Jobcenter macht Ärger, Sanktion, neue EGV, trotz gültigem VA? (1 Betrachter)

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Shimazu

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Hallo zusammen.


Letzte Woche Donnerstag hatte ich mal wieder einen Termin beim Jobcenter. Unter anderem wurde ich angehört, weil ich zu einem Termin davor nicht erschienen bin, weil ich den Termin vergessen hatte.

Das Gespräch ging 1 1/2 Std. und es ging nicht nur um den Sachverhalt, sondern auch darum mir eine neue EGV anzudrehen.

Ich war ehrlich zu meiner SB und habe gesagt, dass ich es vergessen habe. Sie meinte jetzt würde ich eine 10% Sanktion bekommen und ich meinte zu Ihr ich hätte auch einfach sagen können ich hätte nichts bekommen.

Danach versuchte Sie dann eine EGV zusammen zu basteln, ich warf dann ein, dass ich eigentlich noch einen bestehenden VA habe, weil der letzte VA ja sogar aufgehoben wurde, weil der davor erlassene VA noch bis zum 03.05.2017 gültig ist und dieser nicht aufgehoben wurde, da ich auch nur ein Bestätigungsschreiben meines ehemaligen SB's bekommen habe, dass der letzter erlassene in voller Gänze aufgehoben wurde.

Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das ist das was ich mit meine geringen Rechtsverständnis habe.

Außerdem ist bei der neuen EGV auch garnicht auf meine persönlichen Verbesserungsvorschläge eingegangen worden (WUB-Forderung, VV's zählen nicht zu den Eigenbemühungen).

Jetzt kam noch der Böller zum Wochenende und ich habe eine neue Sanktionsandrohung, weil ich vergessen habe meine Zeugnisse zu einer ganz tollen ZAF zu schicken....


Generell bin ich mir durchaus bewusst, dass ich daran selber Schuld habe. Mir fällt in letzter Zeit in Bezug auf das Jobcenter an mir selber auf, dass ich da nur Stress mit habe und teilweise sowas wie den Termin so krass ausblende und dann auch noch verpeile, weil meine Birne einfach nur Ruhe vor denen haben will, da man einen sowieso nicht ernst nimmt.

Sieht man ja wieder an der EGV, man macht Vorschläge mit Begründung (z.B.: die Petition im Bundestag, dass VV's auch zu den Eingenbemühungen zählen und man wir einfach übergangen.

Wäre nett wenn jemand ein paar Tipps hat, wie ich jetzt am besten vorgehe, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Soll soll ich mich zu beiden Sachverhalten schriftlich äußern?

Danke fürs lesen.
 
G

Gast1

Gast
Shimanzu, hast Du die neue EGV unterschrieben?

Zu dem Problem:

Shimanzu meinte:
Jetzt kam noch der Böller zum Wochenende und ich habe eine neue Sanktionsandrohung, weil ich vergessen habe meine Zeugnisse zu einer ganz tollen ZAF zu schicken....
=> Ich beurteile diese Sanktion als unverhältnismäßig und unangebracht. Denn die ZAF hätte Dich vor Aussprechen der Sanktionsandrohung durch das Jobcenter (wahrscheinlich hast Du ein entsprechendes Anhörungsschreiben erhalten) auffordern sollen die Zeugnisse nachzureichen.
 

DonOs

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Jetzt kam noch der Böller zum Wochenende und ich habe eine neue Sanktionsandrohung, weil ich vergessen habe meine Zeugnisse zu einer ganz tollen ZAF zu schicken....

Zeugnisse gehen doch niemanden etwas an. Hast du überhaupt Zeugnisse? Die Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion könnte Recht schnell gekippt werden -> Keine Zeugnisse vorhanden, kein Zusenden möglich.


Vorlage von Schulzeugnissen als Pflicht in der Eingliederungsvereinbarung:

https://www.elo-forum.org/25/83073-schulzeugnis-vorgelegt.html#post993302
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Wie hast du dich denn bei der ZAF beworben? Mit Mappe? E-Mail?
Einfach in die Anhörung schreiben, das beim zusammenstellen ein Fehler passiert ist.
Falls die ZAF Interesse gezeigt hätte, so hättest du die fehlenden Unterlagen nachreichen bzw. beim Vorstellungsgespräch aushändigen können.
Hauptsache Anschreiben und Lebenslauf wurden übermittelt.
 
E

ExitUser

Gast
Zeugnisse gehen doch niemanden etwas an. Hast du überhaupt Zeugnisse?
Er meint wohl Arbeitszeugnisse. Und daß er welche haben muß, sieht die Trulla an den SV-Meldungen der vorherigen Arbeitgeber.

Im § 31 Abs. 1 Nr. 2 SGB II geht es allerdings um die Bewerbung auf
... eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit nach § 16d oder ein nach § 16e gefördertes Arbeitsverhältnis ...
und nicht, wie in der Regel bei einer ZAF, um die auf einen Platz in einer Adressdatenbank. Wenn die ZAF ihn also gar nicht einstellen wollte, kann das Vereiteln dieser Nichteinstellung auch nicht sanktioniert werden.
 

faalk

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Er meint wohl Arbeitszeugnisse. Und daß er welche haben muß, sieht die Trulla an den SV-Meldungen der vorherigen Arbeitgeber.
Echt? steht in der SV Meldung, dass man ein Arbeitszeugnis bekommen hat? :icon_surprised:
 

arbeitsloskr

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Er meint wohl Arbeitszeugnisse. Und daß er welche haben muß, sieht die Trulla an den SV-Meldungen der vorherigen Arbeitgeber.
Hallo P123,

SV-Meldungen sagen nur, dass AN bei AG beschäftigt war und nicht, dass der AN auch ein Zeugnis angefordert hat, bzw. der AG dies ausgestellt hat.

