Jobcenter unterschlagen Wesentliches und Politik bastelt zusammen mit Unternehmern an einer neuen Art der Lohnsklaverei.

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Admin2

Administration
Startbeitrag
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.945
Bewertungen
12.133
Bundesweit fahren die Jobcenter eine Kampagne, in denen sie sich als Jobmotoren feiern, so auch das Jobcenter in Dortmund. Dort hat man öffentlichkeitswirksam unter der Überschrift „Zukunft Macher Dortmund“ das Ziel erreicht „1.000 Jobs für Dortmunderinnen und Dortmunder schaffen“, konkret „über 1.000 vermittelte Personen sind aktuell in Beschäftigung über das Teilhabechancengesetz“. Parallel dazu werden die Unternehmen aufgerufen, sich als „Chancengeber und Möglichmacher“ zu sehen und bei „aktuellem Personalbedarf mitzumachen“ bei der „Vermittlung von Langzeitarbeitslosen – die trotz Corona weiterläuft“.
[...]
Schon kurz nach den ersten Maßnahmen zu Pandemiebekämpfung der Bundesregierung und der Länder hat die organisierte Metall- und Elektrounternehmerschaft „Gesamtmetall“ im Mai 2020 ihre Vorstellungen von einer drastischen Deregulierung der Arbeits- und Sozialverfassung in der Schrift »Vorschläge für die 2. und 3. Phase der Corona-Krise« vorgelegt. Sie verlangt darin die weitere Aushöhlung des Sozialstaates, massive Eingriffe in die Arbeits- und Sozialrechte der Beschäftigten, wie auch Einschnitte in der Alterssicherung, der Arbeitsmarktpolitik und das Arbeitszeitrecht. Auch werden die betriebliche Mitbestimmung und die Schutzregeln des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf den Prüfstand gestellt, fehlen darf auch nicht die gebetsmühlenartigen Forderungen der vergangenen Jahrzehnte nach Bürokratieabbau und Verzicht auf überzogene Regulierungen.
[...]
Geworben wird für das Teilhabechancengesetz auch mit Versprechungen für die Betroffenen, die sich bei genauerem Hinschauen aber mehr als weitere Drohung entpuppen. Böse Zungen behaupten, dass die Politiker auf Bundes- und Landesebene, aber vor allem in den Kommunen sich als Handelnde mit einer völligen sozio-ökonomischen Ahnungslosigkeit, die Lichtjahre von der konkreten Arbeits- und Lebenssituation der abhängig beschäftigten und erwerbslosen Menschen entfernt ist, outen. Doch kann man auch unterstellen, dass hier knallhart Menschen als billige und unfreiwillige Arbeitskräfte für den Niedriglohnsektor zugerichtet werden sollen.

Quelle - Weiterlesen...

Dazu passend interessant...

Man könnte das Ganze auch so zusammenfassen, indem man sagt, dass sich Politik und Unternehmer hier eine staatlich finanzierte Gruppe, durch die moderne juristische Auslegung des Grau legalen, neue Lohnsklaven bastelt.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.583
Bewertungen
22.758
Das ist wirklich moderne Sklaverei und grenzt ja schon an organisierte Freiheitsberaubung und Fremdbestimmung . Eigentlich müsste jeder Arbeitssuchende den Artikel in Kopie beim Jobcenter einreichen wenn solche Maßnahmen wieder anstehen und sich verweigern und auch konkrete Begründungen fordern für die angeblich vorliegenden Vermittlungshemmnisse.

Wäre sicherlich auch nicht schlecht, wenn sich der ein oder andere Richter auf den Sozialgerichten mit solchen Ausarbeitungen und Einblicken in diese Systematik befassen würde.

Das monatliche Durchschnittsgehalt eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers in Deutschland lag im Jahr 2019 bei ca. 3.994 Euro brutto.
... wie gerne hätten mein Mann oder ich das einmal im Leben gehabt...
Für ihn, mit Mitte 50, würde ein Jobwechsel bedeuten, von einem kargen Gehalt im Einzelhandel sofort in Zeitarbeit und Mindestlohn zu rutschen. Keine Chance... buckeln bis zur Mini Rente...

Wie ich gerne sage... Deutschland, Land der Dichter und Denker, heutzutage besonders Land der Denker die nicht ganz dicht sind
 

Admin2

Administration
Startbeitrag
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.945
Bewertungen
12.133
Wie ich gerne sage... Deutschland, Land der Dichter und Denker, heutzutage besonders Land der Denker die nicht ganz dicht sind

Anstelle von "nicht ganz Dicht" würde ich das eher als "Asozial in Reinkultur" bezeichnen. Besonders pikant ist hier dass sich das Bundesverfassungsgericht hieran beteiligt indem es das eigentlich durch selbiges garantierte Existenzminimum für "Arbeitsverweigerer" zur Disposition stellt.

Da es den Behörden dazu noch einen "weiten Auslegungsspielraum" als "Goodie" obendrauf packt, stehen dem Missbrauch durch Obrigkeitshörige und vorauseilend Gehorsame in den anwendenden Behörden auch Tür und Tor offen.
Das Forum ist voll von diesem Typ PAP/LG/SB...

Hierbei bestimmt noch kommende Verweise auf den Rechtsstaat und die Gerichte gehen fehl.
Die große Mehrheit der Betroffenen hat gar nicht die nötigen Mittel bis zu eventuellen Urteilen etc. durchzuhalten sobald man einmal als "Arbeitsverweigerer" behandelt wird.
Dabei spielt dann auch keine Rolle ob sich jemand zurecht (aus Sicht der Behörden) gegen Ausbeutung wehren will denn alles ist zumutbar, bis hin zu "Mindestlöhnen" die dich selbst im Alter ins Sozialsystem zementieren.
Dazu kommt auch dass höhere Gerichte heute Urteile "aus dem Halfter heraus" fällen, ohne wirklich zu prüfen, was diese für große Teile der Betroffenen auslösen.

