Jobcenter lehnt Förderung ab!

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Headi

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Hallo zusammen,

ich möchte mich informieren, wie ich mich gegen die Vorgehensweise des Jobcenter wehren kann!

Hintergund:

Ich habe eine verbindliche Zusage einer Zeitarbeitsfirma (DEKRA)
gehabt, dass ich eingestellt werde.
Die einzige Voraussetzung wäre gewesen, dass dass Jobcenter mich weiter Qualifiziert!
Das haben die der Zeitarbeitsfirma gegenüber abgelehnt!

Langsam reichte es mir.
Das ist nun das unzähligste Mal, dass diese mir Steine in den Weg legt!
Ich möchte gerne wisse, wie ich mich dagegen wehren kann!

Von Anfang an habe ich Probleme mit dem Jobcenter!
Ich eier über den Stellenmarkt, ohne eine Chance, da ich keine Abgeschlossene Ausbildung habe, noch großartige Beruferfahrung. Nun kann ich zumindest in der Zeitarbeit eine Stelle bekommen, und dieses lehnt eine Finanzielle Hilfe ab!

Von wegen, wer Arbeit will, kriegt welche!
Diese Menschen bei den Centern entscheiden über das Leben der Menschen in Deutschland!

Ich werde mir jetzt Rechtliche Hilfe einholen, und auch anfangen Krankenscheine zu sammeln! Das kann es echt nicht sein!

Wer kann mir Ratschläge geben???

Wer kennt gute Anwälte in der Region um Dortmund?
 

Roter Bock

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Sorry - aber Ausnahmsweise muss ich hier dem Jobcenter Recht geben. Dekra versucht sich hier grade aus jeder Verantwortung für Weiterbildung rauszustehlen, oder sich Ihre eigenes Angebot der Weiterbildung bezahlen zu lassen. Meine Meinung - wenn die Herren Unternehmer Fachkräfte brauchen, dann sollen sie die auch ausbilden.

Da Zeitarbeit (statistisch) keine dauerhaften Arbeitsverhältnisse schafft, ist die Entscheidung für mich nachvollziehbar. 60 % der Zeitarbeitnehmer schaffen kaum 6 Monate bei einer Zeitarbeit.

Das spricht nicht gegen eine Ausbildung die Du machen solltest - und ja, Förderung kannst Du verlangen.

Aber ausbilden per Förderung für eine Zeitarbeitsbude hätte ich mangels "Nachhaltigkeit" der Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit auch abgelehnt wenn ich SB wäre (...und die hasse ich von Herzen).

Wie wär es andersrum mit einer Ausbildung ohne Kopplung an Zeitarbeit?

Ausserdem solltest Du schon etwas mehr an Zusammenhängen mitteilen, damit man die Sache hier besser diskutieren kann.

Roter Bock
 

Erolena

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In welcher Richtung sollst du dich qualifizieren?

Ist das für die Arbeit wirklich nötig? Oder will die DEKRA auf diese Weise einfach ihre Qualifizierungslehrgänge füllen?

Hast du die Qualifizierung schriftlich beantragt?

Warum hat das Jobcenter die Quali abgelehnt? Hast du die Ablehnung schriftlich?

Was verlangt das Jobcenter von dir? (anstelle Qualifizierung für die Zeitarbeit)

Vielleicht verlangt das Jobcenter, dass du dich für eine richtige Berufsausbildung bewirbst, statt dich für die Zeitarbeit zu qualifizieren? Das könnte ich, je nachdem wie alt du bist, gut nachvollziehen.

P.S. Roter Bock war schneller. Ich schließe mich voll an.
 

Roter Bock

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So weit ich das in einen alten Thread gesehen habe geht es bei Dir um den C1 Lappen für LKW bis 7,5 Tonnen.

Ein Führerschein wäre aber keine Berufsausbildung - es sei denn Du willst Kraftfahrer werden. Geh mal über Kursnet und stelle dafür einen Antrag. Suche Dir eine förderungswürdige Ausbildung.

Du kannst natürlich wenn die Ablehnung schriftlich vorliegt Widerspruch erheben und beim SG Klage einreichen. Nur wird das in dem Fall möglicherweise nichts.

Dabei darfst Dich noch bei der EU bedanken! In der alten Klasse III durftest Du Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen bewegen. Die Aufspaltung in zig Unterklassen kraft EU macht nur die Fahrschulen glücklich. Den Schwachsinn gab es früher nicht.

Roter Bock
 

Erolena

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Hast du den Gedanken an eine Umschlung schon aufgegeben?
An deiner Stelle würde ich mich nach der Qualifizierungsinitiative für Arbeitslose bis 35 Jahre erkundigen.

Zum Beispiel die Industrie- und Handelskammer (IHK) fragen, was in deiner Region in der Qualifizierungsinitviative geplant ist. Oder bis zu welchem Termin darüber entschieden wird.
Oder falls es bei euch Bildungsberatungsstellen gibt, diese sind vermutlich auch gut informiert.
 

Existenzminimum

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..
Ein Führerschein wäre aber keine Berufsausbildung - es sei denn Du willst Kraftfahrer werden. Geh mal über Kursnet und stelle dafür einen Antrag. Suche Dir eine förderungswürdige Ausbildung.
Ich seh das auch so: sofern der threadersteller bereit ist eine Berufsbausbidlung zu erwerben, könnte man u.a. eben auch mit der Ablehnung der o.a. Führererscheinqualifizierung argumentieren. Ohne berufliche Qulaifuikation auch keine Berufsttätigkeit, da für unqualifizierte es kaum Stellen gibt.
Dabei darfst Dich noch bei der EU bedanken! In der alten Klasse III durftest Du Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen bewegen. Die Aufspaltung in zig Unterklassen kraft EU macht nur die Fahrschulen glücklich. Den Schwachsinn gab es früher nicht. ...

Also hier bin ich anderer Meinung: bin mal eine 7,5 Tonner gefahren, ich fand das, da sonst nur PKV gewohnt, ziemlich schwierig. Ich möchte auch nicht wissen, wieviele Unfälle da passiert sind, weil die Leute nicht mit soviel Gewicht und Fahrzeuglänge umgehen können.

Auch die Einführung von Kubik-Klassen bei den Motorrädern war sinnvoll: manche konnte es gar nicht abwarten, sich auf 100 PS Maschieezus etzten, die sie kaum "beherrschten". Ich glaue da hätten frühere, bessere Regelungen einige Menaschenleben gerettet.

Das druch EU- Regelungen trotzdem auch abgzockt wird; steht auf einem anderen Blatt.
 

Headi

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Ich überlege gerade, was ich umsetzen kann.
Es wird wohl in die Richtung gehen, dass ich eine Umschulung machen werde, die ich auch bezahlen kann.

Dazu muss ich dann ein Darlehen beantragen. Und der LKW Führerschein ist da wohl am günstigsten.

Parallel habe ich mich nun bei einer Schweißtechnikfirma beworben.

Diese arbeitet für Fabriken bzw. Dickwandigen Stahlbau, und schult auch nach Baustellenbedingung.
Daher sucht sie auch Schweißer, welche Berufseinsteiger sind!

Da ich schon erste Erfahrungen als Schweißer gesammelt habe, erhoffe ich mir, das das nicht so teuer wird.

Ich weiß ja auch nicht wie groß ein Darlehen maximal sein darf!
Ich muß es ja auch zurück zahlen können.

Eines ist klar. Ich möchte schnellstmöglich vom Jobcenter weg!
 
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