Qr1nL7ys

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Zur Zeit habe ich einen Minijob AV auf 450€ Basis, ich gehe allerdings nur 2/3 Tage, je nach Bedarf. Im Monat kommen ca 100€ dabei rum. [...] verdiene ca 80€ weniger pro Monat für die nächste Zeit berechnet. Wie gehe ich dagegen vor? Wenn ich mal einen Monat nichts verdiene, dann fehlen mir die 80€ vom JC.
Habe auch einen Minijob mit schwankendem Einkommen und kann dir die Informationen von Shlock bestätigen und ergänzen.

Ja Verdienstbescheinigungen und Auszüge musst du vorlegen oder einreichen. Sonst kann ja nicht berechnet und bewilligt werden.

Vertrag haben die glaube ich kein Recht drauf, haben sie bei mir aber auch gefordert, habe ich denen auch trotzdem gegeben, weils mir persönlich egal ist... Macht meine Angaben für die halt nachvollziehbarer. Meine Ressourcen, Aggressionen und Wehrhaftigkeit hebe ich mir für Dinge auf, die mir wichtiger, sinnvoller und profitabler erscheinen.

Weitere Ergänzungen: Bei mir wird immer nur für 6 Monate vorläufig bewilligt. Dann wird abgerechnet und zurück gefordert oder zurückerstattet und abschließend bewilligt.

Der durchschnittliche Verdienst der letzten 6 Monate gilt als Berechnungsgrundlage für die vorläufige Bewilligung der nächsten 6 Monate. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen 🙂

LG xj3Qr1nL7ys

PS: bei Rückforderungen vereinbare ich immer Ratenzahlung. Betrag geteilt durch die verbleibenden Monate des aktuellen Bewilligungszeitraums.

Habe keine Probleme und keinen Stress deswegen 😉

Die ersten 100 € sind anrechnungsfrei, von dem Betrag zwischen 100 und 1000 € darf man 20% behalten. Der Rest geht ans Flopcenter.
 
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Mayer237

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In dem Fall musst du auch die Kontoauszüge zur Einsicht vorlegen weil das Jokecenter überprüfen muss wann dir welches Geld zugeflossen ist. Erst wenn sie diese Info haben können sie jeden einzelnen Monat nachberechnen.
Das wäre gerade so auch noch in Ordnung aber den AV gebe ich nicht raus, dann rechnen die mir bestimmt auch gleich die 450€ die im AV stehen an:icon_evil:

Auf den Arbeitsvertrag haben sie kein Recht, aber deine Verdienstbescheinigungen und Kontoauszüge (zum Beweis, wann dir das Geld zugegangen ist) wirst du nicht herum kommen.
Soll ich denen dann einfach antworten das die kein Recht auf den AV haben oder noch irgendwelche § reinpacken?

Dass sie dir pro forma erst mal etwas abziehen, ist leider schon fast normal. Das wird gegen gerechnet, sobald du deine Verdienstbescheinigungen und Kontaoauszüge vorgelegt hast.
Also kann ich sogar froh sein das die mir nicht gleich 450€ abziehen? Ich möchte nicht mal die 80€ weniger haben wenn kein Lohn reinkommt, was kann ich dagegen machen? Alles was über dem Freibetrag von 100€ ist zahle ich Anteilig zurück und alle Verdienste bis 100€ darf ich mir anrechnungsfrei behalten. So hatte ich das auch lange Zeit als ich schon mal ALG2 bekommen habe, weiß gar nicht was das JC auf einmal hat.

Weitere Ergänzungen: Bei mir wird immer nur für 6 Monate vorläufig bewilligt. Dann wird abgerechnet und zurück gefordert oder zurückerstattet und abschließend bewilligt.
Der durchschnittliche Verdienst der letzten 6 Monate gilt als Berechnungsgrundlage für die vorläufige Bewilligung der nächsten 6 Monate. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen 🙂
Da hast du zwar erst mal 6 Monate Ruhe aber wenn dann eine Nachzahlung kommt oder wenig Lohn aber JC hat viel abgezogen.... Mir wäre das schon lieber so wie ich das schon mal hatte.
 

