Jobangebot - jeden Tag 1,5 Stunden hin und 1,5 Std.zurück

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Ich weiß nicht was ich machen soll, habe hier ein Vorstellungsgespräch in einer sehr großen dt. Stadt. Wohne aber ca. 100km entfernt und müßte täglich ca. 2std. hin und 2std zurück fahren.
Wahrscheinlich müßte man langfristig da hinziehen, was mir persönlich überhaupt nicht gefällt, weil die Mieten sehr hoch sind und man kaum Whg. findet. Zudem reizen mich Moloche überhaupt nicht.

Fragt mich jetzt nicht, warum ich mich beworben habe. "Testballon starten" ist wohl der Hauptgrund gewesen.

Ich fahre ungern zu einem Vorstellungsgespräch wenn ich von vornherein Zweifel habe.

So eine S*****, bekomme immer da Angebote wo ich nicht hin will. Das scheint aber nicht an mir zu liegen, sondern generell an der Situation.
 

Paolo_Pinkel

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

§ 121 Abs. 4 SGB III
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Es geht mir jetzt weniger um die Gesetze sondern um persönliche Einschätzungen.
 

Lilastern

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Tatsache ist aber, dass diese Pendelzeit zumutbar ist. Und einen Umzug in Erwägung ziehen, ist hier schon angebracht. Klar kommt es auch auf deine persönliche Umstände an.
Unter bestimmten Bedingungen ist ein Umzug nicht zumutbar.
 

hartz5

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Es geht mir jetzt weniger um die Gesetze sondern um persönliche Einschätzungen.

Nur Du selbst kannst einschätzen, ob Du den Job willst oder nicht.....
Ich hab vor Jahren mal nen Job gehabt, für den ich jeden Tag lange gefahren bin...das ging nicht lange gut.....obwohl der Job nicht so übel war...die Belastung ist auf Dauer nervtötend und , vor allem, kräftezehrend.....

Mach Dir ne Liste mit Pro und Kontra..... und wenn Du zu dem Schluss kommst, nee, Du willst partout nicht, dann halt dementsprechend handeln....
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Glaube, habe mich etwas falsch ausgedrückt. Also Probleme mit der ARGE werde ich deswegen nicht bekommen, weil die nix davon wissen.

@Hartz5

Danke für deine persönliche Meinung.

Ich sehe das so ähnlich. Hinzu kommt bei mir noch, dass ich eigentlich aus meiner jetzigen Wohnung auch schnellstmöglich raus will, weil über Einfahrt und kalt. Dann wäre es eigentlich logisch, den Job doch anzunehmen - eigentlich! Nur werde ich in dem Moloch so schnell nichts Passendes finden. Und zudem zieht es mich persönlcih wie gesagt nicht dahin.
Ja ja, ich bin schwierig und unentschlossen, ich weiß ?
Hilfe, bin im Prisoners-Dilemma gefangen.

P.S. Vielleicht einfach erstmal hin zum Vorstellungsgespräch. Absagen kann man ja bekanntlich immer. Andererseits, warum überhaupt hingehen, wenn man schon von vornherein riesige Bedenken hat?
 

Erolena

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Vielleicht kannst du in Reichweite eines Bahnhofs ziehen? Oder in einen anderen Ort, der verkehrsgünstig und näher am "Moloch" liegt?

Ich kenne jemanden, der in Frankfurt/M. arbeitet, da wohnt kein einziger Arbeitskollege in der Stadt, sondern alle in kleinen Orten.
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

@Erolena

Ja danke für deinen Tipp.

Habe ich natürlich auch schon überlegt. Nur diese Stadt ist im Vergleich zu FF/M 3x so groß. Das würde bedeuten ich hätte mit Sicherheit jeden Tag ca 2 Std Fahrtzeit.
Und ich müßte nebenher jetzt noch eine Wohnung suchen bei der Belastung von 8St Arbeit + 4 Std Fahrtzeit - fast unmöglich.
Und ich müßte in dieser exkrement H4-Wohnung die nächsten 6 Monate wohnen bleiben, denn vor Ablauf der Probezeit lohnt sich das Umziehen nicht. Und ob ich das durchstehe mit der zusätzlichen Arbeitsbelastung weiß ich ehrlich gesagt nicht. Diese Whg ist nur erträglich, wenn man Abends nicht um 9 ins Bett und Morgens um 5 raus muß. Entspannung is da nich.

