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Jobcenter unterstellt mir Kapitalerträge - Wissen die etwa mehr wie ich selbst ?

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redfly

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#1
Hallo Forum,

folgenden Brief habe ich heute vom Jobcenter Essen erhalten. Sind die jetzt völlig verrückt - Weiss das Jobcenter mehr wie ich selbst ? Ich werde am besten schriftlich Widerspruch einlegen. Ach so, ist das überhaupt nötig, denn eine Rechtsbehelfsbelehrung fehlt ja.


Gruss Frank

 
E

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Gast
#2
Eigentlich lässt das Schreiben keinen Widerspruch zu.

Ich bin ein wenig skeptisch, denn wenn die Betrug riechen, lautet der Text in der Regel "Bis zur endgültigen Klärung stellen wir die Leistungen ein".

Ich würde denen schriftlich mitteilen, dass eine Verwechslung vorliegen müsse. Sie möchten dir doch bitte die Belege zusenden. Kannst sie ja noch ein wenig auf die Schippe nehmen und schreiben "Würde mich ja sehr freuen, wenn das wahr wäre".
 

Arania

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#3
Ich würde auch raten schriftlich dazu Stellung zu nehmen auch wenn kein Rechtsbehelf dabei ist, das ist dabei auch nicht zwingend erforderlich, da ein Formschreiben

Wenn Du nichts verschwiegen hast, kann ja kaum etwas nachzuweisen sein
 

Hexe

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#4
Hattest Du irgendwann mal ein Konto bei dieser Bank aus dem Schreiben und dazu einen Freistellungsauftrag.
Denn selbst wenn Du das Konto aufgelöst hast aber vergessen hast den Freistellungsauftrag zu löschen ist das noch irgendwo gespeichert.

Leider habe ich vergessen wo. Nur hatte ich vor Jahren das gleiche Problem, habe belegt das das Konto nocht mehr existiert und Ruhe war.
 

redfly

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#5
Hattest Du irgendwann mal ein Konto bei der Deutschen Bank und dazu einen Freistellungsauftrag.
Denn selbst wenn Du das Konto aufgelöst hast aber vergessen hast den Freistellungsauftrag zu löschen ist das noch irgendwo gespeichert.

Leider habe ich vergessen wo. Nur hatte ich vor Jahren das gleiche Problem, habe belegt das das Konto nocht mehr existiert und Ruhe war.
Nein, bei der Deutschen Bank hatte ich nie ein Girokonto. Natürlich war ich in den letzten 20 Jahren in Sachen Girokonto nicht nur bei einer Bank Kunde, aber das kann doch nichts damt zu tun haben.

Gruss Frank
 

Hexe

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#6
Sorry ich hatte mich verschrieben wollte es ändern ging irgendwie nicht.

Ich meinnte die Bank die in Deinem Schreiben angegeben ist.
 

redfly

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#7
Natürlich nicht ! Ist die DekaBank nicht eine "Anleger-Bank" ???

Ich kenne mich mit sowas überhaupt nicht aus.
 
E

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Gast
#8
Wenn es nicht so ernst wäre würde ich mich vor Lachen am Boden wälzen. Sorry, nicht mißverstehen.

Den "Scherz" mit der DEKA Bank hatte ich 2006 schon bei der ARGE und 2007 als Wiederholung vom SozA.

Ich hatte auch nie ein Konto/Depot bei der Deka Bank.

Aufklärung ist einfach. Man schreibe an die Deka Bank und lege das Schreiben der ARGE als Kopie bei und bitte um Bestätigung, daß man dort nie ein Depot/Konto hatte. Die Deka Bank ist recht freundlich und antwortet sehr schnell mit dem gewünschten/benötigten Schreiben. In der Regel eine Woche Wartezeit. Dieses schickt man nun an die ARGE und Gut ist.
 

redfly

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#9
Ok, man könnte die DekaBank anschreiben. Aber warum soll ich unnötig Porto ausgeben und der DekaBank Arbeit bereiten. Ich werde ein Schreiben aufsetzen und dem Jobcenter mitteilen, dass ich diese Bank überhaupt nicht kenne. Das Schreiben gebe ich dann persönlich beim Jobcenter ab, natürlich nur gegen eine Empfangsbestätigung.
 

redfly

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#11
Überredet, ich werde die 55 ct. für ein Brief an die DekaBank opfern.
 
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#12
Sparkasse

Die DekaBank ist die zentrale Investmentgesellschaft der deutschen Sparkassen.
Zufällig mal PS-Lose oder einen 624 oder ähnliches abgeschlossen??

Oder hast Du einen Namensvetter.

