JobCenter rechnet mir zu hohes Einkommen an (1 Betrachter)

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ExitUser

Gast
Hallo,
ich habe ein Nebenjob und ein unregelmässiges Einkommen.
Aus diesem Grund hat mir die SB vom JobCenter ein Einkommen von 400€ pro Monat angerechnet.
Ich sollte dann jeden Monat meine Monatsabrechung vorzeigen und dann würde ich wenn ich weniger bekomme als 400€ eine Rückzahlung bekommen.
Zur Zeit wurde ich degradiert d.h ich verdiene jetzt noch weniger als vorher.
Habe der SB dann ein Schreiben von meinem Arbeitgeber geschickt (per Fax) wo drauf stand, dass ich nicht mehr als 120€ verdiene.
Bis dato habe ich aber noch keine Antwort von der SB erhalten und für diesen Monat wurden mir wieder 400€ Pauschal angerechnet.
Was soll ich der SB jetzt schreiben?.
Kann mir da jemand ein Musterschreiben vorschlagen, dass die SB sich melden soll wegen dieser sache, da ich sonst mein Anwalt einschalten oder sowas ähnliches.
Danke für jede Hilfe !
 

Baerbel2012

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AW: JobCenter rechnet mir zu hohen Einkommen an.

hingehen und direkt klären ist sinnvoller als endlos Briefe zu schreiben
dann mit Beistand
 
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silka

Gast
AW: JobCenter rechnet mir zu hohen Einkommen an.

Hallo,
was hast du denn beantragt, als du den Brief vom Chef zum JC geschickt hast?
Du mußt beantragen, daß dir je nach Zufluß das jeweilige Einkommen angerechnet wird.
Also jeden Monat neu, je nach Verdienstbescheinigung.
Das wollen die SB zwar nicht und nehmen das durchschnittliche oder wie bei dir---die 400,-
Sicher hattest du angegeben, daß du einen 400,- Job hast, oder?

Dann wars einfach für den SB, im System Einkommen 400,- einzugeben.
Da müßte man *Minijob* angeben mit schwankendem Einkommen.
Dann gilt das Zuflußprinzip.
Denn das mit dem durchschnittlichen Einkommen müssen die SB nicht machen, aber sie können.
Also machen sie das, was weniger Arbeit macht.

Du kannst ebenso Widerspruch einlegen, sobald dein nächstes Alg2 kommt.
 
E

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AW: JobCenter rechnet mir zu hohen Einkommen an.

ich habe wirklich kein Nerv dahin zu gehen. Die machen mich Krank.
 

alexander29

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AW: JobCenter rechnet mir zu hohen Einkommen an.

Du kannst ja einen Brief zu schreiben, dass SB dein ALG 2 für November so berechnen soll, dass nur dein tatsächliches Einkommen berücksichtigt wird; und dass bei einer Anrechnung im voraus berücksichtigt wird, dass du nachweislich nicht mehr als 120 Euro monatlich verdienst.

Weiter Antrag auf Nachzahlung in Höhe des zu wenig gezahlten ALG 2.
Frist 1 Woche.
 
S

silka

Gast
AW: JobCenter rechnet mir zu hohen Einkommen an.

Hallo,Kevin26
ich meine nicht, daß du hingehen sollst.
Du solltest es schön schriftlich machen und nachweislich dem JC zustellen.
Damit ist ein Antrag gemeint.
Und auch ein Widerspruch geht schriftlich.

Man muß zur Post oder zum Briefkasten.
 
E

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AW: JobCenter rechnet mir zu hohen Einkommen an.

Du kannst ja einen Brief zu schreiben, dass SB dein ALG 2 für November so berechnen soll, dass nur dein tatsächliches Einkommen berücksichtigt wird; und dass bei einer Anrechnung im voraus berücksichtigt wird, dass du nachweislich nicht mehr als 120 Euro monatlich verdienst.

Weiter Antrag auf Nachzahlung in Höhe des zu wenig gezahlten ALG 2.
Frist 1 Woche.
Also soll ich das genau so schreiben mit Frist 1 Woche ?.
Brauche so ein Musterschreiben, welches ich sofort faxen kann oder per einschreiben schicken kann..
 
G

gast_

Gast
AW: JobCenter rechnet mir zu hohen Einkommen an.

Ich würde auch mit Beistand hingehen - und drauf bestehen, das zuwenig gezahlte Geld sofort zu bekommen - notfalls als Vorschuß.
Und gegen Empfangsbestätigung ein Schreiben abgeben, was die dir monatlich anerechnen sollten...nämlich 120 €

Habe der SB dann ein Schreiben von meinem Arbeitgeber geschickt (per Fax) wo drauf stand, dass ich nicht mehr als 120€ verdiene.
Das sollte dann reichen.
 

zaungast

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Wichtig ist - wie schon geschrieben -, dass Du Belege für das mit dem Arbeitgeber vereinbarte und gezahlte Arbeitsentgelt sowie für den Zuflusszeitpunkt hast. Arbeitgeberbescheinigungen, aus denen sich Brutto- und Nettolohn sowie Zahlbetrag und Zahlzeitpunkt ergeben, sind schon einmal sehr gut. Zusätzlich könntest Du eine Kopie einer Kontoauszugseite mitnehmen, aus der der Zuflusszeitpunkt ergibt (alles andere schwärzen). Damit stellst Du einen Antrag auf Abänderung des vorhergehenden Bewilligungsbescheides unter Berücksichtigung des tatsächlich zugeflossenen Entgelts. Damit hat der Sachbearbeiter alles beisammen, um den Änderungsbescheid zu erstellen.
 
E

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Wichtig ist - wie schon geschrieben -, dass Du Belege für das mit dem Arbeitgeber vereinbarte und gezahlte Arbeitsentgelt sowie für den Zuflusszeitpunkt hast. Arbeitgeberbescheinigungen, aus denen sich Brutto- und Nettolohn sowie Zahlbetrag und Zahlzeitpunkt ergeben, sind schon einmal sehr gut. Zusätzlich könntest Du eine Kopie einer Kontoauszugseite mitnehmen, aus der der Zuflusszeitpunkt ergibt (alles andere schwärzen). Damit stellst Du einen Antrag auf Abänderung des vorhergehenden Bewilligungsbescheides unter Berücksichtigung des tatsächlich zugeflossenen Entgelts. Damit hat der Sachbearbeiter alles beisammen, um den Änderungsbescheid zu erstellen.
Mir wird ja jeden Monat ein Einkommen von 400€ angerechnet.
Letzten Monat, also am 1.10.12 habe ich 1137.43€ bekommen und als ich die Monatsabrechnung (120€) für den Monat Sep. gefaxt habe, habe ich nach 15 tagen eine Nachzahlung in Höhe von 224€ erhalten.

Für den 1.11.12 habe ich 1073,43€ erhalten und von meinem Nebenjob 90€. Habe wieder die Monatsabrechnung der SB gefaxt und 80€ Nachzahlung erhalten.

Im Haushalt bin ich, meine Frau und mein Baby (4 Monate Jung).

Was soll ich meiner SB jetzt faxen??, die hat da ein Fehler gemacht und mir für diesen Monat viel zu wenig überwiesen.
 

zaungast

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Nur zum Verständnis:
Ist die Bewilligungsentscheidung vorläufig erfolgt, im Hinblick auf das schwankende Einkommen? Wenn sich jetzt herausstellt, dass die Prognose falsch war (das Einkommen also im Regelfall deutlich unter den prognostizierten 400 Euro liegt) besteht ein Anspruch auf Abänderung. Das Jobcenter müsste dann ein geringeres zu erwartendes Einkommen zugrundelegen, mit der Folge, dass monatlich mehr Leistungen ausgezahlt werden. Damit würden Sie sich dieses nervige Übersenden von Gehaltsnachweisen sparen.
 
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Also mir wurden letzten und diesen Monat 400€ angerechnet, obwohl ich der SB einen schreiben von meinem Arbeitgeber gefaxt habe, dass ich nicht mehr als 120€ verdiene.
Habe gestern abend der SB ein fax geschickt, dass sie das änder soll und dass ich noch keine Nachzahlung erhalten habe, obwohl ich ihr die Monatsabrechnung geschickt habe und wenn sie das nicht ändern sollte, werde ich mein Anwalt einschalte.
Habe dann heute eine Nachzahlung von 80€ erhalten, was natürlich viel zu wenig ist.
Soll ich der SB nochmal was faxen und mit Juristischen Schritten drohen? vlt. kann mir ja jemand so ein Musterschreiben anlegen, wäre ihn dafür sehr dankbar!- die Arge macht mich noch verrückt, da hat man ja keine Zeit um sich zu bewerben, weil man ja immer im Kiregszustand ist mit denen...
 

zaungast

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Ohne die Bescheide zu kennen, kann ich das nicht sicher beurteilen. Sie sollten vielleicht einmal den Durchschnittswert Ihres Einkommens seit Erlass des letzten Bewilligungsbescheides errechnen. Wenn da z.B. 200,- Euro herauskommt statt der vom JC angesetzten 400,- Euro, würde es sicher nicht falsch sein, einen förmlichen Antrag auf Abänderung des Bewilligungsbescheides im Hinblick auf das anzurechnende Einkommen zu stellen. Darüber muss und wird dann entschieden werden. Wenn das Durchschnittseinkommen tatsächlich deutlich geringer als 400,- Euro ist, wüsste ich auch nicht, warum das JC das nicht berücksichtigen sollte.
 
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gast_

Gast
Ohne die Bescheide zu kennen, kann ich das nicht sicher beurteilen.
Richtig - ich müßte die auch sehen.
Habe der SB dann ein Schreiben von meinem Arbeitgeber geschickt (per Fax) wo drauf stand, dass ich nicht mehr als 120€ verdiene.
Hat sie inzwischen darauf reagiert und Änderungsbescheide geschickt?
Ich würde da immer wieder ein Fax schicken und den anfordern, bis sie reagiert.
 
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ExitUser

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Habe das schreiben jetzt nochmal gefaxt.
Soll ich die bescheide hochladen ?, dass sind aber viele Blätter..
 

redfly

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Das ist immer ein großer Streitpunkt im ALG II-Bezug. Bei einer Überzahlung könnte das Jobcenter das Geld erstmal abschreiben, denn in vielen Fällen bräuchten Betroffene die Forderung gar nicht ausgleichen (Existenzminimum). Das Jobcenter würde dann die Forderung an die Regionaldirektion abgeben und ewig auf das Geld warten. Daher wird fiktiv angesetzt, damit es zu keiner Überzahlung kommt. Der Betrag sollte natürlich nicht zu hoch sein, sonst rennt man Monat für Monat dem restlichen Geld hinterher.
 
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