Aktuelles Beispiel: EUGH und Kurzarbeit Null.
Dass Eltern betreuungspflichtiger Kinder, auch und gerade bei Kurzarbeit 0 nicht einfach etwas anderes machen können, oder einfach die Hände in den Schoß legen können kommt den derlei Rechtsprechenden gar nicht erst in den Sinn.
Dass Eltern heute ihren Urlaub dafür hernehmen müssen dir Betreuung in den Schulferien und "Schließtagen" zu sichern kommt dort oben niemand in den Sinn. Und prompt nehmen aktuell besonders "Wirtschaftlich" agierende Firmen die Coronakriese zum Anlass, derlei Betroffenen den Urlaub zu kürzen, Urlaub der dann fehlt und wobei niemand mit Kindern, in dieser Zeit/Art Kurzarbeit, sich einen Faulen Lenz machen konnte.
 
E

ExUser 69233

Gast
Gewaltenteilung im Kapitalismus bedeutet im Endeffekt immer noch Kapitalismus. Ich warte nicht darauf, dass irgendein Richter irgendwann meint das wäre doch nicht ganz so richtig. Solange es geht verweigere ich jegliche "Aktivierung" um mich Sklave zu machen. Im Endeffekt hat man es ja selbst fast schon im Gefängnis besser als in diesen Arbeiten, wo man sogar als Langzeitarbeitsloser kein Mindestlohn bekommen muss.

Mit Sorge beobachte ich bei den Recherchen über Jugendarbeitslosigkeit, wie in Deutschland weiterhin die Langzeitarbeitslosigkeit runter geht - selbst mit Coronakrise. Wie also möglich? Anscheinend beantwortet dieser Thread das. Wenn man sich umschaut in der EU, steigt die Jugendarbeitslosigkeit auch höher (während Deutschland so gut wie gleich bleibt) - und ist in einigen Ländern zwischen 20 bis 40%. (Spanien 40,7%[+10.4%], Griechenland 35%, Italien 29,7%, Litauen 26,9%[+12%], Frankreich 23,4%[+3,2%] usw.) In Deutschland 2020 6.1% (+0.5%). https://de.statista.com/infografik/24096/jugendarbeitslosenquote-in-eu-laendern-im-dezember-2020/

In Deutschland gibt es ja das perfide Parksystem. Die meisten müssten in Maßnahmen wie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen sein, wo man wirklich unterirdische Aufgaben muss und fast schon an Langeweile verblödet :/.
 

Reno21

Neu hier...
Mitglied seit
3 Januar 2021
Beiträge
4
Bewertungen
5
In meiner rehapro maßnahme die auch eine Laufzeit von insgesamt 5 Jahren hat... Bin in der ersten Phase Dauer 9 Monate.
Hab noch 6 Wochen vor mir, passiert ausser Erwerbsminderungsantrag nix..
Was wurde im Flyer alles angekündigt, ich habe eine chance 👌Rententräger Krankenkasse arbeiten Hand in Hand, Ihnen wird geholfen, alles hohle Phrasen...
1 Kontakt die Woche spazieren gehen, das wars...
Da werden Stellen geschaffen, sogenannte Couches, aber für den Elo der aus der Statistik ist, kann man angeblich nichts machen.

Aber in den Niedriglohnsektor wäre ich gesundheitlich gerade noch Gesund genug um auch in dieser Maßnahme reinzukommen, habe dankend abgelehnt.
 

Admin2

Administration
Startbeitrag
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.945
Bewertungen
12.133
Was wurde im Flyer alles angekündigt, ich habe eine chance 👌Rententräger Krankenkasse arbeiten Hand in Hand, Ihnen wird geholfen, alles hohle Phrasen...
Was mit den Hartzgesetzen begonnen wurde wird hier fortgesetzt.
Der Standardbürger, also jene die diese "Gesetzgeber" wählen glaubt derlei leider.
Erst jetzt, mit der Coronakrise durften einige davon live erleben was "Soziale Hängematte" wirklich bedeutet.

Aber keine Sorge.
In Zukunft und mit Firmen wie Amazon werden immer mehr Menschen den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit realisieren. Amazon bring mit Personal freien Läden ja auch den Rest der Branchen in Zugzwang, Dominoeffekt und so...
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.698
Bewertungen
15.557
Hört sich an wie der 16i, nur diesmal mit muss, sonst Sanktion!?
Das Teilhabechancengesetz betrifft den § 16i SGB II.
Die Gewerkschaften haben daran zwar etwas "rumgemeckert", ihren Einfluß auf Politik und Arbeitgeber aber nicht geltend gemacht.
Im Gegenteil wurde zum "Schutz" der Arbeitnehmer ein wirkungsloser Ratgeber herausgegeben, der die Schweinerei auch noch bewirbt;

„Endlich können Langzeitarbeitslose wirkungsvoll gefördert werden. Durch Lohnkostenzuschüsse entstehen längerfristige Arbeitsplätze,
die eine Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen. Ein großer Erfolg der Gewerkschaften ist, dass die Arbeitsplätze tariflich bezahlt werden,
wenn das Unternehmen tarifgebunden ist und die Sozialpartner vor Ort über die förderungswürdigen Tätigkeiten mitentscheiden,
so dass Verdrängungseffekte vermieden werden.“ Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied (Quelle: Der DGB informiert)
Zu wessen Gunsten Mitentscheidungen der Gewerkschaften an Tarifverträgen ausfallen
hat sich ja beim Durchwinken diverser Tarifverträge gezeigt. Equal Pay - schon mal gehört? Zur Erinnerung ...
Unterstützung?

IG Metall stellt Webseite und Forum der LeiharbeiterInnen ZOOM zum 31.3.2020 ein – zu kritisch?

Die IG Metall hat beschlossen, die Öffentlichkeitsarbeit für den Bereich der Leiharbeit neu aufzustellen.
Hierbei sollen insbesondere die sozialen Medien genutzt werden
… (ehemalige Quelle: Einstellung von Webseite und Forum zum 31.3.2020” auf der Startseite von ZOOM)
Offensichtlich haben auch Gewerkschaften sog. soziale Medien als sprudelnde Einnahmequelle erkannt.
Es ist Betreibern von Angeboten wie chefduzen oder elo-forum zu verdanken, daß es noch Foren außerhalb sog. sozialer Medien gibt,
deren Nutzungsbedingungen und Administration nicht dem Gutdünken politisch abhängiger Privater unterliegen.

