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Jobangebot liegt vor, aber wie Arbeitsstelle erreichen? HILF

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Manuela

Elo-User/in

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#1
Hallo Ihr Lieben.

Wir haben mal wieder ein Problem welches eiligst geklärt werden muss.

Folgendes: Mein Freund hat gestern per Tele von der Jobvermittlung einen Hinweis auf eine Vollzeitstelle bekommen. Er solle sich umgehend telef. dort bewerben. Er hat sich gleich daran gemacht den zuständigen Mann bei der Firma zu erreichen. Insges. im Laufe des gestrigen Tages 6x dort angerufen.... nie erreicht, nur Sekretärin genervt.
Danach mit SB telefoniert. Das wäre übertrieben gewesen 6x anzurufen, soll aber am Ball bleiben.
Bei Nachfrage zu der Kostenerstattung der telef. Bewerbungskosten kam nur die Aussage man müsse schon Eigeninitiative zeigen, Kosten würden nicht erstattet.
Stimmt das? Keine Kostenerstattung? Könnten mit der nächsten Telef.rechnung Einzelverbindungsnachweis erbringen.

Heute weiter versucht, den Herrn erreicht.
Auslieferungsfahrer, Arbeitszeit 6.00-19.00 Uhr, Brutto ca. 1400 €, Weg zur Arbeit einfache Strecke ca. 15 km. Alles schön und gut. Mein Freund wurde gefragt ob er einen Pkw zur Verfügung hätte. Ja. Beim Gespräch über das Auto erwähnte mein Freund dass unser Auto leider alt ist und dringend in die Werkstatt müsste, weil unzuverlässig. Dies wurde gleich auf ihn umgemünzt, denn wer ein unzuverlässiges Auto hat, ist selber unzuverlässig. Wenn er den Job nicht wolle, solle er das lieber gleich sagen. Mein Freund würd nur zu gern diesen Job machen, doch die Arbeitsstelle ist nur mit Pkw zu erreichen. Mit Bus oder Bahn ist die Anbindung sehr schlecht von den Uhrzeiten, hinzu kommt noch ein Fußmarsch von ca. 5 km. Trotzdem heute noch Bewerbungsmappe reingereicht.
Problematik kurz beim SB geschildert. Unserem SB ist das alles schnurz, wird die Stelle nicht angetreten, dann Sperre. Mein Freund muss nun morgen früh beim Amt antreten (Standpauke vermuten wir), und soll auch bis morgen Firma anrufen ob er den Job nun haben will.
Er will ihn ja, aber die Wahrscheinlichkeit auf halber Strecke liegen zu bleiben ist sehr groß. Geld für Reparatur haben wir nicht. Werden wohl in nächster Zeit eh das Auto abmelden müssen weil Kostenfresser. Was wir nicht wollen ist eine Sperre.
Wie kommt er da raus? Was tun???????

Wär schön wenn uns jemand helfen könnte.
 

lino

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#2
Unter den gegeben Umständen wird er die Stelle antreten müssen.Es sei denn,die Entfernung des Fussweges wäre heutzutage nicht zumutbar.Unklug ist auch die Bemerkung über das Auto.Besser ist es,sich einen Kostenvoranschlag für die Reparatur zu holen und den dem SB vorlegen.
 

Manuela

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#4
Ja, die Bemerkung "kaputtes Auto" war wirklich blöd. Aber passiert is passiert. Und es ist Fakt und keine Ausrede.

So, haben nun nochmal genau nach den Anbindungen für Bus und Bahn geschaut.
Der erste Bus in die richtige Richtung fährt erst am Mittag um 12:03 oder der letzte am Tag um 17:53 hier ab.
Die erste Bahn würde um 0:35 in dem Ort wo sich die Arbeitsstätte befindet ankommen.
Also die Zeiten passen ja nu vorne und hinten nicht. Oder könnte tatsächlich erwartet werden, soetwas auf sich zu nehmen bzw. den gesamten Weg von etwas über 15 km zu Fuß zu gehen?

Geschätzte Reparaturkosten für das Auto ca. 3000 Euro. Bleiben ständig liegen. Nutzen Auto nur noch fürs nötigste.
Mit marodem Auto hin fahren schön und gut .... und was wenn er wegen Panne zu spät kommt? Das wird sicher mit einem Rausschmiss enden. Also Sanktion.

Wir werden wohl eine schlaflose Nacht haben :(
 
E

ExitUser

Gast
#5
Einfach mal den Arbeitgeber fragen, ob er nicht jemanden kennt, der auch in die Richtung fährt, dann noch den SB fragen, so lässt man erkennen das man interessiert ist. Je nach SB könnte dann kommen "fahren sie doch mit dem Fahhrad. Entweder ihr habt eins, oder ihr könnt keins bekommen.

Zumindest alles versuchen. Wenn es keine Gelegenheit gibt, die 15 km zu überbrücken, dann sind die am Zuge, denn dann müssten die mal nachschauen, ob und wie er zur Arbeit kommen könnte.

In Ausreden sind sie nie verlegen, deshalb alles versuchen. Wenn nicht klappt, dann ist es nicht Eure Schuld.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Fahrrad nehmen.

Parallel dazu noch heute Mobilitätsbeihilfe beantragen.

Belege für Bewerbungskosten (eure Telefonate) sammeln und einreichen.

Bewerbungskosten werden auf Antrag (gibt ein Formular dafür) erstattet. Vorher vom Grundsatz her beantragen, besser in die EingV konkret aufnehmen.
 

stern3007

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23 Dez 2005
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#7
Zumindest alles versuchen. Wenn es keine Gelegenheit gibt, die 15 km zu überbrücken, dann sind die am Zuge, denn dann müssten die mal nachschauen, ob und wie er zur Arbeit kommen könnte.
Ich gehe mal davon aus, dass er da keine Chance hat. Es kommt nunmal auch auf die Verhältnismässigkeit an. 15 km sind ja nun wirklich nicht die Welt und kann man auch mit dem Fahrrad bewältigen, insofern es keine körperliche Einschränkung gibt.

