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Jobbörse lädt zum Datenmissbrauch ein

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BibiBlocksberg2009

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#1
Tut mir leid, ich fand hier noch keinen Eintrag dazu, die Meldung ist ziemlich neu, und ich bin gerade dabei, am Rädchen zu drehen (wenn ihr versteht was ich meine!!).
Mir ist das Jobportal von Anfang an ein Dorn im Auge!

Sollte das wirklich stimmen, hat die BA ein ziemlich großes Problem auf sich zukommen!

http://www.tagesschau.de/inland/bajobboerse100.html

Die anderen Meldungen von der dpa berichten fast das gleiche. :icon_kotz:

Kann mich bitte irgendjemand beruhigen, was damit genau gemeint ist?
Die Profile sollen anonymisiert veröffentlicht sein (es sind knapp 3,8 Mill.), so wie ich das jetzt verstehe, kann jeder Schlumpf sich als Arbeitgeber anmelden und damit auf die Datenbestände (Name, Geburstdatum, Lebensläufe etc.) zugreifen!!
Ich habe das niemals unterschrieben, dass meine Daten öffentlich zur Verfügung gestellt werden !!

Please HELP !! :eek:
 

blinky

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#2
Hab das eben auch gerade im Tagesschau-Livestream gesehen und war geschockt.

Am liebsten würde ich meine Daten sofort löschen lassen dort.

Blinky
 

Mario Nette

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#3

Arania

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#4
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#5
Im September fanden sich in der Jobbörse nach Angaben der BA fast 3,8 Millionen Profile von Bewerbern und knapp 600.000 Stellenangebote
Na holla, ich dachte, wir haben nur 3,2 Mio Arbeitslose? Wieso dann soviel Profile mehr? Soviele unzufrieden mit ihren (Vollzeit) job?? tztztz.
Und 600000 Jobs? Hui.....neulich waren das noch 298000 freie (VOLLZEIT)Jobs.

Sachen gibts.

:icon_neutral:
 

BibiBlocksberg2009

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#6
Es sei schon mal auf diese PM der AfA hingewiesen: Unseriöse Stellenangebote - www.arbeitsagentur.de - dort findet man auch die Adresse hotline@service.arbeitsagentur.de zum Melden unseriöser Stellenangebote. Ich denke, man kann diese ebenfalls verwenden, wenn man der Meinung ist, dass ein Nutzer (ein angeblicher Arbeitgeber) Schindluder treibt mit den Daten.

Mario Nette

Das beruhigt mich nicht wirklich!:icon_kotz:

Allein schon der Umstand, dass es überhaupt soweit kommen kann, macht mich vollkommen fertig!:icon_kotz2:

Ich werde morgen mit der ArGe Kontakt aufnehmen, wenn die mir nicht plausibel erklären können, wer genau Zugriff auf meine Daten in dem Jobportal hat, dann lasse ich das sofort alles löschen und hänge direkt noch eine Anzeige wegen Missachtung des Datenschutzes mit hintendran!

Ich hoffe nach wie vor, dass mich hier jemand aufklärt und mir schreibt, dass das alles nur ein Aprilscherz (oder Halloweenscherz) ist ! :icon_mued:
 

Mario Nette

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#7
Es war nicht zur Beruhigung gedacht, sondern um aufzuzeigen, dass a) die BA weiß, dass ihr Portal nicht 100%ig sauber ist und b) dass die BA diesbezüglich quasi zur Nachsorge einen Kontakt anbietet. Wenn man sich unsicher ist, sollte man dieses Kontaktangebot dann doch auch reichlich nutzen :biggrin:

Mario Nette
 

blinky

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#8
hätte man einen rechtlichen Anspruch auf Löschung bzw. Sperrung der Daten im SIS?

Denn unter diesen Umständen währe ja mein Interesse größer als das die Daten Mißbräuchlich genutzt werden können.

Blinky
 

Hexe45

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#9
Tja ich wei0 schon warum ich nie zugelassen habe, daß mein Profil auf der Jobbörse hochgeladen wurde.