So ein Exkrement(dieses Wort wurde vom programm generiert - ich hatte S***** geschrieben): Warum bekomme ich ausgrechnet aus den Gegenden Angebote, wo ich schon gehörige Zweifel habe, dass mir das gut tut bzw. dass ich das schaffe.?
Ich denke, die ganzen jungen Leute und trendigen Snobs wollen in diesen Lifestyle-Megastädten wohnen bzw. leben dort? Warum finden die denn keinen? Anscheinend alles nur Erfindung der Lifestylemagazine :icon_eek:

Du merkst, wie unentschlossen ich bin. Ob das eine gute Voraussetzung ist, bezweifele ich jetzt schon während ich diese Zeilen schreibe.

Gruß
 
E

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

hallo walter,

was ich dir jetzt schreibe, könnt nach einem gesetzten trigger klingen. soll aber keiner sein.

du möchtst eigentlich dort bleiben wo du bist, nur deine jetztige behausung ist lausig, und du wärst froh über einen umzug.

du hast dich wo beworben, wo du dich absolut nicht wohl fühlst. würdest aber im zuge einer zusage dort arbeiten wollen.

sei ehrlich zu dir selbst und lausche mal genau in dich. ist es der job wert? konsequenzen musst du keine fürchten von der arge. das nimmt einiges vom druck, also hast du die wahl.

wie wäre es wenn du es mal so angehst: du brauchst eine neue bleibe, und suchst die dort wo du klarkommst und dich wohlfühlst; verschiebst mal deinen jobwunsch nach hintenan? was für eine antwort würdest du dir selbst geben?



liebe grüße von barbara
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Hallo Barbara,

leider stimmen deine Vermutungen nur ansatzweise. Ich will eigentlich aus verschiedenen Gründen (Klima, veränderung, Entwicklung) raus aus dieser Stadt. Sie ist beruflich eine Sackgasse (gibt hier nix) und klimatechnisch für mich persönlich fast schon zermürbend.

Nur will ich halt nicht vom Regen in die Traufe - dass wäre nämlich die sich jetzt bietende Alternative. Sprich, wahrscheinlich hätte ich bei dem nächsten kleinen aufkommenden Problem das Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiung: ich wußte doch dass....und so weiter.
Man kann so eine Aversion auch nicht einfach wegdiskutieren oder runterschreiben - die ist da.

Ich möchte umziehen - so bald wie möglich - nur bräuchte ich den passenden Job. Das Verrückte ist nur, dass die Jobsuche unheimlich schwer ist, und die Arbeitgeber eben genau die gegenteiligen Gründe zu meinen sehen, die mich hindern würden umzuziehen: der will doch nicht weg aus seinem Ort. Das ist aber eben genau nicht der Fall.

Vielleicht spinne ich mir hier auch was zusammen und träume von dem großen Neuanfang. Das ist mir bewußt und ich weiß auch, dass Wunsch und Realität häufig gewaltig divergieren.
Trotzdem wäre das für mich momentan die einzig vorstellbare Alternative. Das glaube ich zumindest.

Ach Exkrement, das Leben ist keine Blumenwiese (zumindest für viele).

Gruß
 
E

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

hallo walter,

genau das meine ich doch .

such dir für den neu anfang erst mal einen ort, der dir zusagt. dann den job dort. gut ein umzug mit nichts ist nicht so einfach zu bewältigen. aber wenn du dort angekommen bist, kannst du dann mit neuem elan an die jobsuche gehen.

mich hat früher mein job oft an orte verschlagen, an denen bestimmt kein mensch sein wollte oder wo ich mich auch definitiv nicht wohlfühlte. meine arbeit hab ich da bestimmt nicht gut gemacht. das konnt ich immer nur da wo ich mich aklimatisieren konnte. mir blieb keine wahl, du hast sie aber.

oder fang an dich nur dort zu bewerben wo du dich definitiv wohlfühlen würdest. der rest findet sich dann.

liebe grüße von barbara
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Hallo barbara,

also ich weiß nicht ob die Reihenfolge erst Ort wechseln und dann Job suchen die geeignete Vorgehnsweise ist. Außerdem wäre ich dann wieder am neuen Ort dem Jobcenter ausgeliefert. Was ist, wenn ich dann da auch nix finde? Das ist mir persönlich zu unsicher und mit zu vielen Unwägbarkeiten behaftet.
Nein, ich glaube ein reiner Wohnortwechsel ohne konkretes Jobangebot hilft mir nicht. Außerdem müßte ich den Umzug selbst bezahlen, und und und.
Greif mal einem nakten Mann.......

