Jobcenter Kreis Warendorf an der Spitze

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TimoNRW

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Jobcenter Kreis Warendorf bei der Reduzierung von Langzeitleistungsbeziehern landesweit an der Spitze: Jobcenter Kreis Warendorf

Sehr gut steht das Jobcenter Kreis Warendorf im landesweiten Vergleich der Erfolgskennzahlen da. Jeden Monat wird bundesweit der Erfolg der Jobcenter anhand von Kennzahlen gemessen und veröffentlicht. Im Ranking aller 53 Einrichtungen in NRW schneidet das Jobcenter Kreis Warendorf hervorragend ab. So kletterte es auf den ersten Platz beim Rückgang der Langzeitleistungsbezieher. Dabei geht es um Personen, die mehr als 24 Monate (mit einer maximalen Unterbrechung von drei Monaten) Leistungen nach dem SGB II ("Hartz IV") beziehen.

[...]
Die PR-Maschine rollt mal wieder....
 

TimoNRW

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Mich würde die Quote interessieren, wieviele direkt vom SGB II ins SGB XII überführt wurden.

Außerdem wird mit keinem Wort erwähnt, dass die, die man in irgendwelche Maßnahmen schickt, auf wundersame Weise aus der Statistik verschwinden...
 
S

Steamhammer

Gast
Ein weiterer Aspekt liegt Amtsleiterin Petra Schreier am Herzen. "Über 3000 Leistungsberechtigte erzielen bereits Einkommen aus Erwerbstätigkeit und kommen nicht über die Runden. Und dieses schon seit geraumer Zeit. Das können und wollen wir nicht hinnehmen. Deshalb haben wir uns früh entschlossen auch diese Menschen im Blick zu behalten. Von Aktivierung über Qualifizierung bis hin zu alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten haben wir für jede Person etwas im Programm", so Schreier.

Gibt es ein deutlicheres Argument, so wenig wie möglich zu arbeiten, wenn man noch ALG2 bekommt?
 
E

ExitUser

Gast
Toller Artikel ..ganz Prima, da kann man sich ja jetzt wieder ..auf Verfolgung einstellen.

ich denke das wird sich verlagern auf die leute die gesundheitliche Einschränkungen haben oder einen gewissen grad der Behinderung haben

rauszulesen da drine


Mit neuen Ansätzen wie dem sozialintegrativen Fallmanagement kümmert sich das Jobcenter auch intensiv um diejenigen, die seit längerer Zeit SGB-II-Leistungen beziehen und bei denen eine Integration in den Arbeitsmarkt besonders schwierig ist. "Es gibt Leistungsbezieher, bei denen eine Integration sehr schwierig bis unrealistisch ist. Diese Gruppe lassen wir nicht links liegen, sondern packen vorhandene Probleme gezielt an", berichtet Martin Hanewinkel, Leiter des Sachgebiets Integration im Jobcenter. "Im beschäftigungsorientierten Fallmanagement versuchen wir, versteckte Potenziale ausfindig und nutzbar zu machen, in der Arbeitsvermittlung setzen wir konsequent auf nachhaltige Beschäftigung und Qualifizierung", so Hanewinkel weiter

die vermitteln nix die bringen menschen in sinlosmassnahmen oder werden radikal runter sanktioniert biss man am ende aus der Statistik rausfällt

laut BA deren anzeige gibt es 700.000 gemeldete stellen
davon sind abzuziehen gewisser teil Ausbildung,minijobs
und das bundesweit
dem gegenüber stehn aber weit als 10mio menschen gegenüber die einen Job suchen wo sie von leben können
und nicht nur 3mio wie immer behaubtet wird^^
 

TimoNRW

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ich denke das wird sich verlagern auf die leute die gesundheitliche Einschränkungen haben oder einen gewissen grad der Behinderung haben

Du machst mir Angst..:icon_sad:
 
E

ExitUser

Gast
Du machst mir Angst..:icon_sad:

das läuft doch schon das die sich an behinderte und gesundheitliche menschen austopen

schau dich um imforum wieviele die gesundheitliche Einschränkungen haben werden bombardiert mit massnahmen und VVs die überhaubtnicht mit den Einschränkungen passen

das sind die wo die SBs sich eigentlich richtig ins zeug legen müsten und zwar mit den betroffenen zusammen und nicht einseitig diktieren und hoffen das der dumm ist das man den weg sanktionieren kann
oder in massnahmen untergeht und somit aus der Statistik fliegt
 
E

ExitUser0090

Gast
Bei keinem anderen Jobcenter in NRW gab es einen so starken Rückgang. Auch in anderen Kategorien- wie bei der Integrationsquote in den Arbeitsmarkt - liegt das Jobcenter Kreis Warendorf im oberen Drittel liegt.
Wenn man schon solche Selbstbeweihräucherung betreibt, sollte die Pressemitteilung schon noch jemand mal Korrektur lesen. Sonst könnte es peinlich werden...
 