Wenn Du schon schreibst dann fordere die DEKABank auf, das Guthaben sofort auszukehren. Darauf wird die Bank sicherlich antworten, dass sie Dich nicht kennt, oder Geld schicken. Da sparst Du Dir die Meldung "Hallo, ich bin ARGE-Kunde"
 

redfly

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#13
So, den Brief habe ich gerade abgeschickt. Mal sehen wie die DekaBank darauf antwortet.

 
E

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#14
Gut so. Ob die wohl etwas kooperativer sind, und eine schriftliche Bestätigung schicken?
 

redfly

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#16
Dann warten wir mal ab, die Antwort von der DekaBank werde ich dann hier posten.


Gruss Frank
 
E

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#17
Kann das vielleicht sein, dass ein Verwandter von Dir, mit gleichen Namen, aber evtl. anderen Vornamen, auf dieser Bank ein Konto hat oder hatte? Mir fällt da so ein Fall ein, wo einem ALG II-Bezieher ebenfalls so etwas unterstellt wurde und sich im nachhinein herausstellte, dass es sein Kindergeld war, das die Eltern jahrelang für ihn gespart hatten, und das auf Namen des Vaters war. Eine Schenkung kann nämlich noch 10 Jahre danach rückgängig gemacht werden.

Sollte es sich tatsächlich um einen Fehler der ARGE handeln, wird dir das die Bank wohl bescheinigen. Dann würde ich diese Bescheinigung mit einem Anschreiben bei der ARGE abgeben, und in diesem Anschreiben würde ich die glatt noch ein wenig verschaukeln, so z.B. mit den Worten: "Sicherlich hatten Sie sich schon auf meine Gelder bei der Deka-Bank gefreut. Ich ebenfalls. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie hier nicht korrekt recherchiert haben bzw. Ihre Nachforschungen einen anderen Hilfebedürftigen betraf......". Vielleicht haben sie "dein Geld" von der Deka-Bank ja schon verplant oder gar ausgegeben! Ihre Betriebsfeier damit bezahlt!
 
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#18
Wäre auch möglich das Du ein paar uralte Sparbücher besitzt von denen Du nichts mehr weisst. Ich hatte da auch noch 3 Stück gefunden und sofort gekündigt.

Wer sein Erspartes auf einer inländischen Bank liegen läßt ist für mich ein Schwachkopf. Die Politiker versuchen sich das Ersparte scheibchenweise zu holen damit die dummen Leute ihr Geld nicht wegschaffen können.
 
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Gast
#19
Wäre auch möglich das Du ein paar uralte Sparbücher besitzt
Allerdings ist mir nicht klar, wie man von einem Sparbuch auf ein Depot bei der Dekabank kommt.
 

redfly

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#20
So, heute habe ich von der Deka Bank die Antwort bekommen. Ich werde morgen ein Schreiben für das Jobcenter anfertigen. Das Jobcenter Essen-West wurde neu aufgeteilt, jetzt ist es in der Nähe des Hauptbahnhofs. So lerne ich bei der persönlichen Abgabe auch mein neuen Fallmanager kennen.


 

redfly

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#21
... und in diesem Anschreiben würde ich die glatt noch ein wenig verschaukeln, so z.B. mit den Worten: "Sicherlich hatten Sie sich schon auf meine Gelder bei der Deka-Bank gefreut. Ich ebenfalls. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie hier nicht korrekt recherchiert haben bzw. Ihre Nachforschungen einen anderen Hilfebedürftigen betraf......". Vielleicht haben sie "dein Geld" von der Deka-Bank ja schon verplant oder gar ausgegeben! Ihre Betriebsfeier damit bezahlt!

Einige "Textbausteine" werde ich verwenden. Sobald der Brief morgen fertig ist, stelle ich ihn hier ins Forum.

Danke Rotkäppchen
 

Jenie

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#22
Kriminalisierung der Harzer

Leider muss man drauf reagieren und zwar schleunigst...

Wir hatten hier gerade fälle von 10 cent auf irgendwelchen alten vergessenen sparbüchern... Lächerlich!

All das dient rein dazu Hartzer zu kriminalisieren und weiterhin die Argen samt Hartzer in beschäftigung zu halten....

Gibt genug die das wegwerfen weil sie denken was soll das.. und dann kommt eine anzeige...

auch wenn man es dann klären kann --- anzeigen werden statistisch gezählt!!
 

redfly

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#23
Die Rückantwort gebe ich morgen persönlich beim Jobcenter ab.

 

redfly

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#24
Nochmal ein Frage, kann man das wirklich so schreiben. Oder wäre es nicht sinnvoller, dass Jobcenter erstmal nur auf den "Datenabgleich" anzuschreiben und evtl. die Einsicht in den Vorgang verlangen ? Ist das nicht mein Recht ?
 

redfly

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#25
Ich habe den Brief gerade beim Jobcenter abgegeben, nochmals vielen Dank für Eure Mithilfe.

Gruss ft60user
 
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