Gruß
 
E

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

hallowalter,

ein restrisiko bleibt immer. egal wie rum jetzt.

versuchen es wir malandersrum. spiele alle möglichkeiten im kopfe durch, aber real und ohne idealismus, lediglich mit einbeziehung deiner fähigkeiten, neigugen und möglichkeiten (auch finanzielle).

dann erstelle eine alternativ plan "B" dazu. schlaf darüber.

vergleich beide, oder kombineiere sie. wenn der eine fehlschlägt, greift der andere.

liebe grüße von barbara
 

tunga

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Ich kann Dich gut verstehen - ist nicht einfach die Situation.
Ich für mich habe das so entschieden, dass wenn der Job nicht innerhalb einer bestimmten Zeit und auch unter Umständen mit Öffentlichen zu erreichen ist, dann wird das nix.
Das Dilemma mit `schon der lange Weg ist ätzend´kenn ich nur zu gut.
Auch wenn der Job vielleicht der richtige ist, ist doch der Weg und das Wohnumfeld auch ausschlaggebend für mich.
Wobei man hier in Ffm auch schon mal von Ost nach West auch innerhalb des Stadtgebietes 2 Stunden unterwegs sein kann.
Ich würde mir erst einen Job suchen, dann umziehen.
Was bringt Dir ein Umzug und dann findeste in einer anderen Gegend einen `Traumjob´.
 
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Nustel

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Ist wohl dumm gelaufen, TESTBALLON etc.

Nun gut, Frage?
Hast Du wirklich Bock auf Arbeit, wenn nein, hat es sich erledigt.
Ungewaschen versoffen hingehen und rülpsen.

Hast Du Bock auf Arbeit, hinterfrage die Bedingungen, Mindestlohn etc.
Wenns nicht passt meckern.

Ansonsten unterlasse solche finsteren Bewerbungen.
Gut Glück.
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Hallo Barbara,

ich glaube nicht, dass ich als Langzeitarbeitsloser die unbegrenzt vielen Möglichkeiten habe. Zumindest ist das meine Erfahrung. Ich bin nun nicht jemand, der ein großes finanzielles Polster hat, das mich bei Bedarf auffangen würde. Man bekommt mit sehr sehr viel Glück vielleicht eine relativ gut bezahlte Stelle >2k. Man bekommt mit weniger Glück eine Zeitarbeitsstelle für ~1,3k.

Was ist wenn Plan A und B beide nicht fruchten? Alleine die Tatsache, dass man einen Alternativplan hat sagt nichts über die Machbarkeit.

Und wie gesagt, ich glaube nicht, das man den Gaul von hinten aufzäumen sollte: Erst Ortswechsel und dann Jobsuche. da ist dann die Wahrscheinlichkeit der Enttäuschung fast schon vorprogrammiert.

Mensch, bin ich denn zu sehr auf Sicherheit gepolt oder liegst du falsch?

Hallo tunga,
sehe ich auch so.
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Ist wohl dumm gelaufen, TESTBALLON etc.

Ein blindes Huhn trinkt halt auch mal 'nen Korn

Nun gut, Frage?
Hast Du wirklich Bock auf Arbeit, wenn nein, hat es sich erledigt.
Ungewaschen versoffen hingehen und rülpsen.

Wenn es so einfach wäre, könnte man sich den ganzen Bewerbungszirkus sparen und den nächstbesten Job annehmen.
 
E

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

hab dich schon verstanden walter,

ich möcht dir ja lediglich bei der entscheidung finden helfen.

also ich würd die sache so angehen: erst mal hingehen, alles (wirklich alles klären), abwarten ob ich den job bekäme. nun kann ich ja entscheiden. ja oder nein.

weg möcht ich ja schon, von wo ich bin, aber dorthin auch nicht wirklich....

also jetzt kommt es darauf an, was du dir zumutest.
ich würde im falle einer zusage den job annehmen, aber gleichzeitig weitere bewerbungen schreiben und eben in der zeit pendeln. geld sparen (eisern sparen) und das mindestens so lange durchziehen bis ich mir einen neuen job in einer mir genehmen umgebung "leisten" kann. dann wär es eine zwischenstation.

liebe grüße von barbara
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Hallo Barbara,

Ja, deine Absicht ist mir schon bekannt Nehme deine Anregungen auch gerne wahr.
Alternativer Plan, den du da vorschlägst - das haben andere Pläne so an sich
Der funktioniert aber wieder nur unter zwei Voraussetzungen: das ich dann relativ schnell was anderes finde (<6 Monate) und der Lohn bei >30k liegen würde. Ich hätte alleine schon Fahrtkosten von 300€/Monat. Mit 25K per annum ist da nicht so viel mit sparen. Ich bin mir fast sicher, dass das eben bei dem Job der Haken ist. es wurde nämlich gebeten, Gehaltsvorstellung mit anzugeben, was ich versäumt habe.

