Jobcenter dreht völlig durch. Erst kommen Unterlagen nicht an, dann verschwinden sie, dann wird die Miete zu niedrig überwiesen und jetzt wurde sie überhaupt nicht überwiesen.

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willwissen

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Es fing alles an als der 450 Euro job gewechselt wurde.

Beim ersten Job wurde die firma von einer anderen übernommen. Die alte wurde gekündigt und von der neuen gab es einen neuen Vertrag. Dann wurde auch diese später gekündigt und ein ganz neuer Vertrag bei einer ganz anderen Firma abgeschlossen.

Dann ging es los, es wurden Abrechnungen verlangt die schon eingereicht wurden. Selbst Abrechnungen die als Mail nachweislich gesendet wurden, wurden 3 bis 4 mal verlangt. Dann wollte man die schon eingereichte Kündigung verlangt. Das Spiel ging immer so weiter. Erst verlangte man die Abrechnungen, dann wieder die Kündigung, dann wieder den Vertrag und immer so weiter. Gleichzeitig wurden jeden Monat zwei Jobs berechnet (zwei Mal je 100 Euro). Dann wurden nochmals alle Unterlagen eingereicht. Und wieder das gleiche Spiel. Jetzt hatten wir einen neuen Bewilligung bescheid erhalten der über 6 Monate geht und nur vorläufig ist, mit der Begründung wir würden uns weigern Unterlagen einzureichen. Dabei handelt es sich um die Unterlagen die schon vorliegen. Jetzt hatten wir ein Schreiben eingereicht in dem steht das man uns jetzt detailliert auflisten soll, welche Unterlagen wir vorlegen müssen die noch nicht vorliegen würden. Darauf hin haben wir bis heute keine Antwort erhalten, auch ein Rückruf der leistungsabteilung kam nicht. Statt dessen hat uns jetzt unser Vermieter geschrieben das drei Mieten jeweils 20 Euro zu wenig gezahlt wurden und das die aktuelle Miete überhaupt nicht eingegangen sei.

Jetzt fragen
wir uns was ist da los?.

Wir hatten schon den Verdacht das da jemand in der leistungsabteilung ist, der uns nicht mag. Zudem da wirklich jemand arbeitet den wir persönlich kennen, der uns aber nicht mag. Und der ist auch noch nicht lange da.
Aber mal ehrlich, da stimmt doch etwas nicht. Und was wäre wenn es wirklich die Person ist die wir kennen, könnte man da auch was gegen machen.?.
Wir sind ratlos und haben jetzt auch einen Termin beim Anwalt gemacht, weil ja jetzt au h die Miete fehlt.
 

willwissen

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Seit 2019 geht das jetzt so.. Unterlagen werden Doppeld und dreifach gefördert. Es werden zwei Jobs abgerechnet obwohl nur einer vorhanden war. Ein Jahr lang wurden monatlich ca 80 Euro einbehalten, das Geld haben wir immer noch nicht. Seit ca 6 Monaten wurde eine miete einbehalten und bis heute noch nicht gezahlt. Heute sagte man uns das die letzte Abrechnung vom nebenjob aus September noch benötigt wird um das ganze zu bearbeiten. Klartext : die September Abrechnung gibt es ja erst im Oktober. Und schon wieder einen Monat warten. Wir warten nun schon seit Anfang 2020 auf Klärung und immer wieder hält man uns hin. Wir brauchen jetzt professionelle Hilfe. Wer kann mir sagen was wir machen können.
 

Seepferdchen 2010

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Guten Tag @willwissen

Seit 2019 geht das jetzt so.. Unterlagen werden Doppeld und dreifach gefördert.
Bitte welche Unterlagen wurden gfordert?

Es werden zwei Jobs abgerechnet obwohl nur einer vorhanden war.
Hast du dagegen schriftlich einen Widerspruch eingereicht?

Ein Jahr lang wurden monatlich ca 80 Euro einbehalten, das Geld haben wir immer noch nicht.
Ich vermute mal mit diesen Betrag meinst du wie oben genannt "zwei Jobs abgerechnet"?

Seit ca 6 Monaten wurde eine miete einbehalten und bis heute noch nicht gezahlt.