Um die Stellenangebote zu lesen braucht man kein Profil dort.
Und zu meiner H4 Zeit, erinnere ich mich noch ganz vage, daß die Profile vieler Betroffenen in 2 Jahren grad 4 mal aufgerufen wurden,

Und dafür einen Datenstriptease- nein danke.

Ich erinnere mich, daß wir einmal in unserem Institut eine MTA gesucht haben über die Jobbörse.

No Chance, aus unserem Umkreis etwa 15 Seiten Profile und alle natürlich in allem hervorragend.
Kannste also knicken.
Von daher, ich würde kein Profil von mit einstellen, egal wie die drohen würden.
LG
Hexe

LG
Hexe
 

Hexe45

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#11
Die machen das einfach. Was willste dagegen tun.
Hm echt? Klar damals habe sie bei mir auch gezickt, aber 2006 gab es keine Grundlage auf die man mich hätte zwingen oder snaktionieren können.

Hat sich das etwa geändert?

Lg
Hexe
 

blinky

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#12
Die schreiben das in einer EGV bzw. EGV ersetzenden VA rein.

Wenn Du gelöscht haben möchtest, dann werden die agumentieren dass das doch eine Chance ist eine Stelle auf den Arbeitsmarkt zu kommen ist. Oder aber unterstellen werden Sie wiollen doch nicht arbeiten.

Wie hast Du das denn genau angestellt um aus dem SIS rauszukommen?

Blinky
 

Mario Nette

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#13
"rauskommen" kann ich mir nicht vorstellen, weil ja die BA auch selbst ein sog. Matching vornimmt, um - wie es in den EGV steht - "geeignete Jobangebote" heraus zu suchen. Allerdings ist es möglich, das Profil so einzustellen, dass es nicht öffentlich erreichbar ist, auch nicht in anonymisierter Form. Ich hatte damals meine SB darum gebeten, weil ein entsprechender Passus erst in der EGV stand. Den hab ich streichen lassen.

Mario Nette
 

BibiBlocksberg2009

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#15
Die schreiben das in einer EGV bzw. EGV ersetzenden VA rein.
M.E. hat das mit der EGV bzw. dem VA nun überhaupt nichts zu tun!
Wo sollen die 3,8 Mill. Profile bitte alle herkommen? Die haben nicht alle eine EGV davon unterschrieben, so viele EGVs gibt es in Deutschland nicht *gg*.

Ich gehe daher davon aus, dass jeder automatisch in dieses Jobportal eingestellt, der bei ArGe oder Bundesagentur auftaucht - ohne irgendwas davon zu wissen ...........
 
E

ExitUser

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#16
M.E. hat das mit der EGV bzw. dem VA nun überhaupt nichts zu tun!
Wo sollen die 3,8 Mill. Profile bitte alle herkommen? Die haben nicht alle eine EGV davon unterschrieben, so viele EGVs gibt es in Deutschland nicht *gg*.

Ich gehe daher davon aus, dass jeder automatisch in dieses Jobportal eingestellt, der bei ArGe oder Bundesagentur auftaucht - ohne irgendwas davon zu wissen ...........
Manche machen es auch freiwillig, genauso wie bei anderen Jobbörsen, wo man sein Profil einrichten kann.
 

BibiBlocksberg2009

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#17
Manche machen es auch freiwillig, genauso wie bei anderen Jobbörsen, wo man sein Profil einrichten kann.
Da muss man wohl so ziemlich des Wahnsinns sein!
Offenbar ist jede weltweite Internetseite sicherer als die der BA. :eek:

Besonders "spannend" finde ich diesen Passus (Quelle: Der Westen):
Dabei soll es sich teils um sensible Angaben über Suchterkrankungen, Schulden, Wohnungsproblematik bis hin zu schwierigen familiären Verhältnissen handeln.


Man stelle sich das vor, bundesweit insehbar von allen Mitarbeitern.
Was auch immer die damit anstellen........ :icon_kotz:
 
E

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#18
Manche machen es auch freiwillig, genauso wie bei anderen Jobbörsen, wo man sein Profil einrichten kann.
Ja, davon kenne ich eine Menge. Man reißt sich regelrecht darum, weil man es chic und modern findet, elektronisch überall mitzumischen. Auch glaubt man, seine gesamte Akte auf diese Weise einsehen zu können. Was für eine Illusion...