Ich bin früher oft genug eine Strecke von 12 km freiwillig mit dem Fahrrad gefahren. Tut dem Körper und der Kondition gut. Einzig unangenehm sind halt Regentage. Aber da gilt auch das Argument: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.
 

hartzhasser

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4 Jun 2006
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#8
15Km sind einfach zuviel, es ist unzumutbar zum beispiel im Winter bei Schnee und Glätte 15 Km mit dem Fahrrad zu fahren. oder im Herbst bei Orkanstürmen, da ist die Gesundheitsgefährdung viel zu gross. da ist man ja öfters wegen Lungenentzündung beim Arzt als auf der Arbeit.

lg hartzhasser
 

Manuela

Elo-User/in

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#9
Auf die Idee mal nachzufragen, ob nicht ein weiterer Mitarbeiter aus unserem Ort kommt bzw. durchfährt wurde wie folgt beantwortet: Man müsse sich schon alleine darum bemühen wie man zur Arbeit kommt und sich nicht von anderen abhängig machen. Also in dieser Hinsicht keine Unterstützung seitens des Arbeitgebers.

SB ist neuerdings nur noch an 2 Tagen die Woche (Mo.+Do.!)zu sprechen. Also heute 3 Stunden vergebens durch die Behörde getigert auf der Suche nach Hilfe. Montagmorgen gleich wieder dort antreten. SB solle dann im Hause sein.

Fahrrad ham wir nicht.

Mobilitätsbeihilfe beinhaltet soweit wir heraus gefunden haben Übergangsbeihilfe (Kohle bis zum 1. Gehalt), Ausrüstungsbeihilfe (Arbeitskleidung, -gerät), Reisekostenbeihilfe (Fahrt zum Antritt einer Arbeit), Fahrtkostenbeihilfe (tägl. Fahrten zw. Wohnung und Arbeitsstätte), Trennungskostenbeihilfe (getr. Haushaltsführung), Umzugskostenbeihilfe (Umzug wegen Jobaufnahme).
Beantragung der Fahrtkosten haben wir vor.

Aussage vom SB telefonisch am Mittwoch(!): es gibt kein Formular für Bewerbungskosten, Telekosten werden nicht erstattet. Wir versuchen es trotzdem! Einzelverbindungsnachweis für Kostenerstattung seiner Bemühungen reichen wir ein, sobald Telerechnung da ist.

Heute Mittag kurzes Tele mit potentiellen Arbeitgeber mit Hinweis darauf, dass mein Schatz sich wirklich bemüht Hilfe zu bekommen um die Stelle anzutreten. Aussage: Sie müssen doch alleine wissen ob Sie die Stelle haben wollen. *grmpf*

Irgendwie haben wir ein komisches Bauchgefühl, ob das nicht eine abgekaterte Nummer ist.... AG 1. Tag nicht erreichbar, am 2. Tag immer gleich selbst anner Strippe, sehr mürrisch, unfreundlich und deutet immerwieder an man wolle ja gar nicht. SB sei nur Mo und Do erreichbar. Aber Mi mit dem telefoniert. !!?? Heute nicht erreichbar.
Kann mir nicht helfen, denke die legen es auf eine Sanktion an.

Das ist doch echt zum :kotz:
 

sammy

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#10
hartzhasser sagte :
15Km sind einfach zuviel, es ist unzumutbar zum beispiel im Winter bei Schnee und Glätte 15 Km mit dem Fahrrad zu fahren. oder im Herbst bei Orkanstürmen, da ist die Gesundheitsgefährdung viel zu gross. da ist man ja öfters wegen Lungenentzündung beim Arzt als auf der Arbeit.

lg hartzhasser
ach wirklich! wir haben jetzt sommer und da sehe ich schon eine gewisse glatteis gefahr. warum nicht das auto verkaufen, hinradeln und sparen und von der arge ein darlehen beanspruchen. also für dreitausend euro oder auch weniger gibt´s passable gebrauchte.

ich schließe mich der empfehlung von barney an: r a d e l n. seid doch froh, eine chance von der arge weg zu kommen.

na da bin ich gespannt, wie es weiter geht. @hartzhasser: zieh dich warm an, die sommergrippe geht um.

schöne grüße
sammy
 
E

ExitUser

Gast
#11
Am Besten alle Bemühungen dokumentieren, auch die Aussage des AG.

Dann bleibt Euch eigentlich nichts anderes Übrig als auf die "Folgen" zu warten, am Besten gleich mit dem evtllen Kürzungsbescheid einen RA aufsuchen und Widerspruch einlegen.

Es stehen zwar dann Aussage gegen Aussage, aber wenn Ihr einige Beweise noch dazu fügt (Einzelverbindungsnachweis wann Ihr wo Angerufen habt beim AG oder SB) dann habt Ihr Euer Möglichstes getan. Dann haben die die Beweispflicht, falls es zu einer Verhandlung kommen würde.