Der AN hat zwar einen Anspruch darauf, dass der AG ihm ein Arbeitszeugnis ausstellt. Es gibt aber keine Pflicht seitens AN auch ein Zeugnis anzufordern. Außerdem kann der/die Bewerber/in entscheiden, welche Unterlagen er/sie mitschickt und zwar i.d.R. solche, die ihm/sie positiv darstellen (natürlich wahrheitsgetreu).

Daher wäre Shimazu zu empfehlen, entweder zu schreiben, dass er/sie

1) generell keine Arbeitszeugnisse hat oder
2) es sich beim Vergessen der Zeugnisse um ein Versehen handelte und er/sie diese der ZAF bei entsprechender Antwort seitens der ZAF zur Verfügung gestellt hätte.
 

Doppeloma

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Hallo Shimazu,

Ich war ehrlich zu meiner SB und habe gesagt, dass ich es vergessen habe. Sie meinte jetzt würde ich eine 10% Sanktion bekommen und ich meinte zu Ihr ich hätte auch einfach sagen können ich hätte nichts bekommen.
Diese Bemerkung war nicht besonders klug, da könnte deine SB auf den nächsten "dummen Gedanken" kommen, wenn eine Einladung tatsächlich mal verloren geht und du deswegen den Termin verpassen würdest ... :icon_kinn:

Vergessen ist nun mal vergessen und wenn du das bereits ehrlich zugegeben hast, wären 1,5 Stunden zur Anhörung gar nicht mehr nötig gewesen ... die 10 % waren dir doch schon vor diesem "Affen"-Theater ziemlich sicher.

Du solltest zukünftig auf einer schriftlichen Anhörung bestehen, man muss eine mündliche im Termin gar nicht akzeptieren. :icon_evil:

Danach versuchte Sie dann eine EGV zusammen zu basteln, ich warf dann ein, dass ich eigentlich noch einen bestehenden VA habe, weil der letzte VA ja sogar aufgehoben wurde, weil der davor erlassene VA noch bis zum 03.05.2017 gültig ist und dieser nicht aufgehoben wurde,
Dieser VA besteht nicht nur "eigentlich" immer noch (bis 05.05.2017) sondern ist tatsächlich weiterhin für beide Seiten rechtlich verbindlich, es gibt also weder Anlass noch rechtliche Grundlagen aktuell eine neue EGV zu "verhandeln" ... :icon_evil:

Der ganze Termin war also mal wieder so vollkommen überflüssig, das hätte auch auf dem Postwege geklärt werden können oder gab es sonst noch was von Bedeutung zu besprechen ???

da ich auch nur ein Bestätigungsschreiben meines ehemaligen SB's bekommen habe, dass der letzter erlassene in voller Gänze aufgehoben wurde.
Das ist ein Widerspruchsbescheid und den solltest du dir gut aufheben, mindestens bis der aktuell verbindliche VA mal abgelaufen ist, vorher kann sie GAR NICHTS Neues mit dir vereinbaren wollen, es sei denn sie würde den bestehenden VA vorher ordnungsgemäß (und gut begründet) aufheben.

Darauf sollte sie aber selber kommen (müssen), es ist nicht deine Aufgabe ihr das beizubringen. :icon_evil:

Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das ist das was ich mit meine geringen Rechtsverständnis habe.
Da liegst du also vollkommen richtig mit deinem Rechtsverständnis, es KANN nur einen VA zur gleichen Zeit geben und so lange es einen gibt der Gültigkeit besitzt KANN auch keine neue EGV abgeschlossen werden.

Außerdem ist bei der neuen EGV auch garnicht auf meine persönlichen Verbesserungsvorschläge eingegangen worden (WUB-Forderung, VV's zählen nicht zu den Eigenbemühungen).
Hast du denn den EGV-Vorschlag jetzt vorliegen oder wie seid ihr dazu verblieben ?
Dass VV als Bewerbungen zu erstatten sind gibt es bereits als BSG-Urteil, dafür brauchst du ihr nicht mit irgendeiner Pedition zu kommen, da hat sie natürlich wieder deine mangelnden Rechtskenntnisse mitbekommen.

Peditionen sind zunächst mal reine "Beschwerden" an die Regierung, das hat keine rechtliche Bedeutung dafür wie deine SB handeln sollte und muss, da kann sich jeder beschweren worüber er gerne möchte und Unterschriften sammeln, dass die Regierung sich damit befassen soll.

Für die WUB gibt es überhaupt keine Rechtsgrundlagen aber schon mehr als genug Diskussionen hier im Forum dazu.

Jetzt kam noch der Böller zum Wochenende und ich habe eine neue Sanktionsandrohung, weil ich vergessen habe meine Zeugnisse zu einer ganz tollen ZAF zu schicken....
Und woher hat sie diese Kenntnisse, was du vergessen hast der ZAF zu schicken, deine Bewerbung und die Zusammenstellung deiner Unterlagen dort geht nur den AG was an, um welche Art Zeugnisse geht es denn überhaupt, ich habe ehrlich keine Lust mich am "Rate-Spielchen" dazu zu beteiligen. :icon_evil:

Es kommt immer darauf an, um welche konkrete Stelle man sich gerade bewirbt, darauf habe ich jedenfalls meine Qualifikations-Nachweise immer abgestimmt mitgeschickt, irgendwelche Zeugnisse kann man immer noch zum Vorstellungsgespräch anbieten, wenn es Sinn macht für diese Stelle.