...Ich gehe daher davon aus, dass jeder automatisch in dieses Jobportal eingestellt, der bei ArGe oder Bundesagentur auftaucht - ohne irgendwas davon zu wissen ...........
Es sollte eine Möglichkeit für Arbeitsuchende geben, das jederzeit und unabhängig von einem Verfahren nachprüfen zu können!
 

blinky

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#19
Wie währe es wenn man aus der BA und ARGEn ein Nachrichtendienst macht. Genügend Daten haben die ja schon. :biggrin:

Blinky
 
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#20
Da muss man wohl so ziemlich des Wahnsinns sein!
Offenbar ist jede weltweite Internetseite sicherer als die der BA. :eek:

Besonders "spannend" finde ich diesen Passus (Quelle: Der Westen):
Dabei soll es sich teils um sensible Angaben über Suchterkrankungen, Schulden, Wohnungsproblematik bis hin zu schwierigen familiären Verhältnissen handeln.


Man stelle sich das vor, bundesweit insehbar von allen Mitarbeitern.
Was auch immer die damit anstellen........ :icon_kotz:
Ich habe irgendwo mal gelesen (oder gesehen), das man sich einfach so als AG anmelden kann und es wird auch kein Nachweis verlangt. Noch ein grober Fehler, neben den vielen Anderen. Die schauen auch kaum bei manchen Stellenangeboten nach, ob die "seriös" sind oder nicht, nur wenn man sich über bestimmte Angebote beschwert.
 

BibiBlocksberg2009

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#21
Ich habe irgendwo mal gelesen (oder gesehen), das man sich einfach so als AG anmelden kann und es wird auch kein Nachweis verlangt. Noch ein grober Fehler, neben den vielen Anderen. Die schauen auch kaum bei manchen Stellenangeboten nach, ob die "seriös" sind oder nicht, nur wenn man sich über bestimmte Angebote beschwert.
Meine Befürchtung geht nun durch die vielen Presseberichte auch dahin, dass die Kriminalität jetzt erst richtig losgeht.

Also bleibt uns nur zu hoffen, dass die BA durch den öffentlichen Druck das dubiose Portal sofort stilllegt, bis alle Probleme adäquat gelöst sind.
Fällt doch sowieso oft genug aus wegen technischer Defizite :biggrin:
 

Tinka

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#22
Datenschutzmängel bei der Arbeitsagentur größer als bislang bekannt

Frankfurt/Main/Hannover (ddp). Die Datenschutzmängel bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind nach Informationen der «Frankfurter Rundschau» gravierender als bislang bekannt. Die Agentur habe massive Datenschutzprobleme bei einem neuen Computersystem zur Betreuung von Arbeitslosen, das gerade bundesweit eingeführt wurde, schreibt das Blatt in seiner Freitagausgabe. Personalräte aus dem ganzen Bundesgebiet hätten das System in Schreiben an die Zeitung datenschutzrechtlich für hoch gefährlich eingestuft.
weiter: http://de.news.yahoo.com/17/20091030/tde-datenschutzmaengel-bei-der-arbeitsag-3419c4f.html?printer=1
 

Mario Nette

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#23
Es sollte eine Möglichkeit für Arbeitsuchende geben, das jederzeit und unabhängig von einem Verfahren nachprüfen zu können!
Na du reichst einfach einen "Antrag auf Auskunft" (ich nenne den nur so) ein, damit die ARGE/AfA dir mitteilte, welche Daten über dich zu welchem Zweck gespeichert sind, was damit gemacht wird, wer sie erhoben hat und wer sie nutzen kann.

Es sei hier noch einmal erwähnt, dass die Mitarbeiter auf Wunsch die Bewerberprofile nicht nur anonym stellen, sondern ganz aus der Öffentlichkeit nehmen können, sodass sie nur noch für das interne Stellenmatching verfügbar sind.