Sanktionen können auch hier greifen

Im § 31 des SGB II wird unter dem Begriff „Pflichtverletzungen“ festgelegt, dass langzeitarbeitslose Menschen vom Jobcenter sanktioniert werden können,
wenn sie z.B. eine Maßnahme nicht annehmen oder unterbrechen. Auf jegliche Verweigerung folgt die Sanktionierung durch die Jobcenter. (Quelle: gewerkschaftsforum.de)
Das hat unser Forum schon von Beginn an erkannt und entsprechende Strategien herausgearbeitet;

Begründete Abwehr nicht bedarfsgerechter Förderung
💨 Zwangsarbeit für Hartz 4 Empfänger, Einführung §§ 16i und 16e SGB II (Teilhabechancengesetz)

An der Achillesferse "Arbeitsvertrag / Vertragsfreiheit" hat sich bis dato aber nichts geändert.
Alleine fehlt es an Vorlagen bzw. Fällen Betroffener, ggf. angegriffenes Recht durch die Instanzen zu verteidigen.
Vielleicht üben, durch Corona-Maßnahmen in Erwerbslosigkeit gedrängte, Mittelständler zusätzlichen Druck auf die Politik aus.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
6.054
Bewertungen
9.680
So schlimm alles auch ist, darf man dabei eines jedoch leider nie aus den Augen verlieren.

Die Millionen so ausgebeuteten tragen leider einen Großteil an der Verantwortung zu ihrem Schicksal selbst bei, wenn sie nicht bereit sind mit ihrer Wählerstimme einer solchen ja mehrheitlich von der CD/CSU gewollten Politik eine Abfuhr zu erteilen. Die meisten dürften sicherlich die Hoffnung in Anbetracht auf eine Änderung ihrer Situation schlicht aufgegeben haben, überhaupt ihre Stimme bei einer Wahl abzugeben, was schon traurig genug ist. Aber leider kann das Volk nun mal nur die Möglichkeit der Wahl nutzen, um den Parteien die sowas Unterstützen bzw. auch noch fordern schlicht mit dem Entzug der Wählerstimme ihre Zustimmung zu versagen.

Es wird viel gejammert unter den Arbeitslosen - viel zu oft zu Recht - nur leider muß man dann aber auch wiederum sehen, wie wenige sich gegen die JC zu Wehr setzen, was man hier im Forum leidlich erleben kann.

Würden sich die Betroffenen bei der nächsten Bundestagswahl alle zur Wahlurne begeben, dürfte dem Spiel der CDU/CSU sicherlich sehr schnell Einhalt geboten werden. Nicht anderes erleben wir doch auch bei den Rentnern und damit noch viel schlimmer bei der größten Wählerschaft.

Ich möchte hier mal behaupten, dass es auch viel mit dem Desinteresse der Betroffenen zu tun hat, dass die CDU/CSU sowas überhaupt durchbekommen kann/konnte.

Da sollte man sich dann bitte auch immer vor Augen halten, dass, solange die Betroffenen am Stammtisch mit dem Glas Bier in der Hand ihren Unmut kundtun, hier vielleicht auch mal alle 4 Jahre sich aufmachen sollten und ihre Wählerstimme einer Partei geben welche eben nicht nur dem Kapital und den Unternehmens-/Konzerninteressen nahe liegt, die Auswahl ist ja immerhin vorhanden.

Es erstaunt doch schon sehr, dass man die SPD bis heute für die Politik von G. Schröder immer noch abstraft, nur eben bei der CDU/CSU welche die Politik seit fast 15 Jahren weiter verfolgt und sogar noch verschärft hat, anstatt entsprechend abzustrafen, sogar noch zu stärksten Partei im Bundestag verhilft.
 
E

ExUser 69233

Gast
So schlimm alles auch ist, darf man dabei eines jedoch leider nie aus den Augen verlieren:

Die Millionen so ausgebeuteten tragen leider einen Großteil an der Verantwortung zu ihrem Schicksal selbst bei, wenn sie nicht bereit sind, dass System nicht mehr zu unterstützen, die jegliche Ausbeutung überhaupt legitimiert mit Autoritätmacht und Gesetzen. Die meisten dürften sicherlich die Hoffnung in Anbetracht auf eine Änderung ihrer Situation schlicht aufgegeben haben, nachdem sie 10 Jahre oder länger unter derIndoktrination (1) des Schulsystems (2) gelitten haben. Alle 4 Jahre sind wieder Wahlen und sie tragen dazu bei, dass das System weiterhin die Macht behält, indem man dort unter jeglicher Partei ein X setzt. Jegliche Politik, die antikapitalistisch wäre, seie verboten, da sie "undemokratisch" sei (sehe Link Nr. 1):

Auch Anette M. Stroß betont, dass Indoktrination ein alltäglicher Bestandteil pädagogischen Denkens sei, der nicht nur in totalitären Systemen, sondern eben auch in Demokratien zu finden sei.[2] Johannes Drerup dagegen hält an einer prinzipiellen Unterscheidbarkeit von Erziehung und Indoktrination fest: Lernen sei einerseits niemals vollständig steuerbar, zweitens ließe sich Indoktrination anhand der jeweiligen Inhalte und Methoden unterscheide und drittens gelte es auch, die Rechtfertigungen demokratischer Erziehung in den Blick zu nehmen
Weiterhin:
Indoktrination (lateinisch doctrina ‚Belehrung‘) ist eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung. Dies geschieht durch gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen** oder Kritik auszuschalten.
Ein wesentliches Merkmal bzw. eine zentrale Methode der Indoktrination ist die Propaganda. Die Form der Informationsdarbietung ist hier einseitig verzerrt, die Gesamtheit der verfügbaren Informationen wird zensiert, die der Ideologie widersprechenden Angaben werden zurückgehalten*, deren Äußerung mit diskreten Benachteiligungen oder konkreten Strafen bedroht.