Ansonsten gehen meine Zeugnisse Niemanden was an und das kann aus meiner Sicht auch keinen Grund für eine Sanktion hergeben, ein AG der dich unbedingt einstellen möchte kann dich ja (DIREKT und NICHT über das JC) darum bitten noch weitere Unterlagen mitzubringen, wenn das wirklich erforderlich ist, um deine Eignung festzustellen.

Generell bin ich mir durchaus bewusst, dass ich daran selber Schuld habe.
Du bist dir generell immer "bewusst", dass du selber Schuld bist, weil man es dir genau so übermittelt in den Terminen bei deiner SB, WARUM bitte hat sie denn keine vernünftigen Angebote für dich ?

Das Einzige was ihr immer wieder einfällt, ist dir den "Schwarzen Peter" zuzuschieben und sich was für eine neue EGV auszudenken, die dich auch nicht in Arbeit bringen wird ... egal ob mit oder ohne "Zeugnisse" beim AG.

Dass man dich ernst nehmen muss, dafür kannst du nur selber sorgen, indem du besonders deine Kenntnisse zum SGB II verbesserst und lieber gar nichts sagst wenn du keine Ahnung hast, sonst gibst du der SB noch selber die Argumente in die Hand dich nicht ernst zu nehmen. :sorry:

Stell bitte mal die Anhörung ein, die du erhalten hast wegen der Zeugnisse ... mich würde dabei zuerst interessieren warum der AG dazu überhaupt den Weg über das JC einschlägt anstatt sich mit dir in Verbindung zu setzen, wenn er noch ergänzende Infos/ Unterlagen haben möchte.

Für mich ist das datenschutzrechtlich fragwürdig, der AG kann dem JC (bei VV) melden, ob du dich beworben hast oder nicht, ob er dich einstellen wird oder nicht aber deine Unterlagen, fehlende Zeugnisse (welche auch immer) zu bemängeln geht mir etwas zu weit.

MfG Doppeloma
 

Shimazu

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Guten Morgen allerseits und danke schonmal für die Antworten :icon_smile:

Zu aller erst muss ich sagen, dass ich zu einem Vorstellungsgespräch bei der ZAF eingeladen wurde, weil mir beim ersten Gespräch ein Telefonat mit der ZAF "aufgezwungen" wurde.
Da mein letzter Arbeitgeber auch eine ZAF war, mit der ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe bin ich diesen Vereinigungen sehr negativ gegenüber gestimmt und habe versucht das im nachhinein abzublocken.

Beim Vorstellungsgespräch wurde mir das nochmal bewusst, als in einem Fragebogen diverse Fragen über gesundheitliche Daten abgefragt wurden, den ich natürlich nicht ausgefüllt habe.

Da habe ich dann auch versucht gerade nicht dort angestellt zu werden und habe dann immer schön ja und amen gesagt und mir meinen Teil gedacht. Dort wurden dann auch meine Zeugnisse gefordert, die ich denen via eMail zusenden sollte, was ich dann nicht tat und beim letzten Gespräch wurde ich da nochmal mit denen übers Telefon zwangs verbunden und habe dann gesagt, dass da irgendwas bei der eMail schiefgelaufen sein muss und das ich die dann nachreichen werde, weil ich nicht mehr wusste was ich da sagen soll.

Ich hoffe die restlichen Fragen der anderen erübrigen sich durch den Text hier oben und unten =).

Shimanzu, hast Du die neue EGV unterschrieben?
Nein, ich habe ihr aber auch gesagt, dass ich die EGV in aller Ruhe prüfen werde, weil sie mir ne Deadline von 2 *lach* Tagen gesetzt hat. Als ich sie darauf hingewiesen habe, dass ich sowieso davon ausgehe, dass der erste VA noch gilt und ich auch erwähnt habe, dass mir wesentlich mehr Zeit zur Prüfung zusteht wurde dann wieder rumgejammert, dass das angeblich nicht so wäre.



Diese Bemerkung war nicht besonders klug, da könnte deine SB auf den nächsten "dummen Gedanken" kommen, wenn eine Einladung tatsächlich mal verloren geht und du deswegen den Termin verpassen würdest ... :icon_kinn:
Da gebe ich Dir recht, ich war halt so naiv zu glauben, dass Sie bei Ehrlichkeit eventuell nachsichtig ist, weil ich die Einladung wirklich vergessen habe. :D
Ich hab ihr auch gesagt, dass ich einfach hätte sagen können, sie habe mir nichts gegeben, weil sie mir den Termin persönlich ausgehändigt hat. Ich vermute mal das dann Aussage gegen Aussage gestanden hätte.

Vergessen ist nun mal vergessen und wenn du das bereits ehrlich zugegeben hast, wären 1,5 Stunden zur Anhörung gar nicht mehr nötig gewesen ... die 10 % waren dir doch schon vor diesem "Affen"-Theater ziemlich sicher.
Da muss ich fairerweise sagen, dass die 1,5 stunden nicht nur wegen der Anhörung war, sondern auch um die EGV ging, wo ich vermute, dass sie mich mit der 10%-Sanktion auch leicht erpressen wollte die EGV zu unterschreiben.


Da liegst du also vollkommen richtig mit deinem Rechtsverständnis, es KANN nur einen VA zur gleichen Zeit geben und so lange es einen gibt der Gültigkeit besitzt KANN auch keine neue EGV abgeschlossen werden.
Danke, dass ich da nochmal die Bestätigung habe!