Mario Nette
 

theota

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#24
Na holla, ich dachte, wir haben nur 3,2 Mio Arbeitslose? Wieso dann soviel Profile mehr? Soviele unzufrieden mit ihren (Vollzeit) job?? tztztz.
Und 600000 Jobs? Hui.....neulich waren das noch 298000 freie (VOLLZEIT)Jobs.

Sachen gibts.

:icon_neutral:
30.10.2009, 9.55 UHR:
=================

3.820.079 Bewerberprofile

420.118 Stellen

150.256 Ausbildungsstellen

so liest es sich schon etwas anders, gelle? :icon_wink:
 
E

ExitUser

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#26
... mal schubs.

Nun bin ich ja echt mal gespannt, was da draus wird. :icon_kotz:
 

Martin Behrsing

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#27
Warnung der Bundesagentur für Arbeit: vor eigener Stellenbörse

Datensammler unterwandern Online-Stellenbörse

Dreister Fall von Datenmissbrauch bei der Bundesagentur für Arbeit: Mit Tausenden Stellenanzeigen hat eine Berliner Firma die Online-Börse der BA überschwemmt. Ernst gemeint waren die Offerten nicht - sie dienten nur dazu, Daten der Interessenten abzugreifen.
Frankfurt am Main - In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat es erneut einen schweren Fall von Datenmissbrauch gegeben. Wie eine BA-Sprecherin der "Frankfurter Rundschau" auf Anfrage bestätigte, schaltete eine Berliner Firma in der Online-Jobbörse der Arbeitsagentur mehr als 2500 unterschiedliche Stellenangebote, um die Daten von Bewerbern abzugreifen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,660325,00.html
 

Curt The Cat

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#30
AW: Warnung der Bundesagentur für Arbeit: vor eigener Stellenbörse

Ich hab' die beiden Threads mal zusammengeführt...


:icon_wink:

 

dr.byrd

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#31
AW: Warnung der Bundesagentur für Arbeit: vor eigener Stellenbörse

Wie wir ja wissen, nicht der einzige Fall. Ich erinnere an Joblife und allaboutjobs, die seit Jahren ihr schmutziges Geschäft mit unserem Elend machen.. Wie lange soll das eigentlich noch so weitergehen?

Hier mal der Link zu dieser sauberen Firma

Econsult 24 Ltd
 

Mario Nette

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#32
AW: Warnung der Bundesagentur für Arbeit: vor eigener Stellenbörse

Schon wieder eine Firma aus Berlin, die die Jobbörse für unlautere Dinge missbraucht bzw. von der sich die Jobbörse missbrauchen lässt. Wie viele der momentan 406.372 angebotenen Stellen gibt es denn nun wirklich? Und wie viele davon sind vernünftige Stellen?

Nebenbei: Diverse andere Stellenbörsen gehen noch nicht mal darauf ein, wenn man ihnen unlautere Angebote meldet. Vermutlich bangen sie um ihre Klickraten ...

Mario Nette
 

Martin Behrsing

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#33
AW: Warnung der Bundesagentur für Arbeit: vor eigener Stellenbörse

Schon wieder eine Firma aus Berlin, die die Jobbörse für unlautere Dinge missbraucht bzw. von der sich die Jobbörse missbrauchen lässt. Wie viele der momentan 406.372 angebotenen Stellen gibt es denn nun wirklich? Und wie viele davon sind vernünftige Stellen?

Nebenbei: Diverse andere Stellenbörsen gehen noch nicht mal darauf ein, wenn man ihnen unlautere Angebote meldet. Vermutlich bangen sie um ihre Klickraten ...

Mario Nette
pst. Bin gerade dabei für spiegel-online küber diese firma und die Klistsche aus Leipzig was zusammen zustellen. Dannkann es dieser Tage direkt weiter gehen.
 

Woodruff

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#34

Merkur

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#36
Aus der Jobbörse müssten die ganzen PAV raus und nur Firmen rein die wirklich Leute suchen so wie es noch bei Blüm war. Ich denke die AfA fördert die Masche echt noch.
 