Dazu gab es bestimmt einen Änderungsbescheid und was wurde dort als Begründung angeführt?

Wir warten nun schon seit Anfang 2020 auf Klärung und immer wieder hält man uns hin.

Bitte schreibe etwas ausführlicher um dir ggf. einen Hinweis geben zu können, so lässt sich das leider nicht nachvollziehen was
du im Eingangspost geschrieben hast.
 

Helga40

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Was wurde aus dem Widerspruch und wieso schreibst du nicht in dem alten Thema zur fehlenden Mietzahlung weiter:


??
 

abcabc

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Hast Du in den letzten Monaten meinen Tipp angewendet jedes Blatt einzeln als Fax mit qualifiziertem Sendebericht zu schicken?
Und hast du schon den Datenschutzbeauftragten eingeschaltet (wenn der/die vom JC die Arbeit verweigert den Bundes-/ Landesdatenschutzbeauftragten) dass nachweisbar eingereichte Unterlagen mehrfach "verschwunden" sind und bis heute der Verbleib ungeklärt ist?
 

Helga40

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Kann ich mit dieser Sache zum Sozialgericht

Wenn du mal mitteilst, was nun aus deinem Widerspruch geworden ist... Ansonsten ist die Sachlage so verworren, das mit dem Sozialgericht kann man ohne Kenntnis aller Bescheide, erhobenen Rechtsmittel usw. gar nicht beurteilen. Da gibt es ja auch Fristen zu beachten.

Wieso bist du mit dem Ganzen nicht zum Anwalt? Offenbar bist du doch völlig überfordert damit.
 

willwissen

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Hier mal das Ergebnisse der langen Verhandlungen und der langen Warterei.
1. Von den monatlich zuviel einbehalten Geldern, will nun wieder mal niemand etwas wissen. Obwohl man uns vor einem Monat noch sagte das es weit über 1000 Euro wären was uns noch zustehen würde.
2. Auch die verschwundenen Unterlagen die wir online per Mail (also mit Nachweis) zugesandt haben, nicht nicht wieder aufgetaucht.

3. Die eine Monatsmiete die einbehalte/nicht gezahlt wurde, ist jetzt nach Monaten immer noch nicht gazahlt worden.
Wie gesagt, die Sache verhält sich folgender maßen.
Da bei dem job Wechsel die Kündigung nach mehrmaligem zusenden nie angekommen war, wurden zwei Jobs berechnet. Klartext. Es wurden jeden Monat 80 Euro zuviel einbehalten,was wir auch durch die Bescheide belegen können.
Und dadurch das angeblich nie Unterlagen angekommen waren, wurde sogar einmal die Miete einbehalten.

Jetzt auf einmal ist aber alles ok und es fehlen auch keine Unterlagen mehr und es werden auch keine zwei Jobs mehr berechnet. Jedoch das zuviel einbehaltene Geld sowie auch die eine Monatsmiete wird nicht gezahlt. Man hat uns 5 Euro gezahlt, mehr nicht.
Meine ftage ist ob sich hier jemand bereichert hat und nun nicht zugeben will das da was falsch gelaufen ist.
Die Sache muss jetzt zum Anwalt, denn wir selbst schaffen das nicht mehr und sind überfordert.
Wer kennt einen Anwalt im Raum Köln (sind umgezogen)
Wie sollen wir sonst vorgehen.
Entweder hat sich da wirklich jemand die Taschen voll gemacht oder es ist sehr viel schief gelaufen. Und was ist mit den fehlenden Unterlagen, die wir Teil sogar von der Firma helios haben senden lassen. Muss das jobcenter nicht nachweisen können was mit den Unterlagen passiert ist.
 

avrschmitz

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Wer kennt einen Anwalt im Raum Köln
Ich habe eine Klage gegen das JC laufen wegen Renovierungskosten und dafür einen Rechtsanwalt in Köln, mit dem ich sehr zufrieden bin. Er ist auch Fachanwalt für Sozialrecht. Hat gerade noch letzte Woche ein Schreiben aufgesetzt ans Gericht und dabei enormen Einsatz gezeigt. Das ganze geht auch total unkompliziert alles per Email. War bisher noch nicht einmal in der Kanzlei. Aus dem Verwandschafts- und Bekanntenkreis haben sich auch schon mehrere an ihn gewandt bzw. wollen sich an ihn wenden. In einer Sache geht es gegen das JC in der anderen Sache, wo derjenige sich demnächst noch an ihn wenden wird, um Erwerbsminderungsrente gegen die DRV und Krankengeld gegen die Krankenkasse. Einfach mal "Rechtsanwalt Bruno Ferdinand" googeln. Dann findest Du alle Kontaktdaten.
 