Hast du denn den EGV-Vorschlag jetzt vorliegen oder wie seid ihr dazu verblieben ?
Dass VV als Bewerbungen zu erstatten sind gibt es bereits als BSG-Urteil, dafür brauchst du ihr nicht mit irgendeiner Pedition zu kommen, da hat sie natürlich wieder deine mangelnden Rechtskenntnisse mitbekommen.
Die hat mir die EGV direkt so ausgehändigt und mir die mitgegeben. Sogar einmal ununterschreiben, worauf sie mir die unterschriebene noch per Post nachgeschickt hat.
Das es in Bezug auf die VV's schon ein Urteil gibt ist natürlich auch ungemein hilfreich.

Für die WUB gibt es überhaupt keine Rechtsgrundlagen aber schon mehr als genug Diskussionen hier im Forum dazu.
Ja, ich habe mir auch schon so einiges dazu hier im Forum durchgelesen. Also kurz zusammengefasst habe ich das so verstanden, dass die Forderung einer WUB nicht gesetzlich untermauert ist, da im SGB eine AU ausreicht und im Zweifelsfall nur der MDK herangezogen werden kann, aber es trotzdem bei manchen "Sozial"-Gerichten zu Urteilen kam, die die Forderung einer WUB bekräftigen (warum auch immer).

Und woher hat sie diese Kenntnisse, was du vergessen hast der ZAF zu schicken, deine Bewerbung und die Zusammenstellung deiner Unterlagen dort geht nur den AG was an, um welche Art Zeugnisse geht es denn überhaupt, ich habe ehrlich keine Lust mich am "Rate-Spielchen" dazu zu beteiligen. :icon_evil:
Ich habe das oben noch einmal genauer angeführt, wie das abgelaufen ist. Welche Zeugnisse genau gefordert wurden weiss ich allerdings auch nicht. Es wurde nur gesagt, dass ich bitte meine Zeugnisse nachreichen soll. An den genauen Wortlaut kann ich mich leider nicht erinnern.

Du bist dir generell immer "bewusst", dass du selber Schuld bist, weil man es dir genau so übermittelt in den Terminen bei deiner SB, WARUM bitte hat sie denn keine vernünftigen Angebote für dich ?

Das Einzige was ihr immer wieder einfällt, ist dir den "Schwarzen Peter" zuzuschieben und sich was für eine neue EGV auszudenken, die dich auch nicht in Arbeit bringen wird ... egal ob mit oder ohne "Zeugnisse" beim AG.

Dass man dich ernst nehmen muss, dafür kannst du nur selber sorgen, indem du besonders deine Kenntnisse zum SGB II verbesserst und lieber gar nichts sagst wenn du keine Ahnung hast, sonst gibst du der SB noch selber die Argumente in die Hand dich nicht ernst zu nehmen. :sorry:
Ach, kein Problem, ich kann ja nur dazu lernen. Ich muss da echt meine Naivität ablegen. Bis jetzt habe ich bei jedem SB immer noch daran gedacht, "der könnte ja anständig sein", und habe dann auch versucht gut mit denen klarzukommen, aber bis jetzt bin ich immer auf die Schnute gefallen. :bigsmile:
Na ja, und halt auch wegen ein wenig eigendoof, in Bezug auf die Sanktionen..

Stell bitte mal die Anhörung ein, die du erhalten hast wegen der Zeugnisse
Ist jetzt im Anhang vorhanden.
 

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arbeitsloskr

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Dort wurden dann auch meine Zeugnisse gefordert, die ich denen via eMail zusenden sollte, was ich dann nicht tat und beim letzten Gespräch wurde ich da nochmal mit denen übers Telefon zwangs verbunden und habe dann gesagt, dass da irgendwas bei der eMail schiefgelaufen sein muss und das ich die dann nachreichen werde, weil ich nicht mehr wusste was ich da sagen soll.
Hallo Shimazu,

dazu habe ich ein paar Verständnisfragen:

1) Du hast also der ZAF zugesagt Zeugnisse zu schicken, die du aber letztlich nicht geschickt hast?
2) Was kann man sich unter "zwangsverbunden" vorstellen? Wer hat dich gezwungen mit wem zu telefonieren und warum?

Sollte ich 1) richtig deuten, dann wird es sehr schwierig, die Sanktion abzuwenden, da du etwas zugesagt und dann nicht eingehalten hast. Es sei denn, du kannst diesen "technischen Fehler" beim E-Mail-Versand nachweisen (sofern dies keine "Notlüge" von dir war).
 

Shimazu

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Hallo arbeitsloskr,

1) Du hast also der ZAF zugesagt Zeugnisse zu schicken, die du aber letztlich nicht geschickt hast?
Genau so sieht es aus.
2) Was kann man sich unter "zwangsverbunden" vorstellen? Wer hat dich gezwungen mit wem zu telefonieren und warum?
Beim Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin rief sie die Zeitarbeitsfirma an und gab mir den Hörer. Da wusste ich nicht genau ob ich das ablehnen kann und habe dann einen Termin zu einem persönlichen Gespräch vereinbart.

Sollte ich 1) richtig deuten, dann wird es sehr schwierig, die Sanktion abzuwenden, da du etwas zugesagt und dann nicht eingehalten hast. Es sei denn, du kannst diesen "technischen Fehler" beim E-Mail-Versand nachweisen (sofern dies keine "Notlüge" von dir war).
Leider kann ich das nicht nachweisen, weil ich die eMail nicht abgeschickt habe. Ich habe schon wegen der vorangegangenen Erfahrung bei dem ZAF-Experiment welches ich letztes Jahr hatte und dem Fragebogen, den ich dort ausfüllen sollte eine Abneigung gegen ZAF's generell und gegen diese Firma entwickelt und habe mir schon denken können was das für ein Laden ist und wollte das so vereiteln.


