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Jobcenter-Mitarbeiterin soll 280 000 Euro veruntreut haben

Paolo_Pinkel

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ethos07

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Bei diesen Meldungen fragt man sich immer, wieviele noch größere oder auch kleinere Betrugsfälle wohl nie entdeckt werden ... Kleine Betrugsfälle werden vermutlich auch einfach unter die Decke gekehrt, denn es ist doch zuu peinlich: eine Behörde, die jeden ALGII-Leistungsberechtigten wie einen Betrüger behandelt und trotz ihrem Controllingwahn die Betrüger in den eigenen Reihen erst spät oder gar nicht endeckt.

280 000 Euro durch 14 Überweisungen macht pro Überweisung immer noch20'000 Euro aus. Solche Summen wechseln ja nicht im Klein-Klein-Zahlungsverkehr der JCs mit einzelnen Leistungsempfängern die Hände sondern ggf. bei Leistungen an Maßhnahmeträger etc. ....

Also : man wüsste schon mal gern, wie genau sich so ein Betrugfall aufbaut!
 

Don Vittorio

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Betrug gibt und gab es schon immer dort,wo Menschen sitzen die mit Geld umgehen müssen.
Warum also ist es beim JC etwas besonderes ?
Kein Leistungsbezieher wurde dadurch geschädigt und die Täterin wird dafür bestraft und muss das Geld zurückzahlen.

Finanzbuchhalterin verzockt über eine Million aus der Firmenkasse
Spielsüchtige Buchhalterin verurteilt - Über eine Million aus der Firmenkasse verzockt.
Das Gericht geht von 326 Einzelfällen in knapp sechs Jahren aus
http://www.gomopa.net/Finanzforum/betrug-sonstiges/finanzbuchhalterin-verzockt-ueber-eine-million-aus-der-firmenkasse-154393.html

Ist das jetzt eine besserere Täterin als die aus dem JC ?
 

Henrik55

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280 000 Euro durch 14 Überweisungen macht pro Überweisung immer noch20'000 Euro aus. Solche Summen wechseln ja nicht im Klein-Klein-Zahlungsverkehr der JCs mit einzelnen Leistungsempfängern die Hände sondern ggf. bei Leistungen an Maßhnahmeträger etc. ....

Also : man wüsste schon mal gern, wie genau sich so ein Betrugfall aufbaut!
Vielleicht war die Person damit betraut den Trägern die Beträge zu überweisen. Das ist sich hierbei um eine "Arbeitsvermittlerin"handelt lese ich da nicht zwingend heraus. Einfach einen Träger dazuerfunden und das Geld aufs Privatkonto überwiesen.
 

Paolo_Pinkel

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Allen Relativierungsversuchen zum trotz zeigt dieser Fall doch mal wieder eindrucksvoll, was für ein Selbstbedienungsladen diese Pseudobehörde doch für findige Mitarbeiter ist. auf welcher Seite die Leute sitzen, die ihrer eigenen Verfolgungsbetreuung am meisten bedürfen:wink: Nötig hätten sie es
==> Liste der kriminellen Verdienste der BA | monopoli
Das niemand geschädigt wurde ist eine Lüge! Geschädigt wurde der Staat = wir alle. Das sie es zurückzahlen muss, wenn sie es überhaupt kann - vermutlich jetzt bald selber in ALG II - ist ein ziemlich dürftiger Trost. Das Geld ist auf lange Sicht weg.
 

Henrik55

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Schon richtig. Aber an sich sind das doch Peanuts im Gegensatz zu den 46 Mio € welche die in Berlin für die Joboffensive an Steuergeldern schmarotzt haben. Die sind genauso weg wie das Geld hier. Nur dort wurde die Beute in Form von Posten verteilt und zudem noch Erwerbslose schikaniert.
 

dellir

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Warum also ist es beim JC etwas besonderes ?
Weil es beim JC viele Ermessungsspielräume gibt und weil "Bedürftigkeit" komplett erfunden werden kann bzw. manipulierbar ist. Umso mehr hätte man also Sicherungssysteme platzieren müssen.


