Jobcenter Kreis Warendorf führt die E-Akte ein

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Jeder, der weiß, was für eine epische Papierschlacht allein der Bereich der Leistungsgewährung für die SGB II-Träger ist, dürfte die Entwicklung hin zur papierlosen Verwaltung begrüßen. Zu hoffen ist aber, dass die Warendorfer im organisatorischen Bereich rund um die Einführung der eAkte ihre Hausaufgaben gründlich gemacht haben und überdies auch ausreichend Personal vorhanden ist, den ganzen Papierwust vernünftig einzuscannen sowie jedem Blatt die für die Zuordnung innerhalb der eAkte erforderlichen Informationen mitzugeben. Sollte die Behördenleitung der Auffassung sein, ein solches Projekt könne mal eben so nebenher von den Leistungs-SBs geschultert werden, wird es so richtig bunt...

Ansonsten ist die gesamte öffentliche Verwaltung durch das Onlinezugangsgesetz des Bundes und die E-Government-Gesetze der Länder gehalten, die eigenen Dienstleistungen (auch) digital verfügbar zu machen. Hierzu zählt u. a. die Einführung der elektronischen Schriftgutverwaltung.
 

KaffeTrinker

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Da kann man nur hoffen das durch die Digitalisierung viele SB'chen Arbeit suchend werden :cool:
 

karlbecker

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Bei uns "wurde" dies schon vor 2 Jahren gemacht :). Eigens eine eigene Abteilung eingeführt ( wo ich mich auch schon erfolglos bewerben durfte :)). Diese Abteilung hat ganze 2 Mitarbeiter :D, diese sind nur damit beschäftigt alte Dokumente zu digitalisieren, da allerdings jeden Tag tausende von neuen Papieren anfallen kommen sie damit nicht hinterher. Das ist alles sehr gut durchdacht :)
 

JulieOcean

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Bei mir wird schon längere Zeit digitalisiert. Was bei meinem JC an Papierkram ankommt, wird in ein anderes JC zum Scannen weitergeleitet und dann elektronisch wieder zurück. :ROFLMAO:

Papiersparen ist sinnvoll. Aber so sind Verzögerungen und Fehler auf unsere Kosten vorprogrammiert.
 

jaykay19

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Bei mir wird schon längere Zeit digitalisiert. Was bei meinem JC an Papierkram ankommt, wird in ein anderes JC zum Scannen weitergeleitet und dann elektronisch wieder zurück. :ROFLMAO:

Papiersparen ist sinnvoll. Aber so sind Verzögerungen und Fehler auf unsere Kosten vorprogrammiert.

Kommt drauf an wo man wohnt. Gibt auch viele Scanzentren die das ganze abwickeln.
 

TazD

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Da kann man nur hoffen das durch die Digitalisierung viele SB'chen Arbeit suchend werden
Wieso sollte das passieren? Vereinfacht gesagt, richtet sich die Anzahl der zu besetzenden Stellen im öD nach dem Arbeitsaufkommen bzw nach der Anzahl der zu bearbeitenden Akten. Ob die nun in Papierform oder digital vorliegen, ist da völlig egal.

Keine Ahnung, aber hauptsache mal nen Spruch rausgehauen.
 

jaykay19

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Na komm, Krieg dich mal ein. Otto Normalmensch geht halt davon aus, dass durch die Digitalisierung Arbeitsplätze wegfallen und das wird irgendwann auch im öffentlichen Dienst so sein.

Wobei das hier nur eine Digitalisierung von Dokumenten, nicht aber von Prozessen ist.
 

Kerstin_K

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Wenn dadurch Arbeitszeit eingespart wird, wird irgendwann die Anzahl der Vorgaenge je SB ansteigen. Wahrscheinlich eher in der Leistumgsbearbeitung als in der Vermittlung.
 

TazD

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Otto Normalmensch geht halt davon aus, dass durch die Digitalisierung Arbeitsplätze wegfallen und das wird irgendwann auch im öffentlichen Dienst so sein.
Das kann durchaus passieren, allerdigns nicht in dem konkret vorliegenden Fall. Aber der Spruch zeigt eigentlich auch nur auf, dass lediglich beabsichtigt war, gegen die unbeliebten JC-SB zu schießen. Wenn das dann der einzige Inhalt eines Beitrags ist, dann fehlt mir mir dafür einfach das Verständnis, weil damit kein Mehrwert und/oder kein sinnvoller Beitrag zu einem Thema vorliegt.

Wobei das hier nur eine Digitalisierung von Dokumenten, nicht aber von Prozessen ist.
Wenn dadurch Arbeitszeit eingespart wird,...
Die Dokumente müssen genauso gelesen und bearbeitet werden. Von daher sehe ich keinerlei Zeitersparnis bei der Aktenbearbeitung. Lediglich die Verfügbarkeit und die (Papier-)Lagerbestände verändern sich.
Sollte die Politik allerdings der Meinung sein, dass man aufgrund der Digitalisierung Stellen einsparen kann, so prophezeie ich (noch) längere Bearbeitungszeiten, weil diese Annahme einfach fernab jeglicher Realität ist.
 
E

ExitUser

Gast
Waren es nicht die Jobcenter die mal ein elektronisches Formular entwickeln wollten
Und dann nach viel Geld und massig Involvierten feststellen mussten das es unbrauchbar war
 

Optierer

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"die Jobcenter"? Was für ein elektronisches Formular - für die ALG II-Beantragung gibt es ja bekanntlich eine stattliche Sammlung verschiedenster Vordrucke - soll das gewesen sein?

Davon abgesehen: Es dürfte im öffentlichen Dienst (und nicht nur da) im Laufe der Jahre etliche Projekte gegeben haben, die schlussendlich nicht oder zumindest nicht ganz so wie gewollt zum Ziel führten.
 
E

ExitUser

Gast
Das war ein Formular das direkt im Computer ausgefüllt werden sollte vom Amt selber, zwecks Vereinfachung der Erfassung der Arbeitslosen
nach ungefähr 2 Jahren haben sie festgestellt das bei einem Fehlerhaften Eintrag eine einfache Korrektur nicht möglich war
sondern das ganze immer neu ausgefüllt werden musste, also zurück auf Anfang, war dann auch nie im Einsatz
da waren ich meine 100-200 "Fachleute" beteiligt und wurde bin mir da nicht mehr sicher 1-2 Millionen verbraten
Das war ein richtiger Schildbürgerstreich
Zur Rechenschaft gezogen wurde natürlich niemand, zumindest ist mir da nichts bekannt
Das war schon einer der größeren Patzer
 

Realo

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Die Digitalisierung von Dokumenten ist wohl die Voraussetzung für die Digitalisierung von Prozessen... Ein Schritt nach dem nächsten...
Und natürlich ist der hauptzweck der Digitalisierung die Verringerung von personalressourcen und die zeitersparnis..
 
E

ExitUser

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Das Problem bei der Digitalisierung mal von völlig gestrigen Formaten abgesehen, Stichwort proprietär immer gern genommen
"Das Problem" ist das zeitnahe löschen und pflegen der Datenbestände
was dann entweder zu einem völligen Chaos führt weil Sichtung unmöglich wird
oder auch noch zusätzlich zu einer Wertung der Probanten führt die völlig unangemessen ist.
 

TimoNRW

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