Birt1959

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Aus dem Verwandschafts- und Bekanntenkreis haben sich auch schon mehrere an ihn gewandt bzw. wollen sich an ihn wenden.
Ansonsten hilft die Tacheles-Datenbank weiter und ggf. kann noch in diesem Fred nachgeschaut werden. Der ist allerdings schon ein wenig älter.
 

willwissen

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Nach einem aktuellen Gespräch mit einer jobcenter Mitarbeiterin heute, würden angeblich alle Rückstände im Oktober beglichen, inkl. der Miete 👀. Wir sollten doch unsere Unterlagen mal prüfen. Weder die Miete noch die anderen Zahlungen haben wir erhalten. Da meine Frau wieder auf 100 war, hat sie nicht mehr gefragt wann und wohin usw..
Wir brauchen unbedingt einen Anwalt. Da stimmt doch etwas nicht. Ich vermute langsam das sich da wirklich jemand die Taschen voll macht, denn weder wir, noch der Vermieter hat etwas bekommen.
Die Anwälte die hier vorgeschlagen wurden haben entweder keine Zeit oder es gibt sie nicht mehr im Dienst.
Deshalb nochmals meine frage: Wer kann mir einen Anwalt aus dem Rhein Erftkreis oder Köln nennen, der uns weiter helfen könnte.
 

avrschmitz

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An Deiner Stelle würde ich das telefonieren sein lassen und alles nur schriftlich machen. Langsam solltest Du doch merken, dass die Telefoniererei nichts bringt und immer was anderes erzählt wird.

Du kannst die Klage beim SG auch selbst einreichen, PKH beantragen und Dir einen Anwalt beiordnen lassen. Je nach dem wie dringend es ist, würde ich auch einen Eilantrag beim SG stellen.
 

avrschmitz

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Wie schreibt man denn so eine Klage für das sg ?. Und wie stellt man einen Eilantrag ?
Hier im Forum findest Du bestimmt was unter den Vorlagen. Du musst dann Deinen Sachverhalt mit Deinen Worten beschreiben und am besten auch Belege dazu beifügen.

Ich habe für jemand anderes mehrere Klagen beim SG Köln geschrieben und gleichzeitig PKH beantragt. Das JC ist dann auch bei jeder Klage eingeknickt. Bei Deinem Sachverhalt kann ich mir nicht vorstellen, dass die es darauf anlegen auch noch die Kosten für den Anwalt zu übernehmen, wenn Dir PKH bewilligt wird.

wie sind jetzt aber schon seit einigen Monaten mit einer Monatsmiete im Rückstand.
Das würde ich auch so in den Eilantrag schreiben und darauf hinweisen, wenn das JC das so weitermacht, die Räumungsklage droht. Ich kenne einen Fall in der Verwandschaft, da hatte das JC vollkommen willkürlich die KDU gekürzt. Im Eilverfahren ging das dann ganz schnell. Da brauchte das Gericht gar nicht zu entscheiden.
 

saurbier

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Sorry, aber wer bitte soll bei all dem denn noch durchblicken.

Mal schreibst du:
Seit 2019 geht das jetzt so.
Dann wieder,
Es werden zwei Jobs abgerechnet obwohl nur einer vorhanden war. Ein Jahr lang wurden monatlich ca 80 Euro einbehalten, das Geld haben wir immer noch nicht.
Und jetzt dann,
Seit ca 6 Monaten wurde eine miete einbehalten und bis heute noch nicht gezahlt.
Um dir bei dem ganzen Spiel helfen zu können, bedürfte es zuerst einmal die Schreiben des JC , um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was denn a) von dort jeweils an weiteren Unterlagen als Nachweise gefordert bzw. nachgefordert wurde, als auch b) die entsprechenden Leistungsbescheide, um zu sehen, was denn dort überhaupt abgerechnet wurde. Leider hast du ja selbst auf anderweitige Anfragen hier dies bzgl. noch nicht entsprechend reagiert.