Mayer237

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Das werde ich dem JC gleich mit anhängen. Jetzt benötige ich nur noch passende Zeilen, damit die mir im Voraus weiterhin das volle ALG2 überweisen.
 

Helga40

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Wie kann es sein, dass durch den Job gar kein Lohn erzielt wird? Wie sind denn die vertraglichen Vereinbarungen? Der Arbeitgeber kann sein Risiko, keine Aufträge vorhalten zu können, nicht auf dich abwälzen. Wenn also x Stunden zu 450 Euro vereinbart sind, dann hat er 450 Euro im Monat zu zahlen, auch, wenn er die von dir angebotene Arbeitskraft nicht in Anspruch nimmt.

Wieso also hast du Angst, dass du bei einem Arbeitsvertrag, in dem als Arbeitslohn anscheinend 450 Euro steht:

.dann rechnen die mir bestimmt auch gleich die 450€ die im AV stehen
gar keinen Lohn erhältst?

Im Übrigen verneint der Datenschutzbeauftragte das Verlangen nach Vorlage des AV nicht uneingeschränkt. Da du noch keine Einkommensnachweise hast, wird zumindest der Teil, der den vereinbarten Lohn enthält, für die künftige Berechnung des ALG2 mittels Einkommensprognose notwendig sein.

Oder, um zu prüfen, ob dir sittenwidrig zu wenig Lohn gezahlt wird. Denn, wenn 450 Euro vereinbart sind, müssen die auch gezahlt werden, wie ich bereits geschrieben habe.
 

Mayer237

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In meinem AV steht Abrechnungsart: Minijob (450€) .... Das Arbeitszeitvolumen beträgt monatlich insgesamt 4 Stunden.

Es gibt nicht immer Einsätze in meiner Stadt, wenn es welche gibt, dann kann ich mir aussuchen ob und an welchen ich teilnehme. Wenn die mir immer 450€ zahlen müssten, dann wäre ich glaub schon nach einem Monat wieder raus, weil das nicht jeden Monat erwirtschaftet werden kann. Hätte ich ein Auto, dann sehe das schon anders aus.
 

Kerstin_K

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Dachte ich mir.

Schau dir mal den Paragraph 12 Teilzeit- und Befristungsgesetz an. Du hast Anspruch darauf, dass dir immer mindestens 80% von den 4 Stunden bezahlt werden, egal ob Arbeit da ist oder nicht. Du musst natürlich Arbeitszeit sein und darfst nicht ablehnen.
 

Mayer237

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Bisher habe ich nur einmal Geld bekommen und das waren etwas über 140€. Da zahle ich dem JC 32€ zurück und nicht das es generell 80€ im Monat weniger gibt. Wie könnte ich argumentieren das die mir nichts vom Lohn erst mal anrechnen? Die Abrechnung kommt nach der Verdienstbescheinigung und dem Kontoauszug, so wie es sonst auch war.

War vor 2 Jahren schon mal bei der Firma, wenn die nicht mindestens einen Auftrag im Monat reinbekommen, dann kündigen die. Ist ja auch eher nur Saisonarbeit. Für diesen Monat gibt es vorerst schon keine Arbeit mehr, da geht es nämlich schon los. Ende März gibt es noch mal 120€ rum vom Februar und ob dann noch was kommt ergibt sich diesen Monat.
 

grün_fink

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In meinem AV steht Abrechnungsart: Minijob (450€) .... Das Arbeitszeitvolumen beträgt monatlich insgesamt 4 Stunden.
450€/4Stunden=112,50€/Stunde
Hast du solch einen hohen Stundenlohn? Was ist denn das für ein Wunder-Minijob?

Falls du keinen solch hohen Stundenlohn hast, hat dein Arbeitgeber wahrscheinlich, wie es viele tun, "450€-Job" statt "Minijob" in den Arbeitsvertrag geschrieben. Wenn dem so ist, wird das JC erstmal 450€ pro Monat anrechnen (wollen).