HajoDF

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Absolute Spitze des gesamten Blafasel ist:
"Im beschäftigungsorientierten Fallmanagement versuchen wir, versteckte Potenziale ausfindig und nutzbar zu machen, in der Arbeitsvermittlung setzen wir konsequent auf nachhaltige Beschäftigung und Qualifizierung"

Vom eigentlichen Auftrag - Vermittlung in sozialversicherungspflichtige auskömmliche Arbeit - dieser Behörde lese ich da nichts:icon_laber:
 

XxMikexX

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Über 3000 Leistungsberechtigte erzielen bereits Einkommen aus Erwerbstätigkeit und kommen nicht über die Runden. Und dieses schon seit geraumer Zeit. Das können und wollen wir nicht hinnehmen. Deshalb haben wir uns früh entschlossen auch diese Menschen im Blick zu behalten. Von Aktivierung über Qualifizierung bis hin zu alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten haben wir für jede Person etwas im Programm", so Schreier.
Erst "vermittelt" man Leute in solche prekären Beschäftigungen, anschließend bedauert man das und will es nicht mehr hinnehmen.:icon_neutral:

Schuld an der Situation sind nicht etwa Arbeitgeber, die keine vernünftigen Löhne zahlen, sondern die Arbeitslosen mal wieder.

Die werden dann mit sinnlosen Maßnahmen, ganz zur Freude der Arbeitslosenindustrie, beackert.

Vernünftige Qualifizierungen, die auch anerkannt sind, gibt es nicht!
 

druide65

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beschäftigungsorientierten Fallmanagement= Arbeit egal was
Versteckte Potenziale=Sie können auch Leiharbeit und Werksvertrag.
nachhaltige Beschäftigung und Qualifizierung"= Von Befristung zu Befristung.
Kreis Warendorf= Nähe zu Bertelsmann.Neoliberales Spitzenmanagement im Ausbeuten.
 

JulieOcean

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Das entspricht einer Reduzierung um 7,4 Prozent. Landesweit ging dieser Wert nur um durchschnittlich 0,4 Prozent zurück.

Worauf gründet das JC Warendorf seinen vermeintlichen Erfolg? Da wird von "beschäftigungsorientierten Fallmanagement" gefaselt, von "Aktivierung" und "alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten", aber das sind nur Worthülsen. Es fällt kein Wort über konkrete Vermittlung in existenzsichernde unbefristete Arbeit. Die dürfte auch nicht stattgefunden haben.

Jobcenter Kreis Warendorf bei der Reduzierung von Langzeitleistungsbeziehern landesweit an der Spitze
:eek:
Die Anzahl von Beziehern kann ich reduzieren, aber den Bezieher als solchen???
 
E

ExitUser0090

Gast
Es fällt kein Wort über konkrete Vermittlung in existenzsichernde unbefristete Arbeit. Die dürfte auch nicht stattgefunden haben.
Warum auch? Wenn die einen H4ler jährlich mehrfach in Leiharbeit "vermitteln", ist das für deren Statistik so mit das Beste was denen passieren kann.
 

TimoNRW

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Warum auch? Wenn die einen H4ler jährlich mehrfach in Leiharbeit "vermitteln", ist das für deren Statistik so mit das Beste was denen passieren kann.

Wundert mich nicht, ZAF at-work Fachpersonal im örtlichen Oelde hat damals in meiner Anwesenheit direkt beim Jobcenter angerufen. Da werden sich auf direkten Wege die Bälle zugespielt.
 
E

ExitUser0090

Gast
Klar, die Leihbuden haben den "kurzen Dienstweg" zu den JCn. In Rheine z. B. sitzen die Arbeitsagentur, drei Leihbuden, zwei Gewerkschaften und das Arbeitsgericht in einem Gebäude unter einer postalischen Anschrift. Da hat man keine weiteren Fragen mehr.
 

hemmi

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Naja, denke mal daß die ihre Statistik am besten verbogen haben.:icon_lol:
 
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