Die Möglichkeiten, ein entsprechendes Informationsmonopol über eine große Menschenmenge zu erreichen, sind auffällig in Diktaturen gegeben. Aber auch eine unkontrollierte Monopolisierung der Massenmedien und autoritäre, religiös oder politisch motivierte Erziehungsformen können Indoktrination fördern. Dabei werden die (scheinbar) positiven Seiten des Systems überhöht, während kritische oder missliebige Informationen unterdrückt werden.
*Demokatrie sei so toll! Es ist das fairste System! Jeder hat die Macht, etwas zu verändern. Erwähnt wird beispielsweise aber nicht, dass Lobbyismus legal ist und somit selbst in der Politik Geld regiert.
**Im Kommunismus in der DDR ist damals jeder am hungern gewesen (DDR war Sozialistisch - also eine Form von Propraganda: https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Angst)

@saurbier: Es wird viel gejammert unter den Arbeitslosen - viel zu oft zu Recht - nur leider muß man dann aber auch wiederum sehen, wie wenige sich gegen die JC zu Wehr setzen, was man hier im Forum leidlich erleben kann.
Tatsächlich gibt es einige Leute, die sich gegen des Jobcenter gewehrt haben, z.B. "Jobcenter Lichtenberg mit Feuer angegriffen" oder "Bremen: Jobcenter angekogelt (Ich weiß nicht ob ich Bekennerschreiben auf Linksextremistische Seiten verlinken darf, sind Zeitungsartikel in Ordnung?)

(Ich persönlich würde mir so etwas nicht trauen und aber auch nicht tun.)

In diesem Sinne möchte ich mal erklären wie das ein Anarchist sieht:

Direktes Handeln ("Direct Action/Praxis"): Es ist ermächtigender und effektiver, Ziele direkt zu erreichen, als sich auf Autoritäten oder Vertreter zu verlassen. Freie Menschen fordern nicht die Veränderungen, die sie in der Welt sehen wollen; sie machen diese Veränderungen.

Revolution: Die heutigen eingefahrenen Systeme der Unterdrückung lassen sich nicht wegreformieren. Diejenigen, die in einem hierarchischen System die Macht innehaben, sind diejenigen, die Reformen einführen, und sie tun dies im Allgemeinen auf eine Art und Weise, die ihre Macht bewahrt oder sogar noch verstärkt. Systeme wie Kapitalismus und weiße Vorherrschaft sind Formen der Kriegsführung, die von Eliten geführt werden; (...)

Selbstbefreiung: "Die Befreiung der Arbeiter ist die Pflicht der Arbeiter selbst", so lautet die alte Parole. Das gilt auch für andere Gruppen: Die Menschen müssen an der Spitze ihrer eigenen Befreiung stehen. Freiheit kann nicht gegeben werden; sie muss genommen werden.

Mit freundlichen Grüßen Mein womöglich letzter Beitrag lol, keine Sorge, mein VPN ist schon aktiv und den Schlüssel schmeiß ich auch gleich weck
 

Onkel Tom

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2006
Beiträge
3.936
Bewertungen
9.230
Moin :)

Daher ich mich unter anderem schon locker über ein ganzes Jahrzehnt damit den Kopf zerbreche, wie Erwerbslose und
Leiharbeiter_innen ein gemeinsames Boot besteigen und steuern könnten, bin ich angenehm darüber überrascht, das
"Equal Pay" hier Interesse findet und thematisiert wird..

Hört sich an wie der 16i, nur diesmal mit muss, sonst Sanktion!?
Oberflächlich nicht aber Schnittstellen sind schon vorhanden jedoch die Leiharbeitsindustrie traut sich noch nicht
so richtig, in den Honigkuchen zu beißen der ihr von BA-Arbeitgeberservice geboten wird, weil intern gezweifelt
wird "zugeschobene" von 16e/i für die Leihbuden profitabel genug ausbeutbar sind.
In den Hinterzimmern der Arbeitsmarktpolitik und der IGZ /BAP geht es derzeit darum noch mehr Steuergelder rein
zu buttern, um die Gemeinsamkeiten "attraktiver" für die Sklavenhändler zu gestalten.

Es hat also schon ein trifftigen Grund, hier im Elo-Forum nach Dokumennte / Erfahrungsberichte zu 16e/i und den
"45er" maßnahmen zu lechsen..
Ohne anonymisierte Belege etc. kann man ja Verantwortliche kaum Beine machen, was daran zu ändern gelle ?

Die große Mehrheit der Betroffenen hat gar nicht die nötigen Mittel bis zu eventuellen Urteilen etc. durchzuhalten sobald man einmal als "Arbeitsverweigerer" behandelt wird.
Yupp, die Schwelle von Reagieren zum Agieren wurde schon vor längerer Zeit überwunden und basteln daran mit,
diese systematische Hochzeit H4 / Leiharbeit nicht nur zu stören oder zu behindern, sondern aktiv zum Ende zu
begleiten..

Ich warte nicht darauf, dass irgendein Richter irgendwann meint das wäre doch nicht ganz so richtig. Solange es geht verweigere ich jegliche "Aktivierung" um mich Sklave zu machen.
Gut so und hoffentlich geht das langfristige Projekt "Equal Pay" vor dem EuGh mit einem positiven Urteil auf,
das sich Leiharbeit in der Form, wie wir es in D. haben verboten wird..

Solche Töne a la Leiharbeit verbieten ! tagen viel Hoffnungen in sich. Nun darf der Kreis, die daran mitwirken
gespannt darauf warten, was das EuGh so davon hält, da in D. wohl kaum eine Chance besteht, per Gericht die
Leiharbeit tatkräftig ein zu dämmen. Bislang leider nur Katz-Maus-Games, was Gesetzgebung in D. dazu angeht.

Dieses Projekt läuft schon seid ca, 4 Jahren und wurde erfreulicherweise von der ZDF-Sendung "Die Anstalt"
im Mai 2017aufgegriffen.

