Jobcenter Mitarbeiter wirft Brief/Einladung ohne Poststempel Abends in den Briefkasten, Termin Folgetag 8.30 morgens! Darf er das? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

alex69

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
10 März 2007
Beiträge
6
Bewertungen
0
Hallo

Ich hatte in den letzten Monaten mehrmals Jobcenter Post im Briefkasten.

Komischerweise kamen 2 Einladungen in meinem Briefkasten an, hatten aber KEINEN POSTSTEMPEL DER BEFÖRDERUNG ODER SONSTIGEN AUFDRUCK!

Die Briefe kamen nach 17 Uhr, wahrscheinlich hatte die Jobcenter Mitarbeiterin da Feierabend, und hatten als Inhalt eine Einladung zum nächsten Tag morgens 08.30 Uhr!!!
Das sind nur 15,5 Std !

Heute war ich auf dem Amt und fragte andere Mitarbeiter nach einer Minimum Frist, für den Zeitraum Erhalt der Einladung bis zum Termin im Jobcenter!

Antwort mehrmals, es GÄBE KEINE FRISTEN HIERFÜR!
Das glaube ich nicht!

Frage an euch:
Wieviel Tage müssen mindestens dazwischen liegen?

Darf ein Jobcenter Mitarbeiter mir überhaupt persönlich Post in meinem Briefkasten einwerfen?

Es fehlt ja der Beförderungsnachweis durch Stempel und mir könnten ja Nachteile entstehen, wenn er einfach den Einwurf behauptet, er aber gar nie das Haus verlassen hat.

Oder ihn bei meinem Nachbarn, der auch Meier heißt,einwirft.

Ich hoffe auf eine klärende Antwort von euch, Danke.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
21.742
Bewertungen
23.068
Es gibt keine Frist, aber du bist nur dazu verpflichtet, einmal am Tag in Deinen Briefkasten zu schauen.

Im Zweifelsfall muss das Jobcenter beweisen, dass der Brief rechtzeitig ijn Deinen einflussbereic (Briefasten) gelangt ist. Ob ein Zeugenbeweis einer SB da ausreicht, da bin ich nicht sicher.
 

abcabc

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 Oktober 2019
Beiträge
1.271
Bewertungen
3.595
Du musst deinen Briefkasten nur 1x täglich leeren. Da die Post üblicherweise bis mittags kommt, leerst du immer nachmittags --> Schade, dass du dann am nächsten Tag viel zu spät vom Brief erfahren hast.
Selbst wenn 10 JC Mitarbeiter als Zeugen dabei waren und das unter Eid bestätigen, dass der Brief um 17 Uhr eingeworfen wurde ist eine Sanktion unmöglich. ;)
 

alex69

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
10 März 2007
Beiträge
6
Bewertungen
0
Wie ist es eigentlich mit dem persönlichen Einwurf des Jobcenter Mitarbeiter...

Diese Briefe sind ja nicht abgestempelt und über die Arge Jobcenter Hauspost nicht erfasst.
Da könnte ich dich immer behauptet, hab ich nie erhalten, oder?
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
6.379
Bewertungen
15.206
Da könnte ich dich immer behauptet, hab ich nie erhalten, oder?
Das machst du einmal und vielleicht auch noch ein zweites Mal und spätestens mit dem dritten Brief bekommst du alles nur noch mit ZU und somit hat das JC dann immer einen Nachweis, wann du ein Schreiben erhalten hast. Die "Ist-nicht-angekommen-Karte" hebt man sich für wirklich wichtige Dinge auf.
 

nordmoorfalke

Elo-User*in
Mitglied seit
7 März 2018
Beiträge
108
Bewertungen
156
Wenn die Damen und Herren vom Jobcenter um 17 Uhr einen Brief in den Briefkasten werfen mit der Aufforderung am nächsten Tag dort zu erscheinen, würde ich das schon aus Prinzip ignorieren.

Wahrscheinlich würde ich das aber gar nicht mitkriegen, da ich einmal am Tag in meinen Briefkasten schaue. Meist so zwischen 12 und 13 Uhr.