Viel Glück
 

hartzhasser

Elo-User/in
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#12
sammy sagte :
hartzhasser sagte :
15Km sind einfach zuviel, es ist unzumutbar zum beispiel im Winter bei Schnee und Glätte 15 Km mit dem Fahrrad zu fahren. oder im Herbst bei Orkanstürmen, da ist die Gesundheitsgefährdung viel zu gross. da ist man ja öfters wegen Lungenentzündung beim Arzt als auf der Arbeit.

lg hartzhasser
ach wirklich! wir haben jetzt sommer und da sehe ich schon eine gewisse glatteis gefahr. warum nicht das auto verkaufen, hinradeln und sparen und von der arge ein darlehen beanspruchen. also für dreitausend euro oder auch weniger gibt´s passable gebrauchte.

ich schließe mich der empfehlung von barney an: r a d e l n. seid doch froh, eine chance von der arge weg zu kommen.

na da bin ich gespannt, wie es weiter geht. @hartzhasser: zieh dich warm an, die sommergrippe geht um.

schöne grüße
sammy

ich bin 1 Jahr lang jeden Morgen 13 Km mit dem Fahrrad zum Arbeitskollegen gefahren um von da aus zur Arbeit zu kommen da es von meinem Heimatort keine verbindung zum Arbeitsort gab, es war auf dem Land und meistens freie fläche keine Radwege. im Winter waren Temparutern von -10 bis-15 grad als ich beim Kollegen ankam konnte ich vor kälte nicht mal die Hände vom Lenker lösen, der Kollege musste extra für mich einen Heizlüfter anmachen damit meine steifen Hände wieder aufgetaut sind. und im Herbst gab es Orkanstürme so das man keinen meter vorwärts kam. da war man schon kaputt wenn man beim Kollegen ankam. und dann noch 8 Stunden Akkord am Montageband. na dann wünsche ich gute fahrt bei den 15Km mit Fahrrad.


lg hartzhasser
 

lolobeng

Elo-User/in

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#13
@manuela
bin nicht mehr oft hier im forum,weil mich leute wie ihr einfach ankotzen!
genau das ist es ,was allen anderen die beschimpfungen,wie schmarotzer einbringen und sanktionen verschärfen,und wenn ich deine ausreden höre,
um nicht zu arbeiten, würde ich sagen ,ist es auch berechtigt....
was sind 15 km ? die läuft mein sohn morgens zur arbeit,abends zurück,er läuft weil er mit öffentlichen verkehrsmitteln nicht pünktlich da wäre.....ein fahrbarer untersatz kostet gebraucht 500 euronen,wenn dein freund mal was verdient hat, könnt ihr euch ja auch ein besseres leisten!!!!
seid froh wenn er so einen job bekommt,aber nix leisten wollen aber kassieren, es sind immer die gleichen und alle die wirklich wollen, müssen drunter leiden.es gibt auch mofas für 150 euro ,manchmal muß man halt selber was tun ,nicht nur von allen alles erwarten oder wartest du jetzt auf nen chauffeur vom amt oder von der firma?
ich finde es echt widerlich..... :kotz: :kotz: :kotz:
oder warum fragst du nicht ehrlich was du willst?eine kurze frage ?
ich habe keine lust zum arbeiten und möchte möglichst viel und nochmehr abstauben?mit eigeninitiative komme ich nicht weiter,weil ich mich immer auf andere verlasse,wie mache ich das am besten?
 

Arco

Forumnutzer/in

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#14
:kinn: :kinn: @ lolobeng

... also vom Grundsatz hast du ja nicht so ganz unrecht - solche Typen gibt es bestimmt genug :pfeiff:

aber mußte das jetzt so sein ? ? ?

Lese doch mal alle alten Beiträge von Manuela (gut es geht hier um ihren Freund) damit du weißt wem du jetzt das vorgehalten hast.

Gruß in den Norden
 

Manuela

Elo-User/in

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#15
@lolobeng: Um einmal klarzustellen.... es geht nicht um mich, sondern um meinen Freund. Also bitte die Texte vollständig lesen.
Es geht hier nicht darum, dass er sich drücken will. Dann hätte er erst gar nicht versucht den AG zu erreichen und wäre auch nicht über 3 Std. durchs Amt geirrt um Rat und evtl. Hilfe zu bekommen.
Wir erwarten hier auch nicht "die" Lösung für sein Problem. Aber Gedanken und Anregungen von anderen in ähnlichen Situationen, vielleicht auch nützliche Tipps können oftmals weiterhelfen.
Ich weiß nicht wie ländlich oder zentral Du wohnst, aber wir wohnen hier sehr ländlich... kilometerweite Heideflächen, kaum feste Rad-/Fußwege, Bundesstraße. Wenn es hier ein gebrauchtes "zuverlässiges" KFZ für 500 Euro gäbe, würden wir dieses ganz sicher kaufen wollen. Aber zum einen haben wir keine 500 € und zum anderen hat unser Auto nur noch Schrottwert.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum Du mich nun angreifst.

oder wartest du jetzt auf nen chauffeur vom amt
danke für den Gedankenanstoss :idee: , jetzt weiss ich wenigstens wie ich als Gehbehinderte demnächst meine Amtstermine wahrnehmen kann.

Es tut mir leid, dass Du so verbittert bist und hier anscheinend im Forum nicht die Hilfe bekommen hast, die Du erwartet hast. Aber schön, dass Du in der Lage bist ohne Hilfestellung von anderen Betroffenen durchs Leben zu kommen. Ich wünsche Dir auf Deinen weiteren Wegen den Erfolg, den Du Dir erhoffst. Vielleicht könntest Du ja auch mit Rat und Tat anderen zur Seite stehen, die noch nicht so weit gekommen sind wie Du.
 
E

ExitUser

Gast
#16
"Rad ham wir nicht", laß ich nicht gelten. Auch nicht -15 Grad und eisige Winde, die ham wir jetzt auch nicht. Wir haben Sommer. Ein halbwegs vernünftiges gebrauchtes Fahrrad bekommt man schon unter 50 Euro beim Fahrradhändler. Ist weniger als eine Tankfüllung. In Zahlen: 1.

Wie wollt ihr denn vom Fleck wegkommen, wenn euer Auto total ausfällt?