Auf jeden Fall danke für die Antwort =)
 

Jiyan

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Wenn ich es nicht überlesen habe, hast du gar keinen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung bekommen. Daher gibt es auch keine Grundlage zur Sanktion. Weiterhin würde ich mich gar nicht mehr mündlich zum Fall gegenüber dem Jc äußern sondern nur schriftlich. Hat dir die Zeitarbeitsfirma auch eine konkrete Stelle angeboten?
 

arbeitsloskr

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Genau so sieht es aus.
Leider kann ich das nicht nachweisen, weil ich die eMail nicht abgeschickt habe. Ich habe schon wegen der vorangegangenen Erfahrung bei dem ZAF-Experiment welches ich letztes Jahr hatte und dem Fragebogen, den ich dort ausfüllen sollte eine Abneigung gegen ZAF's generell und gegen diese Firma entwickelt und habe mir schon denken können was das für ein Laden ist und wollte das so vereiteln.
Hallo Shimazu,

es handelt sich also bei der ZAF, der du die Zeugnisse schicken solltest, um die gleiche ZAF, wie aus dem Telefonat während deines Termines mit SB?

Dann wird das schon etwas schwieriger aus dieser Sanktionsandrohung herauszukommen. Ich fasse mal zusammen:

1) Du hast der ZAF die Zusage gegeben deine Arbeitszeugnisse per E-Mail zu schicken (das wurde von dir auch tatsächlich so zugesagt?)
2) Du hast diese Zusage nicht eingehalten und daher auch keine E-Mail verschickt.
3) Damit hast du in dieser Reihenfolge keine Möglichkeit die Sanktion abzuwenden.

Es gäbe noch eine Möglichkeit, die allerdings davon abhängt, wie glaubwürdig du diese SB gegenüber erläutern kannst (abhängig auch von deinem Verhältnis zu SB). Du könntest antworten, dass du nach Überprüfung deiner Möglichkeiten zu Hause bemerkt hast, dass du deine Arbeitszeugnisse nicht per E-Mail schicken kannst (bspw. Scanner defekt) und du daher diese per Brief verschickt hast. Dieser Brief muss wohl dann leider nicht angekommen sein, wofür man dir keine Vorwürfe machen kann. Der Knackpunkt bei dieser Argumentation ist aber, was und wie du dich bisher bei SB verhalten hast und SB diese Aussage für glaubhaft hält.

Beim Gespräch mit meiner Sachbearbeiterin rief sie die Zeitarbeitsfirma an und gab mir den Hörer. Da wusste ich nicht genau ob ich das ablehnen kann und habe dann einen Termin zu einem persönlichen Gespräch vereinbart.
Das geht auf keinen Fall. Ich würde solche Telefonate grundlegend ablehnen, mit der Begründung, dass ich mich auf solche Gespräche vorbereiten muss und, dass ich mein Grundrecht auf das Kommunikationsgeheimnis wahrnehme.
 

Shimazu

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Wenn ich es nicht überlesen habe, hast du gar keinen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung bekommen. Daher gibt es auch keine Grundlage zur Sanktion. Weiterhin würde ich mich gar nicht mehr mündlich zum Fall gegenüber dem Jc äußern sondern nur schriftlich. Hat dir die Zeitarbeitsfirma auch eine konkrete Stelle angeboten?
Hallo Jiyan,

Doch, mir wurde auch noch ein VV mit RFB ausgehändigt, leider.

Hallo Shimazu,

es handelt sich also bei der ZAF, der du die Zeugnisse schicken solltest, um die gleiche ZAF, wie aus dem Telefonat während deines Termines mit SB?
Hallo arbeitsloskr,

ja genau die ist es.

Dann wird das schon etwas schwieriger aus dieser Sanktionsandrohung herauszukommen. Ich fasse mal zusammen:

1) Du hast der ZAF die Zusage gegeben deine Arbeitszeugnisse per E-Mail zu schicken (das wurde von dir auch tatsächlich so zugesagt?)
Genau so sieht es aus.

Es gäbe noch eine Möglichkeit, die allerdings davon abhängt, wie glaubwürdig du diese SB gegenüber erläutern kannst (abhängig auch von deinem Verhältnis zu SB). Du könntest antworten, dass du nach Überprüfung deiner Möglichkeiten zu Hause bemerkt hast, dass du deine Arbeitszeugnisse nicht per E-Mail schicken kannst (bspw. Scanner defekt) und du daher diese per Brief verschickt hast. Dieser Brief muss wohl dann leider nicht angekommen sein, wofür man dir keine Vorwürfe machen kann. Der Knackpunkt bei dieser Argumentation ist aber, was und wie du dich bisher bei SB verhalten hast und SB diese Aussage für glaubhaft hält.
Das wäre eine gute Idee. Das Verhältnis kann ich nicht so ganz einschätzen. Aber glauben tut sie mir bestimmt nicht. Mir ist ja schon das Malheur mit dem vergessenen Termin passiert..

Das geht auf keinen Fall. Ich würde solche Telefonate grundlegend ablehnen, mit der Begründung, dass ich mich auf solche Gespräche vorbereiten muss und, dass ich mein Grundrecht auf das Kommunikationsgeheimnis wahrnehme.
Ich wusste auch nicht so recht wie ich reagieren soll. Also ich habe auch im ersten Moment gedacht "darf die das eigentlich"?
Hätte ich gewusst, dass sie es nicht darf, hätte ich ihr das dann auch so gesagt, aber weil ich mir nicht zu 100% sicher war, habe ich es dann gemacht, bevor das als Verhinderung von Arbeitsaufnahme oder so gilt.