Dies würde dann allerdings sicherlich - selbst wenn die Unterlagen ja anonymisiert vorliegen würden -, nicht so gerne gemacht werden, weshalb man das ganze dann auch besser einem Rechtsanwalt für Sozialrecht anvertrauen sollte.

Wir von hier können dir wohl kaum etwas anderes raten, denn ohne Kenntnis o.g. Schriftstücke kann man dem Sachverhalt schlicht nicht nachgehen und mögliche Ungereimtheiten aufklären.

Ob hier ein Sozialgericht (SG ) in deinem Fall sicherlich das SG -Köln hier überhaupt ein Eilverfahren gem. § 86b SGG stattgeben würde, halte ich persönlich in Anbetracht von lediglich einer - nach deinen Worten ausgebliebenen KdU (Mietzahlung) - für sehr fragwürdig. Denn damit dürftest du wohl kaum in eine finanzielle Notleidenschaft geraten sein, noch dürfte hier eine Obdachlosigkeit unmittelbar drohen, das aber wäre Voraussetzung für solch ein Verfahren.

Demzufolge dürfte es nach meinem persönlichen dafürhalten lediglich zu einem normalen Klageverfahren gem. § 54 SGG (Feststellungsklage) infolge der ggf. fehlerhaften Anrechnung deines/deiner Minijobs als auch der nicht bezahlten KdU für besagten Monat als offene Leistungsforderung deinerseits kommen. Nur solch ein Verfahren kann ggf. sehr lange dauern, weil die meisten Gerichte überlastet sind.

Noch viel wichtiger und in einem Klageverfahren, gleich in welcher Rechtsnorm, dürfte allerdings durchaus der Umstand sein, dass du alles immer nur per E-Mail verschickt hast, anstatt per Einschreiben bzw. Fax und dir damit keinerlei Beweise für deine Aussagen vorliegen. Wie schon erwähnt, kannst du beim E-Mail-Verkehr nicht den Zugang beim Empfänger beweisen, was hingegen bei Einschreiben als auch bei Fax ermöglicht wird.

Weiterhin ist bei all deinen Forderungen noch die Frage, ob das ganze überhaupt noch ein laufendes Verwaltungsverfahren ist/wäre und nicht zwischenzeitlich (läuft ja seit 2019) entsprechende Bescheide ergangen sind, die du ggf. nicht mittels Widerspruch angegangen bist.
 

avrschmitz

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überhaupt ein Eilverfahren gem. § 86b SGG stattgeben würde, halte ich persönlich in Anbetracht von lediglich einer - nach deinen Worten ausgebliebenen KdU (Mietzahlung) - für sehr fragwürdig. Denn damit dürftest du wohl kaum in eine finanzielle Notleidenschaft geraten sein, noch dürfte hier eine Obdachlosigkeit unmittelbar drohen, das aber wäre Voraussetzung für solch
Naja, TE schrieb, dass eine Miete offen ist. Wenn die zweite Miete auch nicht gezahlt wird, droht eine Räumungsklage und das ist sehr wohl ein Anordnungsgrund.
Wir von hier können dir wohl kaum etwas anderes raten, denn ohne Kenntnis o.g. Schriftstücke kann man dem Sachverhalt schlicht nicht nachgehen und mögliche Ungereimtheiten aufklären.
Hiermit gebe ich Dir allerdings recht. Dir Darstellung des TE ist reichlich verworren um hier vernünftig etwas zu sagen. Es wurde dem TE auch schon von anderen Usern nahegelegt, das Ganze mal klarer darzustellen.

Möglicherweise ist dies auch mit ein Grund für untenstehendes.
Die Anwälte die hier vorgeschlagen wurden haben entweder keine Zeit
 

saurbier

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Naja, TE schrieb, dass eine Miete offen ist. Wenn die zweite Miete auch nicht gezahlt wird, droht eine Räumungsklage und das ist sehr wohl ein Anordnungsgrund.
Hier aber haben wir das Problem.

Solange keine Kündigung ins Haus steht, solange liegt leider auch kein zwingender Grund für ein Eilverfahren vor.