Damit kann doch dein Freund erstmal die nächste Zeit zur Arbeit fahren. Dort kann er dann selber klären, ob er mit einem Kollegen gemeinsam fahren kann. Und in einiger Zeit reicht es dann auch für die Reparatur des Autos oder eine gebrauchtes.

Jetzt haben wir mitte Juli, Winter und damit Schnee, Eis, Kälte und Dunkelheit gibt es nicht. Bis sie möglichweise drohen, findet sich eine Lösung. Dazu sind mindestens noch 4 Monate Zeit.

Klar ist das alles nicht sehr bequem. Das sehe ich auch so. Ich bin früher 1 Stunde mit der S-Bahn gefahren und mußte dann noch 1 mal am Tag 20 Minuten vom S-Bahnhof bis zum Betrieb laufen. Der Bus fuhr nur zum Arbeitsbeginn der Normalschicht und zum normalen Feierabend.

Bitte baut nicht immer so große Hindernisse vor euch auf. Dadurch entsteht wirklich der Eindruck, dass jemand nur so tut, als wolle er arbeiten. Wenn die Arbeit dann droht, findet er hunderte Schwierigkeiten, die nicht zu überwinden sind.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dein Freund nicht gehbehindert.
 
Mitglied seit
3 Apr 2006
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#18
Sicher wohnt ihr nicht allein in der Wallapampa? Wie kommen eure Nachbarn zur Arbeit? Gibt es niemanden der deinen Freund wenigstens so weit mitnehmen könnte, das er einen Bus für die Reststrecke nehmen kann?

Mit den steigenden Benzinpreisen könnte ich mir gut vorstellen das sich die meisten Autofahrer darüber freuen würden wenn jemand die Benzinkosten teilt.

Wie wär's wenn ihr einen Zettel im Dorfladen an die Pinwand heftet "Mitfahrgelegenheit gesucht" oder so ähnlich?
Und wenn ihr schon mal da seit, gleich mal die anderen Anzeigen lesen, vielleicht ist ja ein Fahrrad zum Kauf dabei!?

Ansonsten sollte dein Freund auf jeden Fall das Auto riskieren. Nicht von vorn herein vermuten das es auf der Strecke liegen bleibt. Positiv denken!

Die Chance auf den Job würde ich mir auf keinen Fall entgehen lassen!!!
 
E

ExitUser

Gast
#19
Barney sagte :
"Rad ham wir nicht", laß ich nicht gelten. Auch nicht -15 Grad und eisige Winde, die ham wir jetzt auch nicht. Wir haben Sommer. Ein halbwegs vernünftiges gebrauchtes Fahrrad bekommt man schon unter 50 Euro beim Fahrradhändler. Ist weniger als eine Tankfüllung. In Zahlen: 1.

Wie wollt ihr denn vom Fleck wegkommen, wenn euer Auto total ausfällt?

Damit kann doch dein Freund erstmal die nächste Zeit zur Arbeit fahren. Dort kann er dann selber klären, ob er mit einem Kollegen gemeinsam fahren kann. Und in einiger Zeit reicht es dann auch für die Reparatur des Autos oder eine gebrauchtes.

Jetzt haben wir mitte Juli, Winter und damit Schnee, Eis, Kälte und Dunkelheit gibt es nicht. Bis sie möglichweise drohen, findet sich eine Lösung. Dazu sind mindestens noch 4 Monate Zeit.

Klar ist das alles nicht sehr bequem. Das sehe ich auch so. Ich bin früher 1 Stunde mit der S-Bahn gefahren und mußte dann noch 1 mal am Tag 20 Minuten vom S-Bahnhof bis zum Betrieb laufen. Der Bus fuhr nur zum Arbeitsbeginn der Normalschicht und zum normalen Feierabend.

Bitte baut nicht immer so große Hindernisse vor euch auf. Dadurch entsteht wirklich der Eindruck, dass jemand nur so tut, als wolle er arbeiten. Wenn die Arbeit dann droht, findet er hunderte Schwierigkeiten, die nicht zu überwinden sind.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dein Freund nicht gehbehindert.
Also Barney, Hut ab, selten habe ich soviel "Unterwürfigkeit" vor Bildzeitungsrealisten erlebt! Musst das in der Redaktion nun so sein?

15KM Fahrrad sind kein Pappenstiel! Niemand macht sich Gedanken über das zu durchfahrende Gelände (Hügelig...) etc., niemand gesteht den Beiden bzw. dem Freund ein wenig Menschenwürde zu, indem man vieleicht ausser der nicht wollen Unterstellung, auch und gerade hilfreiche Tipps gibt.

Nur weil wir ALGII-Empfänger sind, sind wir kein Abschaum dem man einfach alles zumuten kann, oder muss, nur weil Politik- und Medienpropaganda bei allzuvielen Duckmäusern auf fruchtbaren Boden fallen.

Warum sagt den Beiden niemand dass es u. U. auch die Möglichkeit eines Darlehens gibt um das Auto in Stand zu setzen und dies vom Lohn abzuzahlen?
Heist es bei Hartz IV nicht "Fördern und Fordern" ? Warum gibt man den Beiden keine Hilfe zur Selbsthilfe und macht sie statt dessen bezüglich ihrer Probleme an und unterstellt gleich Nichtwollen?

Von normalgeBILDeten erwarte ich dahingehend gar nichts Anderes, von einem Mitglied der Redaktion des Erwebslosenhilfeforums hingegen schon.

Sorry aber diese "Ich bin früher..." Ich habe auch schon..." Mentalität ist einfach widerlich denn Menschen sind verschieden und auch Erwerbslose haben das Recht das best Mögliche aus ihrer Situation zu machen, also eine Reparatur anstelle einer 15KM Radfahrt. Fehlt nur noch dass man ihnen ein Skateboard empfiehlt. Ich könnte dies z.B. in meiner Umgebung nicht machen (Radfahren), da hier alles sehr hügelig ist und ich schon erschlagen in der Arbeit ankommen würde - mit allen Folgen!

Ich finde in Manuelas Anfrage nicht das geringste Anstössige,
es sei denn, aus Sicht einer "Clementdenke" oder CSU-Mentalität der "ganz Aufrechten".

Nichts für Ungut!

Gruß, Anselm
 

lolobeng

Elo-User/in

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#20
@ forum
nein ich bin nicht grantig,und wäre heilfroh wenn ich hier in der walla pampa solch eine arbeit bekäme, aber verdammt,man kann doch seinen grips mal da reinhängen und überlegen....sicher gibt es nen schrauber,der die kiste zum fahren bringt,wenn nicht melde ihn ab,kauf für ein paar dollar ne mofa und spar das geld woanders ein !!!! wichtiger als zur arbeit kommen,(wenns kein ausbeuterjob ist )gibts nix ...holt euch wurstreste und brot vom vortag,und versucht für einen monat zu überleben....,das nennt man prioritäten setzen....es geht,,,,habe von meinem geld meinen sohn aus koblenz geholt,hier lehrstelle gesucht und gefunden,er geht zu fuß,jeden morgen ,jeden abend, 12,5 km weg ohne busverbindung kriegt nichts vom amt und geht zu fuß....einen monat !!!! dann gibts ausbildungsbeihilfe und ne mofa !!!!
das geht auch bei anderen,denn wenn man sich auf ein amt verlassen würde,wäre er da unten,obdachlos ,ohne was zu essen..und erzähl mir nix
von hungern ,ich weiß was das ist,habe 30 Euro diesen monat für mich und meinen sohn,aber ich werde nie mehr bei einem amt betteln....
bis die sich mal bequemen ist mein sohn verhungert und der job deines freundes futsch....also guck wo du ne billige kiste herbekommst oder lass deinen freund mit dem vorhandenen auto fahren,solange es geht,aber sieh zu ,daß er den job bekommt.alles ist besser als bei der arge zu bleiben.übrigens gute fahrräder gibts für 10€ beim bauhof oder fundbüro.....ansonsten leiht euch eins für einen monat.
gruß monika
noch was habe gerade einen opel omega kombi für 500 gekauft 2 jahre tüv und asu nicht schön aber läuft,klar muß man dran schrauben,aber sicher kennt dein freund jemanden,der ihm hilft,mein sohn schraubt ständig,und reparatur von 3000 euro,was habt ihr denn fürn auto? bevor ich das geld für ne reparatur ausgebe,kaufe ich mir lieber nen wohnwagen und fahr auf arbeitssuche nach holland ,dänemark oder österreich
ein heißer tip dhd24

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lolobeng

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#21
noch ein tip geh in deinem dorf zum autofritzen um die ecke,frag ihn ob er es in raten macht ,erklär ihm eure lage,es gibt nette menschen,auch heute noch,und dann, ab nächstem monat verdient dein freund,halt die raten ein ,es spricht sich rum,(auch positives spricht sich rum) und du kannst im notfall immer wieder kommen....es muß doch kein neuwgwn sein,wenns nicht klappt soll er für einen monat ein fahrrad besorgen oder eine mofa,danach siehts doch ganz anders aus...aber auf keinen fall aufgeben!!!!
trotz allem viel glück.... :!:
 
E

ExitUser

Gast
#22
Anselm Querolant, bisher ging es darum, wie jemand zur Arbeit kommt. Könntest auch du bitte dabei bleiben?

Bevor du deine unqualifizierten Bemerkungen abläßt, solltest du das nächste Mal bitte vorher a l l e Beiträge lesen.

Und wenn sich Manuela zusehr kritisch betrachtet fühlt, kann sie sich selber wehren, wie sie in # 15 bewiesen hat. Da braucht sie dich nicht zu.
 

lolobeng

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#23
@Anselm Querolant

mein lieber ,ist wunderbar wenn die arge evtl die reparatur übernimmt oder evtl zu einem neuen alten auto verhilft,mir spendiert sie evtl den führerscheein,wenn ich einen job vorweise.....ist ja alles ganz toll,aber meinst du,die arbeitgeber warten darauf,daß sich die argen bewegen? bis ich dann den lappen habe,dauert mindestens im crashkurs 14 tage, bis manuelas freunds auto repariert ist bestimmt auch,bis ein antrag gestellt wurde und evtl bejaht wird ,ebenfalls.... was soll also der blödsinn ?? erst irgendwie den job annehmen,dann kann sie anträge stellen,sagt keiner,daß sie es nicht tun sollen,aber sicherstellen,weitermachen ist ja wohl eher angesagt. oder?
 
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#24
lolobeng sagte :
noch ein tip geh in deinem dorf zum autofritzen um die ecke,frag ihn ob er es in raten macht ,erklär ihm eure lage,es gibt nette menschen,auch heute noch,und dann, ab nächstem monat verdient dein freund,halt die raten ein ,es spricht sich rum,(auch positives spricht sich rum) und du kannst im notfall immer wieder kommen....
Das wär vielleicht ne Idee, jedenfalls tausendmal besser als einem, der kein Fahrrad fährt und Keine kondition hat, Fahrradfahren vorzuschlagen!

Vor allem was, wenn das Fahrrad unterwegs nen Platten hat?

Stell ich mir lustig vor...