Die 10% Sanktion wegen des nicht Wahrnehmens des Termins kann ich noch verkraften, aber die 30% oben drauf tun schon weh.

Ich würde halt nur gerne wissen, wie ich jetzt vorgehen soll.
Das mit der von mir erwähnten EGV kann das ja so nicht passen, wegen dem bestehenden VA, also warte ich da erst einmal, bis von denen was kommt.

Die 10%-Sanktion kann ich nicht/schlecht abwehren, also muss ich mich damit abfinden.

Bei der 30%-Sanktion hoffe ich, da mit Glück noch raus zu kommen, wenn ich Deinen Ratschlag beherzige.

Das sind die Punkte, die mein Gehirn in den letzten tagen zum rauchen bringen.

Ich danke Dir auf jeden Fall recht herzlich für deinen Input.
 

Shimazu

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Hey zusammen.


Ich muss den Thread doch nochmal kurz pushen und wollte fragen, ob eventuell jemand meine Fragen im vorherigen Post beantworten könnte, da ich wirklich unsicher bin, wie ich mich jetzt am besten verhalten soll.

Außerdem stellt sich mir jetzt noch die Frage auf, ob ich die Zeugnisse nachträglich dahin schicken soll/muss?

Vielen Dank fürs lesen und sorry für die Umstände.
 

arbeitsloskr

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Ich muss den Thread doch nochmal kurz pushen und wollte fragen, ob eventuell jemand meine Fragen im vorherigen Post beantworten könnte, da ich wirklich unsicher bin, wie ich mich jetzt am besten verhalten soll.
Hallo Shimazu,

welche Fragen sind dir noch unklar?

Die einzige Möglichkeit die 30%-Sanktion abzuwenden wäre, wenn du erklärst, dass du nach dem Termin bei der ZAF zu Hause festgestellt hast, dass du nicht technisch nicht in der Lage warst die Zeugnisse einzuscannen und du sie daher als Kopie postalisch per Brief verschickt hast und dieser auf dem Versandweg abhanden gekommen ist.

Ob dir das dein/e SB als Wahrheit abnimmt, kann dir hier keiner garantieren, da der Weg per E-Mail von dir leider nicht nachweisbar ist, da du diese nie verschickt hast, wie du weiter oben bereits selbst geschrieben hast.

Außerdem stellt sich mir jetzt noch die Frage auf, ob ich die Zeugnisse nachträglich dahin schicken soll/muss?
Dir wird die 30%-Sanktion angedroht, weil du dich nicht an Absprachen mit dieser ZAF gehalten hast. Dies hat die ZAF an JC weitergegeben und damit ist diese Bewerbung meiner Meinung nach erledigt.

Selbst wenn du dich jetzt nochmals mit deinen Zeugnissen an diese ZAF wendest, dann würdest du dort unter verstärkter Überwachung stehen.
 

Shimazu

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Hallo Shimazu,

welche Fragen sind dir noch unklar?
Hey arbeitsloskr,

es ging mir um die letzten genannten Punkte zwecks EGV und meinem bestehendem VA. Im Prinzip habe ich nur auf eine Bestätigung meiner Einschätzung gehofft. ^^
Aber ich habe das auch nicht richtig als Frage formuliert, sollte ich beim nächsten mal besser machen ;D.

Dir wird die 30%-Sanktion angedroht, weil du dich nicht an Absprachen mit dieser ZAF gehalten hast. Dies hat die ZAF an JC weitergegeben und damit ist diese Bewerbung meiner Meinung nach erledigt.

Selbst wenn du dich jetzt nochmals mit deinen Zeugnissen an diese ZAF wendest, dann würdest du dort unter verstärkter Überwachung stehen.
Das war auch mein Gedanke dazu. Ich frage mich halt nur, ob ich damit rechtlich im reinen wäre.
Du sagtest ja, dass es vom Verhältnis zu meiner SB anhängt ob die Sanktion verhängt wird.
Würde mich mal interessieren wie das rechtlich aussehen würde, oder ob ich da wirklich von ihrer Gnade abhängig bin. Gut, eigentlich muss ich ja den Eingang der post beweisen, was aber für einen ELO ohne zusätzlich Geld für Einschreiben kaum zu stemmen wäre und nicht im Bewerbungsbudget drin ist.

Nur wenn man es mal ganz penibel sehen würde. :biggrin:

Danke Dir für die schnelle Antwort.
 
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faalk

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und du sie daher als Kopie postalisch per Brief verschickt hast und dieser auf dem Versandweg abhanden gekommen ist.
Ob sich die SB darauf einlässt?
Der Absender ist in der Beweispflicht, dass der Brief versendet/beim Empfänger angekommen ist. Das der Brief auf dem Versandweg verloren gegangen ist, lässt sich wohl schwer beweisen.
 

arbeitsloskr

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Ob sich die SB darauf einlässt?
Hallo faalk,

das ist die Frage, vorallem wenn man das bisherige Verhalten zwischen Shimazu und SB betrachtet (also was uns hier davon von Shimazu berichtet wird).

Der Absender ist in der Beweispflicht, dass der Brief versendet/beim Empfänger angekommen ist. Das der Brief auf dem Versandweg verloren gegangen ist, lässt sich wohl schwer beweisen.
Moment, ich nahm bei postalischen Bewerbungen per Brief bisher an, dass es nicht im Verantwortungsbereich vom Versender liegt, ob der Brief tatsächlich ankommt. Ich meine, hier im Forum dazu bereits Urteile gesehen zu haben.

SG Lüneburg Az. S 37 AS 844/10 v. 13.11.2013 Urteil, Zitat: "Zwar kann ein Zugang seiner Bewerbung nach den vorliegenden Aussagen der Mitarbeiter der I. nicht festgestellt werden. Der nicht nachgewiesene Zugang erfüllt im vorliegenden Fall jedoch nicht den Tatbestand der "Weigerung"."
 

Doppeloma

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Hallo Shimazu,

Danke für den Scan der Anhörung, für mich stellt sich dabei aber noch immer die Frage, um welche konkrete Art Zeugnisse es gehen soll, diese Frage MUSS dir doch der AG beantworten wenn (alleine ?) davon abhängig sein soll, ob du (angeblich) eingestellt wirst oder nicht. :icon_kinn:

Ob das auch ein Sozial-Richter so sehen würde, dass deswegen eine Sanktion gerechtfertigt ist, sehe ich noch als sehr zweifelhaft an.

Was sollst du denn jetzt tun nach Ansicht deiner SB ???

Man sollte doch als AG die Anforderung an Unterlagen konkretisieren können, "Zeugnisse" gibt es viele, was hätten die denn gerne, die von der "Grundschule" oder welche die Aussagen zu deiner Qualifikation machen. :icon_evil:

Welche Qualifikation ist denn nötig für die angebotene Stelle, hast du dazu "Zeugnisse" / Qualifikationsnachweise oder vielleicht "passende" Arbeitszeugnisse aus einer ähnlichen Tätigkeit, die du vorlegen WILLST (denn dazu kann dich Niemand verpflichten) ???

Ich "reite" da gerne drauf rum, denn auch ein AG hat keine Unterlagen zu fordern, die für die Entscheidung zu deiner Einstellung völlig unwichtig sind. :icon_evil:

Mag ja sein, dass deine SB das im Moment so sehen möchte und der AG auch aber für mich klingt das an den "Haaren herbei gezogen", daran eine (angeblich) "vereitelte Einstellung" und eine Sanktion festmachen zu wollen.

Wenn ein AG dich unbedingt einstellen will macht er das ganz sicher NICHT von solchen undefinierten "Zeugnissen" abhängig und sorgt dann gleich im "intimen" Telefonat dafür, dass deine SB genau Bescheid weiß, was eigentlich NUR euch beide anzugehen hätte.

Ich muss den Thread doch nochmal kurz pushen und wollte fragen, ob eventuell jemand meine Fragen im vorherigen Post beantworten könnte, da ich wirklich unsicher bin, wie ich mich jetzt am besten verhalten soll.
Ich würde die Anhörung genau damit beantworten, dass eine Einstellung sicher nicht alleine von der Vorlage irgendwelcher Zeugnisse abhängig sein kann, besonders wenn man dir gar nicht mitgeteilt hat, was für Zeugnisse der AG konkret "begehrt".

Wenn es so wäre, dass du für die vorgesehene Stelle gar keine speziellen Kenntnisse-Nachweise benötigen würdest, dürfte das kaum zu begründen sein, dass du nur deswegen nicht eingestellt wurdest ... (ob das so ist kannst du nur selber wissen).

Schulzeugnisse sind in der Regel irrelevant (wenn man nicht gerade erst den Schulabschluß gemacht hat) und Arbeits-Zeugnisse bekommt man gar nicht überall und kann durchaus selbst entscheiden, wem man die vorlegen will oder nicht.

Diesen "Zeugnissen" wird aus meiner Sicht (besonders bei ZAF und sonstigen windigen AG) viel zu viel Bedeutung beigemessen, denn letztlich ist es denen doch sowieso egal was der neue Mitarbeiter vorher mal gemacht hat und wie das dem früheren AG "so gefallen" haben könnte.

JEDER AG weiß doch sehr genau, dass da auch nicht die ehrliche Ansicht des letzten AG drin steht und wie schon geschrieben MUSS man solche Zeugnisse überhaupt NICHT besitzen und dann kann man sie auch nirgends hinschicken.

Außerdem stellt sich mir jetzt noch die Frage auf, ob ich die Zeugnisse nachträglich dahin schicken soll/muss?
Du musst gar nichts, zunächst mal würde ICH wissen wollen, wie wichtig (welche bisher NICHT konkret benannte) "Zeugnisse" sein können, um dich deswegen sanktionieren zu können ... diese Frage würde ICH bei Bedarf bis zum SG immer wieder stellen ... also klar gegen eine Sanktion mit dieser Begründung vorgehen.

Es steht doch gar nicht fest, dass man dich eingestellt "hätte" wenn du alles was nach "Zeugnis riecht" der ZAF (zur freien Auswahl ?) geschickt hättest, mal abgesehen davon, dass man solche Unterlagen besser nicht per Mail schicken sollte.

MfG Doppeloma
 

AnonNemo

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Nur unglücklich formuliert?
schlaraffenland meinte:
Denn die ZAF hätte Dich vor Aussprechen der Sanktionsandrohung durch das Jobcenter (wahrscheinlich hast Du ein entsprechendes Anhörungsschreiben erhalten) auffordern sollen die Zeugnisse nachzureichen.
Eine ZAF hat niemals eine Sanktionsandrohung (Anhörung) zu machen ... das darf höchstens ein SB.

