Jobcenter interpretiert Richterliches-Schreiben falsch, bräuchte Hilfe bei der Formulierung (1 Betrachter)

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dazzle2211

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Hallo Freunde,

seit einiger Zeit schon fordert mein Jobcenter Unterlagen von mir die sie längst haben. Für mich reine Schikane. Es geht hierbei im übrigen um den Weiterbewillungsantrag. Jetzt interpretieren sie auch noch ein Richterliches-Schreiben falsch, jedenfalls für mein Deutsch-Verständnis.

Ich hab mal beide Schreiben hochgeladen für euch.

In dem Richterschreiben lese ich nichts davon einen weiteren Antrag auf Grundsicherung stellen zu müssen, so wie es das Jobcenter das auslegt.

Jetzt weiß ich nicht wie ich dem Jobcenter das formulieren soll damit die das kapieren. Drum wollte ich fragen ob mir jemand bei der Formulierung helfen könnte, da ich sehr unbedarft darin bin. Am besten so hart entgegnen wie möglich, eine andere Sprache verstehen die hier bei uns leider nicht.

Liebe Grüße dazzle

Also ich les das so, das dass Gericht nur nachfragt ob ich zwischenzeitlich einen weiteren Antrag auf Grundsicherung gestellt habe.
 

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Archibald

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Deine Textausschnitte sind hier zu ungenau. Wer ist Kläger, wer Beklagter?
Beziehst du Leistungen nach dem SGBII (JobCenter) oder vom Sozialamt(SGB XII)? Bist du mindestens 3h/Tag arbeitsfähig, oder beziehst du Rente und musst aufstocken?

Imho fragt das Gericht ob (schonmal) ein Antrag auf Sozialhilfe gestellt wurde und die ArGe will dass du erneut einen Antrag stellst.

Allerdings machen die da einen Fehler weil dein Antrag auf Sozialhilfe würde dich in keinster Weise - siehe Begründung - weniger Bedürftig machen etc. Die Arge (SGBII) wäre unter bestimmten Umständen (daher meine Nachfragen) schlicht nicht zuständig.
 

dazzle2211

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Ich Kläger , Grundsicherung Beklagter. Beziehe SGB II und bin seit nun mehr 6 Jahren Krankgeschrieben. Rente Wegen Erwerbsminderun abgelehnt aufgrund fehlender Zeiten. Grundsicherung weigert sich mich aufzunehmen, daher Klage.

Aber das soll hier gar nicht groß interessieren, mir geht es hierbei nur um eine Formulierung die ich benötige.

Naja die beziehen sich auf das Richterliche Schreiben welches deren Meinung aussagt ich solle einen neuen Antrag stellen. Die selber wollen das nicht.
 

Archibald

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Naja die beziehen sich auf das Richterliche Schreiben welches deren Meinung aussagt ich solle einen neuen Antrag stellen. Die selber wollen das nicht.
Das Gericht fragt unzweifelhaft ob der Kläger, also Du, inzwischen erneut einen Antrag auf Sozialhilfe gestellt ha(s)t.

Das liest sich auch so, als wärest in dem Schreiben Du als Kläger danach gefragt worden den Antrag nochmal gestellt zu haben, das Schreiben, aus dem der Schnipsel stammt, also auch an dich zugestellt wurde.
 

dazzle2211

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Dann verstehe ich also doch noch Deutsch.

Nur wie formuliere dem Amt das sie sich in ein Irrtum befinden. ich kann das nicht so gut.

Das Gericht fragt unzweifelhaft ob der Kläger, also Du, inzwischen erneut einen Antrag auf Sozialhilfe gestellt ha(s)t.

Das liest sich auch so, als wärest in dem Schreiben Du als Kläger danach gefragt worden den Antrag nochmal gestellt zu haben, das Schreiben, aus dem der Schnipsel stammt, also auch an dich zugestellt wurde.
Vollkommen richtig. Das Amt wollte eine Kopie vom letzten Schreiben des Gerichts sehen um zu überprüfen ob mir noch SGB II zusteht, bzw. das Verfahren noch aktuell ist.
 

Archibald

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Vollkommen richtig. Das Amt wollte eine Kopie vom letzten Schreiben des Gerichts sehen um zu überprüfen ob mir noch SGB II zusteht, bzw. das Verfahren noch aktuell ist.
Und beide wollen im Grunde dasselbe, den Nachweis darüber, ob du erneut einen Antrag beim Sozialamt gestellt hast und wenn Ja, eine Kopie davon.
Bringst du die nicht zumindest dem Gericht rechtzeitig bei wird es deine Klage mit Sicherheit wegen mangelnder Mitwirkung abschmettern.
 

dazzle2211

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Mein Anwalt hat den Richter längst darüber informiert, diese sache ist längst erledigt.

Nur wie gehe ich jetzt vor was das Amt betrifft. ?
 

Archibald

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Mein Anwalt hat den Richter längst darüber informiert, diese sache ist längst erledigt.
Das mag ich ja, dieser scheibchenweise Informationsfluss...

Nur wie gehe ich jetzt vor was das Amt betrifft. ?
Da ist wohl dein Anwalt - der die Sache im Detail kennt - der beste Ansprechpartner. Einfach anrufen und du erhälst ein Antwort die auf Sachkenntnis beruht. Ich kann mir nur eine Meinung aufgrund von Teil-Infos bilden und damit wäre dir nicht geholfen - im Gegenteil...
 

wie gehabt

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Hallo dazzle2211,
mir ist ziemlich unverständlich, da Du/Sie von einem Anwalt sprechen der Sie/Dich vertritt, warum der Herr Anwalt in der Angelegenheit nicht tätig wird?

Allem Anschein hast Du/Sie doch Beratungs-/Prozeßkostenhilfe beantragt, so daß die anwaltliche Vertretung anscheinend gesichtert ist.
Du/Sie sollten meines Erachtens den Herrn/Frau Anwalt mit einem Zeugen persönlich aufsuchen und ihn an seine anwaltlichen Pflichten im Rahmen des Mandates auffordern!!

MfG
wie gehabt
 
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