Ich weiß nun nicht, was eine Verdienstbescheinigung ist.
Falls der Arbeitgeber dort ebenfalls die 450€ rein schreibt, weil die vereinbart wurden, dann viel Glück und Kraft und Geduld, mit JC und Gericht.
Falls das eine Bescheinigung ist, die der Arbeitgeber nachträglich oder gleichzeitig mit der Lohnzahlung für den letzten Monat ausstellt, müsste dem JC das zu reichen haben.

Gibt es denn noch eine andere Verdienstbescheinigung als die jährliche bzw. nach Beschäftigungsende?

Einkommensbescheinigung fürs Jobcenter (wegen des im ersten Posting verwendeten Begriffs)
 

ela1953

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Bei mir stand: Aushilfe, Minijob auf 450 Euro Basis.
Kein Anspruch auf bestimmte Stundenzahl.
Keine Pflicht Stunden anzunehmen.
Von mir bestätigte Stunden müssen gemacht werden.

Ich hatte auch keine Anrechnung. Nach Abgabe der Lohnabrechnung musste ich dann die Überzahlung ausgleichen.
Als eine neue SB kam wurden sofort 450 Euro angerechnet.
Hab dann argumentiert, dass sie ja bei 450 Euro erst mal den Freibetrag abziehen muss.
Sah sie nicht ein, wollte dann "gnädigerweise" 200 Euro anrechnen.

Da sie nicht verstand oder verstehen wollte, dass ich immer nur um 100 Euro verdiente, schrieb ich an den Teamleiter.

Erst dann wurde nichts mehr angerechnet.

Diese Schwierigkeiten mit Anrechnen Nebenverdienst hatte immer nur mit dem Arbeitsamt und SB, die von einer Arge kamen.

Mit den SB meines JC Optionskommune klappte das viel besser.
 

Kerstin_K

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Kein Anspruch auf bestimmte Stundenzahl.
Das darf neingentlich nicht sein. Damit wälzt der Abeitgeber das unternehmerische Risiko auf dich ab.

Deshalb steht im Teilzeit- und Befristungsgesetz auch, dass, wenn im Arbeitsvertrag nichts steht, gelten 20 Stunden in der Woche als vereinbart. Somit hättest du Anspruch auf 80 % von 20 Stunden Gütung gehabt, auch wenn dafür nicht genug Arbeit da ist. Natürlich msst du dann auch für diese Zeit zur Verfügng stehen.
 

Mayer237

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450€/4Stunden=112,50€/Stunde
Hast du solch einen hohen Stundenlohn? Was ist denn das für ein Wunder-Minijob?

Falls du keinen solch hohen Stundenlohn hast, hat dein Arbeitgeber wahrscheinlich, wie es viele tun, "450€-Job" statt "Minijob" in den Arbeitsvertrag geschrieben. Wenn dem so ist, wird das JC erstmal 450€ pro Monat anrechnen (wollen).
Wie schon gesagt, steht in meinem AV nur "Abrechnungsart: Minijob (450€).


Ich weiß nun nicht, was eine Verdienstbescheinigung ist.
Falls der Arbeitgeber dort ebenfalls die 450€ rein schreibt, weil die vereinbart wurden, dann viel Glück und Kraft und Geduld, mit JC und Gericht.
Falls das eine Bescheinigung ist, die der Arbeitgeber nachträglich oder gleichzeitig mit der Lohnzahlung für den letzten Monat ausstellt, müsste dem JC das zu reichen haben.

Gibt es denn noch eine andere Verdienstbescheinigung als die jährliche bzw. nach Beschäftigungsende?

Einkommensbescheinigung fürs Jobcenter (wegen des im ersten Posting verwendeten Begriffs)
Sorry mit meiner Verdienstbescheinigung meinte ich einfach nur die Lohnabrechnung die ich jeden Monat erhalte.