Nach der Logik vom Jobcenter müsste man dann ja mehrmals täglich zum Briefkasten flitzen, denn womöglich kommt einer von denen noch auf die Idee nach ein paar Feierabendbierchen mir um 19 Uhr oder noch später so einen Liebesbrief in den Briefkasten zu werfen.

Das Gericht möchte ich sehen, dass in deinem Fall dann für das Jobcenter zu entscheiden.
 

MaunziMaunz

Elo-User*in
Mitglied seit
26 März 2013
Beiträge
334
Bewertungen
312
Welches Datum stand denn jeweils im Schreiben vom JC?
Z.B. am 15.1. erstellt, am 16./17.1. gleich kommen?
Gabs bei Dir und Deinem SB mal in letzter Zeit Differenzen oder viele Diskussionen?

Ich sollte mal nach einer längeren Diskussion mit neuer SB einen weiteren Folgetermin in 1 Woche bekommen, da man sich nicht einigen konnte.
Aus irgendeinem merkwürdigen Bauchgefühl heraus, hab ich 3 Tage später (auch noch kein Schreiben mit neuem Termin erhalten) die Zentrale angerufen, die mir dann nachmittags mitgeteilt hat, dass für mich am nächsten Morgen schon dieser Folgetermin um 9 Uhr angesetzt wurde.
Den Brief dazu hatte ich 2 Tage später, mit dem JC-Frankierstempel 1 Woche rückdatiert, Datum vom ersten Termin im Briefkasten.
Meine nun nicht mehr zuständige SB war wohl in Sanktionslaune...
Nachdem auch andere Formalitäten und meine Bedürfnisse auf erneut taube Ohren stießen, bat ich sie schriftlich um Mitteilung, wer ihre Teamleitung wäre. Danach hatte ich anderen SB...
 

faalk

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Dezember 2014
Beiträge
1.483
Bewertungen
1.736
Das machst du einmal und vielleicht auch noch ein zweites Mal und spätestens mit dem dritten Brief bekommst du alles nur noch mit ZU
Aber halt auch kein Einwurf durch den Laufburschen,Hausmeister etc. des JC nach 17:00 Uhr für einen Termin schon x Stunden später. :wink:
 

götzb

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 April 2008
Beiträge
1.811
Bewertungen
1.609
Das machst du einmal und vielleicht auch noch ein zweites Mal und spätestens mit dem dritten Brief bekommst du alles nur noch mit ZU und somit hat das JC dann immer einen Nachweis, wann du ein Schreiben erhalten hast. Die "Ist-nicht-angekommen-Karte" hebt man sich für wirklich wichtige Dinge auf.
Kostet aber massiv Geld der pissgelbe Brief.
Aber Verwaltungskosten sind ja gestiegen. ;)
 

Matt45

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
23 März 2016
Beiträge
770
Bewertungen
1.155
Woher weiß TE eigentlich ob der Brief wirklich von einem Mitarbeiter des JC eingeworfen wird?

Hängt der Briefkasten draußen? > Oder verschafft sich jemand Zugang zum Hausflur bzw. Briefkasten im Haus?

Wann wurden die Briefe ausgedruckt? Datum des Schreibens?
 

franzi

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
23 März 2009
Beiträge
3.676
Bewertungen
1.349
Selbst wenn 10 JC Mitarbeiter als Zeugen dabei waren und das unter Eid bestätigen, dass der Brief um 17 Uhr eingeworfen wurde ist eine Sanktion unmöglich. ;)
In Zukunft wird man verstärkt darauf achten müssen, wenn es in der Abenddämmerung zu auffälligen Zusammenrottungen von Unbekannten an Hausbriefkästen kommt. o_O
 

MaunziMaunz

Elo-User*in
Mitglied seit
26 März 2013
Beiträge
334
Bewertungen
312
In Zukunft wird man verstärkt darauf achten müssen, wenn es in der Abenddämmerung zu auffälligen Zusammenrottungen von Unbekannten an Hausbriefkästen kommt. o_O
Merkwürdig :icon_kinn: des ham mir hier schon vor unserer Bude - werd mal gucken, ob der Zeitungszusteller auch wirklich nur das Anzeigenblatt einwirft :ROFLMAO:
 

iSlave

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
13 Februar 2015
Beiträge
739
Bewertungen
387
"Gehe nie zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.". In diesem Fall wirst du jedoch gerufen, daher kannst du den ganzen Tag über dort erscheinen, auch wenn du z.B. den Brief 1 Stunden nach dem Termin im Briefkasten entdeckt hast. Wenn sie dich nicht bedienen möchten, so fragst du dort nach einem neuen Termin und bist deinen Pflichten nachgekommen.