Erst jetzt, mit der Coronakrise durften einige davon live erleben was "Soziale Hängematte" wirklich bedeutet.
In jedem schlechten findet sich auch noch was gutes. Ich hoffe anbei, das diese Spalterei und Hetzerei gegen
Erwerbslose nicht mehr so leicht Gehör und Glaubwürdigkeit finden, wie vor Corona.
In der Tat rappels ordendlich im Karton deren Leute, die zuvor kein "Zwangskontakt" zum JC/AfA hatten.

Equal Pay - schon mal gehört? Zur Erinnerung ...
Unterstützung?
In dem Sinne schöne Grüße an Mag Wompel :)

Jo, eine Schnuppertour bei Chefduzen.de lohnt sich für die Leser_innen, die sich darüber schlauer machen
wollen, da die Recken zum Projekt Equal Pay dort vertreten sind und sachkundige Infos dazu veröffentlichen..
Wir hatten zuletzt noch etwas Problemchien mit der Suchfunktion und mittlerweile funzt sie wieder..

Alle Seiten bei chefduzen.de sind ohne Registrierung oder User-Login lesbar.. M.s.G. Tom ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.583
Bewertungen
22.758
Freiheit - Frieden - keine Diktatur .... ???




Warum gehen die Leute nicht gegen Hartz IV und dessen nachhaltige Auswüchse auf die Straße?
Dabei müssten wesentlich mehr unterwegs sein ...
Manchmal ist man nur fassungslos ...
 

Admin2

Administration
Startbeitrag
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.945
Bewertungen
12.133
Warum gehen die Leute nicht gegen Hartz IV und dessen nachhaltige Auswüchse auf die Straße?

Es gibt in der Geschichte der Welt zahlreiche Beispiele dafür, wie vor der Implosion stehende Systeme lange mit tarnen und täuschen weiter überlebten. Seit den 90igern sind die Zeichen immer deutlicher, dass das herrschende Finanzsystem uns alle langsam aber sicher frisst. Das weiß man in der Politik, daher verzerrt der Gesetzgeber unser Grundgesetz immer mehr und lässt zu dass eine "Opferschicht" gebildet wird. Hat nicht das BVerfG in einem Urteil darauf hingewiesen dass Leistungsempfänger nicht auf freiwillige Leistungen Dritter verwiesen werden dürfen und zugleich entschieden, dass es "evident" gesehen keinen Mangel in der Leistungshöhe erkennen kann?
Das obwohl bereits "damals" ein großer Teil der Leistungsberechtigten auf Tafeln angewiesen war und ohne Ignoranz dieser Tafeln, der Mangel auch "evident" ersichtlich wäre!?

Warum haben wir mit die höchsten Energiepreise der Welt, aber keine Sozialtarife für die, die sich ~EEG-Umlagen vom Munde absparen müssen, während die, die bestens situiert sind beim Gedanken an Umweltschutz und der zugehörigen Kosten nur feixend in den SUV steigen?
Warum dürfen Mieten ins Unermessliche steigen damit Shareholder Renditen erhalten können?
Warum dürfen Sozialleistungsbezieher, unter Androhung der Komplettverweigerung des Existenzminimums gezwungen werden Jobs anzunehmen die ihnen später nicht einmal eine auskömmliche eine Rente garantiert während sich Unternehmer an der Leistung dieser Leute dumm und dämlich verdienen?

Zu guter Letzt:
Warum steht "Umweltschutz" heute weit über der Würde dieser Menschen?
Nun, mit "Umweltschutz" lässt sich gut Kasse machen ohne dass dieses "Kasse machen", die realen Ressourcenfresser und Umweltverschmutzer allzu sehr direkt tangiert. Die Achtung der Würde hingegen würde verhindern dass der schwache Teil der Bevölkerung dem Stärkeren zur Ausbeutung bereitgehalten wird - was inzwischen realer Fakt ist.

Man lässt einerseits Menschen "dem Würstchen hinter laufen",
Bildquelle: https://static.bnr.bg/gallery/

subventioniert aber andererseits den Diesel für SUVs.
Ein altes Prinzip der Machterhaltung.




Genauso wie man in anderen Zeiten hätte sehen müssen - und können - was es im Lande für Teile der Bevölkerung geschlagen hat und man wegsah, solange man selbst nicht betroffen war, genauso "scheuklappt" man heute wieder nur auf das eigene Fortkommen und glaubt, bzw. verweist auf das, was abhängige Medien und Politiker verbreiten.

Damit wären wir wieder bei deiner Frage, die damit wenigstens einigermaßen aktuell und ausführlich beantwortet wurde. ;)
 

Admin2

Administration
Startbeitrag
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.945
Bewertungen
12.133
Tatsächlich gibt es einige Leute, die sich gegen des Jobcenter gewehrt haben, z.B. "Jobcenter Lichtenberg mit Feuer angegriffen" oder "Bremen: Jobcenter angekogelt

Das ist aber die dümmste mögliche Form des "sich wehrens".
So rechtfertigt man nur immer neue Repressionsmöglichkeiten für den "Gegner".

Mein Respekt gilt hingegen z.B jenen, die durch Öffentlichkeitsarbeit ans Tagesicht befördern was "der Staat" in Verbindung mit willfährigen Behördenmitarbeitern, ungestraft so alles treiben kann. Jenen, die klagen und Urteile erstreiten.

Andererseits, das muss auch gesagt werden, arbeiten in Behörden durchaus auch viele Mitarbeiter, die nur auf den "Startschuss" warten, sich intern repressionslos, im Sinne des GG engagieren zu können. Auch in Behörden ist das "System" angepasst worden. Dienststellenleiter geben nicht mehr so ohne Weiters preis wie so manche "seltsame" Entscheidung oder Anweisung zustande kommt oder woher sie kommt.
 