Was ist, und das ist in meiner Situation ja nicht auszuschließen, keine andere Stelle finde? Kündigen? Dort hinziehen? Weiter pendeln?
 
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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

hallo walter,

hoch pokern und eine gehaltsvorstellung nach schieben.....

eine sichere hausnummer gibt es leider nicht in dem spiel

also bleibt nur, was du dir zutraust. 6 monate durchhalten, mit eisernem sparen und pendeln. falls neubewerbungen in die hose gehen, hast dann trotzdem ein kl. finanzielles polster. "gekündigt" werden nach 6 mon. ist eigentlich auch kein prob. dann was ganz neues anvisieren, dann nochmal darüber nachdenken das pferd von hinten säumen,aber mit kleinem finanzpolster. erst einen neuen platz zum leben suchen, mit dem jobzenter rumärgern (umzug). die sache ist ja auch so: wenn man sich wo wohlfühlt, geht man so sachen wie eine jobsuche auch irgendwie positiver an....das führt auch zum erfolg.

liebe grüße von barbara
 

Der Brian

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AW: Jobangebot - jeden Tag 1,5Stunden hin und 1,5Std.zurück

Moin,


dort, wo du wohnst bist du nicht glücklich, ok. Du willst dort weg, auch ok. Du scheinst gerne weiter weg zu ziehen, bewirbst dich deshalb auch weiter weg. Du hast ein Angebot, das scheinbar nicht das Schlechteste ist, willst aber nicht in diese Stadt bzw in das nähere Umfeld dieser Stadt? Verständlich. Aber warum bewirbst du dich da überhaupt - Testballon hin oder her.
Ich würde mir zunächst mal einen Kopf machen, wo will ich denn überhaupt hin? Mir scheint, dass du dir da nicht so ganz im Klaren bist. Demzufolge gilt es, erstmal diesen Faktor genau abzuwägen und dann zielgerichtet dort nach einem Job zu suchen.

Es ist zwar richtig, dass es sich besser machen würde, sich aus einer Erwerbstätigkeit heraus zu bewerben. Aber wer hat da Bock drauf, wenn nichtmal die Zeit dafür bleibt? 300 € Fahrtkosten halte ich bei dieser Strecke mit einem Pkw übrigens für leicht untertrieben, ergo ist da nix mit Ansparen - aber auch rein gar nix, denn nen Nebenjob zwecks finanzieller Besserstellung könntest wegen Zeitmangel nichtmal annehmen, selbst wenn man sie dir zu Dutzenden aufm Silbertablett serviert.

Vor allem: setz dich nicht unter Druck, indem du dich zeitlich limitierst. Wenn eines nämlich nicht klappt, wenn man sich zB nen Ziel setzt, binnen der nächsten 6 Monate aus der Scheixxe raus zu sein, dann kannst Gift drauf nehmen, dass genau das nicht klappt! Hab ich schon zigfach durch und da bin ich nicht der Einzige! Verharre in Wartestellung und leg dich baldigst fest, wo genau du hin willst. Dann kannst ne Strategie entwickeln und entsprechend agieren und vom Amt auch noch Kohle mitnehmen a la Umzugskosten, möglicherweise anteilig Fahrtkosten. Damit wäre eine Durststrecke zu Anfang auch einigermaßen abgemildert.


MfG
 
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Hallo brian,

wenn das alles so einfach wäre: Ort suchen, dort Job suchen, Eierkuchen.

Die bewerbung ist wie gesagt auch teilweise dem Druck der ARGE geschuldet. Also ortsmäßig habe ich sowohl Präferenzen als auch Ausschlußkriterien.

Was meinst du, was ich diesbezüglich schon die ganze Zeit mache: mich bewerben und zwar auch da wo es mich hinzieht. Nur leider ist es eben nicht so easy.
Und ich würde die Jobsuche nie allein an dem Ort festmachen - dann ist Mißerfolg und Warterei vorprogrammiert.

Mit der Jobsuche während der Arbeit halte ich persönlich jetzt nicht für das ganz große Problem. Zumindest nicht so unmöglich wie Wohnungssuche in der Gegend.

Und genau genommen sind es nur 270€ mit ÖPNV.
 
E

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aha walter,

schon ein kleiner teil entschluss. schlaf nochmals drüber.

nur mut das wird schon....ich mach das ja auch so. alles drehen und wenden, von allen seiten betrachten, die alternativen ansehen, schauen wo ich kompromisse oder zugeständnisse machen würde oder kann. ich verstehe das schon.

liebe grüße von barbara
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

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Übernehmen Sie denn die Fahrtkosten für das Vorstellungsgespräch?
 
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