Wie bekomme ich nun die Anrechnung vom Hals?
 

grün_fink

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Das dürfte etwas darauf ankommen, wie dringend das ganze für dich ist.
Normalerweise macht ja das JC, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, erstmal eine Berechnung des Durchschnittverdienstes und rechnet an, und zum Schluss dann so eine Art "Schlussabrechnung" und den Rest gibt's dann wohl wieder, aber erst nachträglich eben.
Kommt drauf an, wie dringend du die Kohle brauchst. Ob man da im JC Ausnahmen machen kann, weiß ich nicht.
Den Hinweis darauf, dass der Arbeitgeber den vereinbarten Lohn schuldet, würde ich mal verinnerlichen und ggf. Vertragsanpassung anpeilen.

Warte mal, was die anderen dazu schreiben. Kenne mich damit zu wenig aus.
 

Mayer237

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Die Anrechnung von den 80€ sollen so schnell wie möglich vom Tisch. Bei mir hat das JC keinen Durchschnittsverdienst etc. berechnet sondern einfach als die das Wort "Minijob" gehört haben ohne weiteres Wissen Geld abgezogen.

An dem AV lasse ich nichts anpassen, bin froh das ich so eine Anstellung habe.
 

ela1953

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Wenn in deinem Arbeitsvertrag 4 Stunden stehen muss der AG die auch die 4 Stunden zahlen, auch wenn du in den Monat gar nicht gearbeitet hast.
Bei meiner Saisonarbeit stand immer "ohne Anspruch auf eine Stundenzahl".

Seit letztem Jahr hab ich eine "Kurzfristige Beschäftigung".
Da kann man mehr wie 450 Euro im Monat verdienen.
Die Beschränkung liegt hier auf 70 Arbeitstage.

Hast du beim JC schon was erreicht? Siehe #16

Ich würde dem JC auch die 4 Stunden Arbeitszeit mitteilen.

Hier wird zwar immer geschrieben, dass man nie den Arbeitsvertrag einreichen soll. Ich hab aber immer ( letzte 10 Jahre immer befristet) die 1. Seite des Vertrags eingereicht, da da die Dauer und der Umfang der Beschäftigung drauf stand.

Lohnabrechnung und Kontoauszug mit Geldeingang hab ich immer umgehend abgegeben.
 
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Kerstin_K

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Wenn in deinem Arbeitsvertrag 4 Stunden stehen muss der AG die auch die 4 Stunden zahlen, auch wenn du in den Monat gar nicht gearbeitet hast.
Vorsicht, so war es früher, aber da würde etwas am Gesetz geändert. Wenn die 4 Stunden eine Obergrenze sind, hat man Anspruch auf 80% davon.
 

Mayer237

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Hast du beim JC schon was erreicht? Siehe #16

Ich würde dem JC auch die 4 Stunden Arbeitszeit mitteilen.
Bisher nicht, habe vorhin dem JC erst geschrieben. Mal sehen ob die Anrechnung wieder gelöscht wird.

Dann müsste ich das auch per AV beweisen. Erst mal abwarten was die auf meine Zeilen antworten. Zur Not könnte ich denen auch die Seite mit den 4 Stunden schicken, spätestens dann müssen die doch die Anrechnung aufheben?
 

Samsara

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Weitere Ergänzungen: Bei mir wird immer nur für 6 Monate vorläufig bewilligt. Dann wird abgerechnet und zurück gefordert oder zurückerstattet und abschließend bewilligt.

Der durchschnittliche Verdienst der letzten 6 Monate gilt als Berechnungsgrundlage für die vorläufige Bewilligung der nächsten 6 Monate.
Ach so ist das?
Ich habe auch gerade einen neuen Minijob angefangen.
Ursprünglich (ohne Minijob) wurde ALG II immer für 12 Monate bewilligt.
Im aktuellen "vorläufigen Bescheid" nach Aufnahme des Minijobs steht nun, dass der BWZ jetzt (nur noch) 6 Monate beträgt.

Wenn ich Dich richtig verstehe, wird das JC nach 6 Monaten im Idealfall die vergangenen 6 Monate abschließend bescheiden,
und für die nächsten 6 Monate erst wieder vorläufig bewilligen.

Den sonst üblichen Weitergewährungsantrag (der bei mir im Dezember 2020 angestanden hätte)
braucht man dann also gar nicht mehr zu stellen?
 
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