Jobangebot - jeden Tag 1,5 Stunden hin und 1,5 Std.zurück

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Hartz Fighter

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Hallo,

Tatsache ist aber, dass diese Pendelzeit zumutbar ist. Und einen Umzug in Erwägung ziehen, ist hier schon angebracht. Klar kommt es auch auf deine persönliche Umstände an.
Unter bestimmten Bedingungen ist ein Umzug nicht zumutbar.
Zwei Stunden für die einfache Strecke von Haustür zu Haustür sind definitiv nicht zumutbar.



Grüße

Der Hartz Fighter
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

die sache ist ja auch so: wenn man sich wo wohlfühlt, geht man so sachen wie eine jobsuche auch irgendwie positiver an....das führt auch zum erfolg.
liebe grüße von barbara

Da hast du schon nicht ganz unrecht. Das eine bedingt das andere.

Zwei Stunden für die einfache Strecke von Haustür zu Haustür sind definitiv nicht zumutbar.

Ja, zulässig sind 2,5Std insgesamt.
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Leute,

Der demographische Wandel haut voll durch. Mir hat das schon vor ca. einem halben jahr ein Freund erzählt, der 2011 auf einmal wie aus heiterem Himmel schlagartig mehr Stellen bemerkte als noch 2010 und dann auch was bekam.

Mittlerweile ist wohl der Saldo zwischen Ab- und Zugängern auf dem Arbeitsmarkt bei >250000 pro Jahr:Tendenz steigend.

Also keine Panik - ihr kriegt alles was.:biggrin:

Wie war das noch in den Neunzigern?

Aber die Politiker verkaufen uns natürlich die Agenda 2010 als die entscheidende Reform.

Jetzt habe ich noch ein Vorstellungsgespräch in meiner Wunschgegend bekommen. So plötzlich kanns gehen. Mal sehen.

Werde berichten. Stay tuned:biggrin:
 

Hartz Fighter

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Hallo,

Ja, zulässig sind 2,5Std insgesamt.
das stimmt nicht ganz, denn wo es für vergleichbare Arbeitnehmer üblich ist, ist auch mehr zulässig, allerdings scheinen nach Rechtssprechung 3 Stunden die absolute Obergrenze zu sein.

Meine "Tante" im JC musste jedenfalls meinem Sanktionswiderspruch abhelfen, da das abgelehnte Angebot über 3 Stunden täglicher Pendelei bedeutet hätte. :icon_daumen:



Grüße

Der Hartz Fighter
 

Lintu

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Ich hatte diese 1,5 Stunden hin und zurück auch mal.

Ich hatte die Arbeit vernachlässigt, weil sie zu dem auch noch sehr langweilig war. Wenn bei dir irgendein Stress auf Arbeit aufkommt und du 1,5 Stunden hin und zurück fährst, überlegst du dir nach einer Weile zwei Mal, ob du morgens da hinfährst.
 

KK aus C

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Hi Walter,

habe mal Pendelzeiten von je 1,75 h früh + abends gehabt. Bus + Bahn + Bus mit kurzen Anschlusszeiten.
Regelmässig 2-3 mal pro Woche fielen 1 - 1,5 Überstunden an.

Nach ungefähr 3 bis 4 Monaten kroch ich auf dem Zahnfleisch. Ich war permanent erschöpft und konnte trotzdem nicht schlafen, obwohl der Job ganz ok und auch das Geld akzeptabel waren.
Insgesamt habe ich 17 Monate durchgehalten, danach ging es nicht mehr. Ich bekam die Kündigung, weil ich kräftemäßig am Ende war.

Aus meiner Erfahrung kann ich Dir das nicht empfehlen.

LG von KK
 
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@HartzFighter, Lintu, KK aus C

Danke für die persönlichen Einschätzungen. Ihr beschreibt ganz gut die Stolpersteine, Hürden und Bedenken, die diese Pendelei mit sich bringt. Somit ergibt sich ein immer klareres Bild von der Situation.

Nach ungefähr 3 bis 4 Monaten kroch ich auf dem Zahnfleisch.

Bei mir wäre das wahrscheinlich schon nach 6 Wochen so weit.:icon_mued:
 
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hallo walter,

na das ist doch was, in deiner wunschgegend ein angebot, da würd ich das andere sausen lassen.

liebe grüße von barbara
 
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hallo walter,
na das ist doch was, in deiner wunschgegend ein angebot, da würd ich das andere sausen lassen.
liebe grüße von barbara

Hallo Barbara,

jo ich war auch ziemlich verdutzt, als die Einladung in mein Postfach flatterte.

Das andere Vorstellungsgespräch im "Moloch" hatte ich gestern schon. Bin einfach hingefahren und hab mir angehört was die so zu erzählen hatten.
Gehalt liegt bei 30k/Jahr. Allerdings müßte ich wahrscheinlich spätestens 1.2. anfangen - zu früh für mich aus den genannten Gründen. Der Typ meinte, dass die Wohnungssuche im Moloch schwierig wäre - ei der Daus! :biggrin:
Der Job scheint wohl ein wenig öde zu sein. Außerdem ist Schichtdienst von 6:30 - 20:30 Uhr.
Als ich die Räumlichkeiten sah, waren einige mehr oder weniger damit beschäftigt sehr beschäftigt zu tun, andere saßen auf der Fensterbank und quatschten. Von Hektik konnte man nun nicht reden. :icon_pause:
Am Ende bat mich die gute Frau noch, mir doch wirklich zu überlegen, ob ich den Job wirklich machen wollte :icon_kinn: Wie ich das jetzt zu interpretieren habe weiß ich nicht und ist mir auch latte, da ich die Pendelei in meiner Situation nicht mitmache.


Gruß
 

Hartz Fighter

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Hallo,

@HartzFighter, Lintu, KK aus C

Danke für die persönlichen Einschätzungen. Ihr beschreibt ganz gut die Stolpersteine, Hürden und Bedenken, die diese Pendelei mit sich bringt. Somit ergibt sich ein immer klareres Bild von der Situation.



Bei mir wäre das wahrscheinlich schon nach 6 Wochen so weit.:icon_mued:
verständlich, da kommt man ja im Anschluss zu nichts mehr. Auch durch die allgegenwärtige qualitative Überarbeitung kommen die Leute mental nicht mehr zu Dingen, für die sie eigentlich die Zeit haben. Denn wer schuften muss und heute die Arbeit erledigt, die vor 20 Jahren noch zwei erledigten, der behält doch keinen klaren Kopf mehr.


Grüße

Der Hartz Fighter
 
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Aaaaaaaahhhhhh! Was für eine Exkrementenansammlung. :icon_eek:

Das Vorstellungsgespräch in meiner Wuschgegend habe ich erst Mitte Februar.

Jetzt habe ich hier am Wohnort ein Angebot als Freiberufler für 17,50€Std. bis zum Ende des Jahres zu arbeiten. Habe allerdings lange nicht mehr freiberuflich gearbeitet und meine Priorität wäre ganz klar Festanstellung. Das Geld wäre ok.

Müßte allerdings Anfang Feb. anfangen, womit ich das Vorstellungsgespräch für die Festanstellung in meiner Wunschgegend sausen lassen müßte.

Jetzt muß ich die ganze Zeit grübeln: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
 

Hartz Fighter

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Hallo,

ich habe da mal eine Frage: Was genau sind "familiäre Bindungen"?

Kann ein junger, lediger Mann mit Migrationshintergrund, der lediglich seine Mutter in Deutschland, an seinem Wohnort, als Familienmitglied hat, einen Umzug ablehnen?


Grüße

Der Hartz Fighter
 
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gast_

Gast
Jetzt habe ich hier am Wohnort ein Angebot als Freiberufler für 17,50€Std. bis zum Ende des Jahres zu arbeiten. Habe allerdings lange nicht mehr freiberuflich gearbeitet und meine Priorität wäre ganz klar Festanstellung. Das Geld wäre ok.

Dann: annehmen!


Müßte allerdings Anfang Feb. anfangen, womit ich das Vorstellungsgespräch für die Festanstellung in meiner Wunschgegend sausen lassen müßte.

Wieso das?

Jetzt muß ich die ganze Zeit grübeln: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Meine Tochter hat ein Angebot angenommen: und nach 2 Monaten gekündigt, um da anzufangen, wo sie vorher schon eine Zusage hatte.
Man könnte auch fragen, ob das Vorstellungsgespräch nicht schon im Januar stattfinden könnte, weil man sehr interessiert sei und sich jetzt entscheiden müsse...
 
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So, beide Vorstellungsgespräche haben leider nichts gebracht.

Trotz der schlechten Konditionen des Jobs im Süden hätte ich ihn angenommen, weil die Gegend mir zusagte, und ich hätte mich immer noch von da unten weiter bewerben bzw. neu bewerben können. Sei's drum, Pech gehabt.

Habe jetzt ein Vorstellungsgespräch im WHV - Ostfriesland. Steht auf meiner persönlichen Beliebtheitsskala ziemlich weit unten. War schon ein paar mal in der Nähe von Jever einen Freund besuchen, und jedesmal wenn ich dort war und die Landschaft gesehen und das Wetter erlebt habe, dachte ich mir: ok, die 3 Tage zu Besuch wirst du aushalten.:icon_kotz:

Kennt jemand WHV bzw. Ostfriesland, und weiß was ich meine :biggrin:
Sorry, wenn ich hier einigen Ostfriesen vielleicht ans Bein gepinkelt habe - nicht persönlich gemeint.:biggrin:

Gruß

P.S. Wie fangen die Ostfriesen Fliegen?
 
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ach walter,

das tut mir leid, das es nicht geklappt hat :icon_sad:

liebe grüße von barbara
 

theota

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Du liebst also das platte (gibts eigentlich 'ne Steigerung?) Land?

ich liebe es, wenn ich mich dieser Küste "nähere", ja :icon_smile:

hat so was Befreiendes, man kann wieder auf- und durchatmen und "Land sehen" (klingt unlogisch, ich weiß), aber dieser Horizont, den man dann endlich mal wieder sieht, und davor, so weit das Auge reicht, nichts als Wasser, hat für mich was einfach nur Geniales...:icon_smile:

P.S. Wie fangen die Ostfriesen Fliegen?

...erzähl mal...:icon_smile:

Jagense auf'n Dachboden und ziehen die Leiter weg :biggrin:

:icon_lol: der is gut... :icon_daumen:
 
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ich liebe es, wenn ich mich dieser Küste "nähere", ja :icon_smile:

hat so was Befreiendes, man kann wieder auf- und durchatmen und "Land sehen" (klingt unlogisch, ich weiß), aber dieser Horizont, den man dann endlich mal wieder sieht, und davor, so weit das Auge reicht, nichts als Wasser, hat für mich was einfach nur Geniales...:icon_smile:
:icon_lol: der is gut... :icon_daumen:

Also das Meer liebe ich natürlich auch: wenn nur der Wind und die Landschaft nicht wären.

Wohne zur Zeit an der Ostseeküste, weiß also wovon ich schreibe:biggrin: Nun hat die Landschaft an der Ostsseküste allerdings wenigstens ein paar Hügel:biggrin:
 

theota

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Also das Meer liebe ich natürlich auch: wenn nur der Wind und die Landschaft nicht wären.

Wohne zur Zeit an der Ostseeküste, weiß also wovon ich schreibe:biggrin: Nun hat die Landschaft an der Ostsseküste allerdings wenigstens ein paar Hügel:biggrin:

ok, wenn ich die Wahl zwischen Ost- und Nordseeküste hätte, würde ich vermutlich auch die Ostsee vorziehen... :icon_kinn: :biggrin:
 

esbe

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

P.S. Vielleicht einfach erstmal hin zum Vorstellungsgespräch. Absagen kann man ja bekanntlich immer. Andererseits, warum überhaupt hingehen, wenn man schon von vornherein riesige Bedenken hat?

... weil sich der Job vor Ort vielleicht doch als besser herausstellt, als angenommen?

... weil jedes Vorstellungsgespräch eine gute Übung ist

... weil man auch am Stadtrand wohnen kann, man muss ja nicht mitten rein in die Großstadt

... weil es sich lohnen könnte, den Job eine Weile zu machen, Geld anzusparen, sich weiterhin zu bewerben und dann mit Glück in die Traumgegend ziehen zu können (besser, als aus der ALO heraus und ohne Geld)

Viel Glück für das nächste Vorstellungsgespräch!
 
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