Jobcenter möchte ein Zusatzgutachten erstellen, was habe ich davon zu halten?

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S

Shinelight97

Gast
Hallo alle zusammen, mein Jobcenter möchte eine fachärztliche Begutachtung im Rahmen eines Zusatzgutachtens (neurologisch/psychiatrisch/psychosomatisch) erstellen..

Was habe ich davon zu halten? glaubt man mir nicht dass ich krank bin? möchte man mich in die Grundsicherung abschieben?

Werde ich befragt? sollte ich Rechtlich irgendwas beachten? Was genau macht der Facharzt dort mit mir? Welche Entscheidungsbefugnisse hat er?
 
S

Shinelight97

Gast
Dann stelle dies bitte einmal anonymisiert hier ein.
Eine Anleitung gibt es hier: Richtiges Anonymisieren.


Auf dem Zettel steht nur folgendes

Medizinische Untersuchung durch den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit Potsdam
-Erforderliche Zusatzbegutachtung

Sehr geehrter Herr ....

In Rücksprache mit dem Jobcenter ... soll nun eine persönliche fachärztliche Begutachtung im Rahmen eines Zusatzgutachtens (neurologisch/psychiatrisch/psychosomatisch) erstellt werden.

Bitte melden sie sich mit dieser Einladung zum genannten Termin bei folgendem Gutachter...
 
E

ExUser 2606

Gast
Vor mich sieht das so aus, als wenn die erste Begutachtung nicht ausreicht, und man nun einen facharzt hinzuzieht.

Vielleicht hat der erte gutachter das angeregt, weil es seine Fachgebiet übersteigt?
 

HermineL

Super-Moderation
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Das alles lässt Rückschlüsse darauf zu das im Vorfeld schon etwas anders an Begutachtung gelaufen ist. Die Frage ist was und aus welchem Anlass. Wenn der TE hier nicht rundum mit den Fakten was schon alles gelaufen ist aufklärt kann man dazu gar nichts sagen. An Glaskugellesen beteilige ich mich jedenfalls nicht.
 
S

Shinelight97

Gast
Das alles lässt Rückschlüsse darauf zu das im Vorfeld schon etwas anders an Begutachtung gelaufen ist. Die Frage ist was und aus welchem Anlass. Wenn der TE hier nicht rundum mit den Fakten was schon alles gelaufen ist aufklärt kann man dazu gar nichts sagen. An Glaskugellesen beteilige ich mich jedenfalls nicht.


Nun ich wurde vom medizinischen Dienst vorher seit Ende 2017 immer wieder um 6 Monate verlängert was die Arbeitsunfähigkeit betrifft..

Mehr war nicht..

Ich habe halt das Problem dass ich keinen Kassentherapeut finde und deswegen mit einer Diagnose rumlaufe die ich 2017 erhalten habe.

Allerdings ist die von einem Privattherapeut bei dem ich nicht mehr in Behandlung bin weil ich ihn nicht bezahlen kann.
 

HermineL

Super-Moderation
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Der medizinische Dienst gehört zu den Krankenkassen und nennt sich MDK.
Der ärztliche Dienst gehört zur Bundesagentur für Arbeit und nennt sich ÄD.

Bei welchem warst du denn nun ?
Wohl eher beim ÄD und der befindet nicht über die Arbeitsunfähigkeit. Dies macht einzig und alleine dein behandelnder Arzt und der MDK könnte diese Arbeitsunfähigkeit die der Doc bescheinigen muss wieder aufheben. Der ÄD kann diese nicht und dieser befindet nur prognostische über deine Leistungsfähigkeit für die nächsten 6 Monate. Aber auch nur darüber nicht etwa über die Erwerbsfähigkeit. Darüber kann nur der SMD (sozial-medizinische Dienst) der DRV befinden.

Soweit allgemein.
Im Weiteren sind mir die Angaben immer noch viel zu dürftig um hier einen Überblick zu haben.
Warum und auf welche Veranlassung wurde ein Gutachten mehrfach erstellt ?
Wurde schon zur Reha-Antragstellung aufgefordert ?
Bist du durchgehend AU geschrieben ?
Welche Arzt hat die Diagnose gestellt oder war dies "nur" vom Therapeuten anstatt vom Facharzt ?
Was steht weiter in der Einladung wie z.B. Rechtliche Grundlagen etc. (am besten anonymisiert hier einstellen) ?
usw.

Ohne genau Schilderung deiner Geschichte und genaue Angaben wird dir keiner weiterhelfen können. Erster Ansatzpunkt ist das wenn das JC ein Zusatzgutachten haben will muss es dafür auch die Rechtsgrundlage benennen. Ohne Rechtsgrundlage geht gar nichts. Also bitte Butter bei die Fische und nicht nur Stakkato Infos die nicht wirklich weiterhelfen.
 

wheelie

Elo-User*in
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Moin,

etwas ganz anderes: Wenn Du keinen zugelassenen Kassentherapeuten findest, müsstest Du auch bei einem hingehen können, der mit der Kasse außerhalb der Regel abrechnen kann. Die Kasse muss dafür sorgen, dass ihre Versicherten versorgt werden.

Zudem hat sich das ganze Therapeutengesetz vor ca. 2 Jahren geändert, so dass es leichter sein soll, an Therapeuten ranzukommen, ich würde also auf jeden Fall für Dich persönlich nochmal massiv versuchen, an Therapie zu kommen. Ob Du davon arbeiten kannst, ist ja erstmal unbenommen, aber es könnte Dir ja einfach für Dich besser gehen, unabhängig von Arbeit. Ich bin gerade am Handy, daher keine genauen Links, aber den Hinweis wollte ich schonmal hierlassen.

In den anderen Punkten kann ich mich der Vorschreiberin nur anschließen.
 
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