Kostet aber massiv Geld der pissgelbe Brief.
Aber Verwaltungskosten sind ja gestiegen. ;)
Die bekommen ordentliche Rabatte auf die gelben Briefe und kosten nur paar euro.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.093
Bewertungen
21.215
Wieviel Tage müssen mindestens dazwischen liegen?
Nach der Anordnung muss sich ein Arbeitsloser einmal werktäglich in seiner Wohnung oder unter einer anderen von ihm mitgeteilten Anschrift aufhalten, um die Briefpost in Empfang und zur Kenntnis zu nehmen. Er muss in der Lage sein, die Arbeitsagentur oder einen potentiellen Arbeitgeber unverzüglich persönlich aufsuchen zu können. .......Der Arbeitslose muss dazu für die Behörde an jedem Werktag (d. h. Montag bis Samstag) in seiner Wohnung durch Briefpost erreichbar sein, er muss also einmal werktäglich seine Wohnung aufsuchen, um nach eingehender Post zu schauen und Briefe der Behörde zur Kenntnis zu nehmen. Es besteht keine Verpflichtung, sich darüber hinaus zu Hause aufzuhalten oder telefonisch erreichbar zu sein

Kwelle: Erreichbarkeitsanordnung – Wikipedia
 

charly0915

Elo-User*in
Mitglied seit
27 September 2019
Beiträge
430
Bewertungen
368
der JC-MA ist für den Extra Umweg doch gar nicht versichert, wenn es nicht auf seinem Heimweg liegt.
Und wenn man schon meldet dass mit dem Datum etwas falsch lief, würde ich gar nicht nach einem neuen Termin fragen, warum auch...
aber warum macht man so etwas überhaupt...

unverzüglich wäre für mich auch wenn ich um 13 Uhr in den Kasten schaue und dann wieder am nächsten Tag um 13 Uhr...
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.093
Bewertungen
21.215
unverzüglich wäre für mich auch wenn ich um 13 Uhr in den Kasten schaue und dann wieder am nächsten Tag um 13 Uhr...
Aus dem Text der EAO ergibt sich logischerweise, das mindestens ein voller Werktag zwischen Einwurf und möglichem Termin zu liegen hat. Also Montag beim ELO eingeworfen, Dienstag spätestens zur Kenntnis genommen, Mittwoch zum Termin erschienen.
So meine Interpretation.
 

abcabc

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 Oktober 2019
Beiträge
1.271
Bewertungen
3.595
Sollte ausreichen den Antwortbogen auszufüllen mit "Termin lag in der Vergangenheit" und hinschicken bzw. faxen. Zumindest so lange im Brief nichts steht, dass man sich zum Termin oder ggf. schnellstmöglich persönlich melden müsse. Der 59 und 309 gilt nur für den Termin und damit die Fahrtkostenerstattung. Kann man natürlich trotzdem hinfahren, darf sich dann aber nicht beschweren, wenn Fahrtkosten dafür verweigert werden.

Das JC ist in der Beweispflicht, dass rechtzeitig über den Termin informiert wurde..... gelingt das nicht und redet sich der Kunde nicht um Kopf und Kragen, ist eine Sanktion unmöglich.
 

Sodele

Elo-User*in
Mitglied seit
9 Februar 2020
Beiträge
122
Bewertungen
253
Wie ist es eigentlich mit dem persönlichen Einwurf des Jobcenter Mitarbeiter...