Dies muss nicht einmal bei einer zweiten offenen Mietzahlung unbedingt der Fall sein, solange keine Obdachlosigkeit (so in einem anderen SG -Urteil beiläufig mal gelesen) droht. Da kommt es eben auch immer auf den einzelnen Richter an und wie er die Situation als ganzes beurteilt.
 

willwissen

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Noch mal kurz zur klarung.
Seit 2019 ging es los.
Unterlagen wurden eingereicht und sind aber nicht angekommen. Mal sind welche angekommen und dann wieder nicht.
Danach ging es dann los das zwei Jobs berechnet wurden, da für den ersten job ja noch keine Kündigung vorlag die aber drei mal gesendet wurde und auch telefonisch bestätigt wurde das die Kündigung da ist. Dann wurde die Firma von jemand anderem übernommen und es musste wieder ein neuer Vertrag geschlossen werden..
Auch die Unterlagen des Vertrages wurden eingereicht aber immer wieder vorderte man uns auf das diese fehlen und diese eingereicht wurden. Egal wie oft wir das ganze dann gesendet hatten, es wurde dann immer wieder etwas von den Unterlagen gefordert die schon da waren. In d

In dieser Zeit wurden dann diese zwei Jobs berechnet. Als meine Frau dann mitteilte das sie die Unterlagen gesendet hat und jetzt nicht nochmal sendet und zum Anwalt möchte, kurz danach wurde dann die Miete einbehalten. Dann in diesem Jahr hieß es plötzlich die Unterlagen wären alle da (wohlbemerkt die Unterlagen die nie angekommen waren) und es wurde dauern bis alles bearbeitet wird. Jetzt in diesem Monat kam. Die Neuberechnung
Erstens sind es zu wenige Monate die neu berechnet wurden.
Zweitens würde die Miete immer noch nicht gezahlt.

Ich hoffe ich konnte es jetzt gut erklären.
Frage: Warum sind Emails kein Beweis? Ich kann doch mit einer Mail genau belegen wann ich was wo hin gesendet habe. Zudem wir immer eine Bestätigung erhalten haben das die eingegangen ist. In einem einschreiben Brief könnte ich auch ein leeres Blatt einlegen. In det Mail läßt sich genau nachvollziehen was gesendet wurde.
 

saurbier

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E-Mails werden bei Gericht eben nicht als Beweismittel anerkannt und nur das zählt.

Zudem kann man einen E-Mail Header fälschen, siehe nur die Massen von Betrugs-E-Mails.

Bei Gericht werden nur Schriftsätze als Beweis anerkannt, welche auf sicherem Weg verschickt bzw. versendet wurden und dazu gehören halt Briefe und am besten noch per Einschreiben da dort der Postbote die Auslieferung quittiert, oder eben Faxe mit entsprechendem Sendebericht.

Und bitte hör auf mit dem Unsinn leeres Blatt Papier. Ja mit derartigem kann man auch betrügen, nur geht es hier in einem Gerichtsverfahren auch um den Anscheinsbeweis und da glaubt eher kaum ein Richter, dass man ein leeres Blatt Papier für 3,-€ (Einschreiben) bis 6,-€ (Einschreiben mit Rückschein) verschickt. Zudem wird man in einem Prozeß auch eine Kopie des besagten Schreibens als Beweismittel vorlegen müssen.

Wer sich bei derart wichtigen Schreiben darauf verlässt, dass diese per E-Mail auch beim Empfänger ankommen, anstatt ggf. direkt im Papierkorb zu landen, sorry der ist selber schuld. Schon hier im Forum wird seit ewigen Zeiten immer wieder ausdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig es ist dafür zu sorgen, dass die Korrespondenz (Briefe) immer auf sicherem Weg zum Empfänger kommen, auch wenn es mitunter viel Geld kostet. Immerhin geht es dabei ja auch meist um viel Geld - siehe nur deine jetzigen Forderungen.

Willst du z.B. beim JC unbedingt Geld sparen, da gebe deine Briefe dort am besten im Beisein eines Zeugen gegen Empfangsquittung (z.B. auf einer Kopie) ab. Oder aber nutze z.B. Simple-Fax, wo du recht geringe Kosten hast.
 
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