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Jobcenter Anhalt-Bitterfeld: Wachdienst soll Mitarbeiter schützen

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Dagegen72

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#1
Angriffe in Jobcentern in Anhalt-Bitterfeld: Wachdienst soll Mitarbeiter schützen | Mitteldeutsche Zeitung

... und wer schützt die Erwerbslosen?

Die 87 € werden ihnen vorenthalten, es ist ein Krampf, BegleterInnen für den Jobcenter-Termin zu finden, weil auch die BegleiterInnen irgendwie in Sorge um sich selbst sind und sich eher nicht zeigen möchten ...- aber wer hartnäckig sucht, wird schon jemanden finden, der mitgeht (und der hoffentlich auf der richtigen Seite steht :/ ) :wink:

(nicht vergessen, es gibt verschieden Portale, die Begleitungen anbieten oder sich mal persönlich dorthin wenden, weil nicht alle öffentlich genannt werden wollen verständlicherweise. Oder privat oder in den örtlichen Erwerbslosengruppen fragen)
 
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#2
In meinem Jobcenter gibt es schon seit Jahren einen Sicherheitsdienst, obwohl das Jobcenter auch so schon mit seinen strengen Anmelde und Durchgangskontrollen einer Sicherheitsfestung gleicht.
Von Überbergriffen auch Mitarbeiter habe ich in der Presse bisher noch nichts gelesen.

Der Wachdienst hier trägt übrigens keine Uniform von einem Sicherheitsunternehmen, sondern die Uniform einer örtlichen Zeitarbeitsfirma, bei der er wohl als Leiharbeiter eingestellt ist.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Der Wachdienst hier trägt übrigens keine Uniform von einem Sicherheitsunternehmen, sondern die Uniform einer örtlichen Zeitarbeitsfirma, bei der er wohl als Leiharbeiter eingestellt ist.
Na dann hat der Wachdienst es ja nicht so weit, wenn er seine Unterlagen zwecks Aufstockung abgeben muss.

Das ganze ist so lächerlich.
Würden sich die Jobcenter ans Gesetz halten, würden sie die Leistungsempfänger nicht so schikanieren, oder sanktionieren nur damit den SB´s einer abgeht, dann wäre auch kein Wachdienst nötig.
 

TazD

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#4
Jedes Gericht hat Einlasskontrollen und einen eigenen Wachdienst. Warum?
Weil es leider notwendig ist, denn auch Übergriffe auf die dortigen Mitarbeiter sind gerade im Bereich der Zwangsvollstreckung keine Seltenheit. Auch wenn sich der Richter oder Rechtspfleger an die geltende Rechtslage und an Recht und Gesetz hält, so weiß man nie, was mit Menschen passiert oder wie sie reagieren, wenn ihnen Geld, die Wohnung oder die Existenz entzogen wird. Selbst wenn das rechtlich nicht zu beanstanden wäre.

Man kann das also nicht nur auf die Mitarbeiter oder nur auf den "Kunden" schieben.

Bei allem Verständnis für Verzweiflungstaten, aber eine rechtswidrige Sanktion rechtfertigt noch lange keinen rechtswidrigen Angriff auf eine andere Person.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Richtig @TazD,
Bei Gericht ist es in meinen Augen auch etwas ganz anderes.
Auch ich halte Gewalt für keine Lösung.
Allerdings, wenn z.B. ein Tier in die Ecke getrieben wird, dann geht es zum Angriff über.
Und so verhält es sich auch bei einigen Menschen.
Und Du liest hier doch selber, wie die Elos in die Ecke getrieben werden.
Und dabei schreibt hier nur ein geringer Teil aller Elos in Deutschland.
 

TazD

Mitarbeiter
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#6
Natürlich lese ich hier immer wieder, wie Elos zu Unrecht sanktioniert werden oder das JC die Antragsbearbeitung immer wieder mit fadenscheinigen Forderungen hinauszögert.
Das will ich auch gar nicht beschönigen oder relativieren.

Aber:
Ich wüsste nicht, warum das bei Gericht ganz was anderes sein sollte?
Ob nun eine 30% Sanktion kommt oder der Schuldner per Gerichtsvollzieher aus seiner Wohnung geschmissen wird oder das Eigenheim einer Familie zwangsversteigert wird, ist vom Grundsatz her das gleiche.
Es geht immer um die Existenzgrundlagen.

Außerdem bin ich glücklich darüber, dass sich der Mensch doch um einiges weiterentwickelt hat und nicht wie ein Tier blind seinen Instinkten folgt, sondern einen Verstand hat, den er einsetzen kann.
Sich also auf (niedere) tierische Instinkte zu berufen, um damit einen Angriff auf eine andere Person zu rechtfertigen, geht gar nicht.

Auf beiden Seiten des Schreibtisches sitzen Menschen und es wäre zielführender, wenn beide Seiten das häufiger beachten würde.
 

Martin Behrsing

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#7
@Dagegen72. Ich sperre diesen Thread jetz. Und merk dir für die Zukunft Einfach nur einen Link posten ist nicht.
mach dir bitte die Mühe und schreib wenigstens ein paar Zeien, um was es geht. Ich meine damit auch nicht deinen eigenen Kommentare, die mit edem Artikel nichts zu tun haben, sondern nur Ausdruck deinens eigenen hilflosen Frustes sind und sich leider bei jedem von dir geposteten Artikel widerholen. Inhaltlich haben die aber nichts mit dem Artikel zu tun.
 
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