Diese Briefe sind ja nicht abgestempelt und über die Arge Jobcenter Hauspost nicht erfasst.
Da könnte ich dich immer behauptet, hab ich nie erhalten, oder?
Wenn ein Mitarbeiter des JCs den Brief einwirft dokumentiert er das sicher! Das macht er auch nich "auf dem Heimweg" sondern es dürfte sicherlich der Aussendienst sein, der dazu beauftragt wurde. Dann ist der Einwurf genauso nachgewiesen wie der Einwurf durch Postbedienstete gegen Zustellungsurkunde! Darauf dokumentiert ein dazu Beauftragter mit seiner Unterschrift, dass er den Umschlag in den Briefkasten des Adressaten eingeworfen hat.
 

charly0915

Elo-User*in
Mitglied seit
27 September 2019
Beiträge
430
Bewertungen
368
ich denke mal nicht ganz so... es heißt ja auch bei der Post "Zustellurkunde"... beim JC höchstens "eingeworfen am/ um... und ob das dann gleichzustellen ist, na ja...
ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das es einen richtigen "Außendienst" gibt... höchstens Mitarbeiter die zu Hausbesuchen mit raus gehen, oder so... aber ich kann mich natürlich auch irren...
dann könnte dein JC ja richtig Umsatz machen und die Briefe rumbringen... :LOL: spart jede Menge für Einschreiben...
 

Sodele

Elo-User*in
Mitglied seit
9 Februar 2020
Beiträge
122
Bewertungen
253
ich denke mal nicht ganz so... es heißt ja auch bei der Post "Zustellurkunde"... beim JC höchstens "eingeworfen am/ um... und ob das dann gleichzustellen ist, na ja...
ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das es einen richtigen "Außendienst" gibt... höchstens Mitarbeiter die zu Hausbesuchen mit raus gehen, oder so... aber ich kann mich natürlich auch irren...
dann könnte dein JC ja richtig Umsatz machen und die Briefe rumbringen... :LOL: spart jede Menge für Einschreiben...
Was heisst schon Post? Die Post gibt es schon lange nicht mehr! Unter Post versteht man "den Brief" nicht den Zusteller! Es gibt jede Menge private Postzusteller, die auch die Zustellung mit PZU bescheinigen! Und glaub mir (oder schau Dir das Formular einfach mal an, da steht nicht von "Deutsche Post AG"...) meine Aussage stimmt. Ich veranlasse dienstlich regelmäßig Zustellungen mit Zustellungsurkunde...Auch durch Amtspersonen. Und bisher hat dies jedes Gericht (im Streitfall) akzeptiert.
 

charly0915

Elo-User*in
Mitglied seit
27 September 2019
Beiträge
430
Bewertungen
368
@Sodele … #22 ich bin erstaunt... "dokumentiert er das sicherlich!"... "dürfte sicherlich der Außendienst sein"... legst dich da für jemanden aus dem Fenster... warst du das vielleicht :ROFLMAO:

auf meiner förmlichen Zustellung (so steht es auf dem gelben Umschlag) und im Fenster steht "per Postzustellungsurkunde"... ist auf dem Umschlag "Deutsche Post AG" drauf...
Selbst das DHL-Paket von meinem zuständigen SG steht "Deutsche Post DHL"...
ich würde mal sagen, dass es darauf ankommt bei welcher Behörde du arbeitest, dass es bisher von jedem Gericht anerkannt wird... Amtspersonen führen Amtshandlungen aus...
das sehen wir hier ja zuhauf wie was ausgeführt wird... und bei Amtspersonen/ Amtsträgern bin ich hier raus... ich mag den Begriff irgendwie nicht...sorry nichts persönliches...
 

Sodele

Elo-User*in
Mitglied seit
9 Februar 2020
Beiträge
122
Bewertungen
253
Ich habe mir heute spaßes- und interessenhalber nochmals den Vordruck der Postzustellungsurkunde genauer angeschaut... Da ist sogar vorgesehen, dass u.a. Behördenmitarbeiter auch die Zustellung durchführen und bestätigen können - also nichts von DHL o.ä.! Wer das behauptet, ist auf einem sehr alten Wissensstand oder sagt bewusst die Unwahrheit! Bei Interesse scanne ich ein Blankoformular und stelle es hier ein!
 
Oben Unten