Zu dem Problem:
Egal, was man schon zu SB gesagt/zugegeben hat ... einfach zu SB sagen, dass man sich rechtskonform bei der ZAF beworben hat.
Sollte irgendwoher die Pflicht bestehen, dass man Zeugnisse mitzuschicken hat - da will ich die Rechtsgrundlage von SB schriftlich bekommen - kackfrech behaupten, dass die dabei waren ... natürlich darf man dann im Anschreiben nicht angeboten haben, diese zum VG mitzubringen ... ~> müssen die Zeugnisse eben bei der ZAF verschlampt worden sein :icon_hmm:

P123 meinte:
Wenn die ZAF ihn also gar nicht einstellen wollte, kann das Vereiteln dieser Nichteinstellung auch nicht sanktioniert werden.
... und wie willst du das Beweisen?
Weder die ZAF noch ein JC-SB werden dies zugeben ... sollte es so gewesen sein.

Doppeloma meinte:
Dass VV als Bewerbungen zu erstatten sind gibt es bereits als BSG-Urteil,
Hast du da bitte das Az. (welches ich sehr gerne bei den sortierten Urteilen eintragen würde), oder meinst du die Petition vor dem Bundes...rat/tag?

Doppeloma meinte:
dafür brauchst du ihr nicht mit irgendeiner Pedition zu kommen, [...] dass die Regierung sich damit befassen soll.
Oh, die Regierung hat sich damit befasst und auch mitgeteilt, dass es unnötig ist diesen Fall weiter zu konkretisieren, WEIL es schon eindeutig geregelt ist :wink:

Shimazu meinte:
dass ich zu einem Vorstellungsgespräch bei der ZAF eingeladen wurde, weil mir beim ersten Gespräch ein Telefonat mit der ZAF "aufgezwungen" wurde.
... in Zukunft solche Telefonate dankend ablehnen, bzw. wenn sich abzeichnet, dass SB sich in deinen Bewerbungsablauf einmischt ... das Zimmer verlassen ~> schließlich möchtest du bei den privaten Telefongesprächen von SB nicht zuhören ... DU bist so zuvorkommend und achtest auf den Datenschutz von SB.

Shimazu meinte:
nochmal mit denen übers Telefon zwangs verbunden
... und das lief auch wieder im Beisein von SB? :doh:

Na, da möchte ich mal wissen, ob diese/r (neugierige aka sanktionierungsgeile) SB dich auch bei ihren/seinen Gehaltsverhandlungen dabei sein lässt.

Shimazu meinte:
Also kurz zusammengefasst habe ich das so verstanden, dass die Forderung einer WUB nicht gesetzlich untermauert ist,
Na ja, diese Zusammenfassung stimmt in 95% der Fälle ... aber in den restlichen 5% gibt es Urteile, die eine WUB zulassen ~> Eine WUB ist zulässig, wenn der eLB sich nachweislich immer/regelmäßig an Meldeterminen (ggf. +/- 2 Tage) krankschreiben lässt.

Shimazu meinte:
Bis jetzt habe ich bei jedem SB immer noch daran gedacht, "der könnte ja anständig sein",
Na ja, ich könnte auch den Lotto-Jackpot mit zig Millionen gewinnen ... aber deshalb fange ich nicht das Spielen an oder werde den Einsatz verzehnfachen :icon_evil:

Gehe in Zukunft mit einer Portion gesunder Skepsis zu Meldeterminen ... man kann nicht im ersten Termin erkennen, ob SB zu den anständigen gehört ~> Freunde erkennt man erst in der Not.

Oha, ich habe die Anhörung gelesen:
Interessante Schlussfolgerung; Sie haben eine Arbeitsaufnahme, im voraus(!!!), verhindert ... weil der AG den Eingang der Zeugnisse nicht feststellen konnte.
Dazu hast du schon gegenüber SB ausgesagt, dass du diese per eMail verschickt hast ... (den gesendet Vermerk hast du nicht mehr!!!) und was auf dem Weg bis zum ZAF-Server und ggf. noch im ZAF-Büro verloren gegangen sein könnte ~> darauf hast du keinen Einfluss.
 

arbeitsloskr

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Dazu hast du schon gegenüber SB ausgesagt, dass du diese per eMail verschickt hast ... (den gesendet Vermerk hast du nicht mehr!!!) und was auf dem Weg bis zum ZAF-Server und ggf. noch im ZAF-Büro verloren gegangen sein könnte ~> darauf hast du keinen Einfluss.
Hallo AnonNemo,

hatte denn schon jemand mal Erfolg mit dieser Argumentation, dass man eine E-Mail verschickt hat, die man nach dem Versenden aus dem Ordner "Gesendet" gelöscht hat und daher nicht nachweisen kann, dass man eine E-Mail erstellt und verschickt hat?

Ich sehe hier das Problem der Glaubhaftigkeit, denn in den Online-Zugängen der gängigen E-Mail-Anbieter wird jede versendete E-Mail gespeichert und man müsste diese schon händisch selbst löschen, was zudem bei derzeit angebotenen Speicherplätzen nicht notwendig ist.

Gleiches gilt auch für den Fall, dass man seine E-Mails mit einem Client wie Outlook oder Thunderbird verwaltet. Wie erklärt man glaubhaft, dass man seine versendeten E-Mails nach Versand gelöscht hat? An begrenztem Speicherplatz kann es ja nicht liegen ;)
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Also eine gefakte gesendete E-Mail in solch einem Ordner zu erstellen ist einfach.
Einfach ein zweites Konto anlegen und dort aus dem ersten Konto eine gesendete E-Mail kopieren ins 2te Konto. Dann die Angaben dort so umändern das es mit der Bewerbung passt. Dann einfach die geänderte wieder zurückkopieren.
Alles was mit Computern zu tun hat, ist niemals sicher.
 
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