Jobcenter Digital - warum wird versucht, einem das schmackhaft zu machen? (25 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 11, Gäste: 13)

Aiko

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Hallo,

also ich sehe das auch so: Digitalisierung schön und gut, aber noch darf man selbst entscheiden, Wann und ob.
Mir hat das JC einfach einen Account erstellt. Hatte es einmal zum WBA Versand genutzt. Meiner Meinung nach Schwachsinn, denn ich konnte keine Anlagen hochladen. Also doch wieder persönlich abgegeben.
Nun ist es wieder an der Zeit. Aber ich müsste doch den WBA samt Anlagen einfach faxen können? Oder wird das nicht akzeptiert, obwohl Widersprüche ja auch per Fax akzeptiert werden (müssen)?
Als Beleg oder Empfangsbestätigung reicht selbst vor Gericht der Sendebericht des Faxes aus. Dann können die sich auch nicht raus reden, es wäre nichts angekommen. Dann würde man sich die Lauferei und Warterei sparen.
Oder ist der WBA irgend eine Sonderform, die unbedingt im Original vorliegen muss, wegen der Unterschrift? Als "Echtheitszertifikat".
Übermittelt man den WBA online fehlt auch die Originalunterschrift. Nur hier geht das JC davon aus, dass man es selbst gemacht hat, da es der eigene Account ist. Normalerweise sollen Benutzername und Passwort geheim bleiben, was natürlich auch der Fall ist.
 

Onkel Tom

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Sehr geehrter Herr Erwerbslos. Tut uns leid, das ihr Weiterbewilligungsantrag
nicht bearbeitet wurde.. Handelt es sich wohl um ein Computerfehler oder ihnen
ist anbei ein Bedienerfehler unterlaufen.. Jaja, kenne ma schon von anderen
Geschichten, wenn zum 1. des Monats plötzlich keine Knete auf dem Konto
eingegangen ist.. JC-Online ? Never !
 

Stauer

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Wenn man Online Anträge macht, ist man selber schuld, wenn JC nichts erhalten haben will und Gelder erst ab dem Tag der Antragstellung gezahlt werden. Wonach riecht denn das schon wieder. Verluste sind dann vorprogrammiert und noch schlimmer denn je.
Mit einer Videokonferenz gibt es bei mir keine Budenschau. Meine Privatsphäre erhalte ich mir.
 

Zermürbt38

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Mein Jobcenter (Optionskommune nutzt das Jobcenter Digital) soviel ich weiß garnicht und wenn wäre es mir egal. Ich habe bereits jedes Jahr meinen WBA schriftlich per Post gestellt und so wird es auch bleiben. Man ist ein freier Mensch und kann um gottesnamen selber entscheiden wie, wo und wann man einen Antrag stellt. Jobcenter digital ist meiner Meinung nur für die Bequemlichkeit der JC Mitarbeiter gut und natürlich auch für ELO´s die im Anschein nach zu faul sind um zum nächsten gelben Briefkasten zu laufen oder bei der Post abzugeben. Meine WBA kamen jahrelang an und hatte innerhalb ein bis maximal zwei Wochen einen positiven Bescheid. Wenn diese noch Unterlagen benötigen sind die aber leider nicht so schnell. Dann schicken die mir erst nach drei Wochen, nachdem ich meinen Antrag eingereicht habe, eine Benachrichtigung und dann drängt die Zeit.
 

Nutälla

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Bei uns im JC wird seit neuestem die Werbetrommel für Jobcenter Digital gerührt. Und zwar mit Volldampf! Plakate, Aushänge an Türen, Flyer und auch im persönlichen Gespräch will man das verkaufen.
Ich würde es nutzen, wenn dafür im Gegenzug mein Regelsatz um 49,95 € erhöht wird, um die Kosten für den Internetanschluss, die Hardware, Strom und ähnliches zu bezahlen.
Also niemals.
 

Zermürbt38

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Ich würde es nutzen, wenn dafür im Gegenzug mein Regelsatz um 49,95 € erhöht wird, um die Kosten für den Internetanschluss, die Hardware, Strom und ähnliches zu bezahlen.
Also niemals.
Ein bisschen mehr muss schon noch drinn sein, mindestens ein Hunderter. Wobei ich das für Milliarden Euro nicht nutzen würde. Schließlich würde man bei Benutzung von Jobcenter digital etc. damit den kleinen SBchen ja ihre Arbeit abnehmen ;)
 
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Kerstin_K

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Wieso nimmt man damit einem SB die Arbeit ab? Das spart doch nur den Umweg über das Scanzentrum.
 

