Jobcenter gibt persönliche finanzielle Daten an geschwätzigen Maßnahmenträger weiter (1 Betrachter)

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Spanky112

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Moin,

wie ich die letzten Tage leider erfahren musste war das hiesige Jobcenter leider nicht so zurückhaltend mit einen Daten wie sie es mir versprochen und auch schriftlich gegeben haben.

Folgender Fall

Ich bin Aufstocker und Selbstständig. Sollte an einer Maßnahme für Selbständige teilnehmen und konnte mich erfolgreich dagegen wehren. Der Maßnahmeträger soll nur meinen Namen und Anschrift sowie eine Telefonnummer erhalten haben. Da ich aufgrund einer VA-EGV zu 3 Terminen zur Maßnahme gehen musste hat der Coach viel erzählt, wie toll er auch ist und was er schon alles für die Leute in der Maßnahme getan hat, mit Details der Teilnehmer über deren unternehmen und was die nun machen. Von mir hat er nichts erfahren was er nicht auch im Internet hätte finden können.

Nun sprachen mich schon 3 Kunden an ob es stimmt das ich ALG2 beziehe, auch wussten diese über ungefähre monatlichen Zahlen bescheid. Nach kurzer Recherche kam ich zu einem Unternehmer der ebenfalls an dieser Maßnahme teilgenommen hat und diese Sachen von dem besagten Coach erzählt bekommen hat.

Woher nun der Coach diese Zahlen hat kann sich wohl jeder denken. Da nur ich und das JC diese zahlen kennen muss es vom JC gekommen sein. Das der andere Unternehmer das rum geplappert hat ist nicht schön aber er wäre auch nicht zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ganz im Gegensatz zum Jobcenter und dem Coach.

Das JC bestreitet natürlich jegliche Weitergabe von Daten.

Wie sollte man am besten vorgehen? Das ganze ist geschäftsschädigend für mich, wer möchte bitte jemanden bei sich im Büro in sensiblen Daten arbeiten lassen der ALG2 bezieht (Sorry ist aber leider gängige Sichtweise wie ich schon des öfteren feststellen musste)
 

ZynHH

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Wie sollte man am besten vorgehen?
1. HANDFESTE BEWEISE beibringen
2. HANDFESTE EIDESTATTLICHE AUSSAGEN beibringen von dem bewussten Unternehmer, das er vom Coach diese Aussagen erhalten hat, von deinen Kunden, das sie diese Angaben von eben diesem Unternehmer zu hören bekamen.

Wenn das nicht klappt, PECH gehabt und unter " Schlechte Erfahrungen " verbuchen.
 

Babbel1

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... und wenn es klappt eine fette Beschwerde beim zuständigen Landesdatenschützer einreichen, gegen das JC und den Maßnahmeträger (wenn das JC eine Optionskommune ist - andernfalls eine zweite Beschwerde an den Bundesdatenschützer).
 

CanisLupusGray

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Och, so fett muß die Beschwerde gar nicht sein. Beschwerden, beschweren ... Was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

2 Fragen an Datenschützer und Geschäftsleitung(en) schriftlich stellen und auf schriftliche Beantwortung bestehen:
Wie konnte das passieren (Wer hat wann was [falsch] gemacht)?
Wie gedenkt man sicher zu stellen, das derartiges nicht noch einmal passiert?
 
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