Elgaucho

Elo-User*in
Mitglied seit
15 September 2017
Beiträge
410
Bewertungen
1.185
Das ganze Thema müßte viel breiter und objektiver auch in den Medien dargestellt werden . Aber man sieht doch zum Beispiel bei Markus Lanz oder Maybrit Ilner immer dieselben Protagonisten und Politiker - welche immer die gleiche Phrasen dreschen. Wirklich demokratisch sieht für mich so eine Sendung bzw. Format nicht aus. Und einen echten Erkenntnisgewinn habe ich aus so einem Sendeformat bzw. einer solchen Sendung auch noch nicht gezogen. Ausser das hier die Demokratie perfekt vorgeführt wird und ich überhaupt keinen Erkenntnisgewinn ziehen kann. Wann wurden mal hochkarätige bzw. fachkompetente Personen aus diesem Forum zu solchen Sendungen eingeladen ??? Da sieht man wie demokratisch das staatlich gelenkte Fernsehen ist - die Gästeliste in diesen Formaten bleibt im wesentlich immer dieselbe und somit die Sendungen so langweilig und öde wie sie sind.
Wenn ich beruhigt einschlafen möchte ohne jeglichen Erkenntnisgewinn - dann kann man das schauen.
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.698
Bewertungen
15.557
Das ganze Thema müßte viel breiter und objektiver auch in den Medien dargestellt werden.
Wird es doch, und das seit Jahren. Such Dir beispielsweise auf dieser Seite ein Thema aus;


Kommt schon darauf an, welchen Medien der Interessierte seine Zeit opfert.
Aber nicht vergessen, sich zwischen den Zeilen auch mal anderweitig zu beschäftigen.
Sonst läuft der Leser Gefahr an Ohnmachtsanfällen zu zerbrechen.

Wenn ich beruhigt einschlafen möchte ohne jeglichen Erkenntnisgewinn - dann kann man das schauen.
Mir würden solche Sendungen Albträume bereiten. Dann schon eher "The Joy of Painting" mit Bob Ross. :icon_mrgreen:
Der kann mit seinem Pinsel nicht so viel Schaden anrichten, wie manche Teilnehmer von Talksendungen mit einem Satz.
 

Allimente

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 September 2013
Beiträge
1.882
Bewertungen
3.554
Da sollte man sich dann bitte auch immer vor Augen halten, dass, solange die Betroffenen am Stammtisch mit dem Glas Bier in der Hand ihren Unmut kundtun, hier vielleicht auch mal alle 4 Jahre sich aufmachen sollten und ihre Wählerstimme einer Partei geben welche eben nicht nur dem Kapital und den Unternehmens-/Konzerninteressen nahe liegt...
Interessant, dass Du indirekt oder sogar direkt damit suggerierst, dass die Betroffenen (wen genau meinst Du damit eigentlich?) am Stammtisch mit einem Glas Bier sitzen! :) Ich bin mir sehr sicher, das die Menschen meist nicht in der Kneipe und schon mal gar nicht mit einem Glas Bier da sitzen, weil sie es sich schlicht nicht mehr leisten können. Mich wundert es, dass ausgerechnet Du so schreibst!?
 

Onkel Tom

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 September 2006
Beiträge
3.936
Bewertungen
9.230
Das ist aber die dümmste mögliche Form des "sich wehrens".
So rechtfertigt man nur immer neue Repressionsmöglichkeiten für den "Gegner".

Yupp, da hattu wahr.. Wie die Administration hier die neue Forensoftware aufsetzte damit noch a bissel rum gespielt wurde,
gab es eine kurze Zeit, wo oben Fotos aus dem Archiv dargestellt wurden. Ich war gerührt und konnte in die Vergangenheit
reisen, was früher so alles gegen H4 unternommen wurde.. schmunzel..

Ich erwähne ja hin und wieder, das nur die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit eine Chance ist, dem Handwerk H4 Paroli
zu verpassen. Ein Kumpel von mir meint dazu "Nicht lange sabbeln, sondern machen !"

Die Hoffnungen sterben ja zuletzt und schielt mal zu Friday for Foture.. Auf die Straße zu gehen bringt also doch was, auch
wenn das Ziel nicht so schnell erreichbar ist, wie Mitstreiter_innen erwarten.. Atomkraftgegner_innen brauchten auch 30 Jahre,
ihr Ziel zu erreichen..

Ihr ließt doch, wie viel Narrenfreiheiten und Sauereien sich in der Erwerbslosenindustrie und Auswirkungen des BA/JC-Handelns
breit gemacht haben. Sie fühlen sich unbehelligt, ungestört und sicher, weil nur wenige dagegen schwimmen..
Darauf eine interne Sektrunde der Beteiligten der Arbeitsmarktpolitik, alles unter Kontrolle zu haben.. Könnte echt :icon_kotz2:

Und meiner Einschätzung nach, was der BA-Chef Detlef Scheele noch so an Ideen in seiner Schublade liegen haben könnte,
diese jedoch erst nach der Bundestagswahl ausbuddeln könnte (sonst würde er dem Arbeitsminister in den Rücken fallen),
können sich SGB-Leistungsbezieher_innen warm anziehen, zumal Corona die Rücklagen der BA geschröpft haben.

Ich musste diesen Mann (und nun wieder) immer im Auge behalten, was er beruflich so anstellt und ich kann dazu nur sagen.
Vorsicht !! Ein eiskalter, der über Lebensperspektiven geht. Gewissen ? Konnte da noch nix finden.. Karriere und Geld ist gail..
Recherchiert doch einfach mal seiner Berufsbiografie zurück.. Wer dann nicht bemerkt was er für ein schlimmer Finger ist, ist
einfach nur blind oder will es nicht wahr haben..

Achtung ! Das ist keine Kritik zu seiner Persönlichkeit sondern nur seines beruflichen Handelns..
Nicht das wir uns hier missverstehen !


Wie viel üble Dinger müssen Erwerbslose noch schlucken, bis sie ihren Popo bewegen und sich daran beteiligen, auf der Straße
und vor Orten des Schreckens und Verantwortliche Gehör zu verschaffen ?? Jo, wie weit...