Kerstin_K

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Nein, das ist doch allgemein bekannt und wurde hier auch schon diskutiert wegen Datenschutz usw.
 

JobcenterAffe

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Nein, denn ein Internetzugang müsste dann vom JC finanziert werden. Und ein Rechner.
Sehe ich auch so, wenn das Online-Portal mal zur Pflicht gemacht werden sollte bzw. die BA das vor hätte.
Ich kann mir das aber nicht vorstellen.
Der Gesetzgeber könnte dann aber auch sagen (wie es mein Sachbearbeiter auch schon tat), daß man "einen Internetanschluß hauptsächlich auch privat nutzt", und deshalb die Kommunikation mit dem JC nebenher mitlaufen kann. Wegen überwiegend privater Nutzung gibt's nach deren Logik dann auch keine Kostenerstattung für diesen.
 
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Blueboy

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Ich habe mal das 'jobcenter.online' Angebot probiert, da ich annahm, das sei schon ausgereift. Wenn ich nun meine Doukumente hochlade (was einwandtfrei funzt) frage ich mich, WO / WIE ich eine Empfangs-/Lese-Bestätigung bekomme.
Mein erstes Doukument von vor ca. 2 Wochen steht noch im Up-Load Ordner. Ob das aber von der Leistungsabteilung gelesen wird, steht für mich in den Sternen. Dies würde ja auch bei WICHTIGEN Dingen, wie ein WBA zutreffen... Also weiter zum JC dackeln ;-((
 

Bernhard

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Apropos "Nonplusultra": In Frankfurt kam mein Fax nicht an. Ich rief, da ich auf Antwort wartete, die JC-Hotline an. Da war nichts über mein Telefax bekannt. Wenn ich denn dann schon einen Brief nachschiebe, dann mit Einschreiben und Rückschein zum "Kundenmanagement" oder wie die Beschwerdestelle der BA auch heißen mag mit dem richtigen angepassten Inhalt.

Merke: Auch Telefaxe sind bei manchen JC nicht sicher, was die Zustellerei angeht. Wenn man etwas will, ist das trotzdem richtig Schei.., aber zur Abwehr könnte ein Telefax-Nachweis zum Nachweis der Mitwirkung genügen. Vergesst die (Dienstaufsichts)beschwerde bitte nicht als Mittel, um eine (indirekte) Eingangsbestätigung zu erhalten, falls da mal was schief läuft.

Das waren meine 50 Cent.
 

Werktätiger

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Wenn das JC was will ist das für den ELO nicht gut.
Na ja, ob du deine Unterlagen direkt digital einreichst oder ob sie im JC gescannt werden und dann als digitale Akte zur Verfügung stehen, macht nun auch keinen großen Unterschied mehr. Ich habe soweit möglich immer alles per E-Mail-Anhang eingereicht. Sollte etwas verschwinden, sendet man es halt noch einmal ab.

Auch Telefaxe sind bei manchen JC nicht sicher,
Meine Vermutung ist, dass sie die einfach löschen, wenn sie überlastet sind, genauso wie sie vermutlich Briefpost wegwerfen.

Ich hatte schon häufiger das Vergnügen mit den Faxen ;-). Dann habe ich das Faxprotokoll per pdf verschickt und auf einmal klappte es.
 

Karl Schmidt

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Bis jetzt sind Mails und Faxe immer angekommen. Deswegen werde ich das weiter so machen. Mailen. Faxen nicht, seit es E-Post-Faxe nicht mehr gibt. Wenn keine Reaktion kommt, gerade bei Sachen, wo man Geld von mir zurückfordern sollte, frage ich kurz per Mail nach. Die Antwort kommt dann per Post. Das hat immer funktioniert.
 

