Jobcenter lehnt Umsatzanzeige ab + Datenschutz

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DarkSoul

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Hallo,

ich hab eine neue SB und die hat irgendwie den Vollschuss nicht gehört. Bin ziemlich auf 180 deswegen. Ich hab meinen Folgeantrag gemacht und all die Jahre mit wechselnden SB (Habe jedes Jahr ne neue SB) hatte ich NIE Probleme, dass ich über mein Onlinebanking die Umsatzanzeige der letzten 3 Monate ausdrucke und die empfindlichen privaten Daten schwärze. Jetzt die neue SB hat da ein Fass aufgemacht, möchte die Auszüge im ORIGINAL und ungeschwärzt und nicht nur die ausgedruckte Umsatzanzeige. Von wegen, ich könnte die ja fälschen...

Was kann ich da machen?

Ich will nicht, dass die vom Mobcenter wissen was ich wofür ausgebe usw. Die HABEN-Seite (Einkünfte) habe ich wie immer so gelassen mit allem. Nur die SOLL-Seite (Ausgaben) habe ich bis auf den Titelnamen geschwärzt. Also Kundennummern z.B. oder bei sehr empfindlichen Sachen auch den Titel des Geldempfängers. Und bisher war das wie gesagt nie ein Problem.

Bin ich da im Recht oder hat die SB vom Mobcenter Recht?

Danke für eure Antwort.
 

Wutbuerger

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Genau genommen hat eher das JC Recht ... schwärzen ist eigentlich auf politische, religiöse und sexuelle Ausgaben begrenzt .Also deinen Parteibeitrag darfst du schwärzen , deinen online Einkauf nicht .Und wenn sie das durchzieht und wegen fehlender Mitwirkung mit Leistungseinstellung droht hast du ein echtes Problem ...
Bei original Kontoauszügen würde ich als erstes nach der Kostenübernahme fragen .
 

Claus.

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Ich weiß, das passt jetzt nicht hierher, aber ich finde nicht den Punkt, wo ich ein neues Thema anschneiden kann.
Achte mal ziemlich weit oben oder auch ziemlich weit unten auf ein blaues Feld ... -> "Neues Thema"

möchte die Auszüge im ORIGINAL und ungeschwärzt und nicht nur die ausgedruckte Umsatzanzeige.
Was heisst heutzutage noch "original" ...
Bei den elektronischen Kontoauszügen im pdf-Format, wie sie selbst bei den Sparkassen immer noch moderner werden - weil ja ein Kontoauszugsdrucker Geld kosten würde, steht in den kleingedruckten und eher richtiggehend geheimgehaltenen AGB´s drin, daß ein pdf-Dokument die Voraussetzungen eines amtlichen Dokumentes nicht erfüllt. Aber man kann ja das Konto kündigen, oder ...

Wenn die Umsatzanzeige "beeinflusst" wird, steht das normalerweise auf dem so erzeugten Umsatzblatt mit drauf. Dafür müsste man allerdings lesen können; denn "TippEx" auf dieser Zeile würde wohl eher in die Richtung kriminell gehen.

Wenn es daneben noch "richtige" Kto-Auszüge geben sollte, kann sie die doch einsehen. Braucht nur die Fahrtkostenübernahme klar machen. Dabehalten ist allerdings nicht. Und auch da ist ggf. nichts von wegen ´alles lesen´.

Bei "richtigen" Kto-Auszügen kann sie aber selbstverfreilich davon auch Scan´s /Kopien bekommen, die geschwärzt sind.

Ein Richter darf die dagegen selbstverständlichst vollständig einsehen ... ein SB sollte für sein Ansinnen schon eher wenigstens eine halbscharrige Begründung haben; der Einkauf per Lastschrift (und damit das persönliche Einkaufsverhalten ala ´in welchen Supermärkten kauft der so ein´) geht die m.M.n. recht wenig an, kleinere Überweisungssummen ala z.B. ibääh-Vorauskasse ebenfalls nicht (ggf. kann man ja noch ein paar wenige Buchstaben ungeschwärzt lassen daß niemand behaupten kann daß das auch auf ein unbekanntes Sparbuch gehen könnte) - die Beträge müssen allerdings offen bleiben.
 

DarkSoul

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Den Namen der Institute (Bonprix, Ibäh oder so) und die Beträge hab ich ja offen gelassen. Lediglich die Kundennummer bzw. Rechnungsnummer hatte ich rausgeschwärzt bzw. wenn ich bei "Erwachsenenshops" was bestellt hatte, das hab ich bis auf den Betrag komplett entfernt. Finde also, dass ich da m.M.n im Recht bin.
 

Jiyan

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Hast du das schriftlich bekommen? Falls ja frag doch den Datenschutzbeauftragten. Das teilst du dem JC mit und sagst sobald du die Antwort hast, wirst du dieser Aufforderung nachkommen oder eben nicht. Solltest du das nicht schriftlich haben, dann ignoriere es oder fordere schriftlich nach.
 
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