P.S. Die Sachbearbeiterin war aber richtig dumm. Solche Beträge und dann noch auf das eigene Konto...:icon_lol: Was mich auch noch wundert, dass die Bank von allen möglichen Wegen einer Kontrolle, ausgerechnet Anzeige wegen "Geldwäsche" nimmt, wo doch klar ersichtlich war, dass das Geld wirklich vom JC/Arbeitsamt kommt.
 
E

ExitUser

Gast
Weil es beim JC viele Ermessungsspielräume gibt und weil "Bedürftigkeit" komplett erfunden werden kann bzw. manipulierbar ist. Umso mehr hätte man also Sicherungssysteme platzieren müssen. ...
Gelder, die man nicht an den "gewöhnlichen" Leistungsbezieher "verschwendet", können im Bekannten- / Familienkreis von großem Nutzen sein (eine Hand wäscht die andere). Kein Scheisz.
 

XxMikexX

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Kein Leistungsbezieher wurde dadurch geschädigt und die Täterin wird dafür bestraft und muss das Geld zurückzahlen.
Natürlich wurden Leistungsbezieher geschädigt!

Das Förderbudget ist auf einmal leer und es kann nichts mehr bewilligt werden!


Und wie wird dann reagiert? Es wird versucht die Mittel bei den Leistungsempfängern irgendwie wieder reinzuholen.

Man hat sich da als sehr kreativ bewiesen.:biggrin:
 

Don Vittorio

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Natürlich wurden Leistungsbezieher geschädigt!

Das Förderbudget ist auf einmal leer und es kann nichts mehr bewilligt werden!
JC sind gegen Unterschlagung und Betrug durch Mitarbeiter versichert.In Baden Württemberg z.B. durch die WGV-Versicherungen.
 

Prinz Erbse

Neu hier...
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In vielen Amtsstuben sitzen vereinzelt Kriminelle.

Es gibt sogar welche in schwarzen Roben.

Angeblich war die Dame vor ihrer Anstellung im JC selbst im ALG II-Bezug.
Es wird aber ein Gutachten angefordert, ob sie psychisch krank ist oder dreist war ?
Angeblich hat sie Stimmen gehört ? :icon_lol:

Geister haben dann vermutlich immer gerufen:
Nimm Dir das Geld. Es merkt keiner. :icon_psst:

Psychische Gutachten sollen ja in vielen Fällen vor Schuld oder Haftfähigkeit bewahren. Schuldunfähig und fertig.
 

Albertt

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280 000 Euro durch 14 Überweisungen macht pro Überweisung immer noch20'000 Euro aus. Solche Summen wechseln ja nicht im Klein-Klein-Zahlungsverkehr der JCs mit einzelnen Leistungsempfängern die Hände sondern ggf. bei Leistungen an Maßhnahmeträger etc. ....

Also : man wüsste schon mal gern, wie genau sich so ein Betrugfall aufbaut!
Es funktioniert wahrscheinlich am ehesten, wenn man es, wie von dir erwähnt, über einen Maßnahmeträger abzweigt.

Gab hier vor kurzem ein Thema, in dem ein Videobeitrag verlinkt wurde, wo von Maßnahme-Teilnehmern eine Unterschrift verlangt wurde, ohne dass Sie aber an der Maßnahme teilnehmen. Ganz klarer Fall von Betrug. Wenn da ein Psycho und eine Soziopathin zusammenarbeiten bzw. der Psycho, sein Verwertungsobjekt lange genug einlullt, dann lässt sich viel Geld abzweigen.

Wäre man nicht, mit ständiger Kontrolle der Elos beschäftigt, man hätte mehr Zeit um die internen Abläufe etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
 
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