Jobcenter und KFZ Abmeldung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

zauselchen59

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Dezember 2017
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallo

habe mal ne Frage,wir hatten die ganze Zeit Ärger mit JC und die hatten uns abgelehnt und wir kein Geld.Dann Anwalt genommen und dann Sozialgericht,jetzt müssen die alles nochmal prüfen und wir haben schon mal geld fürNov-Dez Geld bekommen.
Aber jetzt die eigentliche Frage,da meine Frau kein Geld vom JC bekommen hatte,mußte sie ihr Auto abmelden,müßen wir das melden??Auto wurde nicht verkauft,steht im Hof,nur abgemeldet.
Meine Frau hatte Kleingewerbe angemeldet,aber zum 31.12 abgemeldet,sie muß dann abschließende EKS machen und da meinte jemand dann muss man KFZ Abmeldung sagen beim JC.Es war aber Privatfahrzeug,sie hatte online Handel Aquaristik.Das Fahrzeug und alles drum und dran muss man doch eh vom Regelsatz bezahlen und wird nicht von denen finanziert.


lg zauselchen59
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.100
Bewertungen
7.784
Na ja, ein Auto stellt einen Kapitalwert dar, deshalb ist der Besitz eines solchen (ob An- bzw. Abgemeldet) dem JC mitzuteilen.

Sollte es einen bestimmten Wert (ich glaub um die 5.000,- - 7.500,-€ lt. BSG) nicht überschreiten, dann bleibt es eh außen vor, braucht also nicht verwertet werden, da es ggf. für eine Mobilität zur Arbeitsaufnahme (Fahrten zur Arbeit) von nutze wäre. Übersteigt der aktuelle Wert allerdings den zulässigen Rahmen, dann ist der mögliche Verkaufserlöss zuerst zu verwerten bevor es überhaupt ALG-II gibt.

In der Vermögensauskunft sollte man sowas vorsichtshalber nicht unterschlagen, denn die JC können auch bei der Zulassungsbehörde anfragen.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
21.727
Bewertungen
23.049
Na ja, ein Auto stellt einen Kapitalwert dar, deshalb ist der Besitz eines solchen (ob An- bzw. Abgemeldet) dem JC mitzuteilen.


In der Vermögensauskunft sollte man sowas vorsichtshalber nicht unterschlagen, denn die JC können auch bei der Zulassungsbehörde anfragen.
Findest Du das nicht widersprüchlich? uch die Anmeldung hat sich doch das Vermögen nicht verändert.
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.319
Bewertungen
13.425
... deshalb ist der Besitz eines solchen ... Sollte es einen bestimmten Wert ... In der Vermögensauskunft ...
Thema verfehlt. Lies Dir bitte nochmal die Frage durch. :icon_wink:
da meine Frau kein Geld vom JC bekommen hatte, mußte sie ihr Auto abmelden,
müßen wir das melden?? Auto wurde nicht verkauft, steht im Hof, nur abgemeldet.
Nur im Fall, daß man selbst eine Förderleistung beantragt hat
und diese mit der Abmeldung des KFZ nicht mehr wahrnehmen kann.
Der Meldestatus sowie auch der techn. Zustand des Fahrzeuges
haben keine Auswirkung auf leistungsrelevante Vermögensverhältnisse,
solange das Fahrzeug nicht verwertet wird (Verkauf oder Verschrottung).
§ 60 SGB I Angabe von Tatsachen meinte:
2. Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über
die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind, unverzüglich mitzuteilen, ...
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.100
Bewertungen
7.784
@ Zeitkind,

da meine Frau kein Geld vom JC bekommen hatte,mußte sie ihr Auto abmelden,müßen wir das melden
Nun bitte wo ist in meiner Antwort das Ziel verfehlt?

Na ja, ein Auto stellt einen Kapitalwert dar, deshalb ist der Besitz eines solchen (ob An- bzw. Abgemeldet) dem JC mitzuteilen.
Und damit keine Missverständnisse aufkommen, hab ich das sogar nochmals etwas nachdrücklicher gesagt.

n der Vermögensauskunft sollte man sowas vorsichtshalber nicht unterschlagen, denn die JC können auch bei der Zulassungsbehörde anfragen.
zauselchen59 stellte eine Frage, die ich wohl beantwortet habe.

Im übrigens sagt der von die zitierte § 60 SGB I nicht viel anderes, ausgenommen eben das Tatsachenänderungen eben sofort mitzuteilen sind.

Im übrigen läuft diesbezüglich jetzt doch eine Leistungsklage.


Grüße saurbier
 

Zeitkind

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.319
Bewertungen
13.425
Nun bitte wo ist in meiner Antwort das Ziel verfehlt?
Die Frage lautete, ob die Abmeldung des Fahrzeuges beim JC anzuzeigen ist und nicht,
ob das Fahrzeug einen Kapitalwert darstellt oder es in der Vermögensaukunft anzugeben ist.
Deine Antworten beziehen sich nicht auf Änderungen-, sondern Angaben von Vermögensverhältnissen,
welche übrigens im § 12 SGB II ausführlich geregelt sind. :icon_wink:
Im übrigens sagt der von die zitierte § 60 SGB I nicht viel anderes ...
Was meinst Du, warum ich gerade den Satz 2 Abs.1 des § zitiert habe? Beispiel:
Wenn der TE seine Fahrtkosten bisher über die Kilometerpauschale abgerechnet hat,
nun aber plötzlich die Erstattung von Tickets des ÖPNV beantragt, ändert sich die Bedingung.
Es kann unter Umständen durchaus sein, daß die Fahrt mit dem PKW günstiger ist, als ein Ticket des ÖPNV.
In diesem Fall ist das JC berechtigt, einen Nachweis für den Grund zu fordern,
wenn es der Erstattung des günstigeren Verkehrsmittels nicht gerecht werden kann.
 
Oben Unten