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Jobcenter stecken in Geldnöten

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Freitag, 26. September 2014
Jobcenter stecken in Geldnöten Verwaltungskosten fressen Hartz-IV-Mittel auf

Auch die Jobcenter stehen unter dem Druck steigender Kosten - etwa für Personal, Energie und Weiterbildung. Bei den Etats tut sich hingegen nichts. Um die Ausgaben zu decken, greifen die Jobcenter zunehmend in die Töpfe, die für Hartz-IV-Empfänger gedacht sind.

....Noch im Jahr 2010 flossen einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge aus dem Topf für "Eingliederung in Arbeit" 13 Millionen Euro in das Verwaltungsbudget - 2013 waren es bereits 445 Millionen Euro. Das Bundesarbeitsministerium rechne damit, dass auch 2014 Mittel aus dem Förderetat entnommen werden müssen, um die Verwaltungsausgaben zu decken. Dies geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, so die "SZ". .......


Jobcenter stecken in Geldnöten: Verwaltungskosten fressen Hartz-IV-Mittel auf - n-tv.de



(Jetzt auch schon an die Weihnachtsfeier denken!)
 

elo237

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die EEJ könnten doch immer im JC arbeiten

und nicht das Geld für sogenannte Träger rausschmeißen :icon_mrgreen:
 

n2ame22

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Man kann die Arbeitsvermittler durch Hartzer ersetzen. Suchfunktion: Helfer StadtX eingeben und die ersten 10 Leihbuden als VV ausdrucken. Dann noch paar blöde Sprüche und fertig ist der kostenlose Arbeitsvermittler. Bei den Arbeitgebern anrufen und Vorstellungsgespräche für die Kundschaft vereinbaren und evtl. kommt sogar für den Arbeitsvermittler was bei rum :icon_hihi:
 

elo237

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Es ist doch ganz einfach

JC ist nur für Geldleistung zuständig

denn vermitteln können sie nicht :biggrin:
 

götzb

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Einfacher:

Auszahlung der Geldleistungen durch das Finanzamt.
Die Jobcenter fungieren nur noch als Jobvermittler ohne Sanktionsmöglichkeiten, also bringen kompatible Arbeitssuchende und Unternehmer zusammen, und vergeben Umschulungen.

Den ganzen Scheissdreck von 1€ Jobs, Schwachmatenmaßnahmen in die Tonne....weil der Dreck kostet dem Steuerzahler eine Menge an Geld.
 

Charlot

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Auch die Jobcenter stehen unter dem Druck steigender Kosten - etwa für Personal, Energie und Weiterbildung.
Gleichzeitig steigt die Anzahl der Sanktionen.
Der Leiter eines Jobcenters muss auch wirtschaftlich denken und wird seine SB's darauf trimmen.
 

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Gleichzeitig steigt die Anzahl der Sanktionen.
Der Leiter eines Jobcenters muss auch wirtschaftlich denken und wird seine SB's darauf trimmen.
Es geht doch nicht um Wirtschaftlichkeit, eher um die schöne Statistik - koste es was es wolle!
 

0zymandias

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Es sollen auch schon Jobcenter dabei ertappt worden sein, wie sie Erwerbslosen den Neukundenbonus ihrer Stromanbieter abgeschöpft haben.
 

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Es sollen auch schon Jobcenter dabei ertappt worden sein, wie sie erwerbslosen Obdachlosen den Strom aus dem Regelsatz abgezogen haben.

(wurde aber vom Gericht kassiert)
 

götzb

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Gleichzeitig steigt die Anzahl der Sanktionen.
Der Leiter eines Jobcenters muss auch wirtschaftlich denken und wird seine SB's darauf trimmen.
Sanktionen senken nicht die Kosten.
Unter dem Strich sind die sogar teurer; für Verwaltungsaufwand, und die Kosten für Gerichtsverfahren.
 

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Sanktionen senken nicht die Kosten.
Unter dem Strich sind die sogar teurer; für Verwaltungsaufwand, und die Kosten für Gerichtsverfahren.
Deswegen hat die BA ja ganz viele Striche in den Statistiken... der mit den direkten Bedarfskosten sind dann super aus.

Und die Gerichtskosten sind ja nicht das Problem der JC-Kassen....
 

Strolchenmann

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Gleichzeitig steigt die Anzahl der Sanktionen.
Der Leiter eines Jobcenters muss auch wirtschaftlich denken und wird seine SB's darauf trimmen.

Mal ein sinnvoller Post.........:icon_mrgreen:

Im Bereich Leistung wird bei uns schwerpunktmäßig abgebaut, von vier JC Diensstellen im Landkreis wurde bei einer die Leistungsabteilung komplett geschlossen und die Vermittlung ist nur an bestimmten Tagen vor Ort

Die SB stehen unter enormen Druck, deshalb ist da auch eine hohe Fluktation wegen Druck durch den GF
 

EyeODragon

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Seeeeehr merkwürdig, die BA posaunt doch jeden Monat völlig euphorisch, jedes Mal raus, dass die Arbeitslosenzahlen nach unten gehen, daher müsste man doch schon längst fähig sein, Verwaltungskosten zu senken... :icon_hihi:
 

Strolchenmann

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Die Bundesagentur macht ja auch fette Gewinne, aber das sind Versicherungsleistungen, die JC und somit alle Hartzis leben von Steuergeldern
 

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Seeeeehr merkwürdig, die BA posaunt doch jeden Monat völlig euphorisch, jedes Mal raus, dass die Arbeitslosenzahlen nach unten gehen, daher müsste man doch schon längst fähig sein, Verwaltungskosten zu senken... :icon_hihi:
Und um die wenigen Rest-Elo´s mal mittels Hausbesuch zu beglücken reicht es immerhin noch dafür (heul, heul - keine S-Klasse mehr) =>

http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/116948-mitarbeiter-jobcenters-fahren-mercedes-kundschaft.html
 

franzi

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Einfacher:

Auszahlung der Geldleistungen durch das Finanzamt.
Die Jobcenter fungieren nur noch als Jobvermittler ohne Sanktionsmöglichkeiten, also bringen kompatible Arbeitssuchende und Unternehmer zusammen, und vergeben Umschulungen.

Den ganzen exkrementdreck von 1€ Jobs, Schwachmatenmaßnahmen in die Tonne....weil der Dreck kostet dem Steuerzahler eine Menge an Geld.
Guter Ansatz :danke:
 

Bambes

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Und die Gerichtskosten sind ja nicht das Problem der JC-Kassen....
So ist es !

Unterm Strich sind es aber alles Steuergelder und das begreifen die leider nicht.
Sind halt gebildete Menschen. :biggrin:

Im BA-Töpfchen muss gespart werden und beim Rechtsstreit wird das X-fache verpulvert.
 

Albertt

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Offensichtlich ist Hartz4 noch nicht teuer genug. 13 Mio VS. 445 Mio, dass ist schon eine Nummer. Die Freuen sich sicher schon auf den 01.04.2015 und die dann eintretenden Rechtsvereinfachungen für die Jobcenter.

Ist euch eigentlich aufgefallen, dass die Petition von Inge Hannemann nichts gebracht hat? Inge Hannemann hatte bei der Anhörung die Kosten der Sanktionen benannt und dabei ist herausgekommen, dass der interne Vorgang mehr kostet, als die Sanktionen einsparen. Und ab April soll es dann keine Anhörungen mehr geben?
 
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