Jobcenter Sachsen-Anhalt: Von der Maßnahme zurück in die Arbeitslosigkeit (1 Betrachter)

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Albertt

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Jobcenter Sachsen-Anhalt
Von der Maßnahme zurück in die Arbeitslosigkeit


Das Jobcenter lässt Inklusionsfachkräfte und Erziehungshelfer ausbilden. Doch Jobs fehlen für beide. Wird am Bedarf vorbei gefördert?
Jobcenter Sachsen-Anhalt: Von der Maßnahme zurück in die Arbeitslosigkeit | Mitteldeutschland - Mitteldeutsche Zeitung

Ja. Diese Maßnahmen dienen lediglich der Beschönigung der Erwerbslosenstatistik.

Siehe hier:
2. Statistiken
Welche Personen statistisch als arbeitslos erfasst werden, ist in § 16 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) geregelt. Danach sind alle Personen als arbeitslos zu zählen, die

- vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsver-
hältnis stehen,
- eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen, dabei den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen,
- sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet
haben und nicht Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind.

Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zählen nicht zum Personenkreis der Arbeitslosen, da sie wegen der umfangreichen zeitlichen Einbindung in die jeweilige Maßnahme nicht uneingeschränkt verfügbar sind. Nach Beendigung solcher Maßnahmen zählen diese Personen, sofern sie sich weiter bei der Arbeitsagentur als arbeitsuchend melden, wieder zu den Arbeitslosen.
Nachzulesen in der folgenden Stellungnahme:
https://altonabloggt.files.wordpress.com/2015/06/1811350-unterrichtung-bmas-kopie.pdf
 

Anja

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Meiner Erfahrung nach geht es auch danach, was die SB will und nicht darum, was der Hartzer will, auch in Bezug auf Ausbildung/Weiterbildung/Umschulung.

Wenn die SB davon ausgeht, dass mehr behinderte Kinder die Regelschule besuchen werden (weil es so in den Medien verbreitet wurde), dann denkt sie sich, dass so ein Job als Inklusionshelfer Zukunft haben könnte.
Wenn dann der Maßnahmeträger noch preiswerter als andere ist und zudem noch als Arbeitsvermittler tätig ist, dann werden ihm gerne die Hartzer zugespielt!
 
P

Pichilemu

Gast
Wenn es selbst mit der Inklusion noch nicht so klappt, wie es sich die Politiker vorstellen (Hessen ist ein trauriges Beispiel), dann wird man in absehbarer Zeit auch keine Integrationshelfer brauchen.

Mal abgesehen davon braucht man dafür ja meist auch noch eine spezielle Ausbildung bzw. fast schon ein Studium im Bereich Sonderpädagogik. Wie soll man das dann im Rahmen einer Maßnahme lernen?
 

Curt The Cat

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[...] der Hartzer will, [...] die Hartzer [...]
Moinsen Anja,
gestatte mir den Hinweis, daß diese, meist aus einschlägigen Medien bekannte Terminologie, hier unerwünscht ist!

Und wenn Dir keine weiteren Begriffe einfallen, dann nachfolgend ein paar Tips ... z.B. Erwerbslose, Leistungsempfänger bzw. -berechtigte ...

In diesem Sinne!


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