DoppelPleite

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per E-Mail-Anhang eingereicht. Sollte etwas verschwinden, sendet man es halt noch einmal ab
Dir ist klar das gerade Termine und Fristen eine übergeordnete Rolle spielen? Was machst Du wenn man dann trotzdem einfach den Antrag liegen läßt, nicht bearbeitet, dadurch eine Frist verstreicht und Leistungen versagt werden? In der Hand hast Du dann Nichts.
Wenn es unbedingt digital sein muss, warum dann nicht nachweisbar als qualifiziertes Fax geht doch auch ganz bequem daheim am PC und man bleibt auf der sicheren Seite.
Mailen
hat immer funktioniert
Nur weil das bei Dir geklappt hat heißt das noch lange nicht das es bei allen "funktioniert", je nach Gegenwind Richtung JC kommen die dort auf die dollsten Sachen, das Unterlagen nicht angekommen sind ist ein sehr häufig auftretendes Phänomen bei dieser Behörde.
ob du deine Unterlagen direkt digital einreichst oder ob sie im JC gescannt werden und dann als digitale Akte zur Verfügung stehen, macht nun auch keinen großen Unterschied
Da fallen aber noch Zig andere Daten an die das JC dann abgreift, wenn man sich auf deren Portale registriert, von IP bis E-Mail Adressen macht einen sehr großen Unterschied, ganz zu Schweigen von Cookis usw. schade das man sowas noch 2019 aufführen muss!
 

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nachweisbar als qualifiziertes Fax geht doch auch ganz bequem daheim am PC und man bleibt auf der sicheren Seite.
Habe ich für Fristwahrendes wie Widersprüche etc. auch genutzt. Sorry, das wurde nicht deutlich. Dateianhänge waren aber dabei oft nicht leserlich und daher habe ich sie dann auch mal per Mail nachgeschickt. Es geht ja ganz nebenbei auch darum, Papier zu vermeiden.
Und der Datenschutz, die IP usw. bei Onlinefax ;-)? Das man sowas noch ausführen muss ...

von IP bis E-Mail Adressen
ganz zu Schweigen von Cookis usw.
Wir geben heute an so vielen Stellen freiwillig unsere Daten preis, da wähne ich mich bei einer Behörde eher noch auf der sicheren Seite. Die Webmail und Faxanbieter z.Bsp. veruntreuen Kundendaten oder sichern sie mangelhaft.

das Unterlagen nicht angekommen sind
betrifft, wie bereits gesagt, alle Zustellungsarten.
 

RollinCHK

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Hallo,

hat von Euch schon mal Jemand nen WBA über jobcenter.digital gestellt? Ich überlege halt, ob man lieber den herkömmlichen Weg wählen sollte. Ich würde auch nicht wollen, dass Kontoauszüge in der E-Akte landen, wenn man sie einreichen muss.
 

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Ich würde auch nicht wollen, dass Kontoauszüge in der E-Akte landen, wenn man sie einreichen muss.
Keine Ahnung, ob ich da noch auf dem aktuellsten Stand bin, aber Kontoauszüge musste man früher nicht einreichen, sondern zur Ansicht - nicht zur Kopie - vorlegen. Alles, was du in Papierform oder als Datei einreichst, werden sie auch in die Akte übernehmen.
 

RollinCHK

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Also ich hab meinen WBA über das Portal eingereicht, kam auch an, PDFs dazu kann man runter laden und telefonisch rückversichert habe ich mich auch. Anlage musste ich nicht hochladen, da keine Änderung eingetreten ist.

Generell finde ich die Idee nicht schlecht, aber richtig logisch durchdacht wirkt das Portal nicht. Ich nutze das Portal übrigens in einem sauberen portalen Browser damit privatem Modus, auch wenns nicht unbedingt nötig ist. Vorteilhaft ist natürlich, dass man seine Termine online einsehen kann, konnte man aber auch schon über die Jobboerse der BA. Das hilft natürlich, wenn man mal flexibel sein möchte und nicht an jedem Tag in den Briefkasten gucken möchte. Im Grunde könnte man durch den Zugang sogar die ganze EAO in Frage stellen verbunden mit der Frage, warum man sich zwangsläufig im ortsnahen Bereich aufhalten muss. 1 - 3 Tage vor dem Eintreffen eines Briefs sieht man ja bereits Termine, Vermittlungsvorschläge usw. Im Grunde kann man theoretisch sogar viel viel schneller mit einem potentiellen Arbeitgeber in Kontakt treten.
 

LucilleNegan

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Also ich benutze das Portal Jobcenter Digital auschließlich um eine Veränderungsmitteilung zu senden, fehlende Anlagen hochzuladen oder den Weiterbewilligungsantrag zu senden.

Man kann dann alles einsehen was man bereits gesendet hat und hat dementsprechend natürlich auch den Beweis, dass es versendet worden ist. Zudem muss man nicht zur Post laufen und kein Porto zahlen. Hat für mich also keine Nachteile.
 
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