BibiBlocksberg2009

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#37
Ich lese es auch gerade (die Firma kenn ich doch):
http://www.ksta.de/html/artikel/1257419195151.shtml
Mich wundert das überhaupt nicht! Selbst schuld, BA! :icon_neutral:

Ich habe diese Stellenanzeigen letzte Woche gesehen und mich gleich gewundert, warum das Profil so wischi-waschi formuliert war.
Für mich sah das nach Datenmissbrauch aus, aber wir vertrauen der BA ja vollends, vor allem nach den Ankündigungen, dass alles strenger kontrolliert wird und was die mit unseren Daten anstellen! :icon_twisted:

Die Stellenanzeigen waren alle extrem schwammig formuliert, d.h. der Text hätte auf jede mögliche Stellenanzeige zutreffen können (Berufserfahrung, Flexibilität etc.), keine Beschrebung der Branchenkenntnisse.
Zudem bundesweiter Einsatz, VZ, unbefristet *lol*

Ich habe die Anzeige auch ausgedruckt, über besagte Firma (Econsulting24 Ltd.) Titel konnte ich nicht viel finden, die Homepage von denen sieht seriös aus, daher habe ich nichts weiter unternommen......

Die Stellungnahme der BA ist doch wohl untragbar!
Die Firma hat ihren Sitz in Berlin und arbeitet auch dort... ist also defacto zu packen!

Wann werden endlich juristische Schritte gegen dieses Jobportal eingereicht, bevor wir noch alle datenmissbraucht werden??!!! :icon_neutral:
 
E

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Gast
#41

Die Qualität der Angebote in der JOBBÖRSE ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund führen wir umfangreiche Prüfungen durch.
Seit wann?

Letztes Jahr waren es "Stellenangebote" von einer Frau, die mit allerlei "Versprechungen" Leute gesucht hatte und jedesmal ging es dann zu einer Seite, die "Onlineumfragen" angepriesen hat. "Verdienst": bis zu 4.500€/Monat, dazu sollte man erstmal 60€ für eine sog "Software" zahlen.

In den "Angeboten" wurde viel versprochen und das es "sehr viele Kunden" gibt, die darauf warten, das man loslegt, weiter hinten stand dann, das es nicht versprochen werden kann, das man damit auch Geld verdient.

Erst nachdem ich die BA zum 5. Mal auf diese Abzocke hingewiesen habe (innerhalb von 4 Monaten), wurden diese "Angebote" heraus genommen.

Solche Skandale gab es schon oft und wird es auch weiterhin geben, denn die Abzocker lernen auch dazu.
 

Mario Nette

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#42
E

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#43
Und dazu muss man entweder sich bei der Jobbörse anmelden oder eine teure Telefonnummer anrufen. Aus diesem Grund sei auf eine Pressemitteilung der BA von 2008 hingewiesen: Unseriöse Stellenangebote - www.arbeitsagentur.de - dort wird als Kontaktadresse hotline@service.arbeitsagentur.de genannt.

Mario Nette
Erstaunlich, wie lange schon dieses Problem der BA bekannt ist und trotzdem nichts geändert wird.

(Solange es "Kunden" gibt, die es mit dem Datenschutz bei anderen Dingen (aus reiner Bequemlichkeit!) nicht so genau nehmen, wird sich wohl nix ändern.
 

BibiBlocksberg2009

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#44
Und dazu muss man entweder sich bei der Jobbörse anmelden oder eine teure Telefonnummer anrufen.
... seit wann sind wir dafür zuständig, die Stellenangebote dieses BA-Portals zu überprüfen?! Ich glaubs jetzt wirklich nicht mehr, "liebe" BA!

Besagtes Unternehmen hat über Tage 2.500 Fakeangebote eingestellt, und jetzt wollen die uns erzählen, dass sie

a) dass nicht gemerkt hätten (was machen die beim Onlineportal eigentlich den ganzen Tag?)
b) keine juristischen Schritte einleiten werden gegen dieses Unternehmen?
c) uns jetzt auch noch auffordern, die Qualität der Angebote zu überwachen?!!