A la frei Schnauze habe ich das gejammere darüber satt, was Erwerbslosen so alles geschieht und niemand nimmt seine Fähigkeiten
in die Hand, sich mit anderen Leidensgenossen zu treffen und was zu organisieren.. Dieser Gedankengang "Da kann man nichts gegen
machen" oder "Ich könnte dafür bestraft werden, wenn ich meine Meinung dazu raus lasse" ist einfach nur billiger Selbstbetrug..
Strafbar sind (nur) Anstellungen das BA/JC-Handeln mit der NS-Zeit zu vergleichen oder auf dem gleichen Level zu setzen oder
Persönlichkeiten in diese richtung zu diffamieren / plazieren. (Verunglimpfung des Holocaust..)

H4 ist perfide durch und durch und nun frage ich mal in der Runde, wo das Problem ist, sich der Vereinzelung, Endsolidarisierung zu
entreißen, sich mit gleichgesinnten zu treffen und zu plauschen, was man so machen kann und so weiter und so fort.. ?

Brennt es unter dem Popo von Betroffenen noch nicht heiß genug oder warten sie nur darauf, das ein "Messias" kommt der das schon
für uns machen wird ?. Das könnt ihr voll knicken und lange darauf warten ! Nimmt Eure Eigenverantwortung genau so in die Hand, wie
Ihr es gegenüber des JC auch tun müsst und investiert sie in Aufbau einer kleinen Gruppe und unterstützt Euch bei JC-Pflichtbesuchen
a la Beistand und mehr Gehirnmasse als im isolierten Einzelkampf um sich selbst bringt echt viel viel mehr..
Und die Belohnung folgt prompt. Mensch ist nicht mehr alleine, und kann sich aus dem Gitter des BA/JC-Organismus besser befreien..

10.000 Kleingrüppchien zu 2..6 Mitglieder_innen sind anbei auch viel viel mehr als eine große Gruppierung zu 20.000..60.000
Mitglieder_innen.. Die Töne "Bildet Banden" (Kleingruppen, die wie Pech und Schwefel zusammen halten) Fünf Finger = eine Faust
sind Dinger, wo Regirende voll Muffe vor haben, weil z.b. 10.000 autonom funktionierende Kleingruppen nur schwer unter Kontrolle
zu bringen sind..

Die Partei Die Grünen wedeln in ihrem Wahlkampf damit Harz 4 abschaffen zu wollen.. Hoffnungen tun sich auf aber es ist darauf keinerlei
Verlass, das die gegenwärtige Systematik tatsächlich abgeschafft wird, schlimmer noch, das die künftige Regierung, je nach dem, wie die
Bundestagswahlen ausfallen Harz 4 abschaffen und durch ein noch schärferes "Harz 5" ersetzen, was den Machthabenden
(Bonzenschaft und Co.) sehr gefallen würde..

Hüstel.. Schwarz-Blau halte ich für möglich, was ja Steigbügelhalterisch wie in der NS-Vergangenheit gemacht wurde, von den Blauen
schon versucht wurde, aber Gott sei Dank hat das (noch) nicht geklappt.. Die Schnittstellen wirtschaftlichem Interessen können dazu
verführen, nur um Macht und Mehrheit zu haben.. Protestwahl ist in gegenwärtigen Zeiten riskannt..
Der Schuss kann voll nach hinten gehen und dann könnte die "Bundesrepublick Deutschland" durch "Diktaturstaat.." verdrängt werden,
wenn man mal davon absieht, das die gegenwärtige Regierung "wirtschaftsgesteuert" (Lobbycontrol) ist..

Jo, es ist an der Zeit auf zu stehen statt nur dabei zu sein.. Die Online-Anti-H4-Terror-First-Eid reicht nicht.. Es muss auch "offline" gehandelt
werden, sonst bringt das "nur online" auch nichts.. Verbraucht einfach viel Taschentücher für Wut, Frust und Selbstmitleid ab zu bauen und
kein Weg in Sicht, aus diesem H4-Strudel heraus zu kommen..
"Hauptasche Arbeit" ist ein Weg, jedoch meines Erachten pure Selbstverramschung und Lebensverfehlung..
Spreche mal in ruhigen Minuten gedanklich mal mit Dir selbst. Dann verstehst Du Leser_in, was ich meine..

Trotz dieser Zustände ein schönen Sonntag..
 

Teebaum

Elo-User*in
Mitglied seit
19 August 2020
Beiträge
92
Bewertungen
81
So sehe ich es langsam auch, gerade wegen Corona stehen die Ampeln auf grün, dass H4 System weiter zu verschärfen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor auszubauen. Die Kassen sind leer, die Krise hat tiefe Spuren hinterlassen. Seid dankbar, über jede Tätigkeit. Es wird so kommen, trotz der ganzen Automatisierung. Keine Maschinensteuer nichts dergleichen. Wie arrangiert man sich jetzt damit am besten.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.583
Bewertungen
22.758
Tja... Man weiß das alles.... Man sieht was auf uns noch zukommt... Man wüsste was zu tun ist... Aber es passiert nix.

Der Beweis dafür, dass es intelligentes Leben im Universum geben muss... Sonst hätten die längst schon Kontakt mit uns aufgenommen...
🙈🙈🙈
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
6.054
Bewertungen
9.680
Interessant, dass Du indirekt oder sogar direkt damit suggerierst, dass die Betroffenen (wen genau meinst Du damit eigentlich?) am Stammtisch mit einem Glas Bier sitzen!
Bist du dir da so sicher - ich mal nicht.

Die Betroffenen sind wohl all jene die nicht mit einem dicken Gehalt am Monatsende nach Hause kommen und dazu zählen dann viele. Ob die jetzt alle ein Bierchen trinken, dass kann auch dahin gestellt bleiben - denn hier geht es ja eher ums Treffen und die dort getätigten Sprüche -.
Ich bin mir sehr sicher, das die Menschen meist nicht in der Kneipe und schon mal gar nicht mit einem Glas Bier da sitzen, weil sie es sich schlicht nicht mehr leisten können.
Wenn du dich mal nicht täuschst. Ich sehe auf den Dörfern nach wie vor die Kneipen/Gaststätten wo sich die Dorfgemeinschaft trifft, wenngleich das was in den 70er/80er Jahren noch üblich war, inzwischen immer mehr nachgelassen hat.