Gruß aus Ludwigsburg
 

lolobeng

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#25
@ludwigsburg
:mrgreen: was heißt hier kondition,pass mal auf ,ich hatte eine hüft- op und das was ich soll, ist fahradfahren...wenns um nen richtigen job geht,würde ich alles machen, ....und so kaputt kann ja das auto nicht sein,denn dann wäre es sicher längst abgemeldet..oder ? wenn ich wegen telefongebühren nen aufriss mache ,kann ich mir nen kaputtes ,aber angemeldetes auto schon gar nicht leisten,man sollte immer prioritäten setzen.....wünschte mir einen solchen job ,naja vielleicht kann ich ihn ja übernehmen,will mal gucken ob ich in schneeverdingen nen wohnwagen leihen kann,damit ich pünktlich zur arbeit komme,umziehen kann ich später,wenn ich gehalt bekomme :lol: :lol: :lol:
 

Quirie

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#26
Re: Jobangebot liegt vor, aber wie Arbeitsstelle erreichen?

Manuela sagte :
............
Heute weiter versucht, den Herrn erreicht.
Auslieferungsfahrer, Arbeitszeit 6.00-19.00 Uhr, Brutto ca. 1400 €, Weg zur Arbeit einfache Strecke ca. 15 km. Alles schön und gut. Mein Freund wurde gefragt ob er einen Pkw zur Verfügung hätte. Ja. Beim Gespräch über das Auto erwähnte mein Freund dass unser Auto leider alt ist und dringend in die Werkstatt müsste, weil unzuverlässig. Dies wurde gleich auf ihn umgemünzt, denn wer ein unzuverlässiges Auto hat, ist selber unzuverlässig. Wenn er den Job nicht wolle, solle er das lieber gleich sagen.
........
Nachdem die Vor- und Nachteile des Fahrradfahrens im Wechsel der Jahreszeiten nun hier in allen Einzelheiten beleuchtet worden sind, -obwohl gar nicht danach gefragt worden war- mal ne ganz andere Frage. ;)

Auslieferungsfahrer soll er werden? Mit wessen Auto denn? Wird ihm denn am Arbeitsplatz eins gestellt? Die Frage nach dem eigenen PKW klingt, als solle er eins mitbringen. :kinn:
 

Manuela

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#27
@Quirie: Auslieferungsfahrer = Getränkekutscher mit Lkw. Die Frage nach eigenem Pkw wohl daher, weil die Arbeitsstätte weit vom Schuss entfernt liegt und im Grunde nur pünktlich zum Antritt mit Pkw und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.

@ lobobeng: Entschuldigung, dass wir Probleme haben und nach Hilfe suchen, weil wir alleine nicht mehr weiter kommen. Oder ist das auch falsch? Auch konstruktive Kritik kann förderlich sein, das ist uns bekannt. Aber dennoch kann man sich "anders" ausdrücken. Deine provokant unterstellende Art missfällt uns. Und wir werden hier nicht mehr weiter darauf eingehen.

Weder mein Freund noch ich haben vor aufzugeben. Wir hatten uns den einen oder anderen hilfreichen Tip versprochen von unserem Thread.

Danke an die, die versucht haben uns wirklich gute Tips zu gegeben.
 

Quirie

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#28
Ich wünschte mir, wir könnten Dir was anderes sagen, Manuela.
Aber Ihr habt schlecht Karten in diesem Fall, wie es aussieht.

Die Grenzen der Zumutbarkeit sind so weit gesteckt, gerade bei ALG II, da gibt es kaum noch etwas, das nicht zuzumuten ist.

Ich will dieses Fahrradthema nicht wieder aufwärmen, aber wie wäre es denn mit "zum Bahnhof mit dem Fahrrad", das sind doch nur fünf km?

Ich sehe auch, dass Ihr dasselbe Problem mit jedem anderen Jobangebot auch haben dürftet. Denn so ländlich wie Ihr zu wohnen scheint kann das gar nicht ausbleiben. Und dann wäre die einzige Lösung umzuziehen.
 

heuschrecke

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#29
Um es kurz zu machen: ICH würde ganz sicher keine 30km täglich mit dem Fahrrad fahren. Ich glaube auch nicht, dass ein solches Verlangen vor einem Gericht Bestand hätte. Über alle anderen Varianten der Beförderung (ausser zu Fuss natürlich) kann man allerdings reden: Einmalige Reperaturbeihilfe / Dienstwagen / Darlehen von Arge oder Arbeitgeber / Fahrgemeinschaft mit Kollegen / Sammelbus der Firma / ...
 
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#30
heuschrecke sagte :
Um es kurz zu machen: ICH würde ganz sicher keine 30km täglich mit dem Fahrrad fahren. Ich glaube auch nicht, dass ein solches Verlangen vor einem Gericht Bestand hätte. Über alle anderen Varianten der Beförderung (ausser zu Fuss natürlich) kann man allerdings reden: Einmalige Reperaturbeihilfe / Dienstwagen / Darlehen von Arge oder Arbeitgeber / Fahrgemeinschaft mit Kollegen / Sammelbus der Firma / ...
Perfekt, zusätzlich könnten "qualifizierte" Helfer [ ;) ]auch aus dem Gesetz zitieren um zu helfen:

"§ 54 SGB III - Mobilitaetshilfen bei Aufnahme einer Beschaeftigung

(1) Als Uebergangsbeihilfe kann ein zinsloses Darlehen in Hoehe von bis zu 1 000 Euro erbracht werden. Dieses ist zwei Monate nach der Auszahlung und grundsaetzlich in zehn gleich hohen Raten zurueckzuzahlen."

Damit hätte sich das Problem von Manuela und Freund dann schon fast - und unter Einhaltung in Deutschland für "normale" Menschen üblicher menschlicher Mindeststandards erledigt...

Gruß, Anselm
 

Quirie

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#31
Tut mir leid, Amselm Querolant, aber so einfach wird das nicht laufen. Obwohl ich es den beiden gönnen würde. § 54 SGB III muss man richtig lesen. SGB III gilt nicht nur für ALG II - Bezieher.

Die von Dir zitierten Leistungen nach § 54 SGB III sind zweckgebunden. Die Überbrückungsbeihilfe - eine Kann-Leistung im übrigen - ist als Beihilfe zum Lebensunterhalt vorgesehen. Gezahlt wird sie nur, wenn, zusätzlich zu den anderen Voraussetzungen, auch finanzielle Mittel vorhanden sind.

Aus dem Zusammenspiel mit anderen Vorschriften ergibt sich aber, dass sie für Empfänger von Leistungen der Grundsicherung eigentlich so nicht in Frage kommen kann.

Denn der Lebensunterhalt dieses Personenkreises wird ja bereits dadurch sichergestellt, dass das Zuflussprinzip gilt und eine Lücke, wie sie bei ALG I -Berechtigten zwangsläufig entstehen muss, gar nicht entstehen kann. Auch wenn es nicht hinten und nicht vorne reicht. :uebel: Also dürfte § 54 SGB III nur im Ausnahmefall greifen, und den sehe ich hier nicht.

Der Bezug von ALG I endet bei Arbeitsaufnahme, da der Betroffene dem Arbeitsmarkt dann nicht mehr zur Verfügung steht. Sie stehen dann auch ohne Mittel da, bis das erste Einkommen fließt. Das kann über § 54 SGB III aufgefangen werden.

Für ALG II-Berechtigte kommen vorrangig die anderen Hilfen in Frage. Die wären sicher zu beantragen.

http://arbeitslosengeld2.arbeitsagentur.de/pdf/WasWievielWer_SGBII_Ver.2.pdf
 
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#32
Quirie sagte :
Tut mir leid, Amselm Querolant, aber so einfach wird das nicht laufen. Obwohl ich es den beiden gönnen würde. § 54 SGB III muss man richtig lesen. SGB III gilt nicht nur für ALG II - Bezieher.
Ja, schrieb ich das? Ich bin kein Anwalt und hann daher nur Gesetze zitieren, damit den Hilfesuchenden Möglichkeiten aufzeigen - nicht jedoch Gesetze auslegen... ;)

Die von Dir zitierten Leistungen nach § 54 SGB III sind zweckgebunden. Die Überbrückungsbeihilfe - eine Kann-Leistung im übrigen - ist als Beihilfe zum Lebensunterhalt vorgesehen. Gezahlt wird sie nur, wenn, zusätzlich zu den anderen Voraussetzungen, auch finanzielle Mittel vorhanden sind.
Fast alles was helfen könnte ist als "kann" abgefasst, das weis ich schon. Dass "...Mobilitaetshilfen bei Aufnahme einer Beschaeftigung ... (1) Als Uebergangsbeihilfe kann ein zinsloses Darlehen..." bestens zu diesem Fall passt und hier imho auch anwendbar ist würde zwar ein pAp bezweifeln, aber auch ein Sozialgericht (?), das (SG) weiter Hilfe zur Selbsthilfe viel eher honoriert, als pAps und eventuell neidische geBILDete? (Nicht auf dich bezogen!) möchte ich jedoch unterstreichen.

Aus dem Zusammenspiel mit anderen Vorschriften ergibt sich aber, dass sie für Empfänger von Leistungen der Grundsicherung eigentlich so nicht in Frage kommen kann.

Denn der Lebensunterhalt dieses Personenkreises wird ja bereits dadurch sichergestellt, dass das Zuflussprinzip gilt und eine Lücke, wie sie bei ALG I -Berechtigten zwangsläufig entstehen muss, gar nicht entstehen kann. Auch wenn es nicht hinten und nicht vorne reicht. :uebel: Also dürfte § 54 SGB III nur im Ausnahmefall greifen, und den sehe ich hier nicht.

Der Bezug von ALG I endet bei Arbeitsaufnahme, da der Betroffene dem Arbeitsmarkt dann nicht mehr zur Verfügung steht. Sie stehen dann auch ohne Mittel da, bis das erste Einkommen fließt. Das kann über § 54 SGB III aufgefangen werden.
Ich gehe/ging von ALGII-Bezug aus...

Für ALG II-Berechtigte kommen vorrangig die anderen Hilfen in Frage. Die wären sicher zu beantragen.
Ging es hier nicht um ALGII?

Desweiteren lag der Fokus meines Eingreifens und zitierens des Gesetzes mehr auf der Abhandlung von Hilfersuchenden im Tenor der Clementschen Missbrauchs und Nichtwollensunterstellung...

Mehr zu deinen obigen - mir bekannten Ausführungen unter:
http://www.carmilo.de/index.php?showtopic=3270&st=0&#entry13640

Gruß, Anselm - dem Menschlichkeit wichtiger ist als die Unterstützung von unmenschlich ausgelegter "Zumutbarkeit" im Sinne davon nicht Betroffener

:)

Gruß, Anselm
 

heuschrecke

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#33
Also wenn alle Stricke reissen, sprich sich Arge und Arbeitgeber querstellen:
Dann würde ich mich mit dem Fahrzeug in eine Werkstatt begeben und mir dort bescheinigen lassen, dass die folgenden Reparaturen ausgeführt werden müssen und dass vorher die Betriebssicherheit nicht sichergestellt sei. Und aufgrund dieses Schreibens würde ich der Arge mitteilen, dass ich das Auto nicht benutzen könne, da es kaputt und damit nicht betriebssicher sei.
Auf keine Fall würde ich mich in eine tickende Zeitbombe setzen und dadurch früher oder später im Rollstuhl landen, nur damit das Arbeitsamt glücklich ist...
Aber in aller Regel findet sich spätestens beim Vorgesetzten ein offeneres Ohr für Verhandlungslösungen; notfalls kann man IMHO auch durchaus mal mit der Presse oder einer Klage wegen Nötigung drohen.
 
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#34
@ Heuschrecke, der Freund von Manuela möchte gerne die Stelle annehmen. Du hast da jetzt wohl was falsch verstanden. :p

Er weiß nur nicht, wie und womit er vom 1. Arbeitstag an zur Arbeit kommt. Dazu gaben hier die verschiedensten User Ratschläge.
 

heuschrecke

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#35
Das weiss ich doch alles. Habe den Thread verfolgt. Finde meine Antwort auch nicht am Thema vorbei. Wenn das Auto nicht geeignet ist ihn zu seiner Arbeit zu bringen, dann habe ich halt Wege aufgezeigt, die möglich sind, um das Auto wieder auf Vordermann zu bringen. Finanziell gangbare Wege. Hab ich mich soooo unklar ausgedrückt?
 

stern3007

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#36
Das wär vielleicht ne Idee, jedenfalls tausendmal besser als einem, der kein Fahrrad fährt und Keine kondition hat, Fahrradfahren vorzuschlagen!
Also das mit der Kondition ist ja wohl eine dämliche Ausrede. Klar wenn man als Arbeitsloser den ganzen Tag nur herumhockt und sich nicht bewegt, dann hat man am Anfang Problem.

Viele Leute fahren freiwillig Fahrrad um etwas für die Gesundheit zu tun. Im Winter könnte das natürlich problematisch sein, aber bis dahin sind noch eine Monate und in dieser Zeit kann ein wenig Geld für einen älteren fahrbaren Untersatz zusammengekratzt werden.

Solange hier nicht irgendwo in einem Beitrag steht, dass es bergauf- bergab geht weil Wohnort mitten in den Alpen liegt oder eine Krankheit vorliegt, die Fahrradfahren verbietet, bleib ich bei der Meinung.

Die Leute müssen sich auch ein wenig rühren und nicht wie erstarrt herumhocken und jammern.

Das Argument ich hab kein Fahrad ist auch so ein Antiargument. Für ein paar Euros hat man sich schnell einen brauchbaren Drahtesel organisiert um zumindest die Anfangszeit zu überbrücken.
 

Arania

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#37
Im Grunde schließe ich mich an an und das geht nicht als Kritik an die Fragestellerin, ihre Situation ist eine andere wie ich weiß, aber der Freund muß sich diese Kritik schon gefallen lassen,

Es gab wirklich jetzt hier schon eine Menge Tipps was man machen könnte und ich denke nun müssen die beiden selber entscheiden was sie tun möchten.
 

Manuela

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#38
Gestern war mein Freund nun beim Amt und hat gut 2 Stunden lang mit seiner/unserer SB den Sachverhalt auseinanderklabüstert. Er hatte 2 Kostenvoranschläge für KFZ-Reparatur dabei. 4 Angebote von jeweils 2 Fahrradhändlern am Ort über gute "Gebrauchte". Fahrzeitenplan für Bus und Bahn. Formlosen Antrag für Kostenübernahme Anschaffung Fahrrad. Formlosen Antrag Kostenübernahme Reparaturkosten Kfz. Formlosen Antrag Anschaffung gebrauchtes Kfz in angemessener Höhe. Alles auch ersatzweise als Darlehen. Hier das Ergebnis:

Die Arbeitsstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist unmöglich.
Zu Fuß gilt hier als unzumutbar. Kostenübernahme/Darlehen für Fahrrad wäre blödsinnig, da über kurz oder lang Kfz sinnvoller sei. SB hat sich schlau gemacht in seinem Beisein und Möglichkeiten gefunden einen Zuschuss/Darlehen in einer Höhe bis zu 2000 € zu ermöglichen. "Juhuuuuuuuu" Nach Tele ihrerseits mit Arbeitgeber alles gestorben, weil dieser in seiner Stellenausschreibung "vergessen" hat zu erwähnen, dass es sich hier lediglich um Ferienvertretung handelt. Also kein Vollzeit-Fest-Job. Somit kein Darlehen/Zuschuss. Bewerbung auf diese Stelle hat sich erledigt. Arbeitgeber aus Kartei geflogen beim Amt wegen falscher Angaben (war wohl nicht das erste Mal). SB hat in Akte vermerkt, dass derzeit kein fahrtaugliches Kfz zur Verfügung steht.

Mein Freund hat schriftlich mitbekommen, dass er auf Grund des vorbereiteten Nachweises seiner Bemühungen (Telefonate, Bewerbungsmappe, Fahrt Vorsprechung beim AG) Erstattung der entstandenen Kosten bekommt.
Weiter hat er auf eigenem Wunsch schriftlich, dass keine Sanktionen folgen werden.

Trotz allem hat er anschließend mit AG telefoniert und darum gebeten die Bewerbungsmappe nicht zurück zu schicken. Er versuche alles, um schnellstmöglich an ein Auto zu kommen und wird dann nochmals vorstellig. AG ist einverstanden und begeistert über die Bemühungen. Man wolle in Kontakt bleiben.

Nochmals vielen Dank an alle.
 
E

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#40
Barney sagte :
Und in einiger Zeit reicht es dann auch für die Reparatur des Autos oder eine gebrauchtes.

Ähm :kinn: ,bei einem Bruttogehalt von 1400 € kannst Du noch ein Auto reparieren?
Irgendwie habe ich das Gefühl,Du lebst in einer anderen Welt und hast Dich auf der Seite der FM verschlagen.
 
E

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#41
@Mauela

Schön, daß alles gut gelaufen ist :)

Und auch, daß du Bescheid gibst, was nu rausgekommen ist: hilft sicher wieder anderen weiter!

Gruß aus Ludwigsburg
 
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