Der 1. April war aber schon, ja?! :icon_eek: :icon_dampf:
 

Mario Nette

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#45
Hinsichtlich des Datenmissbrauchs möchte ich noch eine andere Sache schildern. Derzeit habe ich dafür jedoch (noch) keine Belege: Ruft man das Call-Center der BA an, so wird die ggf. übertragene Telefonnummer des Anrufers im System angezeigt. Ich meine mich zu erinnern, dass diese Telefonnummer durchaus in die Kundenakte einfach so (automatisch? halbautomatisch?) übernommen werden kann. Da ich davon ausgehe, dass in den meisten Fällen die Zustimmung zu dieser Datenerhebung/-speicherung nicht eingeholt wird, wäre dies als unerlaubt einzustufen.

Kann jemand das belegen?

Mario Nette
 
E

ExitUser

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#46
Hinsichtlich des Datenmissbrauchs möchte ich noch eine andere Sache schildern. Derzeit habe ich dafür jedoch (noch) keine Belege: Ruft man das Call-Center der BA an, so wird die ggf. übertragene Telefonnummer des Anrufers im System angezeigt. Ich meine mich zu erinnern, dass diese Telefonnummer durchaus in die Kundenakte einfach so (automatisch? halbautomatisch?) übernommen werden kann. Da ich davon ausgehe, dass in den meisten Fällen die Zustimmung zu dieser Datenerhebung/-speicherung nicht eingeholt wird, wäre dies als unerlaubt einzustufen.

Kann jemand das belegen?

Mario Nette
Halte ich etwas zu weit her geholt, denn was ist, wenn man mal kurz beim Nachbarn oder aus einer öffentlichen Telefonzelle anruft?
 

Mario Nette

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#47
Auf die Idee bin ich nicht gekommen, sondern hatte das im Hinterkopf. Vermutlich mal irgendwo gelesen. Genau wegen dieser von dir angesprochenen Problematik würde ich das gern auch wissen.

Mario Nette
 
E

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#48
Skandalwelle im Datenschutz rollt : „Kursbuch Datenschutz“ mit Information und Tipps zum Schutz vor Datenklau

Panne an Panne

Ende Oktober sorgte ein Datenleck bei der Bundesagentur für Arbeit dafür, dass Tausende von BA-Mitarbeitern hochsensible Daten von Hartz-IV-Empfängern über Suchterkrankungen, Schulden oder schwierige familiäre Verhältnisse einsehen konnten. Wer sich beim Autobauer Daimler bewirbt, musste sich einem Bluttest unterziehen. Marit Hansen, stellvertretende Leiterin des Datenschutzzentrums Schleswig-Holstein, sagte gegenüber der „Frankfurter Rundschau“, das Vorgehen verstoße „gegen alle Regeln des Datenschutzes“. Medizinische Daten dürften auf Bewerbungsverfahren keinen Einfluss haben. Mit Blutproben könne von Gesundheitstest bis zur Gen-Analyse und der Prüfung von Verwandtschaftsverhältnissen alles Mögliche hinter dem Rücken der Mitarbeiter gemacht werden. Daran ändere auch die Freiwilligkeit nichts, denn: „Der Jobsuchende hat gar keine reale Chance, die Untersuchung abzulehnen“. Beim Online-Buchhändler „Libri“ waren mehrere hunderttausend Rechnungen mit Kundendaten im Internet einsehbar, trotz TÜV-Siegel für sicheres Einkaufen im Internet.

Die Serie der Datenpannen fand ihren vorläufigen Höhepunkt im Oktober bei der Postbank. Freie Finanzvermittler konnten dort die Kontostände und Kontobewegungen der Kunden einsehen, ganz als ob der Kunde selbst vor dem PC beim Homebanking gesessen hätte. Adressdaten, Überweisungen, Wertpapierorders, Geld- und Kreditkarten – alles kein Problem. Um an die Daten zu gelangen, brauchten die Vermittler lediglich Name und Geburtsdatum. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, warnte die Bürger eindringlich vor der Preisgabe ihres Geburtsdatums: „Niemand sollte sorglos sein Geburtsdatum preisgeben, weil es oft als Identifizierungsmerkmal dient.“
http://www.inar.de/blog/vermischtes...ation-und-tipps-zum-schutz-vor-datenklau.html

Mein Geburtsdatum 31.02.19.... :icon_party:
 
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