Auch wenn man sich dank eigener gepflegter Kontakte mal in gewisse Stadtteile begibt, in welche die Kommunen, die ärmsten der Armen inzwischen mehrheitlich abgeschoben haben, eben weil man sie von den besser betuchten Abgrenzen will, kann man bei offenen Augen an schönen Tagen unschwer mitbekommen, was da so mancher in seiner Hand hält.
Die Hoffnungen sterben ja zuletzt und schielt mal zu Friday for Foture.. Auf die Straße zu gehen bringt also doch was, auch
wenn das Ziel nicht so schnell erreichbar ist, wie Mitstreiter_innen erwarten.. Atomkraftgegner_innen brauchten auch 30 Jahre,
ihr Ziel zu erreichen..
Sorry aber ich habe da eher meine Zweifel. Das sich hierzulande, was beim Thema Atomkraft geändert hat, hat kaum was mit dem Widerstand der Grünen zu tun, als vielmehr mit der kurzfristigen Entscheidung von Mama Merkel nach dem großen Knall in Fukushima. Nichts anderes sehen wir doch auch bei den Fridays for Future, wo die Herrschaften von Schwarz/Gelb es doch vorzogen die Leute als unfähig und fremdgesteuert zu diffamieren, als sich um die eigenen internationalen Abkommen zu kümmern. Dank dem Jahrzehnte langen vor sich herschieben der Miesere, dürfen wir Bürger nun die enormen Kosten tragen die sich in der Zwischenzeit durch eine Interessen gesteuerte Lobbypolitik aufgebaut haben (CO²-Steuer etc.) während man von politischer Seite gekonnt den Konzernen/Unternehmen damit bei der Gewinnmaximierung behilflich war und sie selbst heute noch nicht voll heranziehen will (z.B. Industriestrom und EEG-Abgabe).

Erstmalig gestern konnte man von M. Söder die Worte wahr nehmen, dass man beim derzeitigen Problem der Schwarzen (CDU/CSU) doch tatsächlich nicht mehr von Einzelfällen reden darf, sondern es eher systemisch wäre. Und in seiner längeren Stellungnahme gab er gleichfalls zu das die CSU seinerzeit infolge einer früheren Affäre der bereits vom ehemaligen Finanzminister Theo Waigel aufgelegte Ethikcodex der all sowas ja bereits verboten hat, offenbar doch wirkungslos war.


Jetzt kommt man erneut mit neuen Complainte-Regeln und hofft damit dann alles zu bereinigen, ja man will das sogar durch ein Prüfgremium alle viertel Jahr auch noch überprüfen und ggf. sofern notwendig nachschärfen - wie lustig -, als wenn die Lobbyisten nicht ganz schnell wieder einen Ausweg finden würden, denn am Ende ist es doch nichts anderes wie das übliche - Hase Igel - spiel.
Tja... Man weiß das alles.... Man sieht was auf uns noch zukommt... Man wüsste was zu tun ist... Aber es passiert nix.
Genauso sieht es leider aus.

Kaum einer glaubt doch wirklich noch den Politikern was sie so alles vor einer Wahl dem Wahlvolk versprechen, hat man doch aus der Vergangenheit sicherlich noch in guter Erinnerung das es da auch nur hohle Phrasen waren. Da kann man sich dann tatsächlich nur noch wundern, dass die Wähler nach wie vor an ihrem Wahlverhalten schlicht nichts ändern, erst recht nicht genau die Wählergruppen welche bisher nach jeder Bundestagswahl ja vermehrt diejenigen waren, denen man für die Umverteilung von unten nach oben stets in die Tasche griff.

Wie begründet man z.B. jetzt die ausfallende Rentenerhöhung, na mit den Worten - die Rentner gehören ja zu der Gruppe, welche in der Pandemie keine Einbußen hinnehmen mussten -.

Eine Feststellung, die ich persönlich schon sehr dreist finde, denn erstens ist hier nur die Rede von den Rentnern worunter dann auch die EMR's fallen, ja wo bitte bleiben denn da die Pensionäre und zweitens dürften wohl sehr viele unter den Rentner mit nicht unerheblichen Mehrbelastungen klarkommen müssen, denn auch sie müssen z.B. die Masken kaufen bzw. per Taxi fahren (anstatt voll besetzter Busse) und vielen ist der Zugang z.B. zu den Tafeln nicht mehr möglich, zudem gehören sie auch noch meist zu den besonderen Risikogruppen. Bei einer Durchschnittsrente von gerade mal 946,-€/mtl. lt. DRV dürften also viele Rentner (oder EMR's) gerade wegen der Corona-Pandemie schlechter da stehen, auch haben sie ja gerade keine Sonderleistungen ala ALG-II/Sozialhilfeempfänger erhalten und dazu reicht da ja bereits 1,-€/mtl. mehr als der Hartz IV Regelsatz. Hier zeigt sich dann erneut wie verlogen die Politik agiert und für wie dumm man doch die Wählerschaft hält. Hier zeigt sich bereits der erste Schritt wie die Politik die Kosten der Pandemie zu konsolidieren denkt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Allimente

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 September 2013
Beiträge
1.882
Bewertungen
3.554

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.583
Bewertungen
22.758
Hat nicht wirklich was mit Vorurteilen zu tun ...
Wenn du dich mal nicht täuschst. Ich sehe auf den Dörfern nach wie vor die Kneipen/Gaststätten wo sich die Dorfgemeinschaft trifft, wenngleich das was in den 70er/80er Jahren noch üblich war, inzwischen immer mehr nachgelassen hat.

gerade hier auf dem Lande wird gern am Stammtisch "Politik" gemacht ... bei der schwarzen Fraktion die großen Bierzelt-Veranstaltungen - und es wird auch sehr "gepflegt" ;-) - direkt al "Erfolgsmodell" :icon_hihi:

 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten