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jobangebote vom jobcenter

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leon

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#1
ich wohne in hannover und bin arbeitslos hartz 4!!!!

die stellenangebote die mir vom jobcenter zugeschickt werden befindensich in jena ,weimar ,cottbus also immer im osten.

meine arbeitsvermittlerin sagt mir immer andere stellen hat sie nicht und das ich wenn ich eingestellt werde dorthin umziehen muß.

ist das rechtlich??
 
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ExitUser

Gast
#2
Ja, aber nur, wenn du keine wichtigen Gründe hast, die einer solchen entfernten Aurbeitsannahme entgegen stehen: Familienverpflichtungen, Schulpflichtige Kinder z. B. und ausserdem müssen sie dir dann den kompletten Umzug und alle Folgekosten erstatten.
Für den Übergang kommt auch ein Zweitwohnsitz in Betracht. Schliesslich bist du zuerst in der Probezeit und sitzt in einer fremden Stadt, wenn es dann doch nicht klappt.
Wenn du eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben hast, lies die mal genau, was dort drin steht.
 

leon

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#3
eine eingliederungsvereinbarung habe ich noch nicht unterschrieben.



ich lebe alleine bin ledig,habe aber eltern und freundin in hannover.und natürlich viele bekannte.in einer fremden stadt bin ich ganz alleine auf mich gestellt.
 

achim2

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#4
Lillybelle sagte :
Für den Übergang kommt auch ein Zweitwohnsitz in Betracht. Schliesslich bist du zuerst in der Probezeit und sitzt in einer fremden Stadt, wenn es dann doch nicht klappt.
Hat man bei einem Ortswechsel wirklich Anspruch der Finanzierung der Zweitwohnung durch die Arbeitsagentur während der Probezeit?
Wäre ja erfreulich auf der einen Seite, aber aufgrund der neuen Rechtslage Probezeit=2Jahre fast undenkbar?

LG Achim
 
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ExitUser

Gast
#5
lach, ja das wäre noch so ein Loch, was sich auftut bei derlei unsinnigen Neuregelungen- erst die Urlaubssperre während der Probezeit, kicher..

Nee, Anspruch wohl nicht. aber es ist wohl direkt auch keinem gleich am ersten Tag so weit entfernt ein Umzug zuzumuten, wo noch gar nicht klar ist, ob er den Job überhaupt wirklich bekommt und dafür geeignet ist. Daass ist einfach nicht zumutbar. Wenn er also dort die Woche über ein Zimmer hat, müsste das als arbeitsbedingte Kosten- Zweitwohnsitz übernommen werden, wenn er nicht mehr pendeln kann. Zumal- noch besser- wenn er auch noch Familie hätte, die nun auch nicht so hoppllahopp eben mal dorthin ziehen kann, weil schulpflichtige Kinder etc. aber dann muss man solche Stellen auchnicht unbedint annehmen, wenn dies Unzumutbar wäre.
 

achim2

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#6
Lillybelle sagte :
Nee, Anspruch wohl nicht. aber es ist wohl direkt auch keinem gleich am ersten Tag so weit entfernt ein Umzug zuzumuten, wo noch gar nicht klar ist, ob er den Job überhaupt wirklich bekommt und dafür geeignet ist. Daass ist einfach nicht zumutbar.
Hallo Lillybelle!

Weißt du, wie es bei befristeten Verträgen mit Zweitwohnsitz aussieht. Mir wurden schon mal Stellen mit 7 Monaten oder einem Jahr außerhalb meines Wohnortes angeboten, auf die ich mich beworben habe, aber Absagen bekam.
Was ist nach einem Jahr?
Schlimmster Fall, man wohnt in einer anderen Stadt, ist dort arbeitslos, kennt niemand...!
Wie sieht es da mit einem Zweitwohnsitz während der befristeten Tätigkeit aus?
Ich arbeite in einer Branche, in der projektbezogene, befristete Tätigkeit, die oft nicht verlängert wird, allgemein üblich ist.

LG Achim
 
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Gast
#7
Kann ich so nicht so schnell sagen, leider. Als Steuer kann man das auf jeden Fall schon mal als doppelte Haushaltsführung absetzten jedenfalls.

Wahrscheinlich gibt es dazu auch noch keine konkreten Regelungen, wie lange oder wie das bei befristetetn Verträgen aussieht. Der logische Verstand sagt jedoch, dass es nicht sein kann, dass man zum Umzug gezwungen werden kann, wenn dadurch eine Arbeitaaufnahme möglich wäre, die allerdings von vorn herein schon befristet wäre, demnach muss das Amt auch die Zweitkosten für das Zimmer tragen. Aber was ist schon logisch in unserem Staat.
Ich frag mal andere, ob die etwas mehr dazu wissen.

Hier steht schon mal etwas zum Thema, was zumutbar ist und Dass, wenn Pendeln nicht mehr zumutbar ist "zu prüfen " ist, ob eine doppelte Haushaltsführung oder ein Umzug zumutbar ist.
http://www.erwerbslosenforum.de/dvo/10SGBII.pdf
 

achim2

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#8
Lillybelle sagte :
Kann ich so nicht so schnell sagen, leider. Als Steuer kann man das auf jeden Fall schon mal als doppelte Haushaltsführung absetzten jedenfalls.

Wahrscheinlich gibt es dazu auch noch keine konkreten Regelungen, wie lange oder wie das bei befristetetn Verträgen aussieht. Der logische Verstand sagt jedoch, dass es nicht sein kann, dass man zum Umzug gezwungen werden kann, wenn dadurch eine Arbeitaaufnahme möglich wäre, die allerdings von vorn herein schon befristet wäre, demnach muss das Amt auch die Zweitkosten für das Zimmer tragen. Aber was ist schon logisch in unserem Staat. :)
Ich frag mal andere, ob die etwas mehr dazu wissen.
Ich danke dir im voraus! :)

Diesen Fall, befristete Stellenangebote vom Amt außerhalb meines Wohnortes hatte ich nämlich schon öfter.

LG Achim
 
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#9
Stelle -> Umzug -> Stelle wieder verloren

Genau sowas ist mir passiert:

Habe eine Stelle gefunden und bin umgezogen. Noch während der Probezeit stellte sich heraus, dass meine Stelle überflüssig wird - also hab ich sie wieder verloren....

Nun stand ich da in einer Stadt, die 1. viel kleiner war als mein bisheriger Wohnsitz, d.h. auch weniger Möglichkeiten bot, und in der ich 2. keinen Menschen kannte!!

Auch hat mir das AA zwar die Umzugskosten gezahlt, aber auch nur die direkten Kosten!! Was sonst noch so alles dran hängt, wenn man die Wohnung wechselt (Renovierung der alten Whg. und in diesem Fall auch der neuen..., Neue Bodenbeläge, neue Gardinen, da alte nicht mehr passen....) musste ich aus den 2 Monatsgehältern zahlen, die ich dann ja bekommen habe...

Also war meine gezeigte örtliche Flexibilität auch in finanzieller Hinsicht ein Fiasko!!!

Grüße

Thomas
 
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