Jobcenter lehnt Führerschein-Übernahme ab, ist das so richtig ? (1 Betrachter)

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dazzle2211

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Liebe Freunde,

es geht hierbei um miene Tochter bzw. um meinen Schwiegersohn. Beide sind 19 Jahre verheiratet und wohnen in einer gemeinsamen Wohnung.

Sie hütet das Kind welches vor einem Jahr geboren wurde, er macht seit August eine Ausbildung. Nun ist das Problem, dass spät Abends keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fahren, so das er nicht mehr von der Arbeit nachause kommt. Er arbeitet im Schichtdienst.

Das Jobcenter schreibt nun, dass man den Antrag auf einen Führerschein vor der Ausbildung hätte stellen müssen. Antrag abgelehnt. Jetzt weiß er nicht wie er seine Ausbildung fortsetzen soll, öffentliche Verkehrsmittel fahren zu dieser Zeit nachweisbar leider nicht mehr. Die ersten zwei Monate konnte er bei einem Kollegen mitfahren, nun aber haben sie getrennt Schichtdienst, so dass das nicht mehr geht.

Jetzt möchte ich fragen ob das so Rechtens ist ? Anstatt in Arbeit zu halten zwingt ihn das Jobcenter letztendlich seine Ausbildung abzubrechen, ohne Führerschein gehts einfach nicht.

Könnt ihr mir weiterhelfen ?

Grüßle dazzle
 

vidar

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Moin @dazzle,

Dieser Umstand war bestimmt schon vor der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrags bekannt gewesen. Insofern hätte auch vorab durchaus mit dem JC das Problem der Hin- und Rückfahrt zum Ausbildungsort erörtert werden können, um etwaige finanzielle Hilfen bekommen zu können. Selbst wenn das JC den Führerschein über einen rückzahlbaren Kredit finanzieren sollte, habt ihr hiermit das Problem der Heimfahrt noch lange nicht gelöst.

Einen Führerschein erhält bzw. macht man nicht mal kurz über lang. Ich schätze, dass hierfür bestimmt 2-3 Monate an Zeit aufgewendet werden müssten. Geht wieder zum JC und erläuter das Problem direkt mit der Leistungsabteilung. Lasst euch dort nicht abwimmeln und verlange ggf. den direkten Vorgesetzten zu sprechen. Alternativ könnt ihr auch bei einer Fahrschule vorsprechen, ob dort eine Teilzahlungsmöglichkeit gegeben ist.
 
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